In einem Interview auf vice.com kritisiert die Sexarbeiterin Nina FEMEN und spricht über ihre Arbeit: „Wenn du darunter leidest, solltest du dir Gedanken machen. Das gilt für jeden Job. Klar macht es nicht immer Spaß, aber was macht schon immer Spaß? Ich arbeite generell ungerne. Arbeit fühlt sich für mich immer gleich schlecht an. Ob ich einem Mann einen runter hole oder ob ich im Call Center arbeite. […] Im Grunde müsste man die Armut abschaffen.“
Einen englischsprachigen Artikel zum Thema „Wenn deine Mama sagt, dass sie zu fett ist“ findet ihr auf rolerboot.org.
Auf migrazine gibt es ein empfehlenswertes Interview mit der Erziwhungswissenschaftlerin Maureen Maisha Eggers über die Bedeutung antirassistischer Sprachinterventionen und neue Räume der Solidarisierung.
Du hast große Schmerzen und musst deine Gallenblase entfernen lassen? Geht nicht, denn das Gesetz erschwert es dir. Klingt komisch? Oh ja. Wie wäre es, wenn jeder medizinische Eingriff so politisiert werden würde, wie das mit reproduktiven Rechten geschieht? Ein englischsprachiges Gedankenspiel:
Laurie Penny hat einen Artikel über die Darstellung von Frauenfiguren geschrieben und welchen Einfluss es hat, wenn Frauen häufig nur die Rolle des „Manic Pixie Dream Girls“ angeboten wird.
Charlott hat ein Radiointerview zum Thema „Wehrpflicht für alle – ein feministischer Erfolg?“ gegeben.
Was aus queer-aktivistischer Perspektive gegen das Engagement für das Recht auf Ehe für alle spricht, erklärt Mansi Kathuria auf feminspire (englischsprachig).
Das Gesetz zum Unterhaltsvorschuss wurde verbessert, juhu – allerdings so geringfügig, dass eigentlich niemand was davon hat, zumindest nicht die, denen das ganze eigentlich nützen soll, meint Silke Baumgarten auf brigitte.de.
Mädchen wissen es am besten: das Problem liegt nicht darin, welche Farben sie mögen, sondern in einschränkenden Rollenerwartungen und im Vorenthalten von Angeboten (englischsprachiges Video).
Im Prozess gegen den Mörder von Trayvon Martin wurde einer Zeugin der Anklage übel mitgespielt, sie wurde nicht nur im Verfahren hart angegangen, sondern auch öffentlich verhöhnt. Solidarität für Rachel Jeantel gab es aus der US-amerikanischen antirassistischen feministischen Blogosphäre (englischsprachig).
Laetitita Schteinberg schreibt über die kontinuierliche Gewalt, der sie als Trans*-Frau ausgesetzt ist (englischsprachig).
Im Bitch Magazine findet ihr Auszüge aus drei Essays muslimischer Mädchen, die erläutern, warum sie sich für oder gegen das Tragen eines Kopftuchs entscheiden haben und was dieses für sie bedeutet (englischsprachig).
Trudy von Gradient Lair erklärt nochmal anschaulich, was es mit „umgekehrter Diskriminierung“ auf sich hat (englischsprachig).
Termine in Berlin, Celle und Gießen und ein Volontariat bei der taz nach dem Klick
Es gibt nun ein regelmäßiges Trans*-Plantschen in Gießen!
Angela Davis – eine Legende lebt: Veranstaltung in Celle am 4. Juli.
In Berlin gibt’s am 6. Juli kräftig was auf die Ohren: Emancypunx Records laden ein zum Konzert in den Kastanienkeller mit The Brunettez (Old school punk Damenkapelle, DIY and in your face) und Slöa Knivar (HC/Punk).
Am 8. Juli ebenfalls in Berlin: „The Invisibly Growing Resistance: the Feminist Movement in Today’s Russia“ mit einer Moskauer feministischen Aktivistin und der Soziologie-Doktorandin (Russische Akademie der Wissenschaften) Vera Akulova, ab 18 Uhr in der Dorotheenstraße 24 im Raum 1.308 (Hmboldt Universität Berlin).
Die Anmeldefrist für das Mädchen-Camp bei DISCOVER FOOTBALL 2013 in Berlin wurde bis zum 12.7. verlängert! Bitte bei Roswitha Itong Ehrke (kickit(at)stiftung-spi.de melden!
Gesucht Volontärin: „Manchmal ist nicht nur wichtig, was geschrieben wird. Sondern auch wer schreibt.“ Taz-Volontariat für Frau mit Migrationsgeschichte ab Oktober 2013. Bewerbungsschluss ist der 26. Juli 2013.
LaDIYfest Berlin sucht noch Musiker_innen, Bands und Dj*_anes für die Party im SO36 in Berlin am 17. August. Schreibt an: music(at)ladyfest(dot)net.

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