Einträge mit dem Tag ‘Hamburg’


In manchen Songs steckt ein halbes Leben

11. Mai 2012 von Magda
Dieser Text ist Teil 13 von 13 der Serie Wanna Disco? Listen Up!

“Wir sind vier Hamburgerinnen, Freundinnen und Musikerinnen, die es seit vielen Jahren genießen, zusammen Musik zu machen, Konzerte zu spielen und einfach nur gemeinsam eine wahnsinnig gute Zeit zu verbringen. Ein bisschen wie eine Ersatzfamilie – nur besser.” So stellt Katrin, Sängerin, Songwriterin und Gitarristin von Clara Bow, die Band vor. Und genauso wirkten die sympathischen Musikerinnen auf mich, als ich mir Videos und die Internetseite angeschaut habe. Spaß, Liebe zur Musik und Zusammenhalt sind wichtiger als unnötiges Posing. Neben Gitarre, Bass und Schlagzeug versüßen Keyboardsounds die eingängigen Pop-Nummern, gewürzt mit ein bisschen Elektro, Garage und Herzblut. Im Interview mit der Mädchenmannschaft sprechen die Hamburgerinnen über ihr eigenes Label, Freundinnenschaft und die neue Platte, die am 16. Mai bei der Release Party in Hamburg gefeiert wird.

Ihr habt Midtempo Nummern mit mehrstimmigen Gesang, die zum Mitsingen einladen, aber auch schnellere Pogonummern. Setzen sich da die unterschiedlichen Interessen der Musikerinnen durch oder ist ein Stilmix bei euch Programm?

Katrin (Gesang, Gitarre): Selbstverständlich hat jede von uns einen etwas anderen Musikgeschmack, wäre ja auch schlimm, wenn nicht. Ingrid kommt eher aus der New Wave- Trip Hop- Ecke, Phyllis ist eine der größten Beatles Fans, die ich kenne, Jeannine ist unter anderem ein großer Stones Fan und ich komme aus der Hardcore-Punk Szene. Aber unsere Schnittmenge ist enorm und die spiegelt unsere Musik wieder. Hin und wieder experimentieren wir in unterschiedliche Richtungen, aber mit den ultraschnellen Screamo Versionen, die manchmal spontan bei Proben entstehen, haben wir uns noch nicht auf die Bühne getraut.

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Black History Month 2012 – mit einer Prise „Herstory“

6. Februar 2012 von Verschiedenen

Da halfjill von Afrika Wissen Schaft schon alle wichtigen Fakten zusammengetragen hat, veröffentlichen wir mit freundlicher Genehmigung ihre Veranstaltungstipps zum Black History Month 2012 in aktualisierter Form.

Im Februar findet traditionell der Black History Month statt, einem dezidierten nicht-weißen Blick auf die Geschichte und die Errungenschaften Schwarzer Menschen. In Berlin dieses Jahr ein breit angelegtes Programm mit dem Schwer­punkt Brasilien präsentiert. Los ging es zwar bereits am letzten Mittwoch, aber in den nächsten Wochen gibt es noch einige Filme zu sehen (in der Off-Berlinale), Konzerte zu genießen und Vorträge zu hören. So gibt es am 16. Februar den Dokumentarfilm „Vacances au pays (Ferien in der Heimat)“ von Jean-Marie Teno zu sehen, in dem der Filmemacher seinen eigenen Besuch in Kamerun begleitet. An noch vier Terminen kann das Tanztheaterstück „OSSAYINS LIEBESZAUBER“ gesehen werden. Während der gesamten Zeit ist im Gebäude der Werkstatt der Kulturen eine Ausstellung, die Altäre der Candomblé, einer afro-brasilianischen Religion, prä­sentiert. Das ganze Programm ist in einem PDF zusammengetragen.

Außerdem gibt es eine Reihe von englischsprachigen Veranstaltungen organisiert von Dialogue Books, Sand Journal und Paula Varjack. Die erste Veranstaltung findet am 07. Februar statt unter dem Titel „Writing and Difference: Exploring Black Women Writers and The Other in Berlin“. Mehr Informationen finden sich auf dem eingerichteten Tumblr.

Auch in Hamburg wird der Black History Month begangen. Bis zum 09.03. gibt es Vorträge, Filme und eine „Black Poetry Night“. Mehr Infos gibt es auf BHM Hamburg.

Für alle, die sich von der Couch/dem Bett/der Ofenbank aus informieren wollen, empfehle ich die „Black Herstory“ Reihe des Ms. Blogs [Englisch]. Der erste Artikel dieses Jahr erschien unter dem Titel „My Problem with “Slave Rape,” or Why I Love the Story of Sukie“ der zweite beschäfftigt sich mit Rosa Parks und hat den pro­grammatischen Titel „Black Herstory: Rosa Parks Did Much More than Sit on a Bus“. Wer die Zeit zum nächsten Beitrag nicht abwarten kann, kann sich auch dem Quiz aus dem letzten Jahr zuwenden: „Test Your Knowledge of African American Women In History“.


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Hilfe gesucht: Kündigung der Räume des Frauen­musik­zentrums in Hamburg

27. Januar 2012 von Verschiedenen

Mit freundlicher Genehmigung des Missy Magazins veröffentlichen wir einen Aufruf zur Hilfe für das Frauenmusikzentrum (fm:z) in Hamburg mit Bitte um Weiterleitung. Die Informationen zur Immobilie findet ihr als PDF auf der Seite des Missy Magazins.

Achtung, Achtung, eure Mithilfe ist jetzt gefragt. Es war nur eine Frage der Zeit bis sich im schicken Hamburg-Ottensen die Gentrifizierung gegen das Frauen­musik­zentrum (fm:z) richtet: der Vermieter will nun akut deren Räum­lichkeiten verkaufen und kündigt dem fm:z!

Nachdem die Räume mit viel (öffentlichem) Geld und Nerven­aufwand umgebaut worden sind, eine Katastophe für den Verein. Hinzu kommt, dass sich der Verein über die dort musik­machenden Frauen finanziert – und diese kommen nicht an jeden Ort der Stadt um Musik zu machen. Gerade die Lage in einem belebten Wohn­gebiet ist für viele Frauen und Mädchen nach wie vor wichtig, um sich auch abends sicher zu fühlen. Der Ottenser Hinterhof ist ein gewachsener Stand­ort an dem das fm:z nun seit fast 30 Jahren wirkt.

Das Verkaufsexposé (siehe Anhang) klingt wie blanker Hohn: “Beste Zentrums­lage in Ottensen mit Vermietungs­sicherheit und Zukunfts­potential. Ottensen ist Magnet für kreative und unab­hängige Menschen geworden – hier stoßen gewachsene Strukturen mit modernem Lifestyle zusammen.”

Unten findet ihr eine Mail von Maria und dem fm:z Team.

Venceremos!

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“The Future”-Preview mit Miranda July in Hamburg

12. Oktober 2011 von Anna-Sarah

Foto eines Filmplakats für Miranda Julys "The Future", aufgenommen und auf flickr veröffentlicht von 92YTribecaEin Kulturtermin im Norden zum Vormerken:  Am 23.10. läuft im Hamburger Abaton Kino eine Preview des neuen Films “The Future” von und mit der US-amerikanischen Regisseurin, Schauspielerin, Künstlerin und Schriftstellerin Miranda July, der dieses Jahr im Rahmen der Berlinale Premiere hatte. July wird dabei selbst anwesend sein. Der Ticketverkauf startet heute.

Einen Beitrag über “The Future” inklusive Trailer gibt es in der Arte-Mediathek.

 

 

 

 

 


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Schlampenmärsche gegen Vergewaltigungsmythen

16. Juni 2011 von Magda

Als ein kanadischer Polizist in Toronto vor einer Gruppe Jura-Student_innen im Rah­men seines Vor­trags zu Campus-Sicherheit dazu riet, dass Frauen ver­meiden sollten, “sich als Schlampen zu kleiden, um nicht Opfer von sexueller Gewalt zu werden“, folgte erst Ent­rüstung und dann Gegen­wehr: Weil viele die Schnauze voll von opfer­­be­­schuldigendem Ver­halten (engl: Victim Blaming) und Ver­ge­waltigungs­mythen hatten, gingen im April rund 2000 Demonstrant_innen in Toronto für ihr Recht auf die Straße, sich kleiden zu dürfen, wie sie wollen, ohne für sexuelle Über­griffe ver­antwortlich gemacht zu werden. Der erste SlutWalk (zu dt: “Schlampenmarsch”) wurde ins Leben gerufen. Viele Städte folgten; auch in Deutschland formieren sich nun die ersten Gruppen, die in ihrer jeweiligen Stadt einen SlutWalk organisieren. Das Problematische am Transfer US-amerikanischer Konzepte und Begrifflichkeiten wie rape culture, Victim Blaming oder der im kanadischen Toronto organisierte SlutWalk ist, dass es hierzulande (noch) keine Äquivalente gibt, die diese konzeptionell und sprachlich fassen. Die Organisation der SlutWalks im deutschsprachigen Raum eröffnet daher die Möglichkeit, Begriffe und Konzepte herauszuarbeiten.

SlutWalk Manchester

SlutWalk Manchester (Quelle: Flickr, unter CC BY-NC-ND Lizenz)

Warum demonstrieren?

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Black History Month 2011 in Hamburg und Berlin

29. Januar 2011 von Magda

Der braune mob und Missy Magazine machen auf den diesjährigen Black History Month aufmerksam, der im Februar und März in Hamburg gefeiert wird. Ein doppelter Grund zum Feiern, denn in diesem Jahr findet er zum 15. Mal in Folge statt. Auf der Eröffnungs-Party, die heute Abend ab 22:00 Uhr im Café “Schöne Aussichten” steigen wird, heizt u.a. die Sängerin Oceana ein. Informationen zu den Veranstaltungen in Hamburg und zur Geschichte des Black History Month findet ihr auf der Homepage:

Großansicht nach Klick

Im Februar wird in den U.S.A. und in zahlreichen anderen Ländern mit Schwarzer Gemeinschaft alljährlich der “Black History Month” mit verschiedenen Veranstaltungen zu Schwarzer Kultur und Geschichte zelebriert. Diese Tradition geht bis ins Jahr 1926 zurück als der Historiker Carter G. Woodson die NEGRO HISTORY WEEK initiierte um über Errungenschaften Schwarzer Geschichte zu unterrichten. (…) Mit einem reichhaltigen Programm aus künstlerischen Darbietungen diverser musikalischer Stilrichtungen, Tanzvorführungen, Vorträgen, Diskussionen, Ausstellungen, Filmbeiträgen, Poetry, Lesungen, Workshops, Talkshows, kulinarische Spezialitäten, Kunsthandwerk und einem speziellen Jugendprogramm erreichte der BHM in Hamburg ein stetig wachsendes Publikum.

Genau wie Afrika Wissen Schaft hoffen wir, dass auch in anderen Städten Veranstaltungen stattfinden. Für Veranstaltungshinweise sind wir sehr dankbar. Zumindest in Berlin sind (voraussichtlich) diese beiden Events geplant:

17. Februar: Soul and Music Black History Month Special im Südblock, u.a. mit der Sängerin und Gitarristin Adwoa Hackman. Weitere Informationen gibt es in der Zitty oder im Facebook-Event.

25. Februar: Kottywood – Black History Month Celebration Urban Art Ensemble im Südblock. Informationen bisher leider nur auf Facebook.


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Mit dem Frühling kommen die Veranstaltungen

20. April 2010 von Helga

Heute gibt es ab 16 Uhr einen Expertenchat auf Think Ing zum Thema Frauen im Ingenieurberuf. Fragen beantwortet u.a. Ulrike Schmidt von LizzyNet. Wer keine Zeit hat, kann bereits jetzt unter www.think-ing.de/expertenchat eine Frage stellen, später wird dort auch das Chatprotokoll einzusehen sein.

Morgen am Mittwoch, den 21. April, hält Fabienne Imlinger einen Vortag im Rahmen der Ringvorlesung Jenseits der Geschlechtergrenzen der Hamburger AG Queer Studies. Ab 19:15 Uhr dreht es sich um das Thema „Der Fall des Hermaphroditen: Hermaphroditismus zwischen Autobiographie und Medizin um 1900”. Im Von Melle Park 5 (“Wiwi Bunker”) 0079. Auch außeruniversitäre Zuhörer_Innen sind ausdrücklich erwünscht.

Grauer Hintergrund mit lila Schrift: Kinder. Küche. Kämpfe. - darunter in weißer Schrift: Kritische Perspektiven auf Pflege- und Haushaltsarbeit im internationalen Kontext.<br />
Veranstaltungsreihe in Marburg vom 21.04. – 30.06.2010 - daneben die lila Abbildung einer hockende Frau mit Bodenwischer in der Hand

Eine weitere Veranstaltungsreihe beginnt am 21. in Marburg. Bis Ende Juni dreht sich alles um Kinder. Küche. Kämpfe. – Kritische Perspektiven auf Pflege- und Haushaltsarbeit im internationalen Kontext. Das Thema des Einführungsvortrags von Maria Rerrich (Hochschule München) lautet „Care und Gerechtigkeit: feministische Perspektiven der Gestaltbarkeit eines unsichtbaren Arbeitsbereichs“. Ort der Veranstaltung ist das Orientzentrum in der Deutschhausstraße 12 (Hörsaal 00A26).

An der Uni Leipzig gibt es im Sommersemester die GenderKritik-Reihe, so das Emanzenblog. Nachwuchswissenschaftler_innen stellen ihre Forschungsprojekte vor – die Themen reichen von „MonoPoly: Monogamie-Norm und Polyamorie auf dem Spielfeld der Besitzansprüche, Treue des Bekanntgehens” am 22. April bis „Post/ Porn/ Politics. Queer_feministische Perspektiven auf Pornographie und Sex_arbeit”. Jeweils donnerstags um 19 Uhr im Geisteswissenschaftlichen Zentrum (GWZ), Beethovenstraße 15, Hörsaal 2010. Der Eintritt ist frei.

„Homophobie ist heilbar!” lautet das diesjährige Motto der Osnabrücker schwul-lesbischen Kulturtage Gay in May. Am Samstag, den 24. April, geht es mit der Eröffnungsparty los. Ab 22:30 Uhr im Deeman’s (ex con3) in der Neulandstr. 12. Der Eintritt beträgt bis 23 Uhr 5,50 Euro, anschließend 6,50. Bis Anfang Juni gibt es dann noch jede Menge Vorträge, Lesungen, Filme und vieles mehr.

Blauer Schriftzug: lady*FEst MÜNCHEN 23. - 25. 4. 2010 daneben 3 Kästchen male, female, me (angekreuzt)

Ebenfalls am Wochenende (23. bis 25. April) läuft das Ladyfest in München. Diesmal gibt es Workshops u.a. zu den Themen Internationale Abtreibungsrechte, Homophobie in der Linken, Selbstverteidigung oder Stimmtraining. TROUBLE X wird mit einer Ausstellung vertreten sein, ebenso Steffie Müller/rag_treasure und viele andere. Zu hören gibt es verschiedene Bands, etwa krikela und bell´s roar.

Schließlich: An der Fh Frankfurt/Main gibt es am 25. und 26. September 2010 eine Tagung zum Thema Zwischen ‚Action’ und ‚Arterhaltung’ –
Feministische Analysen zur Bedeutung von Geschlecht in der extremen Rechten
. Bis zum 30. April können Interessierte noch Beiträge vorschlagen, siehe den Call for Papers.


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Demos und mehr zum Weltfrauentag

3. März 2010 von Helga

Zum 99. Mal jährt sich am 8. März der internationale Frauentag. Bereits 1910 hatte Clara Zetkin seine Einrichtung auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen gefordert. Nach einer turbulenten Geschichte zwischen Kommunismus und Kapitalismus heißt es in diesem Jahr “Kurs halten! Gleichstellung.”

Die Münchner Stadtfrauenkonferenz ruft bereits am Samstag, den 6. März, zur Demo (siehe auch unser Interview mit der Organisatorin Veronika Dimke). Die Auftaktkundgebung beginnt um 12:30 Uhr am Stachus, von 13 bis 14 Uhr geht es vom Stachus zu Marienplatz – dort wird die Demo mit einem Markt der Möglichkeiten beendet.

Schwarzer Flyer mit gelber Schrift: Demonstration zum internationalen Frauentag - international mutig kraftvoll vereint - Samstag, 6. März 2010 - 12.30 Uhr, Stachus, München - ab 14.00: Markt der Möglichkeiten am Marienplatz mit Ständen, Kultur und offenem Mikrofon - daneben die schwarz-orangene Silhuette einer Frau mit Megaphon

Auch in Frankfurt am Main gibt es am 6. März eine Demo. Unter dem Motto „Im 100. Jahr werden wir Frauen mit unserem gemeinsamen Kampf eine freie Welt erschaffen” geht es um 11 Uhr am Hauptbahnhof los.

In Osnabrück feiern die Gleichstellungsbeauftragten aus Stadt und Landkreis erstmals zusammen – Musik, Unterhaltung und das Kabarett „Macherinnen, Memmen und Mimosen” gibt es am 8. März ab 19 Uhr in der OsnabrückHalle (Anmeldung bis zum 4. März über den Landkreis). Von 14 bis 18 Uhr gibt es bereits eine Feier im Mädchenzentrum Süsterstr. 21.

Auch in in Hamburg gibt es verschiedene Frauentagsfeiern und andere Aktionen, ebenso in Berlin, etwa die Verleihung des Frauenpreises und den Neuköllner Ball.

Erst in einer Woche, am 10. März, gibt es dann in Paderborn eine Lesung mit dem Thema „Auf der Suche… wonach?” Mit Livemusik von den Color-Blinds ab 10 Uhr im Markandu. (via Kommentator_in M.S.)

Auch in anderen Städten gibt es Aktionen – wenn in Eurer Stadt etwas geplant ist, postet es in den Kommentaren.


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Vier Dichterinnen beim Black History Month

12. Februar 2010 von Helga

Im Februar (und März) finden in Berlin und Hamburg verschiedene Aktionen statt, um den Black History Month zu feiern. In den USA wurde er vor 84 Jahren erstmals die „Negro History Week” begangen. In Deutschland wird seit 14 Jahren auf die immer noch herrschenden Missstände, aber auch Fortschritte hingewiesen. Unter dem diesjährigen Motto „Living Progress” gibt es wieder Lesungen, Ausstellungen, Filmvorführungen und vieles mehr.

2010 jährt sich die Berliner Afrika-Konferenz zum 125. Mal. Im Jahre 1885, teilten die damaligen Weltmächte den afrikanischen Kontinent untereinander auf und legitimierten damit die folgende wirtschaftliche Ausplünderung, sowie Völkermorde, Vergewaltigungen und Zwangsarbeit, die den Rahmen der Kolonialzeit darstellen.

75 Jahre später und heute vor 50 Jahren wurde das so genannte afrikanische Jahr gefeiert. 1960 erlangten 17 der 53 afrikanischen Staaten durch antikolonialen Widerstand die Unabhängigkeit. Diese einschneidenden und kritisch zu hinterfragenden Ereignisse, sowie weitere verdrängte Schwarze Geschichte(n) wollen wir aufarbeiten und in das Bewusstsein rufen.

Am Sonntag sind dazu in Berlin die „Four Women” Maroula Blades, Svetlana Jovanovic, Olumide Popoola und Lara-Sophie Milagro und versprechen

A night of rich, deep, intriguing poetry coming from four women poets, who all have a distinctive voice that will take the listener on an individual journey of sights, colours, sounds and textures. This bilingual programme will no doubt be a pleasure for the senses.

Der Veranstaltungsort ist die ZeitZone, Adalbertstr.79 und los geht es um 20 Uhr. Hier gibt es weitere Informationen zu den Veranstaltungen in Hamburg und Berlin.


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