Karrierefrauen, Strickistinnen und Demonstrantinnen – Kurz Notiert

von der Mädchenmannschaft

Laut SpiegelOnline ließ Lady Gaga einen Deal mit einer US-amerikanischen Super­marktkette platzen, weil das Unternehmen Politiker_innen unterstützt, die sich gegen die Rechte von Homosexuellen aussprechen.

In einem Artikel in der Welt vertritt die selbstständige Beraterin und ehemalige Direktorin für Regierungsbeziehungen bei der Microsoft Deutschland GmbH Anke Domscheit-Berg die These, dass „Frauenkarrieren“ häufig an den antiquierten Rollenbildern von männlichen Vorgesetzten scheitern.

Eine Gruppe saudischer Frauen hatte vor einigen Wochen eine Initiative namens „Baladi“ (Mein Land) gegründet, um das Wahlrecht für Frauen in Saudia Arabien zu fordern. Der Vorstoß zum Frauenwahlrecht wurde allerdings geblockt, berichtet dieStandard.at.

Im Interview mit dem SZ Magazin zeigt sich Michelle Rodriguez als tough. Trotzdem kommt der Artikel nicht ohne Entwarnungsfloskeln wie „Persönlich hat Rodriguez nichts gegen Männer“ aus. Oder eine noch bessere Erklärung für den Umstand, als erwachsene Frau selbstbewusst und schlagfertig aufzutreten: „Vielleicht wird man so, wenn man eine harte Kindheit hatte wie sie“.

Mexiko und seine Abtreibungsgesetze: Jedes Jahr sterben in Mexiko Tausende von Frauen infolge von illegal und stümperhaft durchgeführten Abtreibungen, andere werden zu Haftstrafen verurteilt. Der Grund dafür sind zum einen die restriktiven Abtreibungsgesetze, zum anderen die hohe Zahl an ungewollten Schwangerschaften. Trotz des Verbotes haben 2006 über 800.000 Frauen abgetrieben, berichtet Jennifer Dresel für das Gunda Werner Institut.

Am 19. März gingen über 10.000 Menschen bei der Frauentagsdemonstration in Wien (Österreich) auf die Straße. DieStandard.at hat dazu eine Bilderstrecke und berichtet ebenfalls in Bildern über die „KnitHerStory„-Aktion (wir berichteten). Sehr unerfreulich: Obwohl die Kunst noch bis zum 26. März genehmigt sind, seien die Mehrheit der Werke laut der beteiligten Künstlerinnen entfernt worden sein.

Morgen, am 24. März, wird eine Gruppe von Straßenprostituierten von der Ravensberger Straße in Dortmund vor das Dortmunder Rathaus zu ziehen, um dort gegen die Schließung des Straßenstriches zu demonstrieren.

Queer/feministische Termine für diesen Monat findet ihr in unserer Übersicht für März, die ihr gern in den Kommentaren weiter ergänzen dürft. Wir suchen übrigens für den kommenden Monat wieder queer/feministische Partys, Proteste, Lesungen, Filme, Aktionen… Veranstaltungshinweise könnt ihr über unser Kontaktformular an uns senden, auf unsere Facebook-Wall posten oder per Twitter an @grrrls_team schicken.

Zum Schluss noch ein Buchtipp:

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Die Bücher über den jeweiligen Link zu bestellen, unterstützt die Mädchenmannschaft.

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Eintrag geschrieben: Mittwoch, 23. März 2011 um 15:00 Uhr unter Verlinkt. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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