Am 14. Februar heißt es streiken, tanzen, aufbegehren: One Billion Rising! dieStandard liefert noch mal ein paar Hintergrundinfos zu der Aktion.
Tarantinos aktueller Film ist in aller Cineast_innen Munde. Während der Regisseur selbst sich im Spiegel als ekelhaft selbstgerechter, unreflektierter Privilege Denying Dude zeigt (und wiederum so manche_r Filmfan wenig überrascht ist), erfahren wir bei Colorlinies zehn Dinge über Sklaverei, die “Django Unchained” uns nicht lehren wird. (Text auf Englisch)
Agnes Krumwiede hat als Grünen-Politikerin immer wieder Erfahrungen mit Sexismus machen müssen und stellt klar: „Sexismus ist auch ein Macht- und Stilmittel des „seriösen“ Journalismus – nicht nur des Boulevards“.
Umso überraschender: Im NDR ist endlich mal ein Medienbericht zur aktuell aufgegriffenen Sexismus-Debatte erschienen, der einer nicht den Magen umdreht. Auch Merle Stoever ist dort interviewt worden. Mit Anschau-Empfehlung!
Der aktuelle digitale #aufschrei gegen Sexismus ist übrigens nicht der erste seiner Art. dieStandard erinnert an vergangene netzfeministische Aktionen und zieht eine eher düstere Prognose.
[TW: Ausschreibung rassistischer Wörter] Die Berliner Zeitung hat einen überraschend guten Beitrag über ein deutsches Leben veröffentlicht: die Erfahrungen von Abenaa A.s Familie als Schwarze im rassistischen Deutschland.
Nepal führt als erstes Land weltweit ein drittes Geschlecht in offiziellen Dokumenten an.
Angeblich sind Frauen* ja sowieso nicht an Vorstandsposten interessiert. Welche das anders sieht, kann sich auf „Wir stellen uns schonmal an!“ registrieren und bei Interesse einen kurzen Kommentar hinterlassen.
Das POC ZINE PROJECT hat ein neues Zine über Abtreibungen und reproduktive Rechte veröffentlicht. (Englisch)
Eine neue queerfemnistische Zeitschrift für Frauen*, „die sich wider der Heteronormativität definieren“, soll bald an den Start gehen. Dafür wird allerdings noch etwas (finanzielle) Unterstützung benötigt.
Für eine Online-Studie zu unerfülltem Kinderwunsch werden lesbische und bisexuelle Frauen ab 18 Jahren gesucht.
Und gleich noch ein Fragebogen: KulturPLUSLust sucht „Lesben, frauenliebende Frauen, queere Lesben und Transfrauen und -männer der Rhein-Neckar-Region“ für eine Umfrage zu „Freizeitaktivitäten, Wünschen und Visionen für die Freizeitgestaltung“. (Leider sind auch ein paar nicht so tolle Fragen dabei, vielleicht würden sich hier kritische Anmerkungen in der Kommentierspalte lohnen.)
Gesucht wird auch bei BIG e.V. in Berlin. Und zwar nach Darsteller*innen für ein Forumtheaterprojekt mit dem Titel: „Keine Angst vor Hilfe – häuslicher Gewalt entgegentreten“.
Termine:
Im Rahmen der „Hatun-Sürücü-Tage“ finden in Berlin am 04. und am 07. Februar noch einmal Veranstaltungen zum Thema Frauen*rollen in der Gesellschaft statt, präsentiert von Türkiyemspor Berlin.
Am 09. März ist in Münster anlässlich des „1.000 Kreuze“-Marsches eine große feministische Demonstration geplant. Im Vorfeld findet dazu eine Mobilisierungstour statt, aktuell zum Beispiel am 04. Februar in Dortmund, am 07. in Düsseldorf, am 14. in Oldenburg und am 23. (eventuell) in Berlin.
In Berlin findet am 19. Februar die Konferenz „Gleichstellung steuern – Innovationen im Hochschulreformprozess und Wege der Umsetzung“ statt, auf der auch die Ergebnisse des zweijährigen Forschungsprojekts EQUISTU vorgestellt werden sollen. Anmelden könnt ihr euch per Mail noch bis zum 08. Februar an: equistu@frauenakademie.de
Das Aviva-Magazin präsentiert am 21. Februar das Projekt „Writing Girls: Jüdische Frauengeschichte(n)“ in Berlin.
Das BDP-Mädchenkulturhaus in Bremen bietet Freitags in der Zeit von 15.00-17.00h einen Selbstbehauptungskurs für Mädchen_ im Alter von 11-13 Jahren an.

Schreibe einen Kommentar
Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.