MuslimaMediaWatch und Gender Across Borders suchen Autor_innen! Interessieren euch Friedensprozesse und die Situation von Frauen im Mittleren Osten oder habt ihr einfach Lust schreibend an einem feministischen Projekt mitzuwirken? Dann ran an die Tasten!
Terre des Femmes fordert die Bundesregierung auf, nicht an der Ehebestandszeit zu rütteln. Im Rahmen eines neuen Gesetzes zur Bekämpfung von Zwangsheirat ist geplant, diese von zwei auf drei Jahre zu erhöhen. Demnach müssten Verheiratete, die dem_der Ehepartner_in nach Deutschland gefolgt sind, ein Jahr länger auf die Möglichkeit einer unabhängigen Aufenthaltserlaubnis verzichten. Trennen sich beide in dieser Zeit, bedeutet das für den_die zugezogene Ehepartner_in die sichere Abschiebung ins Herkunftsland. Die restriktive Zuwanderungs- und Asylpolitik Deutschlands wäre allein schon Grund zum Ärger, doch Opfer häuslicher Gewalt würde diese Regelung besonders hart treffen.
Warum Männer eine deutlich geringere Lebenserwartung als Frauen haben, ist schon oft diskutiert worden. Die FAZ berichtet, was vermutlich daran schuld ist: Zigaretten.
Queer ist tot!? – Im Interview mit dieStandard.at erklärt Soziologin und Philosophin Roswitha Scholz, warum Queer Theorie angeblich nicht an herrschenden Geschlechterverhältnissen und gesellschaftlichen Strukturen gerüttelt hat. Auch andere neuere feministische Theorien bekommen ihr Fett weg: Sie seien lediglich defizitäre Erklärungs- und Lösungsansätze in Krisenzeiten. Die Kategorie Geschlecht müsse neu und stets fundamental (mit)gedacht werden.
Im Clutch Magazine schreibt Dan Tres Omi, wie er schwarzer Feminist wurde und wie sich das Leben zwischen männlichem Privileg und Rassismus gestaltet.
Bei den Studierenden und den Promotionen haben Frauen heute weitestgehend gleichgezogen, danach aber sinkt ihr Anteil im akademischen Betrieb immer noch deutlich. Inside Higher Ed präsentiert eine neue Studie, die das teilweise erklärt. So müssen Assistenzprofessorinnen US-amerikanischer Unis mit Nachteilen rechnen, wenn sie Bachelorprogramme betreuen, für ihre männlichen Kollegen gilt das nicht. Außerdem klagen sie schon lange, überproportional häufig Service- und Gremienaufgaben übertragen zu bekommen, die dem akademischen Aufstieg ebenfalls nicht zuträglich sind. Auch diese Klagen konnte die Studie untermauern.
MsMagazine freut sich (und wir uns mit), dass die belgische Tennisspielerin Kim Clijsters keine Abwertungen ihres Körpers akzeptiert. Sie konfrontierte einen Interviewer mit einem charmanten Lächeln vor fast 40.000 Zuschauern mit seinem Sexismus und Lookism.
Polyamorie nur für die Eliten? Soziologe Thomas Schroedter erklärt im Gespräch mit Jungle World, warum sich nicht jede_r eine polyamoröse Beziehung leisten kann und inwiefern sich in dieser Beziehungsform bürgerliche Werte und Vorstellungen von Liebe spiegeln.
Je erfolgreicher und selbstbewusster Frauen sind, desto geringer sind angeblich ihre Chancen bei Männern. Männer und ihre Angst vor Frauen mit Macht, wurde schon mehrfach wissenschaftlich untersucht. Androzentrismus galore. Gähn. Trotzdem gibt es dazu mal wieder eine neue Studie, die Molly Lambert von theHairpin.com sarkastisch und humorvoll kommentiert.
Anne Schindler möchte einen Female Sexshop eröffnen und zunächst klären, wo die Bedürfnisse potentieller Nutzer_innen liegen. Auf ihrer Seite habt ihr die Möglichkeit, einen Fragebogen auszufüllen und diesen an die dort angegebene Email-Adresse zu schicken.
Das Kampagnenportal Avaaz.org unterstützt den Kampf gegen sogenannte „korrektive Vergewaltigungen“ gegen Lesben in Südafrika. Zum jetzigen Zeitpunkt haben fast 400.000 Menschen die Unterschriftenaktion mitgezeichnet. Auch ihr seid herzlich aufgefordert, mit eurer Stimme diese Form von sexualisierter Gewalt zu verurteilen.
Das Antidiskriminierungsbüro Sachsen, der einzigen merkmalsübergreifenden und unabhängigen Anlaufstelle für Antidiskriminierungsfragen in Ostdeutschland, steht wegen Kürzung von Fördergeldern vor der Schließung, berichtet der Braune Mob. Mit dem Versenden einer E-Card könnt ihr euch solidarisch zeigen.
Das Paderborner Peer-Mentoring-Programm „Einblick!“ sucht Studentinnen, die eine Promotion in Betracht ziehen und sich darüber informieren möchten. Das Programm beginnt im März, Anmeldeschluss ist bereits der 4. Februar. Am 26. Januar, also heute, gibt es für Interessierte schon einmal eine Podiumsdiskussion zum Thema „Promotion und dann? – Erfolgreiche Frauen berichten.“ Mit dabei sind promovierte Frauen aus Unternehmen, Universität und Wissenschaft. Beginn ist um 18 Uhr im Jenny-Aloni Haus (Gebäude zwischen Silo und International Office).
Schließlich weist Rubinia DJanes auf einen Remix-Wettbewerb von Donna Regina hin. Einsendeschluss ist der 29. Februar.

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