Wir reden uns die Köpfe heiß, Die Zeit ruft den anscheinend unvermeindlichen „Zickenzoff“ aus (den der Artikel in der ersten Version auch in der Überschrift stehen hatte), Familienministerin Schröder ist sowieso dagegen und die FDP meint gar, eine Quote sei verfassungswidrig.
Kanzlerin Merkel sah wohl heute die Notwendigkeit, für Ordnung zu sorgen und sprach ein Machtwort:
„Es wird keine gesetzliche Quote geben“, ließ Merkel über ihren Regierungssprecher Steffen Seibert verkünden.
lesen wir in der taz. Und weiter:
Diese sei nicht durchsetzbar. Stattdessen wolle die Kanzlerin der Wirtschaft noch einmal Zeit geben, um Fortschritte zu erzielen. Dies dürfe aber nicht auf den „Sankt-Nimmerleins-Tag“ verschoben werden.
Da sich dieser aber bekanntermaßen nicht datieren lässt, hat Merkel mal wieder das gemacht, was sie am besten kann: Schwammig bleiben, den Koalitionspartner nicht verschrecken und keinesfalls eine eigene Haltung zeigen.
Nach drei aufregenden Tagen heißt es also für uns: back to normal.

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