Dies könnten zukünftig Frauen in Großbritannien zu hören bekommen, die eine Abtreibung in Betracht ziehen. Gemeint sind damit sowohl die physischen, wie auch die psychischen Risiken, so der britische Telegraph Bisher hieß es noch, nach einer Abtreibung kämen Selbstverletzungen und psychische Erkrankungen häufiger, wobei es aber keine Beweise gäbe, dass die Abtreibung auch der Grund dafür wäre.
In einem neuen Richtlinienentwurf der gynäkologischen Fachgesellschaft Royal College of Obstetricians and Gynaecologists ist diese Passage nun gestrichen worden. Der Entwurf richtet sich an Geburtshelfer_innen, Frauenärzt_innen und Beratungsstellen und fordert außerdem, Frauen die sich ihrer Entscheidung sicher sind, nicht mehr zwangsweise zu beraten.
In Großbritannien (mit Ausnahme von Nordirland) sind Abtreibungen seit 1967 bis zur 24. Schwangerschaftswoche legal, erfordern jedoch die Einschätzung zweier Ärzte, dass eine Fortführung der Schwangerschaft gefährlicher als der Abbruch sei. Da dies ist fast immer der Fall ist, handelt es sich eher um eine Fristenlösung.
Auf thehairpin.com gibt es gerade auch noch den Bericht einer Studentin, die später selbst Abtreibungen durchführen wird.

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