Blog zurück in die letzte Woche, garantiert Weihnachtsmänner_innen-frei

von Meredith

Frauenkörper, Mädchengesichter, Puppen bei Tessa.

Lass es einfach, sagt Fräulein Zucker mit einer überaus charmanten, nonchalanten neuen Illu.

Bei Indymedia gibt es einen Bericht zu der Demonstration für den iranischen Crossdressing Studentenführer Majid Tabakoli in Berlin. (Danke auch an Leser Leo für den Hinweis.)

leonie plädiert für mehr Feminismus in der Klimabewegung und hat damit völlig Recht. Außerdem bringt sie einen interessanten Hinweis zum Thema Gewalttaten von Mädchen: Nämlich, dass deren Zahl nicht so sehr ansteigt, wie die Bereitschaft, sie zur Anzeige zu bringen und gibt dem Papst auch noch schnell aufs Maul. Der hat sich in seiner Weihnachtspredigt einmal wieder für den Schutz ungeborenen Lebens stark gemacht, aber den Schutz von Frauenleben dabei unerwähnt gelassen.

DFB-Präsident kann nicht empfehlen, sich als Profifußballer zu outen, meldet queernews. Für Fußballerinnen gilt das vermutlich nicht. Da is‘ wurscht, geht ja auch nicht um Millionenverträge.

die.Standard findet die Tina Fey-Sendung „30 Rock“ so gut wie alle anderen auch. Mich würde interessieren, warum diese Sendung diesen Titel hat.

Und Mademoiselle Nocturne mag das neue ANAIS-Buch „Der Gedanke“.

Ich weiß nicht, wer von euch den Militärputsch in Honduras bewusst mitbekommen hat – ich habe es schändlicherweise nicht. Und bin entsetzt zu lesen, dass seit dem 28. Juni (der Tag des Putsches) in dem mittelamerikanischen Land bereits 17 Mitglieder der LBGT-Gemeinschaft dort teilweise brutal ermordet worden sind, zuletzt der 27-jährige Aktivist Walter Tróchez, wie auf dem 1.000 Kreuze in die Spree-Blog gemeldet wird.

Angeblich verklagt die Läuferin Caster Semenya den internationalen Leichtathletikverband IAFF auf 120 Millionen Dollar, und den südafrikanischen Verband ASA auf 18 Millionen Dollar. Was die Begründung für dieses Summe ist, wird aber nicht ganz klar; klar ist nur, dass ASA das Geld nicht aufbringen könnte.




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Eintrag geschrieben: Samstag, 26. Dezember 2009 um 9:00 Uhr unter Verlinkt. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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5 Kommentare

  1. maike sagt:

    Die Erklärung zu „30 Rock“ ist reichlich banal: Das ist die Adresse des Gebäudes, in dem die Fernsehserie produziert wird, um die die Handlung gestrickt ist: 30 Rockefeller Plaza.

  2. illith sagt:

    ich glaub nicht, dass es bei der männer/frauen-fußbal-outing-diskrepanz primär um die millionenverträge geht, sondern um die verknüpfung fußball = „männlich“. und „männlich“ ist in der mainstream-auffassung eben nicht mit „schwul“ (=verweiblichter mann) in einklang zu bringen. dass fußballspielende frauen lesbisch (=mannsweiber) sind, macht nach der gleichung hingegen sinn.
    ein outing eines hochbezahlten ballett-tänzers würde sicher für weniger aufregung sorgen (ballett = „weiblich“).

    eine weitere rolle spielt da sicher auch die verbreitete homophobie unter hetero-männern – fußball gilt ja auch als eine art nische für den gemeinen hetero-mann, wo er ungestraft mann-männlichem körperkontakt frönen kann (wenn ein tor fällt) oder auch das gemeinsame duschen – wenn das durch (auch nur potentielles) homosexuelles begehren ‚befleckt‘ würde, wäre das sicher eine katastrophe ;)

  3. Helga sagt:

    @illith: Das ist vor dem Hintergrund des Outings eines Rugby-Spielers zu sehen. Rugby ist gemeinhein ein noch „männlicherer“ Sport als Fußball. Der Körperkontakt ist dort noch viel ausgeprägter. Trotzdem hat das Outing nicht zu einer Furore im Rugby gesorgt. Für den Fußball sieht Zwanziger, der sich schon lange gegen Homophobie einsetzt, das leider problematischer. Dass das viele Geld (und damit auch die ganzen Firmen, die das Geld hineinstecken) im Fußball Teil des Problems ist, kann ich mir tatsächlich vorstellen.

  4. illith sagt:

    ach gab es ein outing eines rugby-spielers??
    das wäre ja beachtlich

  5. Helga sagt:

    Ja, Gareth Thomas hat sich vor Weihnachten geoutet:
    http://queernews.at/archives/1179