In Anatolien demonstrierten Frauen für das Recht auf Minirock. Sie richteten sich gegen die Aussage eines Theologieprofessors, der behauptete, dass Frauen, die sich „aufreizend“ kleiden, sich nicht wundern sollten, wenn sie vergewaltigt würden. Frauengruppen liefen Sturm und stellten richtig: Ob Minirock oder Vollverschleierung, Schutz vor Missbrauch und Vergewaltigung bieten beide Kleidungsstücke nicht.
Die FAZ stellt in einem Video die Rollstuhltennisspielerin Katharina Krüger vor. Sie ist mit 20 Jahren bereits fünfmalige deutsche Meisterin und hat auch an den Paralympics 2008 teilgenommen. Vom Fußgängertennis unterscheidet sich Rollstuhltennis übrigens nur in einer Regel: Der Ball darf zweimal aufkommen.
In New York City wurde eine rassistische Anti-Abtreibungswerbetafel mit Aufschrift „Der gefährlichste Ort für ein afroamerikanisches Kind ist der Mutterleib“ aufgehangen. Diese wurde nach massivem Protest wieder abgenommen!
Warum sind die Standardfiguren in Legosets eigentlich so oft männlich? Diese Frage trieb Melitta Walter um und das Spiegel TV Magazin ging ihr nach. Ob Bauarbeiter oder Polizist, fast jeder Beruf wird mit männlichen Figuren ausgeliefert, eine Professorin findet sich erst in der Phantasiewelt „Atlantis“. Wer sich mehr Vielfalt wünscht, muss sie leider selbst herstellen.
Im März vergangenen Jahres preschte die Telekom als erstes deutsches Unternehmen vor und gab sich eine Frauenquote (wir berichteten). Anastassia Lauterbach übernahm daraufhin die Spitzenposition im Produkt- und Innovationsbereich. Jetzt wurde sie entlassen, nachdem sie zuvor bereits von der Telekom degradiert worden war, berichtet Spiegel Online.
Eine Kritik zur Partypolitik „Ladies trinken für lau“ gibt es auf feministing.
Auf Direkte Aktion könnt ihr einen Beitrag zur „studentischen Prostitutionsliteratur“ lesen, die die Lebensrealität von geschätzt 100.000 10.000 Studierenden in Deutschland beschreibt, die neben ihrem Studium im Sexgewerbe arbeiten: „Prostitution in einer prekarisierten und globalisierten Arbeitswelt“.
Britische homosexuelle Muslim_innen kämpfen für ihr Recht auf Ehe und sprechen mit BBC über Glauben, Sexualität und die so genannte nikah, ein muslimischer Ehevertrag. Muslimah Media Watch berichtet ebenfalls.
Fallopian Falafel – אשת חיל – ist ein unkommerzielles feministisches Fanzine in Jerusalem, welches im Mai 2007 erstmalig erschien. Es handelt von Feminismen in Israel und thematisiert alle Formen von Unterdrückung. Leider hat die Herausgeberin Hadass S. Ben-Ari den letzten Call für das Magazin ausgerufen und hofft nun auf rege internationale Beteiligung – die Themen sind frei wählbar. Mehr Infos gibt es auf der Homepage.
Barbara Streidl war anlässlich zum 100. Internationalen Frauentag zu Gast bei einer Diskussionsrunde zum Thema „Ohne Gleichstellung keinen Fortschritt“ im Willy-Brandt-Haus.

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