feministische Mütter, lesbische Nationalparks und schwule Muslime: Die Blogschau

Dieser Text ist Teil 136 von 295 der Serie Die Blogschau

Mittwoch war love your body day! Paula hat das zum Anlass genommen, auf ihrem Blog puzzelstuecke einen klugen Text zu Körperbildern, Sport und Photoshop zur veröffentlichen.

Es gibt einen neuen feministischen Blog, den wir euch gerne in seiner Gesamtheit ans Herz legen würden: Antonia bloggt auf feministmum zu Schwangerschaft, Mutter-Werden und Co.

Über den so genannten „protect life act“ haben wir schon berichtet. Da das Ganze wie kulturindustrie und wahnsinn richtig feststellt eine Riesensauerei ist, hier auch nochmal der link zum Beitrag beim Mädchenblog.

Wie reagieren, wenn dich jemand einer Grenzverletzung beschuldigt? reSISTⒶS hilft weiter!

„Das Netz ist männlich, weiß, gut gebildet, mittelalt – oder nicht?“ fragt Eva Horn auf politikcamp.org

„Lesbische Nationalparks: Rangerinnen unterwegs“ lautet eine Überschrift bei l-talk. Wer jetzt ein Fragezeichen im Gesicht hat, liest am besten einfach den Artikel. Und alle anderen auch natürlich.

Luise F. Pusch kommentiert auf FemBio die so genannte Gender Gap (also den Unterstrich bei zum Beispiel dem Wort „Leser_innen“) aus feministisch-linguistischer Sicht.

„Ich bin eine Frau. Ich bin Studentin. Ich bin Türkin. […] Ich las Simone de Beauvoir und wurde Feministin.“ Rummotzen schreibt über Identitäten. Und ob und wenn ja wie wichtig sie sind.

Passend dazu: anders deutsch über „Herkunft als Risiko?“

glücklich scheitern kommentiert die Kommentare, die folgen, wenn sie anderen Leuten erzählt, dass sie an der Uni Gender Studies lehrt: „Natur. Wissenschaft. Und der ganze Rest…“

Antje Schrupp schreibt über „Muslime und Schwule: ein konstruierter Gegensatz“.

Michaela von Erlebnisse und Gedanken fragt: „Wann hast gemerkt, dass du eine Frau bzw ein Mann bist?“

anarchieundlihbe thematisiert sexuelle Übergriffe durch Dozenten und die Folgen, wenn der kumpelhafte Direktor sowieso dafür bekannt ist, gerne mal mit den Studentinnen zu „flirten“.

„Ab 1. Jänner 2012 wird auch in Österreich die Verhetzung gegen Lesben, Schwule und Bisexuelle strafbar sein.“ Mehr dazu bei queernews.at

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Für eine bessere Vernetzung der (feministischen) Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!

9 Kommentare zu „feministische Mütter, lesbische Nationalparks und schwule Muslime: Die Blogschau

  1. Zu „Wann hast Du gemerkt, dass Du hetero bist“ habe ich auch noch einen Artikel geschrieben geschrieben, inclusive einem Transcript für das ursprüngliche Video:
    Born Questioning. Das Ding hat nämlich einen guten Anteil Monosexismus mitgeschleppt, und tendenziell Ausschluss von allen, die nicht hetero sind, aber auch nicht den „korrekten“ schwulen/lesbischen Lebenslauf haben.

  2. Das mit Österreich find ich gut und wichtig. Es gab schon Comichefte, in denen Lesben und Schwule als KifferInnen und Abschaum getitelt wurden -.-
    Aber wie so oft: hallo Hintertür. *würg*

  3. @kiturak: Danke für den Hinweis. Am krassesten fand ich Luise Puschs Entgegnung auf deinen Hinweis. Das „Kunst“-Argument an dieser Stelle zu lesen hat mich tatsächlich sowas wie schockiert. Kommentar dazu ist raus und wartet auf Freischaltung.

  4. @kiturak: Bingo. Und dazu noch ein gewisser leicht wirrer Größenwahn – „Ich spreche für alle, für Millionen(wenn auch in einer Weise, die gar nicht unbedingt alle verstehen können/müssen/sollen, weil es ja Kunst ist. Deshalb darf ich auch mit abwertenden Fremdbezeichnungen jonglieren, wie es mir beliebt)“. Wow.

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