Bury Your Gaze Ep. 4: sexualisierte Gewalt im TV

Dieser Text ist Teil 38 von 43 der Serie Die Feministische Videothek

In dieser Folge beschäftigen wir uns mit der Darstellung von sexualisierter Gewalt im Fernsehen: Welche Trope und Klischees existieren zu diesem Themenkomplex? Welche Darstellungen sind problematisch und wer ist dafür verantwortlich? Welche positiven und empowernden Beispiele gibt es? Im zweiten Teil stellen wir deshalb die Serie Sweet/Vicious vor, Spoiler haben wir entsprechend gekennzeichnet.

Lügen, Vorurteile, Generalverdacht – So wird sexualisierte Gewalt im TV diskutiert

Beim ARD gönnt man sich was, nämlich heute den Themenabend zu "Sexuelle Nötigung, Lügen, Vorurteile". Quasi als lauwarmer Aufguss des 2013er-Sexismus-Talkshow-Fails diskutiert Maischberger mit ihren Gästen dazu unter der Überschrift: "Sexuelle Nötigung – Männer unter Generalverdacht?". Ihre Anmoderation aus #aufschrei-Zeiten kann sie da sicher auch direkt recyclen, hieß es damals so wunderbar am Kern vorbei:... weiterlesen →

Opfer_Diskurs – Zeit für Mut zum Perspektivwechsel!

Es ist ein Phänomen. Dieser “Opfer-Diskurs”. Der dann doch gar nicht der Diskurs der Opfer ist, sondern einer über sie und was das überhaupt ist: ein Opfer. Mithu M. Sanyal, Kulturwissenschaftlerin und Autorin, hat sich etwas getraut und kaum jemand hats gemerkt. Sie hat mit Menschen gesprochen, die als Opfer bezeichnet werden, und deren Wunsch... weiterlesen →

der MitSprache-Kongress – wofür fand ich ihn gut?

Dieser Text ist Teil 59 von 60 der Serie Meine Meinung

Und plötzlich war da wieder dieses “Wir” und ich mittendrin. Im MitSprache-Kongress des Betroffenenrates sexualisiert misshandelter Menschen, der vom 18.- 19. November in Berlin stattfand. Ein “Wir” mit Bewusstsein um die eigene Vielfalt, die eigene Masse, die eigene Geschichte des Aktivismus, der Selbst- und Stellvertretung. Ein emotionales Wir, das Lösungen fordert, um Genugtuung zu erfahren.... weiterlesen →

„Fonds sexueller Missbrauch“ – zwischen Facepalm und High Five

“Schnelle unbürokratische Hilfen” sollte es für Menschen, die als Kinder in der eigenen Familie bzw. im familiären Umfeld von Täter_innen sexualisierte Gewalt erfahren haben, geben. So war der Fonds “sexueller Missbrauch” (kurz: FSM) als Teil eines ergänzenden Hilfesystems entstanden. Als struktureller Lückenfüller zwischen Leistungen der Krankenkassen, Unfallversicherungen und jenen nach dem Opferentschädigungsgesetz (kurz: OEG) gedacht, sollte... weiterlesen →

Renate Künast, der Vergewaltigungsparagraph 177 und die Unzulänglichkeiten des Rechtsstaats

Renate Künast, Bundestagsabgeordnete der Grünen und Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Recht und Verbraucher(sic!)schutz, hat auf Zeit Online eine Replik auf Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof und Strafrechtsexperte, veröffentlicht. Fischer war eineR von sieben Sachverständigen, die zu einer öffentlichen Anhörung in eben jenem Ausschuss geladen waren, deren Vorsitzende Künast ist, um vor Abgeordneten Bundestag und Bundesrat... weiterlesen →

Über Männerfantasien. Vergewaltigungsmythen in Bildern.

Das Steinmädchen bloggt auf Identitätskritik an gegen Patriarchat und Psychiatrie. Das Freundlichsein hat sie schon eine Weile aufgegeben und findet Gewalt klar zu benennen einen ziemlich guten Ansatz. Dieser Artikel ist ein Crosspost. Aktuell wird viel über die Veränderung des Strafrechts im Bezug auf sexualisierte Gewalt debattiert. Gut. Es wird sicherlich Zeit, dass Deutsche sich... weiterlesen →

Konsens Karneval – Ein Kostüm ist keine Einladung

Alaaf und Helau liebe Jeck_innen! Oder was man sonst so bei Euch ruft, wenn Karneval/Fasching ist. Als ich vor über 5 Jahren aus dem Ruhrgebiet nach Köln zog, hat mich diese Omnipräsenz des Karnevals, der hier ja schon am 11.11. beginnt, geschockt. Und wie ich - damals noch im Ruhrgebiet arbeitend - versuchte, an Weiberfastnacht mit öffentlichen... weiterlesen →

Acht Prozent

[Inhaltshinweis: Rape Culture] ...entspricht der Zahl derjenigen, die nach einer Anzeige wegen Vergewaltigung auch tatsächlich verurteilt wurden im Jahr 2012. Wie Christian Pfeiffer vom Kriminologischen Forschungsinstitut in einem tagesschau-Interview berichtete, sei es vor 20 Jahren noch in knapp 22 Prozent der zur Anzeige gebrachten Vergewaltigungsfälle zu einer Verurteilung  gekommen. Mit anderen Worten: Im Jahr 2012... weiterlesen →

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