Rassistische Gewalt in Deutschland. 25 Jahre Rostock-Lichtenhagen.

Sind die Ereignisse von Rostock-Lichtenhagen 25 Jahre später groß aufgearbeitet worden? Mitnichten. Das, was damals als brutale rassistische "Ausnahmeerscheinung" verkauft wurde, manifestiert sich heute in hunderten angegriffenen Unterkünften für Geflüchteten, offen rassistischen Bestsellern, einem NSU-Prozess, der vor den Augen einer vor Langeweile einschlafenden Öffentlichkeit stattfindet, stylishen Mitgliedern der Identitären Bewegung, Entwicklungen von Hogesa bis hin... weiterlesen →

Nicht in der Bequemlichkeit der Mehrheitsmeinungen verblassen

Dieser Text ist Teil 124 von 134 der Serie Die Feministische Bibliothek

Sie begann den nächsten Versuch, etwas Neues zu erzählen, mit einer Sprache, die all dem gerecht werden müsste. Oder zumindest versuchen sollte, nicht in der Bequemlichkeit der Mehrheitsmeinungen zu verblassen. (S. 199) „Biskaya“ ist ein afropolitaner Roman der Berliner Aktivist*in, Performer*in und Autor*in SchwarzRund über das Leben von Schwarzen Menschen in Berlin. Musik steht im Mittelpunkt... weiterlesen →

Hoyerswerda ist…

Hoyerswerda ist... Hoyerswerda ist die Stadt, in der ich geboren bin und bis zu meinem 19. Lebensjahr gelebt habe. Hoyerswerda ist die Stadt, von der die Schriftstellerin Brigitte Reimann in ihrem 1974 erschienenen Roman Franziska Linkerhand berichtet, es sei die Stadt im Osten mit der höchsten Suizidrate. Hoyerswerda ist das sozialistische Großmosaik, das noch immer... weiterlesen →

Wo kommen wir eigentlich her?

Ziemlich vielen Menschen wird in diesem Land ziemlich häufig die Frage gestellt, wo sie eigentlich herkommen. Ziemlich viele Menschen in diesem Land wissen, dass das eine ziemlich rassistische Frage ist. Ziemlich viele Menschen auf diesem Planeten wissen um ihre Geschichte, ihre Familien, ihre Vorfahren, ihre Kulturen und Traditionen, könnten dir ihre Geschichte erzählen, die ziemlich... weiterlesen →

Wer war… Lieselott Herforth? Kernphysikerin und erste Rektorin einer deutschen Universität

Dieser Text ist Teil 51 von 51 der Serie Wer war eigentlich …

Nach erfolgreichem (= abgeschlossenem) Lehramtsstudium in Musik und Physik arbeitet Julia-Josefine in der Physikdidaktik einer Berliner Uni. Und wenn sie gerade nicht die Studierenden mit Physik quält, liest sie gerne Bücher oder spielt Gitarre in der Band Totally Stressed. Für die Mädchenmannschaft hat sie die Biographie von Lieselott Herforth: Die erste Rektorin einer deutschen Universität von Waltraud Voss gelesen,... weiterlesen →

Rechtsextreme Frauen: Analysen und Handlungsempfehlungen für Soziale Arbeit und Pädagogik

Dieser Text ist Teil 10 von 10 der Serie Gender und Rechts(extremismus)

Was sollte passieren, wenn eine Mutter, die in rechten Organisationen aktiv ist, sich im Kindergarten zur Elternsprecherin wählen lassen möchte? Wie damit umgehen, wenn eine Frau im Frauenhaus Unterstützung aufgrund von Gewalt in ihrer Beziehung sucht und dann Flyer zu rechten Veranstaltungen auslegt? Oder wie reagieren, wenn sich die Kollegin in der Hilfseinrichtung oder Student_innen... weiterlesen →

der MitSprache-Kongress – wofür fand ich ihn gut?

Dieser Text ist Teil 59 von 59 der Serie Meine Meinung

Und plötzlich war da wieder dieses “Wir” und ich mittendrin. Im MitSprache-Kongress des Betroffenenrates sexualisiert misshandelter Menschen, der vom 18.- 19. November in Berlin stattfand. Ein “Wir” mit Bewusstsein um die eigene Vielfalt, die eigene Masse, die eigene Geschichte des Aktivismus, der Selbst- und Stellvertretung. Ein emotionales Wir, das Lösungen fordert, um Genugtuung zu erfahren.... weiterlesen →

Fat Underground – Aktivismus gegen Dickenhass in den 1970ern

Dieser Text ist Teil 41 von 44 der Serie (Mein) Fett ist politisch

Als Aktivist_in ist es hin und wieder hilfreich, sich mit Geschichte zu befassen: Wir sind nicht die ersten, die auf gesellschaftliche Missstände hinweisen und andere vor uns haben analysiert, diskutiert und gekämpft. Eine der Aktivist_innen im Bereich dicker Diskriminierung und Empowerment, die unermüdlich auf aktivistische Geschichte aufmerksam macht, ist die britische Therapeutin und Aktivistin Dr. Charlotte... weiterlesen →

zu „Suffragettes – Taten statt Worte“

Dieser Text ist Teil 25 von 36 der Serie Die Feministische Videothek

Glücklicherweise kenne ich Menschen, die mit mir in “so einen Film” gehen. Feminist_innen. Menschenrechtler_innen. Gemochte. Wir treffen uns, die Taschen voller Süßigkeiten und neugierig auf den Film “Suffragettes – Taten statt Worte”. Am Nebentisch sitzen drei andere Menschen, vielleicht auch Feminist_innen. Menschenrechtler_innen. Einander mögende. Nur 20 bis 30 Jahre älter. Mit einem Weinglas vor sich.... weiterlesen →

Aktivismus und Alter: „Aging Fiercely While Trans“

Auf vielen US-amerikanischen Blogs las ich in den letzten Monaten: 2015 war ein großartiges Jahr für Trans-Sichtbarkeit! Oft erwähnt werden die Schauspielerin Laverne Cox (Orange is the New Black), die konservative Sport- und TV-Persönlichkeit Caitlyn Jenner (und ihr Vanity Fair Cover) oder Rapper_in Angel Haze - Haze bevorzugt als Pronomen "they" und identifiziert sich als agender. Sichtbarkeit ist eine wichtige Komponente von... weiterlesen →

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