Mädchenmannschaft

Für Feminist*innen und alle, die es werden wollen.

LGBT

  • Bei Typen sind wir immer ganz vorne dabei, wenn es um Gewalt geht. Zitieren Statistiken, werfen mit Zahlen, donnern mit berechtigten Urteilen. Vergewaltigung, häusliche Gewalt, Gewalt in Beziehungen. Da wissen wir, wie der Hase läuft. Da wissen wir ganz genau, wie das Patriarchat funktioniert. Da wissen wir, dass in rund 90% der Fälle der Täter

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  • deutschsprachige Links Die "@tazgezwitscher mit Behinderung" liegt nun auf Küchentischen und in Kiosken aus. Behinderte haben die taz übernommen.#tazbehinderung pic.twitter.com/HGjESIkUve — Raul Krauthausen (@raulde) December 2, 2016 Auch online finden sich bei der taz heute eine Reihe von Texten von behinderten Autor_innen. Ninia LaGrande beispielsweise schreibt über ihre Erfahrungen als schwangere, kleinwüchsige Frau: „Die Frage,

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  • Kurzrezensionen Zadie Smith gehört seit Jahren zu meinen liebsten Schriftsteller_innen. Mit entsprechender Vorfreude habe ich somit auf diesen November hingefiebert, da nun endlich ihr neuster Roman Swing Time (Hamish Hamilton, 2016) erschien. Das Buch dreht sich um die Freundinnenschaft von Tracey und der Erzählerin, deren Namen wir nicht erfahren. Beide wachsen in der gleichen Nachbarschaft

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  • Links zu Orlando Am vergangenen Wochenende fand im Club „Pulse“ in Orlando, Florida, eine „Latin Night“ für Latinx LGBT statt. Der 29-jähriger Omar Mateen suchte den Club schwer bewaffnet auf und erschoss 49 Personen, viele weitere verletzte er. Beim Missy Magazine schreibt Hengameh Yaghoobifarah: „Gewalt an queeren Personen ist so normal, dass erst ein solches

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  • Deutschsprachige Beiträge Essays, Portraits, analytische Texte, Storytellings und Foto-Reportagen. 30 Jahre nach der Gründung der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland erscheint das Sammelband „Spiegelblicke – Perspektiven Schwarzer Bewegung in Deutschland.“ Über 50 Autor*innen und Zeitzeug*innen schreiben über zwischenmenschliche Beziehungen, rassistische Strukturen in privaten und öffentlichen Räumen, dokumentieren Stationen der Identitätsfindung und des Empowerments. Noch bis zum 1. März nimmt der Journalistinnenbund Bewerbungen um

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  • Neulich schrieb ich noch, dass ich mir am liebsten Hetenserien gebe, weil ich darin unbeteiligte Zuschauerin bin. Und bis auf wenige Ausnahmen keine Serien mit hohem Anteil queerer Perspektiven und Figuren schaue, weil der Fokus oft auf Gewalt und Diskriminierung liegt. Trotz meiner anfänglichen Skepsis gegenüber dem Hauptplot von Faking it, folgte ich der Empfehlung

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  • In feministischen Kreisen™ hierzulande tut sich eine Kritik sehr schwer: Die Kritik an Hetero-Praxen, am Performen von Heterosexualität. Zum einen, weil die Kritik sich nicht ausschließlich an das abstrakte Etwas Heteronormativität richtet, sondern auch an _die_ Heten selbst, die mit ihren heterosexuellen Selbstverständlichkeiten rumnerven (z.B. Vergewaltigungswitzchen, ständiger Boyfriend- und Beziehungstalk, #notallheteros, umschweifende Raumeinnahme durch Austausch

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  • An diesem Wochenende feierte meine Facebook-Timeline das Ende des Pride-Month in einem Regenbogen-Fahnenmeer. Viele meiner Kontakte tauchten ihr Profilbild in bunte Streifen, hier und da wurden Artikel über die Öffnung der Ehe für schwule und lesbische Paare in Deutschland, über die Entscheidung des Supreme Courts in den USA geteilt, die Aktion #Ehefüralle läuft nach wie

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  • Auf nytimes.com gibt es eine sehenswerte englischsprachige Reportage über die jahrzehntelangen aktivistischen Kämpfe von Trans_Menschen in den USA, insbesondere Trans_Frauen of Color. Die Reportage thematisiert die frühen Kämpfe von LGBT inklusive der tagelang andauernden Stonewall-Kämpfe von 1969, dem „Geburtsort“ der US-amerikanischen LGBT-Bewegung. Was oftmals unerwähnt bleibt: Tragende Rollen spielten Trans_Frauen of Color wie Marsha P. Johnson oder Sylvia Rivera.

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