Wegweisende Journalistinnen, Flucht aus Eritrea und feministische Vernetzung – Kurz verlinkt

von der Mädchenmannschaft

Deutschsprachige Beiträge

Hooray, ein neues Musik-Projekt in Berlin für junge Musikerinnen oder welche, die es werden wollen: Lauter Mädchen. Den nächsten Workshop (Body-Percussion – Facebook-Link) gibt’s voraussichtlich im Januar.

Mädchenmannschafts-Autorin Sabine Mohamed hat bei der NZZ eine wichtige Reportage über flüchtende Menschen aus Eritrea geschrieben.

Das Feministische Netzwerk Heidelberg hat nun eine Facebook-Seite.

Die polnische Menschenrechtsaktivistin Elżbieta Szczęsna setzt sich gegen Homophobie ein. Jetzt erhielt sie den Respektpreis des Berliner Bündnisses gegen Homophobie. neues deutschland berichtet und weist ebenfalls daraufhin, dass Homophobie auch weiterhin in Deutschland ein tiefgreifendes Problem ist. (Hinweis: Gewalt, die von der Polizei ausgeht, wird in dem Artikel leider bagatellisiert.)

Ebenfalls bei neues deutschland: „Hinweise auf noch mehr Morde durch Neonazis„.

Englischsprachige Beiträge

Michelle Obama sei ein feministischer Albtraum, schrieb Michelle Cottle in der vorletzten Woche. Bei Salon.com antwortet Brittney Cooper und zeigt auf, welche historischen/politischen Realitäten in dieser Kritik (durch weiße Feminist_innen) unsichtbar gemacht werden und schließt: „I do think black feminists can wish for more from this first lady, while still being attentive to the minefield of historical and contemporary ideas that she is being forced to navigate.“

Melissa Harris-Perry hat eine Leseliste zu Schwarzem (us-amerikanischen) Feminismus zusammengestellt.

Stand-Up Comedian Aamer Rahman erklärt nochmal das Problematische an der Idee von „umgekehrtem Rassismus“ („reverse racism“):

Bei iVillage fasst Ragen Chastain all die kleinen Aussagen zusammen, die viele Menschen täglich treffen und mit denen sie zum body shaming beitragen.

Lisa Wade schreibt bei Sociological Images über die die ikonischen Bilder des Fotographs Lennart Nilsson, die er von (abgetriebenen) Föten machte und wie diese Bilder genutzt wurden und werden.

„First, there is no naturalized gendered body.“, beginnt dieser kurze Text, der in wenigen Sätzen aufzeigt, wie alle Körper immer modifiziert, verändert und dabei vergeschlechtlicht werden.

Die International Women’s Media Foundation verlieh in diesem Jahr ihren Preis für Courage im Journalismus an Nour Kelze, Edna Machirori, Bopha Phorn und Najiba Ayubi. Ms. Magazine hat die drei letzteren getroffen und zu ihren Erfahrungen interviewt.

Nach dem Klick: Termine in Basel und Berlin:

Basel, 10.12.2013: Öffentlicher Abendvortrag von Amy Lind, organisiert vom Graduiertenkolleg: „Gender, Neoliberalism and Post Neoliberalism in Latin America“, um 18 Uhr. (Gender Studies Basel)

Berlin, 07.12.2013: Veröffentlichungsfeier der turning pages, einer Sammlung von visuellen Kunstwerken, die Geschlechterbinaritäten aufbrechen. És geht um 22 Uhr im Südblock los.

Berlin, 08.12.2013: WER WEIß … WEIßES WISSEN und beyond. Performance & Gespräch mit Sharon Dodua Otoo. Ab 17.00 Uhr in der alten Verwaltungsbibliothek im Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy Platz.

 




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Eintrag geschrieben: Mittwoch, 4. Dezember 2013 um 11:04 Uhr unter Verlinkt. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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Ein Kommentar

  1. salandersviper sagt:

    Im „neues deutschland“-Artikel wird leider auch Schwulenfeindlichkeit als Synonym für Homophobie verwendet und Lesbenfeindlichkeit unsichtbar gemacht, indem sie bei den konkreten Beispielen gar nicht erwähnt wird. Sowas kotzt mich an!