der Unterschied zwischen Gefängniszelle und Akutpsychiatriezimmer

Dieser Text ist Teil 60 von 60 der Serie Meine Meinung

“Depressive sollen wie Straftäter behandelt werden” hieß es in dieser Woche mehrfach in großen Medien, als es um den Gesetzesentwurf eines neues “Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz” ging. Die Kritik kam schnell und laut. Fachverbände, Interessenvertretungen und Parteien äußerten sich negativ dazu. Auf Change.org gibt es inzwischen sogar eine Petition. Zahlreiche Demonstrationen wurden angekündigt. Nun gut. Besser als nix,... weiterlesen →

Mein Körper – mein Geist – meine Entscheidung!

Merlin betrachtet die Welt aus einer neuro­diversen, queer­anarcha­feministischen und ableismus­kritischen Perspektive. Zudem nickt sie immer stolz, wenn Menschen sie verrückt nennen, lädt diese Menschen danach allerdings ein, über Begriff­lichkeiten zu sprechen. Merlins ersten Beitrag zu ihrem Projekt Realität(en) könnt ihr nun auch bei uns lesen. Das Projekt Realität(en) möchte Betroffenen einen Raum geben, über ihre Erfahrungen mit Psychiatrie zu sprechen. Menschen,... weiterlesen →

Vor dem Tod sind alle gleich?

Dieser Text ist Teil 132 von 137 der Serie Die Feministische Bibliothek

Wenn wir über Machtverhältnisse oder Diskriminierung nachdenken, geht es meist darum, wie gesellschaftliche Verhältnisse Einfluss auf Menschen und ihre Lebens­wege nehmen. Selten denkt mensch an den Tod. Wahrschein­lich gilt die Annahme: "Vor dem Tod sind alle gleich." Francis Seeck hat sich dem Thema auf wissen­schaftlicher, persön­licher und künstlerischer Weise gewidmet und resümiert im Buch "Recht auf Trauer. Bestattungen aus... weiterlesen →

born to center cis dudes oder: lesbische politiken sind uncool 

in vielen aktivistischen kontexten herrscht die überzeugung vor, dass die gesellschaft, in der wir leben, durch machtverhältnisse sozial konstruiert wird. kurz: durch verschiedene formen von diskriminierung geformt wird. strukturen, institutionen, weltbilder, handlungen, denkweisen, medien, kulturelle normen, wie menschen miteinander umgehen (oder sich so gut wie nie begegnen), wissen über die eigene geschichte, wissen über diskriminierung... weiterlesen →

Neu erschienen: „Klassenunterschiede im feministischen Bewegungsalltag“

Dieser Text ist Teil 123 von 137 der Serie Die Feministische Bibliothek

Meistens schreibe ich hier ja Rezensionen zu lesbisch_queeren Büchern, am liebsten zu solchen, die eine anti-klassistischen Dimension haben. Heute will ich euch stattdessen mein eigenes Buch ans Herz legen, das eben erschienen ist: Klassenunterschiede im feministischen Bewegungsalltag. Anti-klassistische Interventionen in der Frauen- und Lesbenbewegung der 80er und 90er Jahre in der BRD. Ich habe mich... weiterlesen →

Rechtsextreme Frauen: Analysen und Handlungsempfehlungen für Soziale Arbeit und Pädagogik

Dieser Text ist Teil 10 von 10 der Serie Gender und Rechts(extremismus)

Was sollte passieren, wenn eine Mutter, die in rechten Organisationen aktiv ist, sich im Kindergarten zur Elternsprecherin wählen lassen möchte? Wie damit umgehen, wenn eine Frau im Frauenhaus Unterstützung aufgrund von Gewalt in ihrer Beziehung sucht und dann Flyer zu rechten Veranstaltungen auslegt? Oder wie reagieren, wenn sich die Kollegin in der Hilfseinrichtung oder Student_innen... weiterlesen →

Wissenschaftliches Schreiben und Klassismus

Die Hochschule, an der ich die ersten Semester verbrachte, war finanziell recht gut ausgestattet, die Kurse waren klein, Lehre wurde durchaus ernst genommen und durch Tutorien ergänzt. Schreibkurse, Schreibberatungen oder Übungen zu wissenschaftlichem Schreiben, das gab es allerdings nicht. Immerhin habe ich mehrmals ausführliche Feedbacks zu meinen Hausarbeiten erhalten. Im ersten Semester empfahl uns ein... weiterlesen →

Wählen gehen gegen rechts? – Wahlbeteiligung, Demokratie und AfD-Erfolg

Man hört ja gerade wieder viele belehrende Sprüche über die Gefahren niedriger Wahlbeteiligung: Laut Studien hätten 10% der deutschen Bevölkerung eine sog. rechtsextremistische Einstellung, und da diese Leute im Gegensatz zu den anderen 90% eifrig wählen gingen, seien sie bei niedriger Gesamtbeteiligung eben überrepräsentiert, weswegen Leute, die nicht wählen gehen, letztlich Schuld seien an besonders... weiterlesen →

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