Einträge von Magda


Brüll zurück!

25. April 2012 von Magda

Hollaback! („Brüll zurück“) ist eine Bewegung, die sich dem Kampf gegen sexuelle Belästigung und dummen Anmachen auf der Straße verschrieben hat. Nach Hollaback! Düssel­dorfHollaback! Berlin (mit denen wir bereits vor einem Jahr ein Interview führten) wurde nun auch Hollaback! Dresden ins Leben gerufen. Im folgenden Video stellen sich neben der Gruppe aus Dresden weitere neugegründete Hollaback!-Gruppen z.B. aus Belgien oder England vor.


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Samstagabendbeat mit Electrelane

14. April 2012 von Magda

Diesen Samstag könnt ihr mit Electrelane aus Brighton (UK) schwofen.

Danke an S. für den Tipp.


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2,7 emanzipatorische Tage in Dresden

12. April 2012 von Magda

Vom 27. bis 29. April findet in Dresden die Veranstaltung “eh! 2,7 emanzipatorische Tage” statt. Was erwartet euch?

Wir starten mit einem Einblick in das Zusammen­wirken von Kategorien wie sex, race und class im Kapitalismus, beschäftigen uns mit eigenen Identitäten und Normierungen, hören etwas über den Kampf um körper­liche Selbst­bestimmung in der Inter*-Bewegung oder lernen, wie sich Kunst als Mittel der Selbst­ermächtigung eignet. Ab­gesehen von Vorträgen und Work­shops erwarten euch auch Film, Konzert, Theater und Party. Zudem wird es während des Wochen­endes genügend Zeit für gemeinsame Diskussionen und die Ver­netzung unter­einander geben. Keine Bange – für leckeres Essen ist ebenfalls gesorgt.

Was – nur 2,7 emanzipatorische Tage?! Die Organisa­tor_innen stellen klar: ”Emanzipation ist ein Prozess, der nicht nur 2,7 Tage dauert, aber dieses Woche­nende wird auch nicht das letzte sein, mit dem wir euch aufrufen: „eh!“ – Emanzipation ist kein Pony­hof!”


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Scheiß auf Diäten (und auf heuchlerische Firmen)

10. April 2012 von Magda
Dieser Text ist Teil 46 von 48 der Serie Meine Meinung

Der Brüller! Als ich diesen Werbespot das erste Mal sah, dachte ich, dass dieses satirisch erstklassige Werk die perfekte Parodie auf diese dumm-dreisten Diätwerbungen sei, die ich ertragen muss, sobald ich mein Fernsehgerät anschalte.

Weit gefehlt. Du Darfst meint es ernst. Denn - haltet euch fest – Du Darfst positioniert sich mit ihrer neuen Kampagne „F*** the Diet“ (zu deutsch: „Scheiß auf Diäten“) gegen den Diätenwahn und stellt ganz schockiert fest:

Wir haben mit Frauen in Deutschland über ihre Diäterfahrungen gesprochen. Hättet ihr gedacht, dass rund 80 % der deutschen Frauen Diäten viel zu kompliziert und absolut nicht alltagstauglich finden?

Eine Diät ist nicht alltagstauglich? Waaas?! Kalorien zählen, schlechtes Gewissen haben, überteuerte Diätprodukte kaufen, das Kleid eine Nummer kleiner bestellen („da werde ich bald reinpassen!“), dumme Sprüche von anderen Diätwütigen ertragen… verdammt noch mal, ja, das nervt ganz schön im Alltag. Bis dato dachte ich, dass Du Darfst mit Diätenquatsch ihr Geld verdient, aber weit gefehlt, denn nun präsentiert sich die Marke im neuen Kleid: Diätprodukte einfach mit gute-Laune-Bildern und eigentlich lobenswerten Anti-Diät-Botschaften verpacken, dann wird’s schon gekauft. Getreu dem Motto: Mit Feminismus Light die Kasse klingeln lassen. Bewaffnet mit Gouda unter 10% Fettanteil und Halbfettmargerine tönt die Firma weiter:

Wir wissen, dass die Gedanken bei vielen Frauen häufig um Kalorien und Gewicht kreisen – richtig glücklich macht das nicht! Das kennt ihr doch sicherlich auch? Und deshalb möchte Du darfst sich gegen den Diätenwahn stark machen.

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Selbermach-Sonntag (08.04.12)

8. April 2012 von Magda

Sepiabild eines kleinen Mädchens beim Spielen Schon wieder eine Woche rum! Was habt ihr gelesen, was hat euch beschäftigt, über welches Thema möchtet ihr diskutieren? Oder habt ihr noch Links zu Projekten oder Veranstaltungen, die ihr gerne bewerben möchtet? Dann ab damit in die Kommentare!


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Flashmob für Pussy Riot, die Zustände in Altenheimen und Größe 36 – die Themen der Blogschau

7. April 2012 von Magda
Dieser Text ist Teil 152 von 158 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Puh, diese Woche wurden wohl dutzende Finger wund ge­bloggt, so viele tolle Blog­beiträge haben wir ge­sammelt! Los geht’s:

Antje Schrupp ist ja bekanntlich eine Unter­stützerin des Bedingungs­losen Grund­einkommens, ist aber immer wieder frustriert, wenn in Büchern zu Grund­einkommen Care- und Fürsorgearbeit fast gar nicht beachtet werden.

engl@absurdum schreibt darüber, wie meckernde Männer und meckernde Frauen gesell­schaftlich unter­schiedlich be­wertet werden.

In Ägypten ist sexuelle Belästigung alltäglich. Auf der Website Harassmap können betroffene Frauen die Über­griffe melden, berichtet soukmagazine. Das Projekt erinnert an Hollaback!, das es auch in Deutsch­­land in Düssel­dorfBerlin und Dresden und Um­gebung (facebook-Link) gibt.

High on Cliches machte sich Ge­danken über die Aneignung von diskriminierenden Wörtern – wer eignet sich die Wörter an und wer sollte diese Wörter lieber nicht be­nutzen?

Ein Wut-Posting zum Thema Frauen­quote findet ihr auf myBeautyBlog: “Frauen in Führung – leckt mich mal am Portemonnaie!

Fuckermothers schreibt über Doing Gender in Kinder­büchern.

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Wer war… Adrienne Rich?

4. April 2012 von Magda
Dieser Text ist Teil 29 von 31 der Serie Wer war eigentlich …

Die US-amerikanische feministische Dichterin und Autorin Adrienne Rich wurde 1929 geboren und ver­starb vor einer Woche im Alter von 82 Jahren. Rich begann bereits im Kindes­alter Gedichte zu schreiben. Ihre Gedichte und Essays handeln von Unter­drückung, lesbischer Liebe, Mutter­schaft, Krieg und die Rolle von Frauen in einer männlich dominierten Welt.

Adrienne Rich (rechts) mit den Schriftstellerinnen Meridel Le Sueur (Mitte) und Audre Lorde (links). Quelle: flickr (K. Kendall) CC BY 2.0

Anfang der 1950er Jahre heiratete Rich den Harvard-Ökonom Alfred Conrad, mit dem sie drei Söhne bekam. Wegen einer An­stellung ihres Mannes an einem College in New York zog die Familie in die Groß­stadt, wo Rich aktiv wurde in der Anti­kriegs-, Frauen- und Bürger_innen­rechts­bewegung. Die Ehe hielt knapp zwei Jahr­zehnte, eine Trennung erfolgte 1970. Im gleichen Jahr nahm Conrad sich das Leben – ein schwerer Schick­sals­schlag für Rich.

Wenige Jahre später erschien ihr bekanntes Gedicht­band “Diving Into The Wreck”, welches bis heute als Meister­werk der feministischen Literatur gilt. Von 1976 bis zu ihrem Tod lebte sie in einer Partner­schaft mit der jamaikanischen Autorin Michelle Cliff. Ihr Essay “Zwangs­heterosexualität und lesbische Existenz“ (1980) sowie ihre Liebesgedichte an Frauen, z.B. die ”Twenty-One Love Poems” (1977), machten sie zu einer Identifikations­figur in der lesbischen Bewegung. In den Jahr­zehnten bis zu ihrem Tod unterrichte Rich an renommierten US-amerikanischen Universitäten und war weiter­hin politisch aktiv. So weigerte sie sich gemein­sam mit anderen Dichter_innen im Februar 2003 aus Protest gegen den Irak-Krieg an einem Symposion des Weißen Hauses zum Thema Poetry and the American Voice teil­zunehmen.

Adrienne Rich verstarb am 27. März 2012 in Kalifornien (USA).

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Heute vor einem Jahr fand der erste SlutWalk statt

3. April 2012 von Magda
Ich bin gegen opferbeschuldigendes Verhalten. Internationaler Tag gegen Victim-Blaming am 3. April

"Ich bin gegen opferbeschuldigendes Verhalten. Internationaler Tag gegen Victim-Blaming am 3. April"

Heute vor einem Jahr gingen in Toronto (Kanada) tausende Menschen auf die Straße, um auf die Absurdität des Kommentars eines kanadischen Polizisten auf­merksam zu machen, der vor einer Gruppe Jura-Student_innen im Rah­men seines Vor­trags zu Campus-Sicherheit dazu riet, dass Frauen ver­­meiden sollten, “sich als Schlampen zu kleiden, um nicht Opfer von sexualisierter Gewalt zu werden”.

So formierten sich die SlutWalks als Demonstrationen gegen sexualisierte Gewalt, Ver­gewaltigung, Sexismus und victim blaming (Schuldzuweisungen an Betroffene), die sich im Laufe des letzten Jahres zu einem globalen Phänomen aus­weiteten. In dutzenden Städten fanden Demonstrationen statt und auch dieses Jahr for­mieren sich wieder Orga-Gruppen, um einen zweiten SlutWalk zu organisieren.

Anlässlich des ersten Jahres­tages wird nun für den 3. April ein “International Day Against Victim-Blaming” ausgerufen, der heute zum ersten Mal stattfindet.

Zur Erinnerung: In einem Dossier haben wir mehrere Beiträge zu den SlutWalks zusammengetragen.


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Selbermach-Sonntag (01.04.12)

1. April 2012 von Magda

Sepiabild eines kleinen Mädchens beim SpielenFrisch in den April starten wir mit euren Lieblingstexten, Aufreger-Blogposts und tollsten Überraschungen der Woche! Also: Ran an die Tastatur und den Frust, die Freude oder das Erstaunen mit uns allen geteilt.


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Samstagabendbeat mit Sleater Kinney

31. März 2012 von Magda

Noch nichts vor heute Abend? Dann könnt ihr doch mal etwas Zeit mit Sleater Kinney verbringen! Live kann man das nicht mehr erleben, denn die Band gibt’s heute leider nicht mehr. Traurig müssen wir aber nicht sein, denn zwei der Bandmitglieder – darunter Carrie Brownstein, Sängerin und Gitarristin und nebenbei auch noch Schauspielerin in der Comedy Serie Portlandia - spielen heute wieder in der Indie/Punk Band Wild Flag. Ein bisschen Nostalgie darf trotzdem sein: Viel Spaß mit ”Jumpers” von Sleater Kinney.


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