Mein Körper ist kein witziger Sack, der sich an- und abstreifen lässt

Dieser Text ist Teil 45 von 45 der Serie (Mein) Fett ist politisch

Als ich vor ein paar Monaten von BARBARA angeschrieben wurde, ob ich gerne einen Beitrag zum Thema "Was ist eigentlich normal" mit Fokus auf Dicksein und Körperabwertung schreiben wolle, war ich mega happy. Als Autorin gibt es fast nichts Dankbareres, als gut bezahlt zu einem wichtigen Thema für ein riesiges Publikum zu schreiben. So wie... weiterlesen →

Werbung für Abtreibung? Mir egal, Hauptsache § 218 kommt weg

Nach öffentlichkeitswirksamen Diskussion über den Paragrafen 219a Strafgesetzbuch (StGB), der die Verbreitung von Informationen über die Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen reglementiert und damit Einfallstor für die gezielte Denunziation von Ärzt_innen ist, hat das Bundesjustizministerium nun einen Reformvorschlag vorgelegt. In der großen Koalition zeigt man sich selbstzufrieden mit dem "Kompromiss", der endlich Rechtssicherheit für Ärzt_innen herstelle. Barbara Vorsamer... weiterlesen →

§ 218 abschaffen! Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen für alle!

Am Wochenende gab es Grund zur Freude: Nach vielen Jahren unermüdlichen Aktivsmus, noch einmal verstärkt nach dem Tod Savita Halappanavars, gab es in Irland ein Referendum zur Aufhebung des 8. Amendments. Dieser Verfassungszusatz gibt die Grundlage für das absolute Abtreibungsverbot, welches in Irland gilt und ungewollt schwangere Personen entweder zum Austragen zwingt oder dazu, wenn... weiterlesen →

Servicewüste Feminismus Ep.9: Fat Acceptance (auch für dicke Kinder!) und 5 Jahre NSU-Prozess

Servicewüste Feminismus? Einmal im Monat – quasi auf dem Silbertablett präsentiert – sprechen Mädchenmannschafts-Redakteur_innen über aktuelle Themen, Ideen für feministische Interventionen und Dinge, die wir gerade super finden. Ihr könnt den RSS-Feed oder direkt bei Apple Podcasts den Podcast abonnieren. Nadia und Charlott haben sich in diesem Internet zusammengefunden und sprechen über ein weites Feld... weiterlesen →

Warum polnische Schwangere zur Abtreibung nach Berlin kommen – Praktische feministische Solidarität

Ciocia Basia, auf Deutsch „Tante Barbara“, ist eine Gruppe von Aktivist*innen, die sich für das Recht auf Abtreibung einsetzt. Sie unterstützen ungewollt Schwangere aus Polen dabei, in Berlin sichere und straffreie Schwangerschaftsabbrüche durchzuführen. In Polen sind Abtreibungen nur möglich, wenn die Gesundheit oder das Leben der schwangeren Person gefährdet sind, wenn die Schwangerschaft Folge einer... weiterlesen →

Weg mit § 219a: Wir haben ein Recht auf Informationen zum Schwanger­schafts­abbruch

Spätestens seit dem medial breit rezipierten Fall der Gießener Ärztin Kristina Hänel werden die Stimmen gegen § 219a immer lauter. Hänel wurde im November 2017 zu 6.000 Euro Strafe verurteilt, weil sie auf ihrer Web­seite schrieb, dass sie Informationen zu Schwanger­schafts­abbrüchen per Email zugänglich macht. Bereits dieser Satz wurde als Werbung nach §219a gewertet. Der Paragraph aus... weiterlesen →

Fa(t)shionista – mein erstes Buch <3

Letzte Woche erschien mein Buch Fa(t)shionista: Rund und glücklich durchs Leben im Ullstein Verlag. Nicht ganz zufällig kommt es genau jetzt in die Läden, wo uns die altbekannten Diätwerbungen und Selbstoptimierungs-Vorsätze um die Ohren flattern. Getreu dem Motto: "New Year, New Me!" Ich glaube an Veränderung und an gesellschaftlichen Wandel. Aber ich glaube nicht daran, dass... weiterlesen →

Informationen zu Schwangerschaftsabbrüchen? 6000€ Strafe für die Ärztin Kristina Hänel

"Die Richterin muss nun darüber entscheiden, wie sie mit einem Gesetz umgeht, das 1933 dazu diente, jüdische, kommunistische oder liberale Ärztinnen und Ärzte einzuschüchtern, zu vertreiben oder zumindest die Approbation entziehen zu lassen", hatte Monika Frommel vor einigen Tagen in der Süddeutschen Zeitung geschrieben. Das Amtsgericht Gießen hat nun heute entschieden: 6000 Euro. Das ist... weiterlesen →

„Du bist Türkin, oder?“: Über das Passing, komplexe Selbstidentifizierungsprozesse und falsche Zuordnung

Derzeit lebt, arbeitet und schreibt Simone in Berlin und Hamburg. Sie hat Kultur-, Literatur- und Sprachwissenschaften studiert und promoviert in Hamburg gerade zu einem linguistischen Thema. Mit ihren Freund_Innen macht sie in einer kleinen Gruppe kitschige “Kunst” voller Klischees auf der Grundlage (absichtlich) missinterpretierter Vorbilder. Simone positioniert sich als Feministin und queere WOC. Es fällt... weiterlesen →

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