Jahresrückblick: Von Köln zu Gina-Lisa Lohfink und von AfD zur US-Wahl

Das Jahr 2016 war furchtbar. So furchtbar, dass ich anfing hier Beispiele aufzuzählen, aber mir immer mehr und mehr einfiel, so dass jede Aufzählung jeden Rahmen sprengen müsste. Stattdessen gibt es hier nun zur Vorbereitung auf ein angemessen widerständiges 2017 noch einmal eine Reihe von Texten aus diesem Jahr. In der letzten Silvesternacht kam es... weiterlesen →

„Statt behinderte Kinder ‚abzuschaffen‘, würde ich gern unsere behindertenfeindliche Gesellschaft abschaffen.“

Dieser Text ist Teil 121 von 134 der Serie Die Feministische Bibliothek

Ein Kind wird geboren und benötigt mehr Aufmerksamkeit als die meisten Kinder, eine intensive Betreuung und spezielle Hilfsmittel zum Leben, ja, Überleben. Und damit nicht genug: Die Ärzt_innen, die Therapeut_innen und auch engste Familienmitglieder runzeln die Stirn, ignorieren permanent persönliche Grenzen und sagen: "Ich könnte das ja nicht." Die Rede ist von Greta, einem mehrfachbehindertem kleinen Mädchen, dass... weiterlesen →

Ein Buch nach dem anderen: Indigene LGBT Sci Fi, Mädchenfreundinnenschaft und Reportagen afrikanischer Autor_innen

Dieser Text ist Teil 120 von 134 der Serie Die Feministische Bibliothek

Kurzrezensionen Zadie Smith gehört seit Jahren zu meinen liebsten Schriftsteller_innen. Mit entsprechender Vorfreude habe ich somit auf diesen November hingefiebert, da nun endlich ihr neuster Roman Swing Time (Hamish Hamilton, 2016) erschien. Das Buch dreht sich um die Freundinnenschaft von Tracey und der Erzählerin, deren Namen wir nicht erfahren. Beide wachsen in der gleichen Nachbarschaft... weiterlesen →

Sichere Herkunftsstaaten, rechte Bewegungen und eine Empowerment-Konferenz in Hannover – kurz verlinkt

Dieser Text ist Teil 330 von 370 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Links weird. interviewt die Autorin Katrin Frank zu ihrem Debutroman „Dienstag: Homobar“, lesbischen Szenen in Mittelhessen und Berlin sowie dem bereits angefangenen Nachfolgeroman. "Die wichtigste Frau der Türkei" titelt die taz: Figen Yüksekdağ ist Kovorsitzende der türkischen prokurdischen Oppositionspartei HDP – und eine der vielen Personen, die in der Türkei verhaftet wurde. Die Beratungsstelle Frauennotruf... weiterlesen →

Das literarische Jahr 2016 – deutschsprachig aus Schwarzer Perspektive

Dieser Text ist Teil 119 von 134 der Serie Die Feministische Bibliothek

SchwarzRund kam als Schwarze Deutsche Dominikaner*in mit drei Jahren nach Bremen, lebt seit fast zehn Jahren in Berlin. Seit 2013 publiziert sie auf ihrem Blog schwarzrund.de und in diversen Magazinen. Mehrdimensionale Lebensrealitäten inner- und außerhalb von Communitys verhandelt sie in Performance-Texten, Vorträgen und Veranstaltungsreihen. Gerade erschienen ist ihr Roman „Biskaya“, ein afropolitaner Roman über das Leben... weiterlesen →

10 Bücher für die Freibad-Tasche

Dieser Text ist Teil 118 von 134 der Serie Die Feministische Bibliothek

Die Sonne scheint. Das Freibad ist geöffnet. Auf der Decke liegen und feministisch inspiriert lesen. Das klingt doch ziemlich super, oder? Um zu mindestens den letzten Teil dieses Bildes erfolgreich zu erfüllen, gibt es heute diese Liste. Und ob ihr dann mit dem Buch einfach im Bett liegen bleibt, sei natürlich ganz euch überlassen. Die... weiterlesen →

„Wir schaffen alle Nächte, wir wollen gleiche Rechte!“ – Protest gegen das Prostituiertenschutzgesetz und Sexarbeiter_innen-Aktivismus weltweit

Am 2. Juni findet im Bundestag die erste Lesung des Prostituiertenschutzgesetzes statt. Ein Aktionsbündnis gegen dieses Gesetz ruft deshalb unter dem Motto "Mein Körper, Mein Bettlaken, Mein Arbeitsplatz!" zum Protest ab 11 Uhr auf. In einer Stellungnahme zum Gesetzesentwurf stell Hydra e.V. fest: Doch auch wenn dem vorliegenden Gesetzesentwurf gut gemeinte Ansätze zugrunde liegen mögen,... weiterlesen →

„Und was sagen die Kinder dazu?“ Kinder lesbischer, schwuler und trans-Eltern kommen zu Wort

Dieser Text ist Teil 116 von 134 der Serie Die Feministische Bibliothek

Normalerweise reagiere ich eher gereizt, wenn über Lesben_Trans_Schwule gesprochen wird, so nach dem Motto: "Ist das eigentlich normal, kann mensch das Kindern antun, Familie ist Mutter-Vater-Kind, Untergang des Abendlandes, bla bla bla…". Das Buch "Und was sagen die Kinder dazu? Zehn Jahre später! Neue Gespräche mit Töchtern und Söhnen lesbischer, schwuler und trans* Eltern" (Querverlag, 2015) nimmt... weiterlesen →

Ein Buch nach dem anderen: Beste Bücher 2015

Dieser Text ist Teil 114 von 134 der Serie Die Feministische Bibliothek

Das Jahr 2015 neigt sicht dem Ende zu und wenn ich so durch Bücher-des-Jahres-Listen scrolle (und das passiert häufiger, da sie zwei Dinge vereinen, die ich liebe: Bücher und Listen), dann kann ich feststellen, dass dieses Jahr eine ganze Reihe großartiger Werke erschienen sind. Und dann fallen mir noch all jene Publikationen ein, die auf... weiterlesen →

Ein Buch nach dem anderen: Kurzgeschichten aus Nigeria; Coming-of-Age in Portland

Dieser Text ist Teil 112 von 134 der Serie Die Feministische Bibliothek

Auf Papier gelesen Fates and Furies (Riverhead Books, 2015) von Lauren Groff war sicher eines der heiß-erwartesten Bücher der Herbstsaison - und wurde kurz nach der Veröffentlichung auch direkt belohnt mit einem Platz auf der Shortlist für den (us-amerikanischen) National Book Award. Der Roman seziert die Ehe zwischen Lotto und Mathilde, dem Traumpaar auf jeder... weiterlesen →

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