Einträge mit dem Tag ‘Bücher’


Sag mir, wie soll ich fühlen?

10. Februar 2012 von Jennifer
Dieser Text ist Teil 42 von 42 der Serie Meine Meinung

Der Hype um die „Twilight“-Saga ebbt allmählich ab – stark angesagt bei jungen Leserinnen ist dafür derzeit die „Tribute von Panem“-Trilogie. Und die hat endlich mal eine starke, selbstbewusste junge Heldin zu bieten. Oder?

So langsam ist es ja auch mal gut mit der schönen Bella und ihrem keuschen Vampir. Der letzte Band der „Twilight“-Reihe ist schon eine Weile auf dem Markt, der erste Teil seiner auf zwei Folgen angelegten Verfilmung kam im letzten Winter in die Kinos. Weil Bella darin ihrem schönen Blutsauger Edward das Ja-Wort gab, durfte sie auch endlich mit ihm Sex haben – musste sich dann aber ganz klassisch gleich wieder für ihr ungeborenes Vampirkind opfern. Denn eine Abtreibung kommt in der von einer Mormonin erdachten Geschichte natürlich auch bei Lebensgefahr für die Mutter nicht in Frage. Der zweite Teil soll nun im kommenden Winter die Leinwände erobern. Wer die Bücher gelesen hat, weiß, dass sich am Rollenbild – hier der starke, beherrschte und sich über seine Gefühle stets im Klaren befindliche Mann und dort die emotionale und unsichere, aber durch ihre Intuition alles richtende Frau – nichts mehr ändern wird.

Aber dafür gibt es ja jetzt eine neue Romanreihe für jugendliche Leserinnen. Und für „Die Tribute von Panem“ (im Original „The Hunger Games“) hat sich die Autorin Suzanne Collins wenigstens mal eine starke weibliche Heldin ausgedacht: Die 16-jährige Katniss lebt in einer nahen Zukunft in Panem, dem einstigen Nordamerika, das von Naturkatastrophen und Bürgerkriegen verwüstetet wurde.

Beherrscht wird Panem vom grausamen „Capitol“. Um das Volk gefügig zu halten, haben sich die Tyrannen ein besonders perfides Mittel ausgedacht: die Hungerspiele! Jedes Jahr werden aus allen Distrikten je ein Junge und ein Mädchen ausgelost, die in einer Arena gegeneinander antreten müssen – auf Leben und Tod. Dem Sieger wirkt ein Leben in Saus und Braus, doch bis er die anderen zwangsrekrutierten Gladiatoren niedergemetzelt hat, sind alle Einwohner Panems verpflichtet, sich die Spiele live vor dem Fernseher anzuschauen.

Als das Los auf Katniss’ kleine Schwester Prim fällt, meldet stattdessen sie selbst sich freiwillig. Immerhin kann sie mit Pfeil und Bogen umgehen, ihre Chancen stünden also vielleicht gar nicht so schlecht. Nur mit einem hat die eigentlich so toughe Katniss nicht gerechnet: Dass der andere Kandidat aus ihrem Distrikt ausgerechnet ihr netter Klassenkamerad Peeta sein könnte. Und dass Peeta, der eigentlich doch ein tödlicher Konkurrent ist, sich im Verlaufe der Spiele auffallend um sie bemüht, ihr sogar das Leben rettet … (weiterlesen …)


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Schminke, Kekse, Schmierereien – die Blogschau

21. Januar 2012 von Anna-Sarah
Dieser Text ist Teil 141 von 143 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Schminktipps mal anders: Lucie von klirrr macht sich Gedanken über die ver­meintlichen Unterschiede zwischen “natürlichem” und “künstlichem” Look und die Auswirkungen auf unser Schönheitsempfinden.

“Heldin des Alltags”: eigentlich ein irgendwie komischer Begriff, aber auf Irmela Mensah-Schramm, die seit 25 (!) Jahren unermüdlich in und um Berlin geklebte und gekritzelte Naziparolen wegkratzt, übermalt und entfernt und dafür nicht selten Ärger mit offiziellen und selbsternannten Ordnungshüter_innen bekommt, passt er dann doch ganz schön gut. Eine kleine Hommage gibt es bei laaleeluu.

Über den Umgang mit von gängigen Normen vermeintlich abweichenden sexuellen Identitäten bei Kindern inklusive krasser Pathologisierung ärgert sich das Mädchenblog. Zu Recht. Eine verstörende Geschichte dazu, erzählt im Interview einer betroffen(gemacht)en Familie, gibt es auch bei ATME e.V. – Aktion Transsexualität und Menschenrecht.

Immer wieder Kackscheiße in der Werbung – hier aufgespießt von kulturindustrie und wahnsinn. (weiterlesen …)


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Geschlechterrollen, Nordkorea und Rassimus: Die Blogschau

7. Januar 2012 von Anna
Dieser Text ist Teil 140 von 143 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Beginnen wir mit dem Aufreger der Woche: Einem Zwei wirklich unsäglichen Artikeln in der Zeit zum Thema Geschlechterrollen und -unterschieden (an dieser Stelle auch danke an die Leser_innen, die uns darauf hingewiesen haben). Dazu müssen wir aber zum Glück gar nichts mehr sagen, da sich schon einige andere schlaue Menschen diesem angenommen haben: Lest die klugen Kommentare von Nina LaGrande, Julia Seeliger und Joachim Schulz.

Anonsten standen die Blogs diese Woche noch ganz unter dem Eindruck des Jahreswechsels:

canonball hat die besten Platten 2011 zusammengestellt. Huch, die wurden ja alle von Frauen aufgenommen.

Christiane Link von Behindertenparkplatz hat für das nächste Jahr Wünsche an die Medien formuliert.

post_gedanken blickt ebenfalls zurück. Allerdings nicht auf die typische Art und Weise.

Karin Schuster kommentiert die Aufregung um die retouchierten Fotos vom Staatsbegräbnis in Nordkorea. Recht hat sie!

Homo- und Bisexuelle Männer dürfen kein Blut spenden. Die haben nämlich alle dauernd wechselnde Geschlechtspartner. Heteros hingegen scheinen völlig monogam zu leben. Nun ja. Mehr dazu bei karlu.

This is just a test hat versucht, dem Schlossparktheater Berlin zu erklären, warum dieses Plakat bzw das Stück, das da beworben wird rassistisch ist. Hat nur so halb geklappt, denn das Theater meint, man folge schließlich einer langen Theatertradition, und die ist anscheinend per se “nicht rassistisch”. Urgs! Den gesamten Briefwechsel könnt ihr hier lesen, bei afrikawissenschaft geht’s weiter. Das Schlosstheater ist nämlich auch bei facebook aktiv.

Das Referat für feministische Politik in Wien sucht Schreiber_innen für eine geplante Sex-Politiken Broschüre. Alle Infos gibts beim Mädchenblog.

Feminist_innen verstehen keinen Spaß. So weit, so bekannt. Der Kegelclub hat zusammen gefasst, warum spaßbremsen trotzdem Spaß macht.

Im Rheinsalon gibt es einen sehr spannendend Gastbeitrag von Nina Horré zum Thema “Gleichstellung in anderen Teilen der Welt” zu lesen.

kritisch-lesen.de bespricht feministische Lektüre.

Videotime: “Shit white girls say to black girls” ist der schöne Titel, anzusehen bei girls can blog. Ist auf Englisch, leider wohl ohne Untertitel (?).

Termine, Termine, Termine gibt es wie immer nach dem Klick:
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Gibt besonderen Büchern eine Stimme: @Klappentexterin

3. November 2011 von Helga
Dieser Text ist Teil 86 von 94 der Serie WWW Girls

In jeder Folge der WWW Girls stellen wir euch eine Bloggerin und ihr Weblog vor. Heute:

Klappentexterin | Das gute Buch im Internet
(auch auf Twitter und Facebook)

Wie heißt du?
Simone Finkenwirth

Seit wann bloggst du?
Ich habe im Januar 2008 mit einem Blog angefangen. Der war eher ein Mischmasch aus allem, doch irgendwann wollte ich eine gerade Linie. Dieser Wunsch hat mich zu meinem Literaturblog Klappentexterin geführt, den ich seit April 2010 pflege. Im Oktober 2010 kam dann noch das Blogprojekt „Reading Murakami“ dazu, das ich zusammen mit drei anderen Bloggerinnen ins Leben gerufen habe.

Drei Bloggerinnen mit weißen Laptops auf denen der Venusspiegel prangt, darum der Slogan - Feminists of the WWW: unite

(c) Frl. Zucker, fraeuleinzucker.blogspot.com

Warum hast du damit angefangen?
Ich liebe gute Bücher jenseits des Mainstreams, habe Ideen zur Literaturwelt und bereits als Journalistin viel geschrieben. Diese Freuden kann ich auf der Klappentexterin bestens zusammenbringen.

Worüber schreibst du?
Im Mittelpunkt stehen bei mir Rezensionen. Mir liegen vor allem Bücher am Herzen, die etwas Besonderes sind und nicht den Stempel eines Bestsellers tragen. Gut, manchmal bleibt es nicht aus, dass ich auch Bücher lese, die in der Bestsellerliste stehen, aber die feinen Bücher waren schon immer meine Lieblinge. Auf meinem Blog bekommen sie endlich eine Stimme. Dadurch, dass ich mich auch als Buchhändlerin mit Büchern beschäftige, bleibt es natürlich nicht aus, dass mir Gedanken dazu durch den Kopf gehen. Manchmal fallen mir bibliophile Bilder vor die Augen, die ich gern fotografiere. Für all die Dinge ist die Klappentexterin ein schöner Ort, um sie dort mit anderen zu teilen.

Was dir ohne Internet nicht passiert wäre:
Ohne das Internet hätte ich nicht so viele wunderbare Menschen kennengelernt. Aus einigen Kontakten haben sich in der Zwischenzeit wertvolle Freundschaften entwickelt. Darüber freue ich mich sehr und danke dem Internet für diese glücklichen Begegnungen. Ohne das Internet würde auch nicht der schöne Pokal im Wohnzimmer stehen, den ich für meine Auszeichnung als Online-Autorin des Jahres 2011 erhalten habe. Das Internet bleibt ein weites Meer mit unbegrenzten Möglichkeiten. Deshalb liebe und schätze ich es so!

Wovon braucht das Internet mehr:
Mut, gute, nicht kommerzielle Ideen und Professionalität.

Frauen* im Web sind
…einfach großartig! Im Laufe meiner Blogzeit bin ich auf viele interessante kreative und bemerkenswerte Blogs gestoßen, wobei der Großteil von Frauen gestaltet wurde. Leider sind wir Frauen immer noch zu leise, aber auf dem guten Weg der Besserung.

Deine tägliche Web-Lektüre:
Natürlich besuche ich zunächst meine Literaturnachbarn wie Ada Mitsou liest…, Ailis’ Leseturm, aus.gelesen, Bücherwurmloch, Crime Time, Syn-ästhetisch, um nur einen Teil zu nennen. Doch ich halte mich nicht nur im Buchuniversum auf und klicke mich ebenso gern durch andere lesenswerte Blogs wie Girls Can Blog, Gespenst der Armut, und Frau Liebe. Facebook, Spiegel Online, sueddeutsche.de, buchreport.de und boersenblatt.net zählen genauso zu meiner Web-Lektüre dazu.

Tipps und Bewerbungen für die WWW Girls an post(at)maedchenmannschaft.net.


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Karrierefrauen, Strickistinnen und Demonstrantinnen – Kurz Notiert

23. März 2011 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 98 von 138 der Serie Kurz notiert

Laut SpiegelOnline ließ Lady Gaga einen Deal mit einer US-amerikanischen Super­marktkette platzen, weil das Unternehmen Politiker_innen unterstützt, die sich gegen die Rechte von Homosexuellen aussprechen.

In einem Artikel in der Welt vertritt die selbstständige Beraterin und ehemalige Direktorin für Regierungsbeziehungen bei der Microsoft Deutschland GmbH Anke Domscheit-Berg die These, dass “Frauenkarrieren” häufig an den antiquierten Rollenbildern von männlichen Vorgesetzten scheitern.

Eine Gruppe saudischer Frauen hatte vor einigen Wochen eine Initiative namens „Baladi“ (Mein Land) gegründet, um das Wahlrecht für Frauen in Saudia Arabien zu fordern. Der Vorstoß zum Frauenwahlrecht wurde allerdings geblockt, berichtet dieStandard.at.

Im Interview mit dem SZ Magazin zeigt sich Michelle Rodriguez als tough. Trotzdem kommt der Artikel nicht ohne Entwarnungsfloskeln wie „Persönlich hat Rodriguez nichts gegen Männer“ aus. Oder eine noch bessere Erklärung für den Umstand, als erwachsene Frau selbstbewusst und schlagfertig aufzutreten: „Vielleicht wird man so, wenn man eine harte Kindheit hatte wie sie“.

Mexiko und seine Abtreibungsgesetze: Jedes Jahr sterben in Mexiko Tausende von Frauen infolge von illegal und stümperhaft durchgeführten Abtreibungen, andere werden zu Haftstrafen verurteilt. Der Grund dafür sind zum einen die restriktiven Abtreibungsgesetze, zum anderen die hohe Zahl an ungewollten Schwangerschaften. Trotz des Verbotes haben 2006 über 800.000 Frauen abgetrieben, berichtet Jennifer Dresel für das Gunda Werner Institut.

Am 19. März gingen über 10.000 Menschen bei der Frauentagsdemonstration in Wien (Österreich) auf die Straße. DieStandard.at hat dazu eine Bilderstrecke und berichtet ebenfalls in Bildern über die ”KnitHerStory“-Aktion (wir berichteten). Sehr unerfreulich: Obwohl die Kunst noch bis zum 26. März genehmigt sind, seien die Mehrheit der Werke laut der beteiligten Künstlerinnen entfernt worden sein.

Morgen, am 24. März, wird eine Gruppe von Straßenprostituierten von der Ravensberger Straße in Dortmund vor das Dortmunder Rathaus zu ziehen, um dort gegen die Schließung des Straßenstriches zu demonstrieren.

Queer/feministische Termine für diesen Monat findet ihr in unserer Übersicht für März, die ihr gern in den Kommentaren weiter ergänzen dürft. Wir suchen übrigens für den kommenden Monat wieder queer/feministische Partys, Proteste, Lesungen, Filme, Aktionen… Veranstaltungshinweise könnt ihr über unser Kontaktformular an uns senden, auf unsere Facebook-Wall posten oder per Twitter an @grrrls_team schicken.

Zum Schluss noch ein Buchtipp:

ANZEIGE:
Die Bücher über den jeweiligen Link zu bestellen, unterstützt die Mädchenmannschaft.

libri Anja Nordmann (2011): “Alltäglicher Feminismus” jetzt bestellen


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Bloggen als Empfehlung und Inspiration

3. Februar 2011 von Helga
Dieser Text ist Teil 63 von 94 der Serie WWW Girls

In jeder Folge der WWW Girls stellen wir euch eine Bloggerin und ihr Weblog vor. Heute:

Besser lesen

Wie heißt du?
Julia (im Netz bin ich meist als Jules unterwegs)

Seit wann bloggst du?
Diesen Blog gibts seit Herbst 2008, vorher hatte ich aber schon erste Gehversuche in diese Richtung gemacht – unter anderen mit meiner eigenen Homepage zu Schulzeiten, liebevoll mit rudimentären HTML-Kenntnissen nach dem Trial and Error-Verfahren zusammengeschustert…

Drei Bloggerinnen mit weißen Laptops auf denen der Venusspiegel prangt, darum der Slogan - Feminists of the WWW: unite

(c) Frl. Zucker, fraeuleinzucker.blogspot.com

Warum hast du damit angefangen?
Ich habe schon immer wahnsinnig gern und viel gelesen. Das Bloggen erschien mir als ein Weg, zum einen den Überblick über meine gelesenen Bücher zu haben: Was habe ich wann gelesen, wie hat es mir gefallen, welche Gedanken und Interpretationen hatte ich dazu? Zum anderen ist es natürlich so, dass man gute Bücher immer auch gerne weiterempfiehlt – hier ist ein Blog ein guter Weg, auch andere Leute zu inspirieren und zum Lesen zu motivieren.

Worüber schreibst du?
Mein Blog ist ein reines Literaturblog, ich rezensiere also von mir gelesene Bücher. Ich lese alles Mögliche: Krimis, Klassiker, Sachbücher (gerne über politische/gesellschaftliche Themen), Historisches, Thriller, Zeitgenössisches… Nur Chicklit kommt mir nicht ins Haus!
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Emanzenkram zur Weihnachtszeit

15. Dezember 2010 von der Mädchenmannschaft

Obwohl ein selbstgebackener Kuchen und eine herzliche Umarmung wohl kaum zu schlagen sind, um den liebsten Freund_innen oder der Familie eine Freude zu bereiten, findet die eine oder der andere bestimmt Gefallen an folgenden Geschenkideen von und für Feminist_innen. Nicht nur zur Weihnachtszeit lassen die kleinen bis großen Aufmerksamkeiten sicherlich einige Herzen höher schlagen:

Der queerfeministische Kalender wird von der den RIOT SKIRTS herausgegeben und ist ein Schmuckstück für Ladiez of all genders.

Auch der im DIY-Stil gehaltene Slingshot Kalender, der unter anderem einen Menstruationskalender enthält, begleitet dich gespickt mit einer Sammlung an nützlichen politischen Informationen durch das ganze Jahr.

Ebenfalls eine über das ganze Jahr verteilte Liebesbekundung könnt ihr mir einem Jahresabo des Missy Magazins verschenken (wer noch vor Weihnachten bestellt, bekommt ein kleine Überraschung!).

Genauso toll: ein Abo der österreichischen Kolleginnen von fiber. werkstoff für feminismus und popkultur.

Eine ganze Reihe an feministischen Geschenkideen findet ihr auf der britischen Seite Cafe Press.

Mannschaftskollektion

Mannschaftskollektion

Ein Blick in unsere Mannschaftskollektion lohnt sich, wenn ihr auf der Suche nach einem Täschchen oder einem Beutel seid.

Noch mehr Taschen hat Annina von Girls Can Blog.

Oxfam Unverpackt bietet die Möglichkeit, eine Schulbildung für ein Mädchen, eine sichere Geburt, Kondome oder eine Ziege zu verschenken – all diese Sachen (und noch viele mehr!) werden im Namen des/der Beschenkten gespendet.

Rezensionen zu Büchern, die sich wunderbar unter dem Weihnachtsbaum machen, könnt ihr in unserer Feministischen Bibliothek nachlesen. Wer mit dem Bücherkauf linke und feministische Projekte unterstützen möchte, kann dies mit links lesen tun.

Auch dieses Jahr könnt ihr wieder einen Geschenkgutschein (PDF) von Rubinia Djanes verschenken, die weltweit erste Djane Schule für Mädchen und Frauen in Basel in der Schweiz.

Auf der US-amerikanischen Seite FCKH8 (“Fuck Hate”) könnt ihr T-Shirts, Buttons, Kalender, Sticker etc. mit der Aufschrift “FCKH8″, “Some dudes marry dudes” oder “Some chicks marry chicks” bestellen. Teile der Gewinne gehen an Gruppen, die sich für die Rechte gleichgeschlechtlicher Paare einsetzen (wir berichteten über die Aktion).

Die folgenden Soundtracks eignen sich prima zum Verschenken und Selberhören.

Best Coast: “Crazy For You”
Zola Jesus: “Stridulum II”
Sophie Hunger: “1983″
Janelle Monáe: „The Arch Android“
Kate Nash: “My Best Friend is you”
Laura Lopéz Castro: “Optativo”
Sookee mit Kobito (Deine Elstern)
Beach House: “Teen Dream”
Janelle Monáe: „The Arch Android“
Robyn: Die “Body Talk”-Reihe
Misnomer(S): “American I(s)”

Noch mehr Geschenkideen? Dann ab damit in die Kommentare!


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Von männlichen Opfern und erfolgreichen Frauen

17. November 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 66 von 138 der Serie Kurz notiert

Sylvia Vogt hat im Tagesspiegel mal zur Lohnungleichheit nachgerechnet: “Prozentrechnung für Frauen“.

Nadia Shehadeh von Philibuster findet, dass Alice Schwarzer und Kristina Schröder doch etwas gemeinsam haben: ihre analytische Treffunsicherheit.

Der Spiegel berichtet, dass die durchschnittliche Kinderzahl je Frau im vergangenen Jahr in Deutschland auf 1,36 gesunken ist – 2008 lag sie noch bei 1,38. Kommt jetzt bald wieder ein vor Deutschtümelei strotzender Aufruf zum Gebären? Bitte nicht.

Die FAZ führt ein Interview mit der Finanzberaterin Helma Sick, die seit 24 Jahren als eine der Ersten in Deutschland Finanzberatung gezielt für Frauen anbietet.

Apropos Finanzen. Feminist Frequency beleuchtet fürs Bitch Magazine die aktuellen Kinderspielzeug-Werbespots und welche Rollen sie Kindern vermitteln.

Passend dazu auch die Galerie mit 48 Anzeigen auf owni.eu, die heute wirklich allen durch ihren Rassismus und Sexismus auffallen (Dank an twitter.com/vasistas_blog).

Viel Lesestoff gibt’s in der neuen Ausgabe von querelles-net, mit Rezensionen zu etwa Angela McRobbies „Top Girls“ über den postfeministischen Backlash oder Brigitte Brandstötters Untersuchung „Wo die Liebe hinfällt“, die sich Paaren widmet, in denen die Frau älter als der Mann ist.

Frauen als Täterinnen: Eine neue Studie beleuchtet Fakten, die die Klischees ins Wanken bringen. Heide Oestreich fragt, ob man männliche und weibliche Gewalt einfach so gleichsetzen kann und plädiert in einem Kommentar dafür, dass Frauen wie Männer Schutzräume brauchen.

Der Freitag hat einen Artikel zu männlichen Stalking-Opfern.

Die Zeit beschreibt das Phänomen, dass jüngere Männer bei Neueinstellungen häufig benachteiligt werden. Zur Erinnerung: Der Frauenanteil unter den 137 Redakteur_innen der Zeit beträgt ein gutes Drittel, in den Ressortleitungen gerade mal ein Sechstel.

Aktuelle Termine zu feministischen Veranstaltungen, die ihr gerne in den Kommentaren aktualisieren oder ergänzen könnt, findet ihr hier.


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Seifenblasen, Sexy Sexismus und scharfe Worte

19. Juli 2010 von Meredith

Was letzte Woche so geblogged wurde:

Gute Nachrichten aus London bei queernews: Das britische Supreme Court hat das Asylrecht bestätigt für Menschen, die in ihren Heimatländern auf Grund ihrer Homosexualität verfolgt werden.

Und aus Bayern! Dort werden mit dem neuen Beamtenrecht schwule und lesbische Eingetragene Lebenspartnerschaften mit Ehen gleichgestellt.

Die Frage, ob Frauen auch in die Wehrpflicht mit einbezogen werden sollten, wird auch hier immer wieder diskutiert. Nach den neusten Entwicklungen stellt sie sich zwar in Deutschland auch nicht mehr lange – einen interessanten Beitrag dazu im Hinblick auf Österreich kann man aber in der Denkwerkstatt lesen.

Und für die Augen: Irgendeine peinliche Biermarke aus Österreich ist auf die tolle Idee gekommen, ihre Sorten mit Frauentypen zu vergleichen, dafür drei Frauentypen (Brünett und schlank, Blond und schlank, rothaarig und, äh, schlank) Topfrei und mit irren Blicken zu fotografieren. Sexistische Werbung – immer wieder sexy!
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Alles dabei: Mode, Sport, Militär, Literatur, Sex und – noch mehr zu Sexismus im Netz

2. März 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 46 von 138 der Serie Kurz notiert

Jezebel.com berichtet darüber, dass bei der diesjährigen New York Fashion Week weniger women of color gebucht wurden, und das, obwohl der Trend in den letzten Jahren eigentlich in die andere Richtung gezeigt hatte.

Die Junge Welt bespricht das Buch “Feminismen und ›Neue Politische Generation‹” von Anne Lenz und Laura Paetau, die untersucht haben, wie in linken Gruppen genderpolitisches Handeln entsteht.

Letzte Woche hat der US-amerikanische Pentagon entschieden, dass das Marine-Verbot von Frauen in U-Booten unzulässig sei. Zur Zeit sind etwa 15% der rund 336.000 Soldat_innen der US-Marine Frauen, welche allerdings nur auf Überwasserschiffen arbeiten dürfen. GenderAcrossBoders berichtet, warum das Aufheben des Verbots ein guter Schritt wäre.

Olympia: Als die kanadische Frauen-Hockeymannschaft nach ihrem Sieg gegen die USA auf dem Eis ordentlich abfeierte (mit Bier, Champagner und Zigarren) und ein_e Fotograf_in dies festhielt, hagelte es Kritik. Nun fragt man sich auf broadsheet, ob sich die Kritiker_innen über das unsportliche Verhalten aufregen oder eher darüber, dass die Damen hier so ganz und gar nicht lady-like mit Bier und Zigarren protzen.

Vor einiger Zeit verwiesen wir auf einen Artikel aus der Spiegel-Reihe über Abstinenz-Aktivistinnen an US-amerikanischen Unis, die angeblich für den “echten Feminismus” einstehen. In einem anderen Artikel wurde auch eine Kritikerin dieser Abstinenzbewegung genannt: Die Soziologiestudentin Lena Chen. Diese freut sich zwar auf ihrem Blog Sex and the Ivy über ihr deutsches Debüt, aber nicht darüber, dass sie im Artikel auf ihren Minirock reduziert wird. Dabei trug sie noch nicht mal einen.

Die Kontextschmiede reiht sich in die Diskussion um Frauenfeindlichkeit im Netz ein und stellt die Frage: “Wozu noch Feminismus in Blogs? Eine Frage der Perspektive“. Schlußfolgerung: Die Blogger_innen-Szene braucht mehr Diversität und Vernetzung - insbesondere auch unter Frauen. Ein Kommentar zum Text der Kontextschmiede folgte flugs auf der Medienelite.

Auf Aviva-Berlin gibt es einen Aufruf an alle kurvigen Damen:

Für Frauen, die nicht den Magermodels-Maßen entsprechen und Spaß an Mode haben. Für den sheego Fashion Kalender 2011 sucht das Label Frauen ab Konfektionsgröße 40, die “Ausstrahlung, Weiblichkeit….., Erotik und Charisma” verkörpern. Einsendeschluss 30.04.2010


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