Was sonst noch so geschah…

von der Mädchenmannschaft

In Mailand wurden mehrere Eltern von jugendlichen Vergewaltigern wegen ihres Versagens in wichtigen Erziehungsfragen zu einer Strafe verurteilt.

Die Berufswelt teilt sich immer noch in männlich und weiblich. Und das wird sich so bald auch nicht ändern. Weil Jungs „männliche“ Berufsausbildungen ergreifen und Mädchen „weibliche“. Dabei würden Unternehmen mit hohem Männeranteil etwas mehr Weiblichkeit gut tun, schreibt der Tagesspiegel.

Carsten Wippemann spricht im Hamburger Abendblatt noch einmal ausführlich über die Ergebnisse seiner Studie, nach denen es Frauen im Job vielen Männern eigentlich nie recht machen können, egal wie sie sich verhalten.

Auf Make Noise for Free Choice kann man eine Petition unterschreiben, um die Verantwortlichen unter Druck zu setzen, Abtreibung in Europa legal und sicher zu machen. Eine Million Unterschriften sind angepeilt.

Frauen in Haiti brauchen neben Kleidung für Schwangere und Neugeborene dringend Hygieneartikel und medizinische Hilfsmittel für insbesondere schwangere Frauen bzw. Frauen, die gerade entbunden haben. Ihr könnt direkt an die Frauenorganisationen Caribbean Association for Feminist Research and Action (CAFRA) and Colectiva Mujers Y Salud (Women’s Health Collective) spenden. Mehr Informationen erfahrt ihr hier.

Der Tagesspiegel portraitiert die neue Schwedische EU-Kommissarin Birgitta Ohlsson, die sagt: „Ich bin Feministin, seit ich 13 bin.“

Mit Sicherheit kein Feminist: Die Basler Zeitung hat sich den neuen baden-württembergischen Ministerpräsidenten Stefan Mappus angeschaut und kommt zu dem Ergebnis: stramm konservativ. Homosexuelle seien „abstoßend” und es bedürfe einer „deutschen Leitkultur”. Immerhin schwingt er zu Hause gern den Staubsauger.

Auf Basic Thinking testet André Vatter den neuen so genannten „Sicheren Modus“ (Safety Mode) von YouTube. Wer in diesem Modus Videos nach bestimmten Begriffen sucht, sollte diese im Rahmen des Kinderschutzes gar nicht erst ansehen können. Nach diversen Tests wird deutlich, dass die klassischen Wörter wie „P*rno, T*tten, F*cken, Motherf*cker, M*schi“ gefiltert werden. Begriffe wie Schlägerei, Mord oder Vergewaltigung werden hingegen nicht abgefangen. Noch eine Überraschung:

“Der Begriff ‘lesbisch’ wurde aus der Suche herausgefiltert, da der sichere Modus aktiviert ist.” – dasselbe gilt übrigens auch für “schwul”. Na, Gott sei dank, dass unsere Kinder nun von diesem Schmutz befreit sind, liebes YouTube! Aufklärung ist offenbar die alleinige Aufgabe der Schulen. Dann gab ich “Hinrichtung Saddam” ein und konnte in Zeitlupe mitverfolgen, wie der Ex-Diktator des Irak in die Tiefe stürzte. Das gehört wiederum wohl zur politischen Bildung der surfenden Jugend.




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Eintrag geschrieben: Freitag, 12. Februar 2010 um 14:30 Uhr unter Verlinkt. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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