Gebloggtes aus der deutschen Websphäre

6. März 2010 von Magda
Dieser Text ist Teil 50 von 50 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Letzte Woche leider durch die Lappen gegangen, aber absolut lesenswert: “Die Pille danach – ein Erlebnisbericht” auf dem mädchenblog. Auch things that hurt berichtet von ihren Erfahrungen mit der Pille danach.

Auf drei hälften konstatiert die Autorin: Der Feminismus ist tot! Anhand von verschiedenen Beispielen zählt sie auf, warum der Feminismus dennoch dringend gebraucht wird.

Die Zahlenzauberin ärgert sich über ihren Arzt, der sie wegen einer Grippe untersuchen soll und wegen ihres Gewichts ermahnt - “aber in zwanzig Jahren…” Dabei ist ihr Selbstbewusstsein in jahrelanger Arbeit erkämpft.

Antje Schrupp fragt auf twitter: “Maskulinisten kündigen an, einen Vortrag von mir per Flashmob zu stören. Was würdet Ihr machen?”

In Großbritannien wird demnächst einer der letzten Unterschiede zwischen Ehe und gleichgeschlechtlichen eingetragenen Partnerschaften fallen, denn am Dienstag beschloss das House Lords mit 95 zu 21 Stimmen die “Equality Bill” – queernews berichtete.

Auf zwischengeschlecht gibt es einen Verweis auf die Petition der Organisation Intersex International (OII) gegen Diskriminierung von Zwittern durch das Internationale Olympische Komitee (IOC).

Auf Aviva Berlin wird das Buch “Migration als Ressource. Zur Pendelmigration polnischer Frauen in Privathaushalte der Bundesrepublik” von Sigrid Metz-Göckel, Dobrochna Kalwa und Senganata Münst besprochen.

Zusammen mit anderen Kolleginnen aus der Mädchenarbeit entstand die Idee, im August mit einem Vernetzungstreffen in Marburg den Grundstein für einen bundesweiten Austausch junger feministischer Sozialpädagoginnen zu legen, wie auf beziehungsweise weiterdenken berichtet wird.

Für eine bessere Vernetzung der (weiblichen) Websphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Wenn du selbst ein Blog zu Gender- und Feminismusthemen hast, sag unter mannschaftspost(at)web.de Bescheid.


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Genderissimi: News from the blogs

27. Februar 2010 von Barbara
Dieser Text ist Teil 49 von 50 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Willkommen in der Fastenzeit – aber gebloggt wurde dennoch fleißig.

Der Rücktritt von Bischöfin Margot Käßmann nach der Alkohol-am-Steuer-Tat hat Antje Schrupp zum Nachdenken gebracht: “Die Synode der EKD könnte Käßmann ja einfach wieder wählen.” Um die Frau, die die Evangelische Kirche dringend braucht, zurückzukriegen.

Andere Stimmen von anderen Feministinnen zum Rücktritt von Käßmann hat der Mädchenblog eingesammelt.

Im Missy-Blog geht es um Erinnerungen an das Ruby Tuesday Rock Camp for Girls, das hilft. Damit Mädels nicht nur Flöte spielen. Sondern auch mal Schlagzeug.

Auf dem Väterblog geht nelles einer Frage nach, die vielen auf den Nägeln brennt: “Was einen guten Vater ausmacht”. Da gab es nämlich einen Text auf dem Mütter-Portal NetMoms, mit dem er so seine Schwierigkeiten hat. “Hier wird die Widersprüchlichkeit des Wunschdenkens deutlich: Der Vater muss, die Mutter kann arbeiten, wenn sie möchte. So geht es nicht, meine Damen. Dass auch die Netmoms sehen, dass sie zu hoch gestapelt haben, wird in ihrem Resümee deutlich”.

F.A.Z.-Bloggerin Andrea Diener schreibt in ihrem Blog “Ding und Dinglichkeit” über Frauenzeitschriften, die sie als “Popcorn fürs Hirn” bezeichnet.

Bloggerin sideglance schreibt über ihr erstes Semester im Informatik-Studium – Frau? Informatik? Sie ist ganz guter Dinge und hat gar nicht mal so viele schlechte Erinnerungen: “Das erste Semester hat mich äußerst selten an meinen Exotinnenstatus erinnert.”

Einen queer-feministischen Blick auf Vorratsdatenspeicherung hat iheartdigitallife gebloggt. Genaue Überschrift zum Thema: “Netzpolitik und soziale Gerechtigkeit. Ein queer-feministisch-intersektional inspirierter Blick auf die Themen der digitalen Bürgerrechtsbewegung”.

Und dann erreichten uns noch zwei Stellenausschreibungen:
Die Lesbenberatung Berlin e.V. sucht ab März 2010 ein/e Mitarbeiter_in zur Verstärkung ihres JuLe-Teams! Mehr Infos gibt es hier.

Selbes Haus, anderer Bereich:  Die Lesbenberatung Berlin e.V. sucht ab 01. April 2010 ein_e Mitarbeiter_in für die psychosoziale Arbeit! Mehr Infos gibt es hier.

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Das sagen die anderen

20. Februar 2010 von Helga
Dieser Text ist Teil 48 von 50 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Die wöchentliche Blogschau versorgt Sie auch heute wieder mit Geschichten aus der feministischen Blogosphäre. Diesmal:

Das Missy-Magazine erscheint am Montag, online gibt es jetzt schon einiges zu lesen! Die Missy-Gastbloggerin im Februar, InFemme, berichtete über ihre Probleme mit der Elternzeit – und der des Vaters. Gru-se-lig.
Außerdem der Hinweis, dass es auf der 60. Berlinale mehr gibt, als nur Bären. Etwa den TEDDY – schwul-lesbischer-transidentischer Filmpreis und den Femina-Film-Preis für „hervorragende künstlerische Leistungen einer Technikerin”. Die Gewinner_innen stehen übrigens schon fest.

Fragen:
Auf p-pricken.de erläutert Patrick seine Antwort auf „Verschleiern oder lieber so nackt und schlank auftreten wie möglich?” – Burka, Nikab und Freiheit.

„Die lesbische Frage” stellt Nadine auf Medienelite. Aber Achtung, wer Polemik nur in kleinen Dosen verträgt, ist hier falsch.

Wie sinnig oder unsinnig ist Twitter? Antje Schupp denkt für beziehungsweise weiter.

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Gewalt gegen Frauen in allen Sphären, Gedanken zu Blackberrys und Burkas

13. Februar 2010 von Meredith
Dieser Text ist Teil 47 von 50 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Was letzte Woche so geblogged wurde:

Nele Tabler schreibt über ihre Erfahrungen mit anonymen Todesdrohungen im Internet bzw. das völlig ignorante Verhalten der Behörden dem Thema gegenüber:

Im Jahre 2004 wurde es so heftig, dass ich zum ersten Mal versuchte, Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Der Kleinkleckersdorfer Sheriff schickte mich weg, weil ich kurz vor seinem Feierabend erschienen war, und gab mir einen Termin für den übernächsten Tag. Da erklärte er mir dann, dass Frauen, die sich wie ich öffentlich als Lesbe zu erkennen geben, nicht anderes zu erwarten hätten und empfahl mir, die Webseite zu schließen und aufzuhören, die Männer zu ärgern. Würde ich seinem Rat nicht folgen, sei ich ja wohl selbst an diesen Belästigungen interessiert und sollte dann auch nicht zur Polizei rennen und Anzeige erstatten wollen.

Ihr Fazit: Frauen werden im Netz bedroht, seitdem sie es nutzen – aber der polizeiliche Umgang damit verbessert sich immerhin langsam.

Und auch im EMMA-Blog wird über Technologie-Terror gegen Feministinnen berichtet: Die Amazon-Rezensentin Helga König wird offenbar massiv gemobbt, weil sie regelmäßig feministische Bücher bespricht und, wenn es ist, positiv bewertet.

Wer mal einen klugen, reflektierten und ausführlichen Text zum Thema Frauenkörper in der westlichen Welt und die Burka lesen will, sollte das Blog 3 Bewohner der Er.de besuchen.

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Helle Blogs

6. Februar 2010 von Verena
Dieser Text ist Teil 46 von 50 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Eine kleine Beobachtung für diejenigen, die ihren Blick auch mal vom Rechner weg bewegen: Die Tage werden wieder länger! Deshalb, ein erhellender Blick auf die Blogs in dieser Woche:

Antje Schrupp schlägt den Bogen von Haiti, wo just nur noch Frauen an den Verteilstationen Lebensmittel erhalten sollen, zu unserer Kultur und der Forderung nach mehr Frauen in verantwortlichen Positionen. Ob wir Frauen diese Verantwortung besser zu nutzen wüßten…

L-Talk berichtet über die Firmenidee zweier Investmentbanker, Anlagenfonds und Vermögensverwaltung speziell für eine lesbische, schwule, bi- oder transsexuelle Unternehmens-Zielgruppe anzubieten.

Auf ihren Artikel “Diverser leben, arbeiten und Widerstand leisten. queerende Perspektiven auf ökonomische Praxen der Transformation” auf der neuen arranca!-Seite weist I heart Digital Life hin. Im neuen Webauftritt können außerdem alle seit 1993 erschienen arranca!-Artikel eingesehen werden.

Der Väter-Blog gibt einen Buch-Tipp ab: Das Papa-Handbuch erklärt unter anderem, wie sich das Sex-Leben junger Eltern wieder aktivieren lässt.

Auf medienelite.de gibt es ein paar Gedanken zur Integration.

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Blogsurfing

30. Januar 2010 von Susanne
Dieser Text ist Teil 45 von 50 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Nadine Lantzsch begibt sich auf medienelite.de in die grausigen Abgründe von Eva Hermans neuestem Werk.

Antje Schrupp erklärt, warum – wie im Fall der Schweizer Minarett-Volksabstimmung – immer die linken Frauen Schuld sind.

Auf iheartdigitallife.de weist Kathrin Ganz auf eine Umfrage von Mattel hin, welchen Beruf die nächste Barbie haben soll, sowie auf eine Umfrage von grassrootsfeminism.net zu feministischen Medien in Europa.

Wahnsinn der Woche: Lady Gagas Kostüme nachgebacken

Melora kommentiert in ihrem Blog Vom Honig eine Ausstellung, deren Fotomodelle auf den Bildern digital irritierend dünn gemacht wurden, um auf den Schlankheitswahn hinzuweisen: “Die Bilder sind zwar erschreckend aber leider auch traurige Realität: 2/3 Kilo mehr auf den Rippen und die Fotos wären so ähnlich auch in Hochglanzmagazinen aufgetaucht.”

Luise F. Pusch wundert sich in ihrem Blog auf FemBio.org darüber, wenn Frauen andere Frauen als “Er” bezeichnen.

Und im Blog der Münchner Soziologinnen, Sociae, fasst sfeinler die Positionen zum Thema Quote zusammen, die auf einer Podiumsdiskussion der StudentInnen-Vertretung ausgetauscht wurden. Das Gesagte zeigt, dass auch unter Quotenbefürworter_innen ganz unterschiedliche, allesamt interessante Haltungen anzutreffen sind.

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Bloggeritis

23. Januar 2010 von Anna
Dieser Text ist Teil 44 von 50 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Die opalkatze denkt weiter über die Frage nach, warum es so wenig Alphabloggerinnen gibt und kommt beim Betrachten ihrer eigenen Biografie zu dem Schluss: Frauen drängeln sich einfach nicht so gern nach vorn.

Bloggerinnen mit einer Schwäche für Tetris, Pixelwitze und handgeschriebenen HTML-Code sucht die zauberhafte elv. Unter dem Motto „Ja, ich bekenne, ich bin ein Geekgirl” soll eine Collage geekiger Bilder entstehen.

Der VÄTER-Blog titelt: “Noch mehr Väter würden Elternzeit nehmen – wenn das Geld stimmt”.

Allgegenwärtige Klischees sind für Antje Schrupp der Anlass, von “Männer sind so” und “Frauen sind anders” wegzugehen und die politische Ebene dahinter zu betrachten. So stellt sie z.B. fest: wer Kinder betreut, wird benachteiligt. Nun müssen wir uns fragen, ob wir das wirklich wollen.

“Der Untergang der Frauenpolitik hat einen Namen”, nämlich Familienministerin Kristina Köhler, titelt der Mädchenblog.

In Österreich sorgt gerade die Sängerin Christina Stürmer mit einem Song für Furore: Sie steuerte für die PR-Kampagne “Bildungsreform für Österreich” eine Neufassung der Bundeshymne bei – bei ihr ist Österreich nicht nur die Heimat großer Söhne, sondern ebenso großer Töchter.

Die Textänderung

sorgt nun für Unmut beim Sessler-Verlag, der die Interessen der Textdichterin der Hymne, Paula von Preradovic beziehungsweise deren Erben, wahrt. Der Verlag sieht den künstlerischen Wert gefährdet und fordert von Bildungsministerium und Stürmer eine Unterlassungserklärung.

wie dieStandard.at berichtet.

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In den Blogs: Körper, Körperlichkeit und Körperkult

16. Januar 2010 von Magda
Dieser Text ist Teil 43 von 50 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Der Genderblog berichtet von einem Call for Papers für ein Aufklärungsbuch. Bis zum 20. März werden Autor_innen gesucht, die über Sexualität schreiben, die auch Menschen mit Behinderungen und abseits der Heteronormativität umfasst.

Dass Aufklärungsbücher auch heute noch dringend not tun, zeigt eine Geschichte von der honigsüßen Welt. Lori über den (nicht-)erteilten Sexualkunde-Unterricht.

In Wien haben sich engagierte dicke Frauen und Lesben zusammengeschlossen um gemeinsam auf die zunehmende Gewichts-Diskriminierung hinzuweisen. Die selbstorganisierte Initiative ARGE Dicke Weiber will dicke Frauen und Mädchen stärken, sich politisch mit dem Thema auseinandersetzen und Aktionen durchführen. Mehr Informationen gibt es auf ihrem Blog oder auf ihrer Facebook Seite.

Auf dieStandard.at wird über die erste Geschlechtsanpassung einer Minderjährigen in Spanien berichtet.

Antje Schrupp schreibt über ihre Erinnerungen an die kürzliche verstorbene radikalfeministische Philosophin und Theologin Mary Dali.

Allen Gesetzen und Initiativen zum Trotz gibt es auch in Deutschland immer noch Diskriminierung. Medienelite berichtet von einem Forschungsprojekt der FU Berlin, an dem sich Opfer von Diskriminierung beteiligen können.

Auf zwischengeschlecht.info wird berichtet, dass laut aktuellen Meldungen aus südafrikanischen Medien das südafrikanische Olympische Komitee “SA Sports Confederation and Olympic Committee (Sascoc)” durchgegriffen habe und unter Berufung auf den Athletikweltverband IAAF ein absolutes Startverbot für Caster Semenya verkündet hätte. (Die Jungle World thematisiert den Fall Caster Semenya übrigens in der aktuellen Ausgabe).

Der frischgebackene Verein Zwischengeschlecht.org lädt in Zürich ein:

Zwischengeschlecht.org Soliparty - Film 21 h *Das verordnete Geschlecht* - Ab 22 h BANDS & DJs: Sarna, Blade, Zodiak, Homosadicus (I), Disharmonic Anorkestra (ZH) + INFO: Kampf der Zwitter gegen Zwangsoperationen - Fr 22.01.2010 @Kalkbreite 4, ZH

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Blog, Blogger, Bloggigst…

9. Januar 2010 von Helga
Dieser Text ist Teil 42 von 50 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Anke Domscheit war gerade in Indien unterwegs und dokumentierte diese Reise in ihrem neuen Blog. So war sie z.B. in einer Nightschool, die es Mädchen ermöglicht, abends in die Schule zu gehen, wenn sie tagsüber arbeiten oder ihre Geschwister betreuen müssen.

Im mädchenblog fragt dodo “Ab wann ist Werbung eigentlich sexistisch?” und leonie schreibt über den französischen Streit um die Burka.

Dass die „Zeitschriftenrevolution” der Brigitte, keine Models mehr abzubilden, den Schlankheitswahn nur noch weiter anheizt, findet der Hobbyweltverbesserer(in)-Blog. Die neue Strategie besticht bisher durch Laienmodels die locker als echte Models arbeiten könnten und die Nach-Weihnachten-Diät. Auch A Blog Of One’s Own ist nicht begeistert.

Ein etwas anderer Rückblick: Auf Svenja-And-The-City beschreibt Svenja die letzten zehn Jahre und ihre Verwandlung vom Mann zur Frau.

Neues gibt’s beim Missy Magazine: Dort bereichert ab sofort jeden Monat eine Gastbloggerin das Geschehen. Den Anfang macht die Stadtpiratin. Kostprobe:

In einem neuen abgeklärten und lässigen Jahrzehnt hat an der Oberfläche niemand ein Problem mit nichts. Schon gar nicht mit Sex, egal in welcher Form. Das Schulterklopfen für den Platzhirsch und die ungläubigen Blicke auf die leichte Barschnecke passieren dabei wesentlich subtiler und sind mit Sicherheit Teil der Ursache für die scheinbare Unsterblichkeit der Masche.

Mit mehr Männer- und Jungenförderung will die neue Bundesregierung dem Bildungsnotstand entgegentreten. Medienelite schaut nach, wer wirklich zu den Bildungsverlierern gehört und *SPOILER* von deren Förderung hat Dr. Kristina Köhler bisher nichts gesagt.

Kommentare, die gegen die Netiquette verstoßen, fliegen wieder raus. Doch oft genug gibt es auch hier Kommentare bei denen wir uns nicht sicher sind, ob es eine ernste Nachfrage ist oder direkt aus Derailing for Dummies. Das geht nicht nur uns so: Weiteres bei Aus Liebe zur Freiheit.

Geschlechtsangleichende Operationen, wie die von Amanda Simpson, sind bis heute für einige Leute so spannend, dass jedes Detail beleuchtet werden muss. Selbst wenn die Betroffene nurs ein normales Leben will. Mehr auf Bad hair days.

Die neuesten Ergüsse des Gerhard Amendt über den (verpassten) Kampf gegen den Feminismus hat Ti_Leo ausführlich analysiert.

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Genderissimi: Aus den Feiertags-Blogs

2. Januar 2010 von Barbara
Dieser Text ist Teil 41 von 50 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Es war eine ruhige Woche, die Woche zwischen den Jahren. Und doch wurde auch gebloggt, zum Beispiel zu diesen Themen:

Im Mädchenblog geht es um XL-Frauenparkplätze in China. Die größer sind als die normalen, denn hey, warum Frauen nicht einparken können, das wird dort einfach mit weil sie nicht genügend Platz haben beantwortet.

Zum Nachdenken regt die Geschichte hinter dem Foto der Frau mit Pelzmantel auf anders-anziehen an: Die musste erst ihren Sohn fragen, ob sie einer Online-Publizierung zustimmen soll. Hoffentlich aus technischer Un-Erfahrenheit.

Noch mal über die neue, modellose Brigitte geht es auf dem Moderne Mädchen-Blog:

Auch wenn die Kombi aus saisonal wiederkehrenden Einrichtungstipps, Modestrecken und Betroffenheitsreportagen wenig innovativ ist, setzt “Mode ohne Models” doch immerhin ein Signal im Einheitsbrei der Frauenzeitschriften. Und dass Brigitte plötzlich feministisch und revolutionär wird – nur weil sie nette Damen von nebenan zeigen – war vermutlich nie geplant.

Und ein wenig Zukunftsmusik gibt es hier: Auf der Spielfeldschnitte wird das erste Fußball-Begleitalbum für Frauen präsentiert. Mit nicht abgedroschenen Hits. Hört hört!

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