Mädchenmannschaft

Für Feminist*innen und alle, die es werden wollen.

Geschichte

Bewegungsgeschichte, Beschreibung historischer Zusammenhänge, Rückblicke.

  • Denkt mensch an die Arbeiterinnenbewegung und die proletarische Frauenbewegung des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts, fallen Namen wie Clara Zetkin oder Rosa Luxemburg. Sie waren zweifelsohne großartige Vertreterinnen sozialistischer Kämpfe, stammten allerdings aus (eher) bürgerlichen Verhältnissen und konnten auch Dank ihres Hauspersonal ihrer politischen Arbeit nachgehen. Seltener hört man von den Arbeiterinnen selbst. Das

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  • Lara Ledwa hat ein Buch über das Lesbische Aktionszentrum Westberlin veröffentlicht. Doch nun gehen drei angebliche Gründerinnen per Anwalt dagegen vor.

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  • Thüringen. Und nun?

    Es ist passiert. In Thüringen. Ausgerechnet. Die gestrige Wahl des thüringischen Ministerpräsidenten hat bewiesen, dass mensch es in Deutschland gerade mal drei Generationen ohne Faschisten mit Regierungsbeteiligung aushält. Auf Länderebene. Und dass mensch sehr wohl im Geschichtsunterricht aufgepasst hat. Die Zusammenarbeit vieler demokratischer Parteien (allen voran CDU und FDP) mit Faschisten auf kommunaler Ebene seit

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  • Es ist einer dieser Jahrestage, der an Grausames erinnert: Vor genau hundert Jahren, am 15. Januar 1919, wurden Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht von deutschen Soldaten ermordet. Luxemburg war Sozialistin und ent­schiedene Gegnerin von Krieg, vom deutschen Militarismus und Imperialismus. Die folgenden Bücher befassen sich mit dem Leben, dem Werk und der Person Rosa Luxemburg und werfen

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  • Sind die Ereignisse von Rostock-Lichtenhagen 25 Jahre später groß aufgearbeitet worden? Mitnichten. Das, was damals als brutale rassistische „Ausnahmeerscheinung“ verkauft wurde, manifestiert sich heute in hunderten angegriffenen Unterkünften für Geflüchteten, offen rassistischen Bestsellern, einem NSU-Prozess, der vor den Augen einer vor Langeweile einschlafenden Öffentlichkeit stattfindet, stylishen Mitgliedern der Identitären Bewegung, Entwicklungen von Hogesa bis hin

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  • Sie begann den nächsten Versuch, etwas Neues zu erzählen, mit einer Sprache, die all dem gerecht werden müsste. Oder zumindest versuchen sollte, nicht in der Bequemlichkeit der Mehrheitsmeinungen zu verblassen. (S. 199) „Biskaya“ ist ein afropolitaner Roman der Berliner Aktivist*in, Performer*in und Autor*in SchwarzRund über das Leben von Schwarzen Menschen in Berlin. Musik steht im Mittelpunkt

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  • Hoyerswerda ist…

    Hoyerswerda ist… Hoyerswerda ist die Stadt, in der ich geboren bin und bis zu meinem 19. Lebensjahr gelebt habe. Hoyerswerda ist die Stadt, von der die Schriftstellerin Brigitte Reimann in ihrem 1974 erschienenen Roman Franziska Linkerhand berichtet, es sei die Stadt im Osten mit der höchsten Suizidrate. Hoyerswerda ist das sozialistische Großmosaik, das noch immer

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  • Ziemlich vielen Menschen wird in diesem Land ziemlich häufig die Frage gestellt, wo sie eigentlich herkommen. Ziemlich viele Menschen in diesem Land wissen, dass das eine ziemlich rassistische Frage ist. Ziemlich viele Menschen auf diesem Planeten wissen um ihre Geschichte, ihre Familien, ihre Vorfahren, ihre Kulturen und Traditionen, könnten dir ihre Geschichte erzählen, die ziemlich

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  • Nach erfolgreichem (= abgeschlossenem) Lehramtsstudium in Musik und Physik arbeitet Julia-Josefine in der Physikdidaktik einer Berliner Uni. Und wenn sie gerade nicht die Studierenden mit Physik quält, liest sie gerne Bücher oder spielt Gitarre in der Band Totally Stressed. Für die Mädchenmannschaft hat sie die Biographie von Lieselott Herforth: Die erste Rektorin einer deutschen Universität von Waltraud Voss gelesen,

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