Festivals ohne Frauen und Feminismus in brasilianischen Favelas – kurz verlinkt

25. März 2015 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 270 von 270 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links

Anlässlich des Internationalen Tags gegen Rassismus präsentierte LesMigraS den Spot “Was sagst du dazu?”:

Bodo Platzgraf, der als Berliner Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) heute “linksextremistische Demonstranten” beklagt, war aktiv bei den Republikanern (REP), berichtet das Antifa Infoblatt.

Pressemitteilung (PDF) anlässlich des Equal Pay Days und des Internationalen Tages gegen Rassismus von DaMigra (Dachverband der Migrantinnenorganisation).

Bald startet auch wieder die Festivalzeit. Endlich coole Musikerinnen live sehen? Eher nicht, wie die grafisch eindrucksvollen Darstellungen von Puls und Coolibri zeigen, die von Festivalplakaten all jene Bands löschten, die ausschließlich aus Männern bestehen – auf einmal haben die Plakate sehr viel Freifläche, wo sonst kleingedrängte Schrift steht.

englischsprachige Links
Der Vortrag der Aktivistinnen Elisabeth Ngari und Damarice Okore von „Women in Exile“, den sie letzten Donnerstag hielten, über die Situation von Flüchtlingsfrauen* in Berlin/ Brandenburg und deutschlandweit ist online:

Bei Media Diversified schreibt Zaneta Denny in “Feminism in the Favela” über Feminismus in Brasilien, verschiedene Bewegungen und Ausschlüsse und insbesondere den Aktivismus und das Engagement afro-brasilianischer Frauen.

Philosophy has to be about more than white men.“, fordert Minna Salami beim Guardian.

Das Literaturmagazin The Critical Flame hat eine Sonderausgabe zur Dichterin Adrienne Rich herausgebracht. Die Artikel könnt ihr online lesen, wie beispielsweise “6 Writers on the Lasting Influence of Adrienne Rich“.

“The lawsuit comes in response to a controversial register of Roma people maintained by the regional Skåne police in southern Sweden. The list, which was declared illegal by the Swedish Commission on Security and Integrity Protection (SIN), included some 4,700 people, including children.” – Elf Personen verklagen den schwedischen Staat, The Local berichtet über deren Ziele, Diskriminierung gegen Roma und die Angst vor den Nachwirkungen.

Erika Moen erklärt beim Bitch Magazine in einem Comic, was genau bei einer (medikamentösen) Abtreibung passiert und wie Self-Care nach einer solchen aussehen könnte.

Termine in Bern, Dortmund, Halle, Hannover:

(mehr …)


Facebook | |


Antisemitische Übergriffe, May-Ayim-Tag und Tina Feys neue Show – kurz verlinkt

18. März 2015 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 269 von 270 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Beiträge

Interview mit Sabine Mohamed zu Schwarzem Feminismus in Deutschland (“Black Feminism is not white feminism in Blackface”).

In Frankfurt demonstrieren heute Tausende anlässlich der Eröffnung des neuen Prunkbaus der Europäische Zentralbank gegen Kapitalismus im Allgemeinen und gegen konkrete Sprapolitiken und Maßnahmen von Akteuren wie eben der EZB. Bereits am Vormittag schrieb neues deutschland über Hunderte von Festnahmen unter den Blockupy-Aktivist_innen.

In Berlin wurde die “Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)” gegründet, dazu berichtet die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin. Zu der Gründung und der ansteigenden Zahl antisemitischer Übergriffe in Berlin schrieb auch der Störungsmelder der ZEIT.

Am 3. Mai hätte die Aktivistin, Poetin und Wissenschaftlerin May Ayim Geburtstag. Aus diesem Anlass plant die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland gemeinsam mit dem Friedrichshain-Kreuzberg Museum, Ballhausnaunystrasse e.V., und Berlin Post-Colonial e.V. zum zweiten Mal den May-Ayim-Tag. Dieser kann noch mit Spenden unterstüzt werden.

Der Mediendienst Integration informiert über die Hintergründe der Kopftuch-Debatte. Und bei der FAZ schreibt Kübra Gümüsay über das Urteil des Bundesverfassungsgerichts und warum dies keine ‘Befreiung’ sei: “Das Recht auf ihrer Seite“.

Die Standard berichtet über Verdienststrukturen in Österreich und geht dabei auch über die Kategorie Geschlecht hinaus und zeigt auf: Nicht alle Frauen sind gleichermaßen betroffen, Mehrfachdiskriminierungen haben einen wesentlich Einfluss. (Einige Formulierungen sind leider nicht so toll und den Abschlussparagraph kann eine sich schenken.)

Englischsprachige Beiträge

Bei Vox schreibt Jenée Desmond-Harris über Serena Williams und die rassistische Berichterstattung und Kommentare von Zuschauer_innen etc., die ihre Karriere begleite(te)n.

Queer_feministische Künstler_innen schreiben auf Hyperallergic zu Community-Aufbauen, Räume, Vorbilder, Aktivismus, Anfänge, Inspirationen.

“Lesbians, gays, bisexuals and transgenders (LGBT) in the United Soviet Socialist Republics (USSR), Armenian Soviet Socialist Republic (ASSR) and third Republic of Armenia (IIIRA).” – ein kurzer Überblick:

Die neue von Tina Fey kreierte Show “Unbreakable Kimmy Schmidt” wird auch in Deutschland bereits diskutiert und teils gefeiert, doch kommt auch diese – wie bereits zuvor 30 Rock – nicht ohne rassistische Stereotype und ähnliches aus. Indian Country stellt noch einmal klar, was so diskriminierend an der “Native American Storyline” ist.

Stell dir vor du läufst durch eine Stadt und plötzlich vibriert dein Handy, um dir mitzuteilen, dass du in der Nähe eines Ortes bist, an dem eine Frau Geschichte schrieb. Genau daran arbeitet Spark (mehr auch nachzulesen beim Good Magazine):

Termine in Berlin, Hamburg, Hannover und Heidelberg

(mehr …)


Facebook | |


Trollfragen, Frauenquote, Impfdebatten – kurz verlinkt

11. März 2015 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 268 von 270 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Beiträge

In den FAQus seines Blogs Trollbar hat Ali Schwarzer “eine Sammlung der häufigsten Fragen und Einwände von Trollen und die passenden Antworten darauf” zusammen gestellt.

Auf Mein Augenschmaus kritisert Jule die Darstellung von Gehörlosigkeit und Gebärdensprache in Filmen und fragt sich, warum fast immer hörende Schauspieler_innen eingesetzt werden, um gehörlose Personen zu spielen.

Sohra, die sich selber als “impfkritische Impfbefürwörterin” bezeichnet, schreibt auf Tofufamily.de ihre gesammelte Gedanken zum Thema Impfen mit einem besonderen Fokus auf die aktuellen Masern-Debatte.

Das Quotengesetz ist vergangene Woche im Bundestag verabschiedet worden. Die einen wollen es am liebsten gar nicht haben, den anderen geht es nicht weit genug. Die taz fasst die unterschiedlichen Positionen zusammen. Das Quotengesetz hat eine lange Geschichte. Auf Zeit Online gibt es die Historie des Gesetzgebungsverfahrens oder besser gesagt des “Gesetzwünschungsverfahrens” anhand einiger Zitate aus der deutschsprachigen Presse der letzten 20 Jahre.

Der Quer-Verlag hat mit Saideh Saadat-Lendle, der Leiterin des Antidiskriminierungs- und Antigewaltbereichs LesMigraS der Berliner Lesbenberatung über ihre Zeit im Untergrund, ihre Flucht nach Deutschland, Rassismus in den hiesigen LGBT*-Szenen und die Arbeit bei LesMigraS gesprochen.

Die Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen e.V. in Berlin Kreuzberg hat eine Spendenaktion gestartet, um die Bewohner_innen der Gerhardt-Hauptmann-Schule zu unterstützen, die gemeinsam rechtlich gegen die Räumungsanordnung vorgehen. Um die dabei entstehenden Anwalts- und Gerichtskosten zu decken braucht es Geld und eure Unterstützung ist gefragt

Englischsprachige Beiträge

Bereits im vergangegen Jahr gepostet, jetzt erst entdeckt: Die “Toppa Top 10: Reggae/Dancehall’s Greatest Lady Deejays” bei Large Up.

Marie Claire stellt Basketball-Coach Becky Hammon vor – erste Frau überhaupt, die in einer der populärsten US-amerikanischen Sportarten ein Erstliga-Männerteam trainiert.

David Shih stellt in seinem Blogeintrag “What happened to white privilege” die These auf, dass sich weiße nicht mit ihren Privilegien, sondern kritisch mit weißer Vorherrschaft (white supremacy) und den daraus folgenden Konsequenzen beschäftigen sollten, um Widerstand gegen Rassismus zu leisten. Shih übt in seinem Text Kritik an der Konzeption von Privilegien, weißer Selbstzentrierung und dem liberalen Gedanken, dass alle(tm) das gleiche(tm) wollen.

Termine in Berlin, Köln und Leipzig

Köln: 17. März, “Inklusion im Fernsehen – Neue Perspektiven auf Behinderung” heißt die Tagung für Medienmacher_innen, Journalisten_innen und Medienpolitiker_innen, bei der es um die Repräsentation behindert werdender Menschen im Fernsehen geht. Mit dabei: “Sozialhelden e.V.” und “die medienanstalten” – Eintritt kostenlos

Berlin: 18. März, Kurz-Input von Magda Albrecht im Rahmen der Veranstaltung “Sexuelle Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht” zum Internationalen Frauenkampftag im Berliner Abgeordnetenhaus u.a. mit Evrim Sommer (Frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE Berlin) und Prof. Dr. Ulrike Busch (Landesvorsitzende von pro familia).

Berlin: 21. März, Spreewaldplatz, Demonstration am Globalen Tag gegen Rassismus.

Leipzig: 16.-26. April, Filmfestival GEGENkino im UT Connewitz, Luru-Kino, in der Schaubühne Lindenfels und im Institut fuer Zukunft. Hier geht’s zur Pressemitteilung (PDF), die über das Kinoprogramm und weitere Events informiert (PDF).


Facebook | |


Gewalt im Internet, Patricia Arquettes Feminismus und Care Revolution – kurz verlinkt

25. Februar 2015 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 267 von 270 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Artikel

Charlott im Gespräch bei der Podiumsdiskussion der Heinrich-Böll-Stiftung zu “Gewalt im Internet – Brauchen wir neue Gesetze?” – hier ist die Videoaufzeichnung der Veranstaltung (und eine kurze Zusammenfassung der Diskussion findet sich bei Publixphere):

Aufruf des Netzwerkes Care Revolution zum 8. März: Zum internationalen Frauenkampftag stellt das Netzwerk Forderungen auf, u.a. Mindestlohn ohne Ausnahmen, bedingungsloses Grundeinkommen und bessere Bezahlung für Care-Berufe.

Beim #schauhin-Storysalon berichtet Peggy Piesche von ihrem von ihrem “Moment des Wandels”, der sie zur Aktivistin machte:

“Die Bundesrepublik hat eine traurige Geschichte von haarsträubenden Verfassungsschutz-Skandalen aufzuweisen. Wenn sich allerdings bewahrheitet, was die neuesten Enthüllungen über die Verstrickung des hessischen Verfassungsschutzes in die Mordserie des rechtsextremen NSU nahelegen, dann übertrifft das alles bisher Dagewesene.”, schreibt die Frankfurter Rundschau.

Beim Missy Magazine stellt Hengameh Modeblogs vor, die Normen von Schönheitsvorstellungen, die gekoppelt sind an dünne, ‘gesunde’, weiße Körper, gleich mit in Frage stellen.

Englischsprachige Artikel

Black, queer, feminist, erased from history: Meet the most important legal scholar you’ve likely never heard of.

Die Huffington Post stellt sechs zeitgenössische afrikanische Künstlerinnen vor, die aktuell in der Ausstellung “Body Talk: Feminism, Sexuality and the Body in the Work of Six African Women Artists” in Brüssel zu sehen sind.

Am vergangenen Samstag jährte sich der Tag der Ermordung von Malcolm X (El-Hajj Malik El-Shabazz) zum 50. Mal. Vox.com stellt  das Telegramm vor, dass Martin Luther King, Jr. an Betty Shabazz, Witwe Malcolm Xs, im Jahr 1965 schickte.

Häufig wird darüber gesprochen, dass Mädchen/ Frauen sich doch mehr für technische Berufe interessieren sollten und in solche Berufsfelder einsteigen müssten. Doch was ist eigentlich mit jenen Frauen, die sich für diesen Schritt entschieden? Die LA Times berichtet nun: “Women are leaving the tech industry in droves“.

Und dann war da die Oscar-Verleihung: Shakesville hat eine kritische Zusammenfassung der Ereignisse. RH Reality Check (“The Road to Structural Erasure Is Paved With Good-Intentioned White Ladies“) und The Grio (“Dear Patricia Arquette: Blacks and gays owe white women nothing“) schreiben über Arquettes Rede, späteren Kommentare und den Hype um sie. Die Washington Post stellte hingegen fest: Beste Chancen auf den Oscar als bester Hauptdarsteller hat (der ‘gesunde’, weiße) Mann, wenn er einen Mann mit Behinderung oder Krankheit spielt.

Heute wird die (sehr große) Organisation “Autism Speaks” zehn Jahre alt. Aus diesem Anlass starteten sie in der letzten Woche den Hashtag #AutismSpeaks10. Autist_innen übernahmen diesen um auf die bereits jahrelangen Kritiken an der Organisation, deren unterstützen Forschungen und dem Autismus-Bild, welches sie medial wirksam verbreitet, hinzuweisen, berichtet Buzzfeed.

Termine in Berlin, Dresden, Hamburg, Karlsruhe, Köln und München

(mehr …)


Facebook | |


Plus-Size-(Role)-Models, Anti-Terror-Kämpferinnen und Ghostbusters-Panik – kurz verlinkt

4. Februar 2015 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 266 von 270 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Beiträge

Der Februar ist Black History Month (Monat der Schwarzen Geschichte). Black History Month Hamburg hat ein Veranstaltungsprogramm zusammengestellt, von (Kinder-)Parties über Lesungen/Poetry Slams hin zu Diskussionsveranstaltungen. Auch die Werkstatt der Kulturen in Berlin bietet ein abwechslungsreiches Black-History-Month-2015-Programm für Menschen jeden Alters.

“Hier findet gerade eine humanitäre Krise statt, die von der Aussenwelt nicht beachtet wird”: tagesschau.de zeigt einen kurzen Videobericht zum Leiden der Menschen, die in Borno, Nigeria, vor Boko Harams Terror flüchten mussten.

FrauTV veröffentlichte eine Online-Multimedia-Reportage zum Thema “Die neue Familie”.

“Richard von Weizsäckers Rede kam damals spät, war aber richtig. Bedrückend bleibt, dass sie zum Anfang des deutschen Sündenstolzes wurde, der sich zwar zu den Verbrechen bekennt, daraus jedoch Selbstgefälligkeit ableitet”: Annetta Kahane schreibt in der Berliner Zeitung zum 30-jährigen Jubliäum der “Befreiungs”-Rede des kürzlich verstorbenen Bundespräsidenten a.D., Richard von Weizsäcker.

Fluss e.V. Freiburg, die ehrenamtlich Bildungsarbeit zu Geschlecht und sexueller Vielfalt leisten, braucht Unterstützung: Bis heute Abend könnt ihr dem Verein eure Stimme geben bei der Online-Abstimmung im Rahmen des Freiburger Beteiligungshaushalts. Dafür muss man sich registrieren, aber nicht in Freiburg wohnen. Fluss e.V. ist der Vorschag Nr. 144 und freut sich über ein virtuelles “Daumen hoch”.

Die alleinerziehende Suzana S. und ihre fünf Kinder wurden in Deutschland geboren. Nun will sie der Landkreis Emsland in Niedersachsen abschieben,” nach 28 Jahren – die taz berichtet.

Englischsprachige Beiträge

Schwarze Künstler_innen in den USA erklärten den Februar zum Black Future Month: Hier seht ihr eine Zusammenstellung von AfroFuturistic Videos, unter anderem mit Missy Elliott, TLC, Janet Jackson und Kelis.

Tess Munster, die Kleidergröße 54 trägt, wurde letzte Woche offiziell von einer Modelagentur unter Vertrag genommen – ein Affront für Körpernormierungs-Fans. Der dickenfeindliche Hass, der ihr (und anderen dicken_fetten Menschen) entgegenschlägt, und was dieser mit dem eigenen Leben von Dickenhasser_innen zu tun haben könnte, wird bei The Militant Baker analysiert.

Ein sexistischer, dickenfeindicher Nachruf einer australischen Zeitung auf die Schriftstellerin und Wissenschaftlerin Colleen McCullough wurde letzte Woche oft und treffend kritisiert. Die Washington Post hat  im Gegenzug ein paar satirische Nachrufe auf berühmte Männer veröffentlicht.

“Ain’t Afraid Of Ghosts. Terrified of Women.” Shakesville kommentiert sexistische Reaktionen auf die nun offizielle Nachricht, dass vier Frauen – Leslie Jones, Melissa McCarthy, Kristen Wiig und Kate McKinnon – die Hauptrollen in einem neuen Ghostbusters-Film spielen werden. Auch Jezebel lässt sich diese Satire-Möglichkeit nicht entgehen.

Im Guardian interviewt Mona Mahmood vier kurdische Familien und erinnert an die Frauen, die im Kampf gegen IS in Kobane starben.

Ebenfalls im Guardian schreibt Jessica Valenti dazu, wie Sexismus Frauen körperlich und psychisch krank mache.

Der nigerianische Unternehmer Taofick Okoya hat Schwarze Puppen entwickelt, deren Verkaufszahlen weiße Barbies weit hinter sich lassen, und die Schwarze Kinder empowern sollen: Die “Queens of Africa.”

African Women in Cinema Blog stellt die Filme und Filmemacherinnen des pan-afrikanischen Filmfestivals FESPACO vor, das 2015 das 24. Jubliäum feiert und vom 28. Februar bis 4. März in Burkina Faso stattfindet.

entirely amelia kritisiert Jill Soloway, die noch im Januar für ihre Serie “Transparent” einen Golden Globe gewann und nun bei Facebook einen cissexistischen Eintrag zu Bruce Jenner veröffentlichte.

Küssen als Protest? Zwei russische Aktivistinnen zeigen wie’s geht.

Termine in Berlin und Halle

Berlin 07.02. 2015, 18:00 Uhr, Baiz (Christinenstr.): Infoveranstaltung des Antifa Recherche-Teams Dresden: “Rassistische Mobilmachung: Eine Analyse zu PEGIDA und anderen Asylgegner_innen in Dresden und Umland”.

Berlin 19.02. 2015, 19:30 Uhr, Humboldt-Universität Berlin, Raum 1115 (Kinosaal): Im Rahmen des Projekttutoriums “Ungewollte Schwangerschaft, Schwangerschaftsabbruch und Reproduktive Gerechtigkeit” wird der Dokumentarfilm “VESSEL” (im englischen Original) kostenlos aufgeführt. Im Anschluss an die Vorführung gibt es ein Q&A mit Aktivistinnen*.

Halle, 10.02. 2015, 19:00 Uhr, Café Colonne Morris: Der Arbeitskreis qu(e)er_einsteigen stellt sich vor und lädt zum Kennenlernen und Mitmachen ein. Weitere Infos und Kontaktmöglichkeiten findet ihr hier.


Facebook | |


Beratung für Frauen mit Behinderung, Zwangsheterosexualisierung, Björk und Musik-Biz-Sexismus – kurz verlinkt

28. Januar 2015 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 265 von 270 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links
Mädchen und Frauen mit Behinderungen erfahren besonders häufig Gewalt. Aus diesem Grund wird gerade die Internetplattform suse-hilft.de aufgebaut, auf der – möglichst barrierefrei – nach Informationen und Ansprechpersonen recherchiert werden soll: “Wo finde ich bei mir in der Nähe eine Therapeutin, die Gebärdensprache oder Leichte Sprache kann? Wo finde ich eine Anwältin, die sich mit dem Thema auskennt? Welche Selbstbehauptungstrainerin in der Nähe macht Kurse auch für behinderte Frauen?” Das Projekt benötigt noch Geld und kann über betterplace.org unterstützt werden.

Das Oberlandesgericht in Celle hat abgelehnt, dass in einer Geburtsurkunde der Eintrag “inter” oder “divers” geführt werden kann.

Homofeindlichkeit und Zwangsheterosexualisierung in der Therapie, Fall 472136127: Nun zog ein Betroffener vor Gericht, berichtet die taz.

Noch bis zum 01. März können bei filia. die frauenstiftung Projektideen zur Mädchenförderung eingereicht werden, um Gelder von bis zu 5000€ zu erhalten.

Der Zentralrat der Afrikanischen Gemeinde hat einen Offenen Brief zur M-Straße in Berlin, Dieter Hallervorden und kolonialrassistischen Kontinuitäten verfasst.

Das LOTTA-Magazin gibt “Stichworte zur Gründungsgeschichte” der NPD, die 2015 im 50. Jahr besteht.

englischsprachige Links

Wenn Schauspieler die gleichen nervigen Fragen beantworten müssten wie Schauspielerinnen (Kleid, Haar, Make-Up, Gewichtsabnahme…), dann würden die sich wundern: Kevin Spacey hat sich gewundert.

Als Geologen in den 1950ern anfingen den Meeresboden des Atlantiks mit Sonargeräten zu vermessen, durften Frauen nicht mit auf die Boote (weil sie natürlich Unglück brächten). Aus dem Datenmaterial die erste wirklich detaillierte Karte hat dann aber doch eine Frau erstellt: Marie Tharp. Mental Floss zeichnet ihre Geschichte nach und wie sie an den Grundfesten der Geologie rüttelte.

Egal welche Krankheit eine dicke_fette Person hat und wie sie behandelt werden könnte, erst einmal abnehmen lassen? Ja, es gibt Mediziner_innen die so etwas empfehlen. Dances With Fat nimmt die Empfehlung auseinander.

MTV stellt 12 neue queere Hip Hop Acts vor.

Ein neues Album der isländischen Sängerin Björk erscheint und in einem Interview hat sie erstmal sehr ausführlich über den im Musikbusiness erlebten Sexismus gesprochen. Feministing greift diese Aussagen in einem Artikel zu Björk und überhaupt “mansplaining” auf. Slate nimmt die Aussagen als Anlass, um Zitate von weiteren Künstlerinnen (so unterschiedliche wie Solange Knowles, Grimes und Taylor Swift) zusammenzustellen.

Celebrating the Love between Queer Women of Color – In 25 Gorgeous Photos!” – präsentiert Everyday Feminism.

Bei Flavorwire zerlegt Judy Berman Jonathan Chaits Artikel im New York Magazine, der “Political Correctness” als Einschränkung der (linksliberalen) Meinungsfreiheit bezeichnete.

Termin in Berlin:

04. Februar in Berlin, ab 19.00 Uhr: Lesung und Filmvorführung mit der simbabwischen Autorin und Filmemacherin Tsitsi Dangarembga.


Facebook | |


Fashionweek, nationalistischer Rap und reproduktive Rechte – kurz verlinkt

21. Januar 2015 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 264 von 270 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Beiträge
Tick Tick Boom haben eine Broschüre über “deutsch-patriotischen Rap”, Nationalismus, Hetero_Sexismus und Kapitalismus-Verherrlichung veröffentlicht, die nicht nur informieren, sondern auch zu eigenem Aktivismus anregen möchte.

Der Frankfurter Gemeinderabbiner Julian-Chaim Soussan spricht in der Jüdischen Allgemeinen über die mangelnde Solidarität mit #JeSuisJuif.

“‘Je suis Charlie’ und die Folgen: Warum ich kein Satiriker mehr bin”, schreibt Oliver Maria Schmitt in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Einen kritischen Beitrag zur Fashion Week, zur Plus Size Messe Curvy Is Sexy und zur mangelnden Körpervielfalt auf den Laufstegen gibt es beim Deutschlandfunk.

Es gibt eine neue politische Gruppe in Berlin [Korrektur: nicht nur Berlin, Treffen sind bundesweit geplant, siehe Kommentar] : Black Quiltbag*, die sich im Rahmen der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) gegründet hat. Die Gruppe richtet sich an Schwarze Menschen, die sich folgenden oder ähnlichen Identitäten bzw. Konzepten zugehörig fühlen: Queer /Questioning, Undefined /Undecided, Inter, Lesbisch, Trans*, Bi, Asexual, Gay/Genderqueer.

“Behinderte Menschen haben es in Deutschland extrem schwer, Gynäkolog[_innen]en zu finden. Ganze fünf Spezialangebote gibt es bundesweit“, berichtet Spiegel Online.

Beim Tagesspiegel zeigt man sich überrascht, dass Lutz Bachmann, einer der führenden Pegida-Organisator_innen, tatsächlich Rassist ist.

Englischsprachige Beiträge

Im Ebony Magazine berichtet Tasha Fierce über ihren Schwangerschaftsabbruch, im Kontext von Anti-Abtreibungskampagnen, die sich in den USA besonders an Schwarze Communities wenden.

HerZimbabwe analysiert die negativen Vorannahmen geforderter “Ehrbarkeit/Seriosität” für den Aktivismus simbabweischer Frauen und den aktivismuseinschränkenden Effekt einer solchen Politik.

Der US-Senator und Schwarze Bürger_innenrechtsaktivist John Lewis kommentierte in der Los Angeles Times sowohl den Film als auch Kritiken an “Selma”. Er selbst war an der Organisation und Durchführung der Protestmärsche beteiligt.

Die Technik_Kultur-Kritikerin Shanley Kane thematisierte Sexismus und Misogynie in der Linux-Community. Von den angsteinflössenden Reaktionen darauf berichtet sie hier.

Termine in Berlin, Kiel, Köln, Lüneburg

Berlin, 29.01. – 30.01. 2015: “Susan Sontag Revisited” – ein Symposium am ICI Berlin Institute for Cultural Inquiry zu Sontags kulturell-politischen Wirken. Alle Vorträge werden auf Deutsch und Englisch zugänglich sein. (Facebook-Link)

Kiel, für Kurzentschlossene, da heute Abend um 19:30 Uhr: “Schau, eine Frau schießt!” – Jüdischer Widerstand in Osteuropa”, ein Vortrag und anschließende Diskussion im Literaturhaus Schleswig-Holstein.

Köln, 22.01. 2015, 18:00 Uhr: Der Ausländerlesekreis Köln und #SchauHin laden zu dem Story Salon „Afro & Hijab: Voll das Politkum?!“ ein. (Facebook-Link)

Lüneburg: Save the Date: lady*fest Lüneburg! vom 6. – 8. März 2015.


Facebook | |


Dickes_Fettes Empowerment, Nice-Guy-Seximus und Asylpolitik – kurz verlinkt

14. Januar 2015 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 263 von 270 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Links

Magda spricht im Interview mit Raum für Notizen (ALEX Berlin) über Dickenfeindlichkeit, Queer_Feminismus und das Musikmachen.

Wenn rechtspopulistische Kreise gewinnen: Zu den Debatten um Sexualpädagogik und Antidiskriminierung” schreibt Heinz-Jürgen Voß auf Das Ende des Sex.

kritisch-lesen.de hat ein Interview mit der Wissenschaftlerin und Aktivistin Silvia Federici übersetzt und veröffentlicht. Es geht um Care-Arbeit und ihren Stellenwert in emanzipatorischen Debatten.

Und noch ein tolles Interview: Christine Stonat von Weird hat mit Künstler_in Yori Gagarim über seine_ihre Arbeit gesprochen.

Interview Nr. 4 in der heutigen Linksammlung: ein kurzes Gespräch mit Undine de Rivière, Pressesprecherin des Berufsverbandes erotische und sexuelle Dienstleistungen, hat Anne Hünninghaus für pressesprecher.com geführt.

Fußballschiedsrichterin Bibiana Steinhaus ist vergangene Woche zur Weltschiedsrichterin gewählt worden, berichtet die HAZ. Herzlichen Glückwunsch!

Das Migazin erläutert, welchen Einfluss die angestrebten Staatsverträge mit muslimischen Religionsgesmeinschaften in Berlin und Niedersachsen auf das Kopftuchverbot für Lehrerinnen haben könnten.

Der rbb berichtet: Hunderte Geflüchtete protestierten jahrelang in Berlin gegen die deutsche Asylpolitik – auf dem Oranienplatz und in einer besetzten Schule. Im vergangenen Jahr sagte der Senat ihnen eine umfassende Prüfung ihrer Einzelfälle zu. Das vorläufige Ergebnis: Nur drei der Geflüchteten erhalten Bleiberecht. (Siehe dazu auch unser Dossier Asyl, Flucht und Protest.)

“Charlie Sein oder Nichtsein?” – die Süddeutsche Zeitung trägt Stimmen zusammen.

Englischsprachige Links

Ein sehr beeindruckender Poetry Slam von drei Teenagern, die in 3,5 Minuten (fast) alle Themen auf den Tisch packen: Armut, Rassismus, Ausbeutung, Homofeindlichkeit und (sexualisierte) Gewalt.

Vom 15. bis 21. Juni findet das ShanghaiPRIDE Film Festival statt. Beiträge können eingereicht werden!

Michael Tedder schreibt bei Pitchfork über “Nice Guy”-Sexismus im (Alternative/Indie)Rock – propagiert auch von dem extrem erfolgreichen Popmusiker Ed Sheeran.

Unterschiede in medialen Berichterstattungen zu den Anschlägen in Paris und den Anschlägen in Nigeria kommentiert Matt Schiavenza bei The Atlantic.

Termine in Berlin und Frankfurt am Main

15.01. in Berlin: “„…dass Frauen da nicht viel zu sagen haben und eigentlich an den Kochtopf gehören.“ – Geschlechterstereotype im Blick auf das Netzwerk des NSU”: NSU-Watch lädt ein zu einer Diskussionsveranstaltung im Projektraum/Hermannstr. 48 (Facebook-Link).

17.01. in Berlin: “Oury Jalloh – Oranienplatz – Ohlauer Strasse. The Impact of European Refugee Policy in Europe“. Anlässlich des zehnjährigen Jahrestages des Todes von Oury Jalloh findet eine szenische Lesung von The Most Unsatisfied Town von Amy Evans und eine Podiumsdiskussion statt.

22.01. in Berlin: Lesung der senegalesischen Schriftstellerin Ken Bugul. (FB-Link)

30.01. in Frankfurt: Storytelling Salon – Vier Geschichten über “Bewegung”: Eine Auftaktveranstaltung zum dritten Black History Month in Frankfurt.


Facebook | |


Gemeinsames Sorgerecht, ‘Passing’ und Vorsätze für 2015 – kurz verlinkt

8. Januar 2015 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 262 von 270 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Beiträge

Das Portal Filmlöwin ist gelauncht: “Mit einer ausschließlich feministischen Perspektive will FILMLÖWIN Filmen von und über Frauen nicht nur zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen, sondern auch einen entscheidenden Schritt hin zu mehr Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern in der Filmproduktion leisten und für die Themen Sexismus und Diskriminierung von Frauen im Spielfilm sensibilisieren.”

Gemeinsames Sorgerecht per default? Klingt erst mal gut und nach geteilter Verantwortung. Was das praktisch jedoch bedeuten kann, beschreibt Sarah Jäggi in der ZEIT anhand eines Beispiels aus der Schweiz.

Die antifaschistische Zeitung LOTTA hat einen Sonderdruck zum Schwerpunktthema Antifeminismus heraus gegeben.

In Stuttgart findet ein Gynäkologe, der ambulante Schwangerschaftsabbrüche vornimmt, keine neuen Klinikräume. Fundamentale ChristInnen schüchtern potentielle Vermieter_innen ein, berichtet die taz.

Vanja wurde in der taz zur Kampagne für eine dritte Option interviewt: „Ich bin weder Mann noch Frau“.

englischsprachige Beiträge

“Don’t change, just because your body does.” ist das Motto von butchbaby. Nach eigenen Angaben: “The first androgynous alternity pregnancy wear for queer individuals.

[Inhaltshinweis: Cissexismus, Suizid] Zu Leelah Alcorn, einer siebzehnjährigen Trans*frau, die sich Ende Dezember das Leben nahm, und den Reaktionen auf ihren Tod, schrieb A Cunt Of One’s Own.

I AM (HEAR) ist ein Videoprojekt von Olympia Perez für Black Girl Dangerous im Rahmen des “MagniFLY! A Video Visibility Project For Trans Women of Color”:

Vor dem Büro der Schwarzen Bürger_innenrechtsorganisation NAACP in Colorado Springs explodierte am Dienstag eine Bombe.

Zum gestrigen Anschlag auf Charlie Hebdo in Paris schreibt Richard Seymor bei Jacobin.

Auf ravishley schreibt Jetta Rae über das Konzept von “passing” in einem bestimmten Geschlecht (“We want to live our truth, but that requires “living,” which may necessitate mimicry. Some women get their hair cut like Tina Fey to look attractive—others to avoid harassment when outside of their homes.”), über Frauenbilder, die eh nur für wenige erfüllbar sind, und warum sie nicht mehr (ständig) trotzdem versucht diese zu erreichen.

Vor 80 Jahren veröffentlichte National Geographic einen Artikel mit dem Titel “Manless Alpine Climbing: The First Woman to Scale the Grépon, the Matterhorn and Other Famous Peaks Without Masculine Support” – das Bitch Magazine nimmt u.a. das Jubiläum zum Anlass, um in die Geschichte von Bergsteigerinnen und Klettererinnen zurück zu schauen.

Ein Schwarzer James Bond? Zeter! Mordio! Kulturverfall! Zu den rassistischen Reaktionen auf den Vorschlag, Idris Elba als den neuen 007 zu besetzen, berichtete Shakesville.

Und zu guter Letzt: Bei der Washington Post erzählen feministische Aktivist_innen, was sie in 2015 zu erreichen hoffen.

Termine Berlin und Halle

15.01. 2015 in Halle: Mädchenmannschafts-Autorin Sabine Mohamed spricht zu  “Schwarzer Feminismus in Deutschland – Black Feminism is not white feminism in Black face“.

30. und 31.1. 2015 Berlin: Fachtagung “Audre Lorde’s Germany“.


Facebook | |


(Unbezahlte) Bildungsarbeit, BMX-Räder und Blabla-Diskussionen im Feuilleton – kurz verlinkt

17. Dezember 2014 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 261 von 270 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links

Am Montag marschierten an die 15.000 Pegida-Anhänger_innen (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) durch Dresden. Die Parolen sind klar rechts, rassistisch und islamophob. Die taz ist mitgelaufen und schreibt über das Selbstverständnis der Mitmachenden. Die Süddeutsche berichtet vom Symposium “Grenzen im politischen Meinungskampf – Zum Umgang mit rassistischen Vorurteilen und Diskriminierungsideologien”, welches sich auch mit Pegida auseinandersetzte.

Die taz hat ein Interview mit der Islamwissenschftlerin Noha Abdel-Hady geführt. Sie untersucht die Rolle weiblicher Gelehrter im Islam. 

Warum ich für meinen Sohn Weihnachtsfiguren mit dunkelbrauner Hautfarbe bestelle“: Wie Kinder Rassismus erfahren, reproduzieren und verarbeiten,  erzählt Tupoka Ogette beim Migazin.

“Alleinerziehende und Hartz IV Alltagskampf bis zur Erschöpfung” - bei Deutschlandradio Kultur gibt es einen Beitrag über viele der strukturellen Faktoren, die sog. alleinerziehende Mütter und ihre Kinder in Armut halten.

In der sog. Düsseldorfer Tabelle ist geregelt, wieviel Geld zum Lebensunterhalt Kindern zusteht. Diese Tabelle ist nun angepasst worden – allerdings zugunsten der unterhaltspflichtigen Personen. Von denen die Mehrheit derzeit getrennt lebende Väter sind, die wiederum oftmals ohnehin nicht, nicht regelmäßig oder zu wenig Unterhalt für ihr(e) Kind(er) zahlen, obwohl sie statistisch finanziell von einer Trennung oft profitieren. Der Deutsche Juristinnenbund kritisiert daher die Entscheidung.

Türkisch, deutsch, lesbisch, feministisch: Ein schönes Interview von FrauTV mit Dj Ipek zu Identität und gegen eindimensionales Schubladendenken.

neues deutschland veröffentlicht einen ausführlichen Nachruf auf die Refugee-Aktivistin Mimi.

Beim Missy Magazine kritisiert Katrin Gottschalk den Zeit-Kommentar “Menstruationscomics, nein danke”, der sich, “wie so viele andere, am Image des Feminismus” abarbeite, “anstatt sich mit seinen Inhalten zu beschäftigen.”

englischsprachige Links

18 Badass Women You Probably Didn’t Hear About In 2014” hat Buzzfeed zusammengestellt.

In dem neuen Dokumentarfilm “Regarding Susan Sontag” verbindet Nancy Kate Tagebucheinträge von Sontag mit selten gezeigtem Archivmaterial von Auftritten, Interviews und aus den Städten, in denen Sontag lebte. Autostraddle bespricht den Film.

Beim Guardian schreibt Chelsea Manning über legale, insitutionelle und bürokratische Vorschriften/ Strukturen, die trans* Personen immer wieder Gewalt aussetzen: “Despite bureaucratic assumptions, we exist. […] the problem is not just inclusion or equal opportunities in institutions like government identification systems or voting – because such systems are inherently, if indirectly, biased to favor high income, straight, white, cisgender people. How can trans people change a system to which we don’t even have access?”

Schon mal von Lilly Yokoi gehört? Bust stellt die Fahrradakrobatin quasi als Vorgängerin all jener, die jetzt Tricks auf dem BMX machen, vor.

“We are Black Women, AfroIndigenous and women of color who have organized a social media Blackout.” – Aktivistinnen zur Aktion #ThisTweetCalledMyBack, unbezahlte Bildungsarbeit und den gewaltvollen Backlash.

Melissa McEwan hat auf Shakesville einen neuen Beitrag in der Serie “Hilfreiche Tipps für Typen”, die sich weniger sexistisch verhalten wollen, veröffentlicht.

französischsprachigesprachige Links

Die queer-feministische Organisation Queer African Youth Network veröffentlichte im Rahmen der Kampagne “16 Day Against Gender-Based Violence” 16 Geschichten von lesbischen_queeren Frauen aus den frankophonen Ländern Westafrikas und Kamerun.

Termine

17.12. in Berlin, ab 16:30 Friedrichstraße/links neben Friedrichstadtpalast: Die Geburtshilfe steht vor dem Aus. #zappenduster – eine Demo der Hebammen.

17.12. in Berlin, 18:00 – 20:00 Kurfürstenstraße/Ecke Frobenstraße : Gedenken von Berliner Sexarbeiter*innen gegen Gewalt anlässlich des Internationalen Tags zur Beendigung von gegen Gewalt gegen Sexarbeiter_innen


Facebook | |



Anzeige