Gegen den Backlash – kurz verlinkt

von der Mädchenmannschaft

Was verleitet Menschen dazu, Verfasserinnen von Social-Media-Beiträgen zu beleidigen? Wie gehen die betreffenden Frauen damit um und welche Maßnahmen für einen besseren Kommunikationsstil im Netz werden als sinnvoll erachtet? diestandard weiß mehr.

Ein Antrag einer der beiden inhaftierten Frauen der Punkband Pussy Riot auf Haftaufschub ist am Mittwoch von einem russischen Gericht abgelehnt worden.

Pola Kinski hat ihr Buch bei Talkmaster Reinhold Beckmann vorgestellt. Der Spiegel berichtet. Malestreammedialer Raum für Überlebende sexualisierter Gewalt ist selten – daher (mit entsprechender Contentwarnung) hier verlinkt.

Rosa Parks wird die erste afro-amerikanische Frau sein, die mit einer Statue im US-amerikanischen Kapitol vertreten ist (Text auf Englisch).

Teilnehmerinnen gesucht:Im Rahmen des aktuellen AVIVA-Projektes Lokale Geschichte(n) können jüdische und muslimische Frauen, insbesondere aus Berlin-Kreuzberg,  die Biographien jüdischer bzw. muslimischer Frauen (optimalerweise gegenseitig) aus dem Bezirk recherchieren und ihre eigene Reportage zu „ihrer“ Frau verfassen.

DIE LINKE lobt anlässlich des Internationalen Frauentages 2013 zum dritten Mal den Clara-Zetkin-Preis aus, mit dem herausragende Leistungen von Frauen in Gesellschaft und Politik gewürdigt werden. Die Mädchenmannschaft war letztes Jahr nominiert, gewonnen hatte das ebenfalls sehr tolle Projekt STAY.

Im Tagesspiegel schreibt Simone Dede Ayivi gegen den rassistischen Backlash in den Feuilletons an.

A propos Bücher: 21 Autorinnen, die mensch kennen sollte (hauptsächlich englischsprachig), stellt afriPOP vor (Text auf Englsich).

Typen, die sich selbst als „good guy“ (einer von den Guten) bezeichnen, können s.e. smith gestohlen bleiben – bei xojane erklärt sie, warum (Text auf Englisch).

An Berliner Schulen ist Homophobie stark verbreitet, so eine aktuelle Studie.

Über den „empathy gender gap“, also das unterschiedlich ausgeprägte gegenseitige Einfühlunsgvermögen von männlich und weiblich sozialisierten Menschen, schreibt Maya Dusenbery bei Feministing. Und was das Problem dabei ist (Text auf Englisch).

Hip Hop ist eine reine Männerwelt und Frauen, die rappen, kann man an einer Hand abzählen? World Hip Hop Women: From The Sound Up beweist das Gegenteil, und stellt ein Mixtape kostenlos zum Download zur Verfügung.

Termine:

Am 25.1. in Düsseldorf: Becoming Queer Party im Rahmen des Togetherfests (hier das Facebook-Event)

Am 6.2. in Essen: Fortbildung Bitches, Quings und Mackertum: Geschlechterbilder vs. Gleichberechtigung im Hip Hop (hier das Facebook-Event)



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Eintrag geschrieben: Donnerstag, 24. Januar 2013 um 15:00 Uhr unter Verlinkt. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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2 Kommentare

  1. anni sagt:

    Ergänzend zum DieStandard-Artikel zur Homophobie an Berliner Schulen:

    https://www.taz.de/!109371/
    Die taz gibt die Studien etwas differenzierter wieder: „Schwul als Schimpfwort benutzen: Jeder zweite Berliner Neunt- oder Zehntklässler hat das in den vergangenen 12 Monaten getan. Das ist eines der Ergebnisse einer Untersuchung, die der Psychologe Ulrich Klocke von der Humboldt-Universität über die „Akzeptanz sexueller Vielfalt an Berliner Schulen“ gemacht hat. Doch die Studie zeigt auch: Fast zwei Drittel der befragten SchülerInnen finden es nicht gut, wenn jemand aufgrund seines Schwul- oder Lesbischseins gehänselt wird. Etwa acht von zehn SchülerInnen finden, dass Schwule und Lesben die gleichen Rechte wie andere haben sollten.“

    Bevor es Mißverständnis entsteht: Ich möchte in keiner Weise die Verwendung der entsprechenden Begriffe als Schimpfworte relativieren oder gut heißen! Allerdings ist die Lage meines Erachtens etwas komplizierter, als dass man die Studie nur auf das Faktum reduziert, dass soundsoviel Prozent der Berliner Schüler_innen „schwul“ etc. als Schimpfwort benutzen.

  2. anni sagt:

    Und noch ein Link zu einer Diskussionsrunde zum Thema Frauen im HipHop mit sookee, B-Lash und Ben Salomo:

    http://youtu.be/4XOJDl7goqg

    sookee schrieb auf facebook dazu: „(…) raputation tv sucht in einer internet castingshow eine*n politishe*n rapper*in und bekommt nur einsendungen von männern. warum?
    ich habe mit visa vie, ben salomo und b-lash darüber diskutiert. größtenteils bin ich äußerlich ruhig geblieben, vieles ist im shnitt flöten gegangen.“

    achtung! die ausdrucksweise mancher teilnehmer dieser runde ist …mit unterirdisch nciht mal ansatzweise angemessen bezeichnet. vom inhalt mal ganz zu schweigen (TW!). zeigt aber sehr schön, wie wichtig beispielsweise die Veranstaltungen sind, die ihr oben verlinkt habt.