do it yourself – just for fun?

Vor Kurzem lernte ich an der Nähmaschine zu nähen und wie immer, wenn sich neue Handlungsoptionen ergeben, kam es mir vor wie der Übertritt in eine neue Welt. Kleidung, die wirklich passt nähen! Stoffdinge nähen, die mir gut tun! Stofftiere nähen, die andere Menschen erfreuen! Yeay! Und dann kam, was kommen musste: die Kostenfrage Nicht... weiterlesen →

Feminismus sprechen lernen

Njuscha Zhaaleh ist schubladenfeindlich, queer Poverty-Class Aktivistin, hat Gender_Studies und Soziologie in Bochum studiert. Zhaaleh kotzt über gender_, class_, race_ and ethnicity_ and all other_ forms intersektionaler Diskriminierung. Njuscha sagt Fotze, nicht Muschi. Die Herstellung und Normsetzung des „männlichen“ Subjekts in Sprachhandlungen innerhalb eines patriarchalen Systems bedeutet Ausschluss und Nicht-Einbezug von Frauen_Lesben_Trans*_Inter* Personen. („Generisches Maskulinum“... weiterlesen →

Happy Birthday! Judith Butler wird 60!

Aus gegebenen Anlass können wir hier eine große virtuelle Geburtstagstorte anschneiden - oder sie einfach dekonstruieren, denn die feministische Theoretikerin und Aktivistin Judith Butler wird heute 60 Jahre alt. Viele, die sich mit Feminismus auseinandersetzen, stolpern früher oder später über Butler. Bücher wie "Das Unbehagen der Geschlechter" (Gender Trouble) und "Körper von Gewicht" (Bodies That... weiterlesen →

Möglichkeiten und Grenzen aktivistischer, emanzipatorischer Arbeit – Fragen zu #ausnahmslos

Gestern startete mit ausnahmslos.org eine Initiative, die gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus eintritt. Das Statement, das ihr auch unterzeichnen könnt über dieses Online-Formular, wird derzeit auch mit dem Hashtag ‪#‎ausnahmslos‬ in den sozialen Netzwerken verbreitet. Personen, deren Arbeit ich sehr schätze und die ich für sehr fähig halte, haben bei der Vorbereitung und Formulierung dieser Kampagne viel Kraft... weiterlesen →

mein mutiges Inklusionsprojekt

Eine meiner letzten Vortragsfolien hatte den Titel “ewige_r Abweichler_in oder Erklärbär_in?” und während ich mich auf den Vortrag vorbereitete, dachte ich darüber nach wie traurig es ist, dass mir tatsächlich keine dritte Option eingefallen war. Weil die dritte Option an der Stelle “der normale Mensch” gewesen wäre und das eine kackscheißige Option gewesen wäre. Normativ.... weiterlesen →

Vom Trauern und Liebe(n)

Ich liebe eine Frau, eine Schwester, die nicht mehr am Leben ist. Sie ist plötzlich und unerwarteterweise im Sommer 2014 verstorben. Es ist immer noch unglaublich. Das ist die Art von Frau; würdest du sie kennen, könntest du es dir auch nicht vorstellen, dass sie nicht mehr lebend unter uns ist. Ich liebe sie noch, denn die Vorstellung,... weiterlesen →

Von der Schwierigkeit nicht hetero zu sein und hetero zu kritisieren.

In feministischen Kreisen™ hierzulande tut sich eine Kritik sehr schwer: Die Kritik an Hetero-Praxen, am Performen von Heterosexualität. Zum einen, weil die Kritik sich nicht ausschließlich an das abstrakte Etwas Heteronormativität richtet, sondern auch an _die_ Heten selbst, die mit ihren heterosexuellen Selbstverständlichkeiten rumnerven (z.B. Vergewaltigungswitzchen, ständiger Boyfriend- und Beziehungstalk, #notallheteros, umschweifende Raumeinnahme durch Austausch... weiterlesen →

embracing self-destruction

liebhaber_innen von zines werden vielleicht maranda elizabeth kennen. maranda schreibt seit vielen jahren das zine telegram. es ist ein personal zine, also ein zine, das eher tagebuch-charakter hat. ich hatte die ausgabe #35 in den händen. in #35 erzählt maranda von marandas letztem (dokumentierten) suizidversuch. maranda wird vor dem todeseintritt ins krankenhaus gebracht und überlebt.... weiterlesen →

Ganz viel Feminismus in einem kleinen Comic

Dieser Text ist Teil 106 von 140 der Serie Die Feministische Bibliothek

Ich liebe bilderreiche Darstellungen und ich liebe es, wenn komplexe Dinge möglichst verständlich erklärt werden. Und so konnte ich auch viel Liebe für das erst kürzlich im Unrast-Verlag erschienene Büchlein „Kleine Geschichte des Feminismus im euro-amerikanischen Kontext“ der Künstlerin Patu und der Politikwissenschaftlerin und Autorin Antje Schrupp entwickeln. Das knapp 80-seitige Büchlein stellt die politischen Ideen und... weiterlesen →

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