Einträge mit dem Tag ‘Veranstaltungen’


Widerstand organisieren – Juni ist Black Lives Matter Monat in Berlin

30. Mai 2017 von Charlott

Der gesamte Juni steht in Berlin ganz unter dem Motto #BlackLivesMatter. Fast jeden Tag gibt es Filmvorführungen, Workshops, Lesungen, Konzerte, den Black Lives Matter Marsch am 24. Juni und vieles mehr. Als Ziel des Monats benennen die Organisator_innen bereits bestehende Initiativen zu vernetzen: „Wir verbinden existierende Räume, Ressourcen und Kontakte, um uns gemeinsam im Widerstand zu organisieren. Die Demo und die Veranstaltungen sind als Auftakt für eine langfristige Zusammenarbeit und das Schaffen gemeinsamer Strukturen gedacht.“

Eingeleitet wird der Monat am Freitag mit einem Storytelling-Abend im Savvy Comtemporary, wo u.a. Furat Abdulle, Bino Byansi (African Refugee Humanity Matters), Musa Okwonga (Journalist, Autor, Lyriker), Peggy Piesche (ADEFRA) und SchwarzRund lesen werden. Das gesamte Programm des Monats findet sich auf der Webseite von Black Lives Matter Berlin. Hier ein paar der vielen Veranstaltungen, die sich explizit mit feministischen Perspektiven auseinandersetzen (die Beschreibungen sind Auszüge aus den längeren Texten auf der Webseite):

08.06.: Color Stories: Schwarze Frauen sprechen über Colorism/Shadeism*
Colorism ruft für viele von uns schmerzhafte Erinnerungen hervor und festigt verletzende Erfahrungen in unserem alltäglichen Leben und trotzdem gibt es wenige Räume wo wir offen über Colorism sprechen. Durch verschiedene Übungen möchten wir die Vielschichtigkeit des Themas ansprechen und uns mit Fragen über Macht auseinander setzten.

08.06.: AUDREAM – black feminist perspectives
Eine Veranstaltung von der in*vision crew im Rahmen des #BLMmonth2017. Vortrag und Gespräch über die Hör-und Sichtbarkeit Schwarzer feministischer Perspektiven. Mit Natasha A. Kelly, Tupoka Ogette, Chima Ugwuoke, Menina Ugwuoke

17.06.: Frauen im Kolonialismus – Stadtrundgang
Nirgendwo in der Hauptstadt lassen sich mehr Spuren des Kolonialismus finden als in Berlin-Mitte. Nahezu unsichtbar ist in diesem Zusammenhang die Rolle von Frauen. Die Tour erkundet wichtige Orte der brandenburgisch-preußischen und deutschen Kolonialgeschichte und stellt Bezüge zur Lebensrealität von Frauen im Kolonialismus her.

22.06.: Reflections Unheard | Screening & Talk
Through the personal stories of several former black female Civil Rights activists, Reflections Unheard: Black Women in Civil Rights unearths the lesser-known story of black women’s political marginalization between the male-dominated Black Power movement, and the predominantly white and middle class Feminist movement during the 1960s and 70s, as well as the resulting mobilization of black and other women of color into a united Feminist movement.

29.06.: Afrofeminismen – Wer ist da mitgedacht? | Panel
In unser heutiges Podium laden wir Schwarze Aktivistinnen* ein, um Fragen wie diese zu beantworten:
Wie positionieren wir uns als Feministinnen* mit sehr spezifischen Lebenskonzepten und „Afro“-Identitäten in Deutschland?
Welche Erfahrungen bringen wir in die Auseinandersetzung mit Kolonialismus ein?
Wie verbinden wir unsere Auseinandersetzungen mit unserem täglichen Leben?
Worauf freuen wir uns am meisten?


Facebook | |


Termine rund um den Frauenkampftag 2016

29. Februar 2016 von der Mädchenmannschaft

Nächste Woche ist es wieder soweit: Frauenkampftag. Wie in jedem Jahr finden vieler Orts Demos, Workshops, Konzerte, Filmvorführungen und Diskussionsveranstaltungen statt. Und da diese nicht auf den 8. März beschränkt sind, gibt es diese Übersicht nun bereits eine Woche früher, so dass ihr möglichst wenig verpasst! Und ergänzt doch in den Kommentaren bitte diese Liste, die nur einen Anfang darstellen kann!

Vielen Dank an alle, die auf unseren Aufruf bei Facebook und Twitter mit Hinweisen für diese Zusammenstellung reagiert haben.

Berlin

3. März: Unter dem Motto „Solidarität muss politisch werden“ findet ab 19 uhr eine Fishbowl Diskussion zur Hilfe für geflüchtete Menschen statt.

4. März: Von 14 bis 19 Uhr werden im Spinnboden Lesbenarchiv und Bibliothek Filmausschnitte aus Läsbisch TV (1991-1993) gezeigt. (FB-Link)

4.März: Ab 17 Uhr wird im Rahmen der “Ladies First” Veranstaltungsreihe in der GEW Berlin diskutiert und Transparente für die Demo am 06. März vorbereitet.

4. März: Die Fraktion DIE LINKE im Abgeordnetenhaus von Berlin lädt ab 16 Uhr zur Veranstaltung FRAUENMACHT. Geflüchtete Frauen in Berlin in den Südblock, musikalisch begleitet von Three Women. Im Anschluss findet die Clara Zetkin Preiverleihung statt.

05. März: Von 11.30 bis 14 Uhr gibt es Infos, Musik, Tanz, offenes Mikrofon, Rosen und Kaffee auf dem Mathilde-Jacob-Platz.

05. März: Der Iranische Frauenverein und SUSI Interkulturelles Frauenzentrum laden zu einer Veranstaltung, die der Feministin Fatima Mernissi gedenkt.

06. März: Unter dem Motto „gemeinsam grenzen einreissen“ findet wieder eine bundesweite Demo ab 12 Uhr am Rosa-Luxemburg-Platz statt (erst Auftakt mit Bühnenprogramm, ab 13 Uhr Start der Demo).

7. März: Die Fachveranstaltung “Frauen und Armut” findet von 10 bis 13 Uhr im Rahmen des Frauenmärzes 2016 im Rathaus Kreuzberg statt.

8. März: Um 15:30 Uhr am Kottbusser Tor startet die diesjährige Frauenkampftags-Demo.

8. März: Ab 19.30 widmet sich der Abend mit Vortag und Podiumsdiskussion unter dem Motto „Rromnja* Power Reloaded“ einem Rückblick auf politisches Engagement in den 90er Jahren und Gegenwartsperspektiven. Dabei sind Radmila Anić, Hasiba Dzemajlji, Marija Georgi, Fatima Hartmann und Isidora Randjelović, moderiert wird von Jane Schuch.

8. März: Im Rahmen der Berlin Feminist Film Week, die vom 08. bis 14. März läuft, wird ab 19 Uhr der Film „Reflections Unheard: Black Women in Civil Rights“ gezeigt.

11. März: Ab 17 Uhr wird bei einer Begehung des Ortes, an dem bis 1974 das Gebäude des Berliner Frauengefängnisses stand, wird nach sichtbaren schauen Erinnerungen an das Frauengefängnis und die darin Inhaftierten gesucht. Ab 19 Uhr gibt es eine Lesung zu den Besonderheiten eines Frauengefängnisses. (FB-Links)

13. März: Die Historikerin Claudia von Gélieu spricht zu „20 Jahre Rückbenennung der Clara-Zetkin-Straße in Berlin: Kann aus einer Niederlage ein Erfolg werden?„.

Bremen (mehr …)


Facebook | |


Misandrische Mittelfinger-Mode, Free CeCe, Polizeigewalt gegen Jugendliche – kurz verlinkt

10. Juni 2015 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 282 von 365 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Links

Seit dem 1. Juni kann man sich zum Inklusionscamp in Hamburg anmelden. Die Veranstaltung ist als Barcamp zum Thema Inklusion, inklusives Leben und Lernen geplant und findet am 25. und 26. September 2015 statt.

Mit Islamfeindlichkeit gegen Antisemitismus: Fabian Köhler analysiert für IslamQ, wie sich ein weißes deutsches Kollektiv mit antimuslimischem Rassismus vom eigenen Antisemitismus freispricht. [Siehe Kommentarbereich – danke für den Hinweis!]

Das JugendtheaterBüro Berlin wurde für die KulTür auf! Kampagne mit dem BKM-Preis für Kulturelle Bildung ausgezeichnet.

Und noch mehr Preise: Das Transgender Film Festival 2015 stellt die dort ausgezeichneten Werke vor.

Dominique Hansell schreibt für das Gunda Werner Institut zu Diversity als politischem Feigenblatt: Anhand der Fashion- und Beauty-Branche seziert sie, wie „das politisch korrekte „Anderssein“ […] hier zum kulturellen Aushängeschild der betreffenden Firmen und Institutionen [wird]“.

Obwohl europäische Rechtsinstanzen immer wieder Vätern mehr Rechte in Bezug auf Besuch, Umgang oder Erziehung von Kindern zuspricht, entschied das Bundesverfassungsgericht jüngst anders: Ein Vater darf ein Umgangsrecht gegen den Willen des Kindes nicht durchsetzen, wie das Online-Magazin Frauensicht berichtet.

Englischsprachige Links

Eine Raum wird nicht allein dadurch trans*inklusiv, in dem er statt beispielsweise Frauenraum zu FrauenLesbenTrans*Raum umbenannt wird. Autostraddle trägt Ansätze zusammen, wie (queere) Räume inklusiver für Trans*Frauen gestaltet werden können.

Endlich Sommermode? Kitty Stryker von Purr Versatility hat den ultimativen Guide für den misandrischen, male-gaze-den-Mittelfinger-zeigenden Look zusammengestellt.

Das Black Youth Project stellt ein Kinderbuch vor, in dem ein queerer Junge seine Geschichte erzählt.

Den Dokumentar-Film FREE CeCe!, der sich mit Gewalt gegen Trans*Frauen of Color beschäftigt und die Geschichte von CeCe McDonald (von dem Angriff gegen sie, ihre Verurteilung und Gefängniszeit und ihren Aktivismus gegen den Gefägnis-Komplex) nachzeichnet, könnt ihr noch finanziell unterstützen. Er benötigt noch Geld für die Post-Produktion.

Das Bitch Magazine stellt zehn Schwarze Komponistinnen/Frauen, die Musik schreiben, vor – von der Harlem Renaissance bis heute.

Eine Pool-Party in McKinney. Erst werden Jugendliche rassistisch beschimpft, dann wird die Polizei gerufen, welche die Jugendlichen angeht, mit Waffen auf sie zielt und Dejerria Becton, eines der anwesenden Mädchen, brutal auf den Boden wirft und fixiert. The Root hat alle Informationen zusammengestellt. Feminist Wire schreibt zu: „Police Criminals and the Brutalization of Black Girls„.

Termine in Berlin, Dortmund, Hamburg, Konstanz und Wien

10.06. in Konstanz: Vortrag zu Racial Profiling von Jamie Schearer.

10.06. in Berlin: Kongress „Respekt statt Ressentiment“ – Strategien gegen eine neue Welle von Homo- und Transphobie.

11.06. in Dortmund: „female energy“: Vernissage verschiedener Künstler_innen im Fachbereich Design der Fachhoschule Dortmund. (FB-Link)

22.06 in Wien: Frigga Haug spricht im Rahmen der Dialogreihe „Gutes Leben für alle“ über die Forderung „Teilzeit für alle“. (FB-Link)

17.07. in Berlin: „Grrrls To The Front: Das Female Focus Festival“, das „viele verschiedene Berliner Rapper*innen und DJ*s“ fördert, „die zusammen mit internationalen Künstler*innen aus Buenos Aires (ARG), Durham (USA), Birmingham (UK) und Johannesburg (RSA) das Festival gestalten. (FB-Link)

01.08. in Hamburg: Queer Flora Soliparty, 23 Uhr, Rote Flora.


Facebook | |


Veranstaltungen zum Frauenkampftag 2015

2. März 2015 von der Mädchenmannschaft

Internationaler FrauenkampftagFrauen­kampftag 2015 – diesmal an einem Sonntag, der hoffent­lich sonnig und kämpferisch wird! Wir haben mit eurer Hilfe eine Menge Ver­anstaltungen rund um den Frauen­kampftag in Deutschland und Österreich zusammen­getragen. Auf dem Mädchenblog findet ihr ebenfalls eine Liste mit Veranstaltungen. Wir freuen uns über Ergänzungen in den Kommentaren!

Augsburg

8. März: Ab 10.30 Uhr lädt der DGB in den Kolpingsaal unter dem Motto „Frauenquote, Quotenfrau – Bist Du auch eine?“ zu Redebeiträgen, satirischen Sketchen und Musik.

Berlin

4. März: Ab 19 Uhr findet die Diskussion „Feminismus und Sprache“ im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum mit Antje Schrupp, Sookee, Marianne Ballé Moudoumbou und Profx.Dr. Lann Hornscheidt statt. (Facebook-Link)

7. bis 28. März: Im Interkulturellen Frauenzentrum SUSI finden verschiedene Ausstellungen, Filmvorführungen und Workshops statt, u.a. ein Workshop mit Women in Exile zu Widerstandsbewegung von geflüchteten Frauen und ein Vortrag von Sandrine Micosse-Aikins: „Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit… postkolonialer (Kultur-)Aktivismus zwischen Widerstand und Protest“.

7. März: Vernetzungstreffen zur Vorbereitung der Gegenaktionen zum „Marsch für das Leben“ in Berlin am 19.9. 2015 (Facebook-Link).

8. März: Wieder gibt es ein großes Bündnis in Berlin, welches eine Frauenkampftag-Demo organisiert. Los geht es um 13 Uhr am Rosa-Luxemburg-Platz. Mit dabei: Ein Block für Sexarbeiter_innen und Verbündte (Facebook-Link) und der Inter* und Trans*-Block der Trans*genialen F_Antifa.

8. März: Ab 20.30 wird im Rahmen der Berlin Feminist Film Week, die vom 06. bis 13. März läuft, der Film „American Revolutionary: The evolution of Grace Lee Boggs“ gezeigt (Facebook-Link, englischsprachig).

12. März:  Ab 19 Uhr findet das Spoken Word zum internationalen Frauen*kampftag reloaded! mit mit Azadê, Bahati und Moona Moon und der Frage „Was bedeutet eigentlich ‚Frauensolidarität‘?“ statt.

18. März: Kurz-Input von Magda Albrecht im Rahmen der Veranstaltung “Sexuelle Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht” zum Internationalen Frauenkampftag im Berliner Abgeordnetenhaus u.a. mit Evrim Sommer (Frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE Berlin) und Prof. Dr. Ulrike Busch (Landesvorsitzende von pro familia). Einlass ab 17:30 Uhr, Beginn: 18 Uhr. Der Veranstaltungsort ist mit einem Rollstuhl zugänglich.

Bochum

7. März: Feminismus im Pott organisiert ab 12 Uhr auf dem Bongard-Boulevard ein Bühnenprogramm (Facebook-Link) mit Musik, satirischen Texten und Reden.

Eisenstadt

8. März: Um 12 Uhr beginnt der Filmbrunch der jungen Grünen (Facebook-Link). Gezeigt wird „Women without men“.

Frankfurt am Main

8. März: Die Demo Feministischer Kampftag (Facebook-Link) startet um 14 Uhr am Hauptbahnhof und macht dann an verschiedenen Stationen Halt für Beiträge zu Aspekten feministischer Kämpfe. Im Anschluss können sich alle im Klapperfeld zu „Plausch, Party und Politics“ treffen, wo für Essen, Trinken und Kinderbetreuung gesorgt ist.

Freiburg

1. bis 7. März: Die ganze Woche gibt es verschiedene Veranstaltungen rund um den Internationalen Frauenkampftag in Freiburg. So gibt es am 05. ab 20 Uhr einen Vortrag zu „Care Revolution. Schritte in eine solidarische Gesellschaft“. Die Demonstration zum Frauenkampftag beginnt am 07. März um 15 Uhr.

Gießen

10. März: Ab 9.30 organisiert „AKTION – Perspektiven für junge Menschen und Familien e.V.“ eine Talkrunde für Frauen unterschiedlicher Generationen zum Thema „Muttersein“.

Graz (Österreich)

7. März: Ab 10.30 Uhr startet „JETZT ERST RECHT – Demonstration zum Internationalen Frauentag 2015„. (Facebook-Link)

(mehr …)


Facebook | |


Zerbrechliche, programmierende, nackte Frauen – kurz verlinkt

29. Oktober 2014 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 260 von 365 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Links

Lust auf Theater? In Berlin werden Afro-Deutsche/ Schwarze deutsche Jugendliche für ein Theaterprojekt gesucht!

Den Vortrag „Die zerbrechliche Frau – Kritik an der Psychopathologie in feministischen Räumen“ gibt’s zum Anhören auf freie-radios.net.

feministische studien haben nun einen Blog! Im zweimonatigen Wechsel werden Autor*innen-Duos „ihren Blick auf die Welt und was sich in ihr ereignet“ mit uns allen teilen. Den Anfang machen Gudrun Axeli Knapp und Maureen Maisha Eggers.

Chronik eines angekündigten Exzesses„. In der FAZ schreibt Olaf Sundermayer über die Nazi-Demonstration in Köln und wie die „Hoologans“ systematisch unterschätzt wurden.

Englischsprachige Links

Bis in die 80er Jahre war der Frauenanteil beim Programmieren wesentlich höher als jetzt. Doch was passierte dann? NPR zeigt auf wie die ersten Computer in private Haushalte zogen, diese ausschließlich für Jungs und Männer beworben wurden und sich eine Frauen ausschließende Geek-Kultur herausbildete.

Autostraddle stellt zwei junge trans Frauen vor. Eine von ihnen hat gerade ein Kinderbuch über ihre frühe Kindheit geschrieben: I am Jazz.

„If there is a lesson for white artists and the institutions that host their work from these recent imbroglios, it is that the intention behind a work is secondary to its impact. And that means they’re responsible for engaging with those who object on the grounds that a piece of work is racist, or bigoted in some other way.“, T. O. Molefe bei der New York Times über Kunst und Rassismus.

Im Essay „How many licks“ schreibt Janani Balasubramanian eine kurze Dekonstruktion des Blowjobs, nennt wichtige Akteur_innen (Monica Lewinsky, Linda Lovelace) und Künstler_innen (Nao Bustamante) und weist darauf hin, dass ein Blowjob von allen Körperteilen ausgeführt und entgegen genommen werden kann. [Ergänzung: Weitere Informationen zu Linda „Lovelace“ Boreman und der sexualisierten Gewalt, die unter anderem beim Dreh von „Deep Throat“ gegen sie ausgeübt wurde, gibt es beim Guardian, der letztes Jahr einen Hintegrundbericht zum Spielfilm „Lovelace“ und der Involvierung von u.a. Gloria Steinem in jenem veröffentlichte. Es lohnt sich auch, dort auf die weiterführenden Links zu klicken. Danke für die Hinweise hierzu!].

Aleah Chapin fabriziert riesige Gemälde, auf denen nackte Frauen dargestellt sind. Im Telegraph erzählt sie, was sie bei ihrer Arbeit über Körper und Unsicherheiten lernte.

Termine in Berlin, Bielefeld und Bonn:

29.10. in Berlin: Solikonzert und Kundgebung für die besetzte Gerhart-Hauptmann-Schule.

06.11. in Bonn: Wohn(t)räume – Junge Migrantinnen stellen aus.

13.11. in Berlin: Spoken Word mit Moona Moon, Azadê, Sarah Mouwani und Bahati. (Hier auch bei Facebook.)

14.11.-24.11. in Bielefeld: Aktionstage Gesellschaft_Macht_Geschlecht (Facebook-Link)

15.11. in Berlin: Ausstellungseröffnung „WIR SIND ALLE BERLINER: 1884-2014. A Commemoration of the Berlin Congo Conference“ (Facebook-Link)


Facebook | |


Ein queer_feministisches Festival trotz*t den Verhältnissen: Das Antifee in Göttingen

2. Juni 2014 von Magda

Ein queer_feministische Festival trotz*t den Verhältnissen: Alle Jahre wieder findet das Antifee in Göttingen statt. Das Antifee ist ein selbstorganisiertes Festival, welches dieses Jahr bereits zum neunten Mal stattfindet. Am 6. und 7. Juni wird es auf dem Campus beim Blauen Turm eine bunte Mischung aus Party & Politik geben.

Antifee 2014

Bisher bestätigt sind u.a. Workshops zu Safer Sex, Bisexualität, antimuslimischen Rassismus, Graffiti oder eine fette Empowerment Diskussion. Auf der Bühne rocken unter anderem Rae Spoonfriend crush, Bad Kat und Leah King.

Die Orga-Gruppe hat sich viele Gedanken um Barrieren gemacht und wie diese etwas abgeschwächt werden können. Gesucht werden auch noch Helfer_innen: Wenn ihr euch vorstellen könnt, eine Sicherheitsschicht zu übernehmen, schreibt bitte an ansprechgruppe [at] antifee.de


Facebook | |


Hinaus zum Frauenkampftag! Veranstaltungen in Deutschland und Österreich

6. März 2014 von der Mädchenmannschaft

Dies ist eine Zusammenstellung von Veranstaltungen zum Frauenkampftag 2014. Habt ihr Termine für 2015? Lasst es uns wissen: post(at)maedchenmannschaft.net.

Ihr wisst noch nicht, wo ihr am 8. März unterwegs sein wollt? Wir haben gesammelt! Events zum sogenannten Frauenkampftag im deutschsprachigen Raum. Habt ihr noch Veranstaltungen in petto oder in eurer Nähe, die wir vergessen haben? Dann ergänzt sie gerne in den Kommentaren.

Berlin

In den vergangenen Wochen sind wohl die wenigsten am Bündnis zum Frauen*kampftag 2014 vorbei gekommen. In Dresden, Leipzig, Jena/Erfurt und Marburg gibt es zusätzlich lokale Bündnisse mit z.T. eigenen Veranstaltungen.

Die Berliner Gruppe FAT UP und die trans*geniale f_antifa rufen unter Kritik am Bündnis dazu auf, sich in die fetten Trans*- und Inter*-Blocks auf der großen Demonstration einzureihen und ein Zeichen gegen die allzuhäufig erfolgten Ausschlüsse auf sogenannten „Frauen*“-Events zu setzen. Treffpunkt ist jeweils 12.45 Uhr Ecke Badstraße/Behmstraße (nördlicher Ausgang der U8 Gesundbrunnen).

Vom 08. bis 13. März wird die Berlin Feminist Film Week (Interview mit der Organisatorin) stattfinden.

Christine Scherzinger wird allen Interessierten bei einem Spaziergang proletarische Frauen in Neukölln vorstellen.

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung lädt am 8. und 9. März zu den Rosa Luxemburg Bildungstagen mit Diskussionen, Workshops, Ausstellung.

Das LGBTI-Referat der HU Berlin zeigt den Film Wonder Women.

Das Frauenzentrum Paula Panke e.V. plakatiert ab 11 Uhr die Porträts 36 ostdeutscher Frauen im öffentlichen Raum.

LesMigraS veranstalten in Zusammenarbeit mit dem Café Mio’L ab 19 Uhr einen Spoken Word Abend. Danach gibt’s Musik auf die Ohren. Das Event richtet sich explizit an Black und PoC, Trans*, Inter*, Lesben und bisexuelle Frauen und ihre Freund_innen. Link zum Facebook Event.

Den Abschluss des 8. März in Berlin macht die radikalqueerfeministische Partyreihe „Take Back The Night“. Los geht’s um 22 Uhr im New Yorck in der Mariannenstraße 2, MC Josh und Ivy Impulsiv sorgen für den Live-Kick, danach jede Menge DJ_anes, außerdem: feministische Cocktails und vegane Burger. Die Einnahmen der Party gehen an antirassistische Projekte. Offen für Frauen, Lesben, Trans* und Inter. Link zum Facebook-Event.

Bielefeld

Im AJZ Bielefeld findet ab 20 Uhr eine FrauenLesbenTransInter*kneipe statt.

Gießen

In Gießen findet am 8. März ein Trans*Schwimmen statt.

Graz (Österreich)

Demo, feministischer Brunch, Stadtspaziergang und Abendprogramm: Alles in Graz.

Hamburg

Das Archiv Frau und Musik begeht den 8. März zusammen mit dem Tag der Archive, der unter dem Titel „Frauen – Männer – Macht. Wie viel Macht hat z.B. das Internet, wie stark sind seine Nutzer/innen? Wie mächtig sind auch hier patriarchal geprägte Strukturen?“ steht.

Giseles Index oder ein schöner Abend ist eine Installation und performative Lesung, inspiriert von der Auseinandersetzung mit Werbeplakaten, dem Schönheitsdiktat und der Darstellung von Frauenkörpern im öffentlichen Raum. Was ist Schönheit überhaupt und wie schön ist sie?

Halle

In Halle findet ein Rugby Frauenturnier statt. Los geht’s zum 12 in der Dessauer Str. 151b beim Universitätssportverein.

Kassel

In Kassel wird demonstriert, informiert und gefeiert. Gleich drei Veranstaltungen finden am 8. März statt. Mehr Informationen findet ihr in diesem PDF des Frauenverband Courage.

Marburg

Nachmittags im Autonomen FrauenLesben Referat in Büchern schmökern und Sektchen trinken, abends geht es dann auf die FLT*-Party im Trauma.

Nürnberg

Ein linkes Bündnis will in Nürnberg das „Patriarchat zum Einsturz bringen„.

Oldenburg

„Körper Gender Subjektivierung“ – Weltfrauentag_ung. Sechs Studentinnen der Uni Oldenburg präsentieren ihre Forschungsprojekte (offen und kostenfrei für alle Interessierten)

Paderborn

In Paderborn ist ordentlich was los: Es gibt Vorträge zu verschiedenen Themen, Musik, Film, Stände, Workshops.

Saarbrücken

Volles Programm in der saarländischen Hauptstadt: Ab 11 Uhr gibt es Straßenaktionen gegen die aktuelle Situation von Frauen in Minijobs und Pflege.

Stuttgart

Am Karlsplatz startet um 14 Uhr eine Demonstration. Abends könnt ihr im Linken Zentrum Lilo Herrmann Programm mit Musik und Essen genießen.

Wien (Österreich)

Eine autonome FrauenLesben-Demo mit Beteiligung der ARGE Dicke Weiber, Beatboxing und Siebdruck Workshop und eine Info-Führung durch das Technische Museum gibt es in Wien.


Facebook | |



Anzeige