zu „Suffragettes – Taten statt Worte“

Dieser Text ist Teil 25 von 49 der Serie Die Feministische Videothek

Glücklicherweise kenne ich Menschen, die mit mir in “so einen Film” gehen. Feminist_innen. Menschenrechtler_innen. Gemochte. Wir treffen uns, die Taschen voller Süßigkeiten und neugierig auf den Film “Suffragettes – Taten statt Worte”. Am Nebentisch sitzen drei andere Menschen, vielleicht auch Feminist_innen. Menschenrechtler_innen. Einander mögende. Nur 20 bis 30 Jahre älter. Mit einem Weinglas vor sich.... weiterlesen →

Aktivismus und Alter: „Aging Fiercely While Trans“

Auf vielen US-amerikanischen Blogs las ich in den letzten Monaten: 2015 war ein großartiges Jahr für Trans-Sichtbarkeit! Oft erwähnt werden die Schauspielerin Laverne Cox (Orange is the New Black), die konservative Sport- und TV-Persönlichkeit Caitlyn Jenner (und ihr Vanity Fair Cover) oder Rapper_in Angel Haze - Haze bevorzugt als Pronomen "they" und identifiziert sich als agender. Sichtbarkeit ist eine wichtige Komponente von... weiterlesen →

Prololesben und Arbeiter*innentöchter

Tanja Abou ist pädagogische Tresenkraft, absichtlich gescheiterte Studentin, Sozialarbeiterin, queere Poverty-Class Akademikerin, Social-Justice-Trainerin, Careleaverin und Kinderbuchautorin. Sie lebt und arbeitet in Berlin, wenn sie Zeit und Lust hat, schreibt und zeichnet sie darüber. Dieser Beitrag ist zuerst erschienen in: Kurswechsel, Nr. 4, Dezember 2015. *** Interventionen in den feministischen Mainstream der 1980er und 1990er Jahre... weiterlesen →

Bet Debora – Facetten jüdischer Frauenidentitäten

Bet Debora ist eine Initiative, die 1998 von jüdischen Frauen in Berlin ins Leben gerufen wurde. Neben Tagungen und Publikationen organisieren die Aktivistinnen auch Veranstaltungen wie die diesjährige Veranstaltungsreihe "Facetten jüdischer Frauenidentitäten." Am kommenden Dienstag, 15. Dezember 2015, findet die letzte Veranstaltung der Reihe in Berlin statt: Ein Zeitzeuginnengespräch mit Jessica Jacoby, Initiatorin des lesbisch-feministischen... weiterlesen →

Banana Yoshimoto, die Brontë-Schwestern, Alice Walker, oder: Wenn Weltliteratur nicht von Männern ist.

Wir befinden uns im Jahr 1771. Ein Überraschungshit mischt die deutschsprachige Literaturszene ordentlich auf. Einer der ersten deutschsprachigen Briefromane wird anonym vom Herausgeber Christoph Martin Wieland veröffentlicht, eine utopische Geschichte um die emanzipatorische Entwicklung einer Tochter aus gutem Hause – und er entpuppt sich alsbald als Verkaufsschlager. Als Fortsetzungsroman in zwei Teilen begeistert er die... weiterlesen →

Ein Stolperstein für Elli Smula

Von Elli Smula gibt es keine Fotos, keine Tagebucheinträge, keine Briefe. Dank der Historikerin Dr. Claudia Schoppmann bleiben die wenigen Informationen zum Leben von Elli Smula nicht verborgen (oder in alten Nazi-Akten), sondern wurden von ihr recherchiert, genauso wie die Leben von anderen von NationalsozialistInnen verfolgten und ermordeten Lesben. Smula wurde 1914 geboren und ist ein Jahr nach Kriegsbeginn, 1940, von den... weiterlesen →

Wer war… Daisy Bates?

Dieser Text ist Teil 50 von 52 der Serie Wer war eigentlich …

Daisy Lee Gatson Bates war eine US-amerikanische, Schwarze Journalistin und Bürger_innenrechtsaktivistin, die durch die "Central High School"-Krise in Little Rock, Arkansas, in den Jahren 1957 bis 1959 weltweit bekannt wurde. Als Präsidentin der Arkansas Conference of Branches der National Association for the Advancement of Colored People (NAACP), zu der sie 1952 gewählt wurde, war Bates... weiterlesen →

Happy Birthday! 10 Jahre Lesbengeschichte.org

10 Jahre Lesbengeschichte.org, ein mehrsprachiges Online-Portal zur Geschichte und Filmgeschichte lesbischer Frauen_Trans. Die Mädchenmannschaft gratuliert! Hier veröffentlichen wir die Pressemitteilung der beiden Gründerinnen Ingeborg Boxhammer und Christiane Leidinger. Zum 10-jährigen Jubiläum des mehrsprachigen Online-Portals lesbengeschichte.org im November 2015 zieht Ingeborg Boxhammer, Historikerin und eine der beiden Gründerinnen, eine positive Bilanz über das Webprojekt, das in dieser... weiterlesen →

Persönlich, lebendig – und streitbar. Perincioli über die Westberliner Frauenbewegung

Dieser Text ist Teil 111 von 138 der Serie Die Feministische Bibliothek

Rezension zu: Cristina Perincioli: "Berlin wird feministisch. Das Beste, was von der 68er Bewegung blieb" Fünf Jahre, die es in sich hatten: Christina Perincioli, Filmemacherin, lesbisch-feministische Aktivistin der ersten Stunde, rollt in ihrer Buchveröffentlichung die ersten Jahre der Westberliner Frauen- und Lesbenbewegung auf, von 1968 bis zur Gründung des Berliner Frauenzentrums 1973. Es ist ein... weiterlesen →

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