Fußballerinnen, Trendfrisuren und das Eva-Prinzip – die Blogschau

Dieser Text ist Teil 117 von 295 der Serie Die Blogschau

Im mädchenblog berichtet Leonie vom „Bund katholischer Ärzte“, die auf ihrer Webseite über „Therapiemöglichkeiten von Homosexualität“ informieren. Ekelhaft.

Auf gluecklickscheitern findet ihr eine Rezension von Eva Hermans „Eva Prinzip“.

Einen Veranstaltungstipp hat Philipp Khabo Koepsell von Die Akte James Knopf : „Decolonizing The Social Sciences And The Humanities“ vom 16. bis 18. Juni in Frankfurt, auf der die US-amerikanische Soziologin Patricia Hill Collins, Autorin von „Black Feminist Thought„, die Keynote halten wird.

Die Aktivistin für Barrierefreiheit Julia Probst von Mein Augen Schmaus reagiert auf die Aussage, dass sie „keifen“ würde und „nicht tauglich“ sei für die Öffentlichkeitsarbeit.

Für Lothar Matthäus zählt beim Frauenfußball nicht nur Taktik und Spielfähigkeit, sondern wohl auch das Aussehen, stellt Kulturindustrie genervt fest. Passend dazu: Das Symposium „Augen Auf: Frauen im Fußball“ im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Frauen am Ball?“ am 10. Juni 2011 an der Humboldt Universität zu Berlin.

Bubi Zitrone fand ein abscheuliches Zitat, das mal wieder wunderbar zeigt: Vergewaltigung ist nicht gleich Vergewaltigung.

Petra van Cronenburg recherchierte im Internet zu „Kurzhaarschnitte“ und „Trendfrisuren“ und wurde mit den eigenartigsten Treffern konfrontiert.

Melanie, im Internet auch bekannt als Frl. Pfefferminz von side-glance schreibt über das Wort „Fräulein“ und Selbstbezeichnungen.

Auf AG Queer Studies könnt ihr den Vortrag “MonoPoly: Monogamie-Norm und Polyamory auf dem Spielfeld der Besitzansprüche, Treue und des Bekanntgehens” von Gesa Mayer und Robin Bauer anhören.

Seit gestern sind erstmals Panini-Sammelalben zu einer Frauen-WM im Handel, berichtet der Genderblog.

fräuleinzucker hat ein schönes Bild gezeichnet „I’m not a regular Mom. I’m a cool Mom„.

Lori von Geschichten von der honigsüßen Welt bloggt ihre fünfte Zusammenfassung zu ihrem Seminar „Militär und Gender“: „Frauen in Kampftruppen – Ein Beispiel für Tokenisierung„.

Sexy Thoughts under Construction stolperte über eine Seite über schwule Mädchen.

12 Kommentare zu „Fußballerinnen, Trendfrisuren und das Eva-Prinzip – die Blogschau

  1. Dem Dank kann ich mich nur anschließen. Dieses komische „Eva-Prinzip“ ist schon ein amüsante Sache – Ernst kann man(n) das ja nicht nehmen – aber wirklich haarsträubend fand ich das „abscheuliche Zitat“. Wenn Juristen tatsächlich nicht einvernehmlichen Sex (oder generell sexuelle Handlungen) durchaus nicht als Vergewaltigung ansehen können, läuft aber einiges schief in diesem Land. Und zum letzten Link kann der Samstagabend-Beat doch eigentlich nur von Fettes Brot kommen.

  2. Der Artikel über „schwule Mädchen“ und „lesbische Männer“ ist sehr interessant.

    Ich frage mich nur, wo die Abgrenzung zwischen dem Hetero-Mann, dem lesbische Frauen gefallen und dem „lesbischen Mann“ mit gleichem Interesse liegt?

    Und warum soll der „lesbische Mann“ als lesbische Frau im Männerkörper auf lesbische Frauen beschränkt sein? Die lesbische Frau im Frauenkörper ist es bei ihrer Partnerinnenwahl doch auch nicht?

    Ich bin verwirrt :-)

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