Mädchenmannschaft

Für Feminist*innen und alle, die es werden wollen.

§218

  • Nach öffentlichkeitswirksamen Diskussion über den Paragrafen 219a Strafgesetzbuch (StGB), der die Verbreitung von Informationen über die Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen reglementiert und damit Einfallstor für die gezielte Denunziation von Ärzt_innen ist, hat das Bundesjustizministerium nun einen Reformvorschlag vorgelegt. In der großen Koalition zeigt man sich selbstzufrieden mit dem „Kompromiss“, der endlich Rechtssicherheit für Ärzt_innen herstelle. Barbara Vorsamer

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  • Am vergangenen Wochenende hat in Berlin wieder ein gruseliger Marsch von christlichen Fundamentalist/innen, völkisch Rechten und Konservativen stattgefunden, der sich gegen sexuelle und geschlechtliche Selbstbestimmung positioniert sowie sexistische und rassistische Bevölkerungspolitiken vertritt. Ein großes feministisches Bündnis stellte sich dagegen und forderte unter anderem die Abschaffung der viel diskutierten Paragraphen 218 und 219a. Das Bündnis für

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  • Am Wochenende gab es Grund zur Freude: Nach vielen Jahren unermüdlichen Aktivsmus, noch einmal verstärkt nach dem Tod Savita Halappanavars, gab es in Irland ein Referendum zur Aufhebung des 8. Amendments. Dieser Verfassungszusatz gibt die Grundlage für das absolute Abtreibungsverbot, welches in Irland gilt und ungewollt schwangere Personen entweder zum Austragen zwingt oder dazu, wenn

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  • „Die Richterin muss nun darüber entscheiden, wie sie mit einem Gesetz umgeht, das 1933 dazu diente, jüdische, kommunistische oder liberale Ärztinnen und Ärzte einzuschüchtern, zu vertreiben oder zumindest die Approbation entziehen zu lassen“, hatte Monika Frommel vor einigen Tagen in der Süddeutschen Zeitung geschrieben. Das Amtsgericht Gießen hat nun heute entschieden: 6000 Euro. Das ist

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  • In Berlin marschieren jedes Jahr christ­li­che Fun­da­men­ta­list_innen, Konservative und ex­tre­me Rech­te aus dem ge­sam­ten Bun­des­ge­biet „für das Leben“. Für „das Leben“ heißt für den „Bun­des­ver­band Le­bens­recht“, der zur De­mon­stra­tion auf­ruft, ge­gen das Recht auf kör­per­liche Selbstbestimmung, die Straffreiheit der durch §218 immer noch illegalisierter Schwangerschaftsabbrüche, Sterbehilfe und Prä­natal­diag­no­stik (PND) zu pro­testieren. Ei­nes der Pla­ka­te, das

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  • Am 9. Dezember hat sich ein Teil der Mädchenmannschaft – nämlich accalmie, Charlott, Magda, Nadine und Sabine – zusammengefunden, und wir haben gemeinsam auf das Jahr 2012 zurückgeblickt. Bei Tee und Muffins sprechen wir über Aktionen aus dem Jahr 2012, die uns gefallen haben, stellen fest, dass sich das vergangene Jahr auf jeden Fall sehr nach

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  • Embryonen sind Bürger_innen der USA und des US-amerikanischen Bundesstaats, in dem sich ihr Wohnsitz befindet. Sie haben das Recht auf ein ordent­liches Ge­richts­­verfahren, ohne das ihnen kein Staat Leben, Freiheit und Eigen­tum nehmen oder gesetz­lichen Schutz versagen darf. Wenn es nach US-Republikaner_innen ginge, wäre dies schon bald die Ver­fassungs­­­lage in den USA: das Wahl­­programm, das

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  • Wir haben abgetrieben

    Das Zeit Magazin präsentiert in dieser Woche ein wichtiges Thema: Bezugnehmend auf die berühmte Stern-Kampagne von 1971, in der 354 Frauen bekannten, eine Schwangerschaft abgebrochen zu haben, macht das Heft im selben Layout und Titel auf. „Wir haben abgetrieben“, bekennen mehrere Männer. Besser gesagt, sie waren irgendwie dabei, als ihre Partnerinnen abtreiben ließen. Fast alle

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