Samstagabendbeat mit Billie Holiday

Dieser Text ist Teil 48 von 52 der Serie Wer war eigentlich …

Billie Holiday (geboren in Philadelphia als Eleanora Fagan Gough) hätte in diesem Jahr am siebten April ihren 100. Geburstag gefeiert. Die Jazz- und Blues-Ikone Holiday wuchs in Baltimore, Maryland, auf, bevor sie mit ihrer Mutter nach New York zog und dort ihr Debüt als Sängerin in diversen Clubs in Harlem machte. Holiday wurde schließlich von Musikproduzent John Hammond entdeckt und sie begann, mit Benny Goodman erste Stücke aufzunehmen. „Lady Day“ arbeitete zwischen den Mitt-1930ern bis Anfang der 1940er Jahre insbesondere mit dem Musiker Lester Young zusammen; in dieser Kollaboration entstand ein ganzer Jazz-Kanon.

Sowohl Holidays ungewöhnliche Stimme und Gesangstechnik als auch emotionale, mutige Lieder machten sie berühmt. Ihre Version des von Lewis Allen (Abel Meeropol) gedichteten und komponierten Anti-Lynching-Lieds „Strange Fruit“,  die sie 1939 im Café Society in Manhattan uraufführte, ist legendär.

Dieses und zwei weitere tolle Lieder („Travelin‘ All Alone“ mit Saxophonist und Klarinettist Lester Young und „Farwell to Storyville“ aus dem Film „New Orleans“, in dem Billie Holiday 1947 gemeinsam mit Louis Armstrong auftrat) stellen wir in diesem Samstagabendbeat zu ihrem 100. Geburtstag vor. Weitere Informationen, Liedtexte, Hörproben und vieles mehr könnt ihr auf Billie Holidays Homepage finden. Eine kurze Biographie gibt es ausserdem bei PBS.

Happy Birthday, Billie!

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