Fußball, Google+ und Philosophie: überall Frauen.

von der Mädchenmannschaft

Das Bitch Magazine schreibt ausführlich zu „Homophobic Friends„, dem Videoprojekt von Tijana Mamula, die aus 10 Staffeln der bekannten US-Serie Friends Szenen herausschnitt und neu zusammensetzte, die homophobe, trans*phobe und/oder heterosexistische „Witze“ enthielten. Heraus­gekommen ist eine „neue Folge Friends“, „Homophobic Friends“, eben.

J-Walk veröffentlicht DEN Hausfrauenguide anno 1955.

In New York darf frau übrigens oben ohne durch die Straßen gehen. Jordan Matter hat 80 Frauen dabei über Jahre fotografiert, berichtet der Bust Blog und verweist auf eine fotografische Vorschau zum Buch “Uncovered”.

Schwarz weißes Foto eines älteren Pärchens auf einem Motorrad. Er lenkt mit schwarzem Helm und Sonnenbrille, sie sitzt oben ohne dahinter.

Der “Gender and Digital Politics“-Report (PDF) meint, es gäbe wenig politische Bloggerinnen. Cath Elliott ist auf owni.eu anderer Meinung. Der Total Politics Award, im Report als Indiz angeführt, habe bisher eine Reihe an (feministischen) Bloggerinnen ignoriert, außerdem stelle sich mal wieder die Frage: „Warum entscheiden eigentlich immer Männer, was Politik ist und was nicht?“

Die indische Webseite Tehelka hat 11 bizarre Ver­gewaltigungs­ent­schuldigungen gesammelt.

Japan ist Fußballweltmeisterin! Gratulation! DieStandard.at fasst noch einmal die Berichterstattung zusammen. Nicole von der Mädchenmannschaft konstatiert für das Gunda Werner Institut der Heinrich Böll Stiftung, dass Frauenfußball mitnichten eine andere, besondere Spielart des Fußballs sei. Image- und Werbekampagnen versuchten im Vorfeld der WM dem Frauenfußball einen „weiblichen“ Anstrich zu verpassen. Im Dietz Verlag erscheint bald der Bildband „Schuhgröße 37 – Frauenfußball in Ägypten, der Türkei, Palästina und Berlin„. Bis zum 27. August findet dazu u.a. im Kreuzberg Museum eine Ausstellung statt.

Auf DRadioWissen erfahren wir ganz überraschenderweise, dass die „Karrierechancen von Männer und Frauen in der Forschung weiter ungleich verteilt“ sind.

Mashable verweist darauf, dass das kürzlich gestartete Google-Network, Google+, männlich dominiert ist und bestätigt damit weiterhin die Ungleichverteilung der Geschlechter im Netz. Wo sind sie, die Frauen? Hier.

Apropos Google, Frauen, Wissenschaft: Bei der “Google Science Fair”, einer Art „Jugend forscht” finanziert von verschiedenen Firmen, haben dieses Jahr nur Mädchen gewonnen.

Die Taz stellt Kazim Erdogan vor, der Männern hilft, sich von Rollenbildern zu befreien.

Unique, das Hochschulmagazin der Uni Wien, schreibt zu Frauen in der europäischen Philosophiegeschichte: „Ein Blick auf Vergessene und Verdrängte, auf Mechanismen des Ausschließens und Mühsal wie Tücke der Rekonstruktion“

Reuters berichtete von einer Demo afghanischer Frauen, die so gegen sexuelle Belästigung in der Öffentlichkeit protestierten.




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Eintrag geschrieben: Mittwoch, 20. Juli 2011 um 15:00 Uhr unter Verlinkt. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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4 Kommentare

  1. […] [via mädchenmannschaft] Tweet var addthis_config = { "data_track_clickback":true; "services_compact":'studiVZ,meinVZ,Google'; }; | More […]

  2. delilah sagt:

    in anbetracht der tatsache, dass google+ momentan noch ein exklusiver club mit gästeliste ist, finde ich es wenig überraschend, dass er männlich dominiert ist.

  3. munditia sagt:

    Zu google+ gab’s vor kurzem bei geekfeminism.org auch ein paar interessante Diskussionen (v.a. zu Pseudonymen & Klarnamen im Netz / in social networks). Falls die hier noch nicht verlinkt wurden, könnten sie evtl. von Interesse sein:

    http://geekfeminism.org/2011/07/08/social-networking-requirements/

    http://geekfeminism.org/2011/07/10/the-status-of-pseudonymity-and-privacy-on-google/

  4. Nube sagt:

    Ich bin gerade über einen Artikel in der ZEIT von Barbara Vinken gestolpert. Sie äußert sich darin zur wenig thematisierten Lust von Frauen. Leider macht sie das am Beispiel der DSK-Affäre auf und bringt meiner Meinung nach einiges durcheinander:

    http://www.zeit.de/2011/29/Strauss-Kahn-Tugend