Massive Restriktionen in Zeiten von Corona – ein Bericht aus Italien

Lechzen nach der Ausgangssperre, Wünsche, dass „der Staat“ und „die Regierung“ endliche eingreifen um "unsere Gesundheit" zu schützen, dem grundsätzlichen oder auch generellen Zustimmen zu vielen Überlegungen zu gesetzlichen Restriktionen auch von links („Es geht ja nichts anders“, „Die Leute verstehen es ja sonst nicht“, etc. pp.), und insgesamt sind schon die ersten drastischen Ausgangsbeschränkungen... weiterlesen →

Servicewüste Feminismus Ep. 21: Femizide und aktivistische Kunst

In diesem nasskalten Januar haben Charlott und Anna-Sarah sich auf dem Sofa zusammengekuschelt, um endlich mal wieder über feministische Interventionen, aktuelle Themen und Dinge, die wir gut finden, zu sprechen. Es geht um die Arbeiten des Kollektivs/ der Kollektive Collages Feminicides, um die Herkunft der Begriffe Femizid und Feminizid (ja, es gibt einen Bedeutungsunterschied!), deren... weiterlesen →

Caster Semenya: Wenn Diskriminierung als notwending bezeichnet wird

Es ist diskriminierend, aber diese Diskriminierung ist angemessen und notwendig. So liest man in der gestern veröffentlichten Begründung des internationale Sportgerichtshofs CAS im Fall der südafrikanischen Mittelstrecken-Läuferin Caster Semenya vs. dem Leichtathletik-Weltverband IAAF. Semenya hatte geklagt gegen eine neue Regelung, die Athletinnen mit einer bestimmten Geschlechtsvariation (46 XY DSD) [Nachtrag: Im vollständigen Urteil sind verschiedene... weiterlesen →

Werbung für Abtreibung? Mir egal, Hauptsache § 218 kommt weg

Nach öffentlichkeitswirksamen Diskussion über den Paragrafen 219a Strafgesetzbuch (StGB), der die Verbreitung von Informationen über die Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen reglementiert und damit Einfallstor für die gezielte Denunziation von Ärzt_innen ist, hat das Bundesjustizministerium nun einen Reformvorschlag vorgelegt. In der großen Koalition zeigt man sich selbstzufrieden mit dem "Kompromiss", der endlich Rechtssicherheit für Ärzt_innen herstelle. Barbara Vorsamer... weiterlesen →

Liebe Justizministerin Dr. Katarina Barley: #wegmit219a

Liebe Justizministerin Dr. Katarina Barley, Wir Aktivist*innen, Bürger*innen, Jurist*innen, Mediziner*innen, Politiker*innen, wir, die sich für eine ersatzlose Streichung des § 219a aus dem Strafgesetzbuch vielfältig, kreativ und ausdauernd seit über einem Jahr einsetzen, schreiben als Justizministerin, die bis Herbst einen Kompromissvorschlag angekündigt hat, an. Wir sind die Vielen, die gerade auf Sie hoffnungsvoll schauen. Wir... weiterlesen →

Morgen wird das Urteil im NSU-Prozess verhängt: Dies darf #KeinSchlussstrich sein!

Nach fünf Jahren wird morgen in München das Urteil im NSU-Prozess verkündet. In dem Prozess ging es u.a. um die Morde an Enver Şimşe,  Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık, Halit Yozgat und Michèle Kiesewetter, sowie einige Anschläge und Raubüberfälle durch die Nazigruppe NSU. Dieser Prozess war... weiterlesen →

Servicewüste Feminismus Ep. 8: Dystopische Gesetzentwürfe aus Bayern

Servicewüste Feminismus? Einmal im Monat – quasi auf dem Silbertablett präsentiert – sprechen Mädchenmannschafts-Redakteur_innen über aktuelle Themen, Ideen für feministische Interventionen und Dinge, die wir gerade super finden. Ihr könnt den RSS-Feed oder direkt bei Apple Podcasts den Podcast abonnieren. Diesen Monat blicken Anna und Charlott nach Bayern und fragen: Was geht? Wir diskutieren über... weiterlesen →

Smash the Patriarchy mit 80 – 5 Dinge, die wir noch von Marlies Krämer lernen können

Seit Tagen hält sie die Republik auf Trab: Marlies Krämer, 80 Jahre jung, Soziologin, Kommunalpolitikerin, Feministin, wollte vor dem Bundesgerichtshof erreichen, dass die Sparkasse nicht mehr allein das generische Maskulinum sondern auch eine weibliche Anrede verwendet - statt "Kontoinhaber" wollte sie "Kontoinhaberin", statt "Empfänger" "Empfängerin" sein. Das wurde jetzt abgebügelt (die komplette Begründung des BGH... weiterlesen →

Fünf Wünsche. Jenseits von #EheFürAlle.

Über die #EheFürAlle wird gerade im Bundestag abgestimmt. Das finden manche "unwürdig" und "überstürzt", zum Beispiel die CDU. Was seit fast 30 Jahren diskutiert wird, geht der CDU also ein bisschen zu schnell. Außer der Merkel natürlich, die ihre "Unsicherheiten" und ihr bauchgefühliges "Unbehagen" in Bezug auf die Öffnung der Ehe sowie der Gleichstellung im Adoptionsrecht anscheinend überwunden hat. Good for her! Die... weiterlesen →

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