Homosexualität im Fußball, TV und Computerspielen – Kurz Notiert

von der Mädchenmannschaft

Charaktere aus Fernsehserien dienen oft als Identifikationsfiguren für Jugendliche. Auf Serienjunkies gab es bereits im Juni anläßlich des 42. Jubiläums des Stonewall-Aufstands eine Übersicht über junge schwule und lesbische TV-Figuren. Dem Thema homosexuelle Charaktere in Computerspielen hat sich die Zeit gewidmet.

Yeah, feministing hat ein Exklusivinterview mit einem Twitter-Hero: Feminist Hulk@feministhulk.

Auf radio.wissen können alle, die sich für Philosophie interessieren, folgende Beiträge hören: „Große Philosophinnen – Die Weisheit ist weiblich“ und „Das Frauenbild der Philosophen – Kleinste Momente großer Denker“.

Feminist Cupcake erklärt Judith Butlers Idee der Performativität und verlinkt auf eine tolle Dokumentation mit ihr.

Undispatch hat eine etwas andere Weltmeisterschaft ausgetragen: Die Gewinnerin des Geschlechtergerechtigkeits-Titels ist Schweden.

Addn.me stellt fest: „Während bundesweit fast jedes Bundesland die Gleichstellung der Ehe mit der eingetragenen Lebensgemeinschaft (ELP) gesetzlich verankert hat, ist Sachsen das einzige Bundesland, welches diese Anpassungen nicht vorgenommen hat.“

DieStandard schreibt über die traurige Tatsache, dass Vergewaltigung in der Ehe in 127 Ländern nicht bestraft wird.

Leck mich, fick Dich“ sind laut dem Sächsischen Landesarbeitsgericht übrigens sexuelle Belästigung, für eine fristlose Kündigung reicht es aber nicht aus, berichtete die Ärztezeitung.

Ein halbes Jahr nach dem tödlichen Unglück auf der Gorch Fock hat Telepolis die daraus enstandenen medialen Debatten untersucht und stellt fest: der Diskurs kommt von rechts außen.

In der taz gibt es einen Artikel zum Umgang der Fussball-Verbände mit Homosexualität im Rahmen der Frauenfußballweltmeisterschaft.

Termine:

Das Queer:Film:Festival paranoid:paradise #2 verabschiedet sich vom 15. bis 17. Juli mit einem Abtaktcamping. Dabei gibt es Filme (z.B. Who took the bomp – Tour-Doku über Le Tigre), Workshops (etwa zu Queer Burlesque), Klamottentauschparties und vieles mehr.

Ab dem 18. Juli laufen auf arte zehn Musikerinnenporträts, etwa von Aretha Franklin und Debbie Harris. Zur „Finalshow“ wird das Zuschauer_innenvoting auch eine „Queen of Pop“ bestimmen.

Vom 24.-31. Juli wird auf Burg Lutter ein Camp namens „Wer lebt mit wem, warum und wie“ stattfinden. Es geht „um die Suche nach Antworten auf die Frage, ob es ein richtiges Leben im Falschen geben kann und wie dieses gestaltbar wäre und um den Umgang mit Strukturen und Kategorien wie u.a. gender, race, ableism, Alter, Bildung, Adultismus und Heteronormativität.“




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Eintrag geschrieben: Donnerstag, 14. Juli 2011 um 11:10 Uhr unter Verlinkt. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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2 Kommentare

  1. Kreske sagt:

    Apropos Schweden und Fussball-WM: Der schwedische Fernsehsender TV4, der hier die WM überträgt, bezeichnet diese in allen Program-ankündigungen durchgehend einfach nur als „Fussball-WM (in Deutschland)“. Nicht als Frauenfussball, WM der Damen oder ähnliches.

  2. Luna sagt:

    Ich finds generell gut, dass mehr und mehr homosexuelle Figuren in Serien vorkommen, die auch vielschichtig(er) sind und es nicht nur n Aufpolieren oder sonst was ist.
    Aber ich finde es doof, dass Serien mit Lesben meistens Insiderinnen vorbehalten ist und nich Mainstream. (Und wenn Mainstream, dann auf eine „softe“ oder rein sexistische Art)