Einträge mit dem Tag ‘twitter’


Penisse, Achselhaare und Pralinen – die Lieblingstweets

14. Januar 2011 von Anna
Dieser Text ist Teil 2 von 5 der Serie Feminist_innen zwitschern

Es ist wieder Zeit für unsere (feministischen) Lieblingstweets der letzten Wochen. Wir wünschen viel Spaß damit und geben die Kommentare frei für eure Lieblingstweets!

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Feministischer Shitstorm: #MooreandMe und die Welle der Empörung

6. Januar 2011 von Helga

Was passiert, wenn Journalist_innen falsche Informationen weitergeben, ohne sie nachzuprüfen? Wenn Ikonen der Linken in ihrem Kampf für Gerechtigkeit Teile der Linken gegeneinander ausspielen? Im Zeitalter des Internets und besonders Twitter eine ganze Menge, wie der US-amerikanische TV-Moderator Keith Olbermann und der Filmemacher und Autor Michael Moore feststellen mussten.

Screenshot von Twitter: #mooreandme Troll Tip 5: If you truly find the difference between consent and nonconsent baffling, stop having sex until you learn. – 8:13 PM Dec 20th via web – Retweeted by 100+ people – KateHarding – Kate Harding

#mooreandme Troll Tip 5: Wenn Du den Unterschied zwischen Einwilligung und Nicht-Einwilligung wirklich rätselhaft findest, verzichte auf Sex, bis Du es verstanden hast.

 

Sie wurden die Ziele der #MooreandMe-Kampagne auf Twitter, nachdem sie die Vorwürfe gegen Julian Assange und besonders die Opfer lächerlich gemacht hatten. Olbermann hatte über Twitter den Namen eines der Opfer verbreitet und so potentiell in Gefahr gebracht. Er und Moore hatten weiter vermeintliche Fakten erzählt, die sich später als falsch herausstellten, etwa dass in Schweden bereits ein geplatztes Kondom Grund für eine Anzeige und Verurteilung seien. In seiner Begründung, warum er die Kaution für Julian Assange bereit stelle, schrieb Moore schließlich, man dürfe die „offizielle Geschichte niemals, jemals glauben“, außerdem sei es dank WikiLeaks möglich, die „nächste Große Lüge“ bloß zu stellen. (weiterlesen …)


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Barcamp Frauen: “So offen und basisdemokratisch wurde bei der SPD noch nie diskutiert”

2. November 2010 von Magda

Die Mädchenmannschaft war am Samstag beim Barcamp Frauen in der Kalkscheune in Berlin und mischte selbst bei zwei Diskussionsrunden mit: Verena bot eine Session zum Thema “PorNO oder PorYes” an und Nadine und ich entschieden spontan, eine Runde zum Thema ”Herrschaftskritische Räume und Ladyfeste” zu eröffnen.

Simultan mitgezeichnet hat Annalena (annalenaschiller.com)

Simultan mitgezeichnet hat Annalena (annalenaschiller.com)

Um 9 Uhr kamen die Ersten der insgesamt rund 100 Teilnehmer_innen in der Kalkscheune an und stimmten sich in kleineren Gesprächsrunden auf das Barcamp ein. Die Themen wurden vor Ort teilweise spontan festgelegt und waren recht vielfältig: Vormittags ergaben sich Sessions zu “Prostitution in Berlin”, “Familienpolitik”, “PorNo oder PorYes?”, “Weibliche Vorbilder in der Politik” und zu der etwas provokanten Frage: “Frauen, was wollt ihr eigentlich?”. Nach der Mittagspause legten wir gemeinsam neue Themen für den Nachmittag fest, die sich teilweise aus unbeantworteten Fragen oder Themenkomplexen vom Vormittag ergaben. Diskutiert wurde zu “Antisexistische Umgangsformen”,  ”Analbleaching” (oder: Intim-Chirurgie als neuester normativer Schönheitsboom), ”Herrschaftskritische Räume und Ladyfeste” und erneut zum Thema ”Prostitution”. Auf Grund von großem Interesse gab es am Ende noch eine gemeinsame Session aller Teilnehmer_innen zu “Mode und Feminismus” von Tessa (flannel apparal).

Die Stimmung war locker, die Gesprächsrunden lebendig und teils kontrovers, gelacht wurde viel und die meisten befanden: Obwohl niemand ein Thema grundlegend vorbereitet hatte, konnte man durch die Diskussionen Neues lernen und mit interessanten Denkanstößen nach Hause gehen. Bei einigen Themen fehlte allerdings das Fachwissen, wie einige Teilnehmerinnen laut Vorwärts anmerkten.

Die Kritiken zum Barcamp waren überwiegend positiv: Ein Konzept, dass keine Themenschwerpunkte vorgibt, lässt viel Raum für die Anwesenden, eigene Interessen zu diskutieren. Politisch interessierte Menschen, die sonst “nur” Zuhörer_innen sind, konnten so aktiv Themen vorschlagen und Diskussionen anregen. Obwohl nicht als SPD-Veranstaltung konzipiert, blinkte das rote Label dennoch durch, nicht zuletzt durch die Eröffnungsrede der SPD-Bundesgeschäftsführerin Astrid Klug. Interessant jedoch: Besonders jene, die parteipolitisch organisiert sind, befanden: So offen und basisdemokratisch wurde bei der SPD noch nie diskutiert. Ein weiterer Kritikpunkt war die Zusammensetzung der Teilnehmer_innen. Wenn ein Publikum fast ausschließlich aus weißen, jüngeren Akademikerinnen besteht, stellt sich die Frage, was am Konzept oder an der (An-)Sprache geändert werden kann, um ein zukünftiges Barcamp inklusiver zu gestalten.

Links:

Twitter-Impressionen: (weiterlesen …)


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Fleißige Ladies im Web: Die Blogschau

2. Oktober 2010 von Magda
Dieser Text ist Teil 51 von 158 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Anne Roth twitterte Anfang der Woche, dass die Heinrich Böll-Stiftung zur “gänzlich frauenfreien Netzpolitikveranstaltung” lädt. Ein paar Tage später konnte man doch ein paar Frauen unter den Referent_innen finden. Anne Roth resümiert in einem späteren Blogartikel:

Natürlich gibt es ausreichend Frauen, die zu den Themen etwas sagen können. Sicher weniger als Männer, aber auf jeden Fall genug, um so ein Tagesseminar zu füllen. Falls doch mal eine Lücke entsteht, gibt es diese praktische Website: geekspeakr.com.

Der Mädchenblog hat einen grandiosen Buchtipp - Girls to The Front - über die Riot Grrrl Bewegung, empfohlen von den Musikerinnen von Le Tigre Kathleen Hanna und Johanna Fateman.

Onyx schreibt auf Gedankensalat über unhinterfragte Sexismen.

Auf Don’t you Believe the Hype gibt es eine Zusammenfassung der Broschüre “Starke Frauen, schwerer Weg” über die Benachteiligung muslimischer Frauen in der Gesellschaft, herausgegeben vom Interkulturellen Rat in Deutschland.

Gwen Dragon macht sich auf Biblio Draconis über den so genannten gender gap – dem Unterstrich_i - Gedanken und befindet, dass das Binnen-I besser sei.

Auf DieStandard.at gibt es einen kritischen Gastbeitrag von Marina Rauchenbacher zur Frida Kahlo-Ausstellung im Wiener Bank Austria Kunstforum.

Die Stadtpiratin schreibt in ihrem Artikel “Hand aufs Herz, Lady” über Alice Schwarzer, Post-Feminismus und eine neue Weiblichkeit. Mehr zu Schwarzer und ihrem neuen Buch gibt es auf dem Theorieblog.

Zur Zeit findet die Young Media Summit in Kairo statt

Was bedeutet Bloggen in Deutschland, was in der arabischen Welt? Was können Blogger zum interkulturellen Dialog beitragen? Gibt es Gleichberechtigung beim Zugang zum Netz zwischen Männern und Frauen? 18 Blogger aus Deutschland und arabischen Ländern werden vom 2. bis 4. Oktober beim Young Media Summit 2010 in Kairo Antworten auf diese Fragen suchen.

Mit dabei sind Fräulein Tessa (flannel apparel), Annina Luzie Schmid (Girls Can Blog) und Julia Seeliger (Zeitrafferin).

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Männerfeindlichkeit, Physik, Martin Büsser und Interviews zu Missy, Burka und Kapitalismusgeschichte

29. September 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 49 von 152 der Serie Kurz notiert

Ben schrieb schon vor zwei Wochen einen Entwurf zu Sexismus und Männerfeindlichkeit und fasste die interessantesten Kommentare in einem späteren Beitrag noch einmal zusammen.

Bei DRadio Wissen gibt es ein hörenswertes Interview mit Chris Köver zum Missy Magazin.

Das Missy Magazin erinnert noch mal an ihre coole Aktion Bake a Cake, Build a Bomb #2, bei der ihr ein Pimmel-Buch von Andrea Pritschow gewinnen könnt.

Das Schweizer Radio DRS interviewte die Basler Malerin, Aktivistin, Feministin Miriam Cahn zum Burka-Verbot und dem “Körper der Frau als Schlachtfeld” (via Antje Schrupp).

Simona machte uns auf Facebook auf den schon etwas älteren Vortrag ”Feminismus, Kapitalismus und die List der Geschichte” (deutsch als PDF) von Nancy Fraser aufmerksam, den ihr in Videoform (englisch) auch auf dailymotion folgen könnt.

Auf Suddeutsche.de berichten drei Studentinnen über die merkwürdigen Erfahrungen in ihrem ‘ungewöhnlichen’ Studium, Physik.

Der wunderbare Martin Büsser ist gestorben.

Martin war überall, schrieb für Intro, SZ, Fanzines, Buchbeiträge, machte Lesungen, hielt Vorträge, unterstützte, diskutierte: Pop war ihm mehr als Musik, Musik mehr als Pop – es ging um Gender, Filme, Comics, Fernsehen, Romane, Nationalismus, D.I.Y., es ging ums Ganze.

Einer von Büssers Vorträgen zu Geschlechterverhältnissen in der Punk- und Hardcoreszene findet ihr auf der Seite der AG Queer Studies. Das Missy Magazin hat einen kurzen, persönlichen Nachruf.

Terminkalender bereit: Vom Freitag, den 01.10.2010, bis Sonntag, dem 03.10.2010 könnt ihr ein Seminar zum Thema “Männerbilder” in Berlin besuchen, veranstaltet von BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN. Update: Fällt leider aus!


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Sarah Haskins, Uni, Toiletten, Twitter, Protest in Saudi Arabien, HipHop und Alltagssexismen

8. September 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 51 von 152 der Serie Kurz notiert

Sarah Haskins is back! Und schwanger! Über ihre Schwangerschaft berichtet sie auch im verlinkten Clip.

Der Tagesspiegel stellt ein Buch über die Pionierinnen an der Uni vor und berichtet darüber, wie mühsam Frauen sich den Zugang zur Hochschule erkämpfen mussten: “Die über 500 Seiten sind Aufarbeitung deutscher Wissenschaftsgeschichte, Kompendium, Nachschlagewerk für Forschung und Lehre.”

Die Zeit hat einen Artikel mit dem Titel “Die Methode Frau“: Eine Revolution kündigt sich an: Sie wird verändern, wie wir morgen Arbeit und Leben einrichten.

Toilettenschilder

Toilettenschilder

Toiletten – einer der letzten gender-segregierten Orte. HystericalMarissa hat eine beeindruckende Sammlung von Toilettenschildern (auch gesehen im Genderblog).

My Fault, I’m Female hat die besten Anekdoten zu Alltagssexismen: Diesmal über einen verwirrten Kunden in einem Elektronik-Geschäft.

Dass es bei Twitter auch um gesellschaftliche Veränderungen geht, beweist die abortion gang. Sie stellt die spannendsten pro-choice Twitterer_innen vor und erklärt, warum soziale Netzwerke für Aktivist_innen immer wichtiger werden.

Ihr Mann wurde ein Fernsehstar in Großbritannien, aus seiner Angetrauten, Gia Milinovich, wurde „Frau Brian Cox”. Im Guardian beschreibt sie ihr Leben zwischen verliebten Fans, ignoranten TV-Produzent_innen und der Waschküche als „unsichtbare Ehefrau. Ihr einziger Ausweg bisher: Endlich im Dschungelcamp mitspielen und ein Fitnessvideo drehen. Dann doch lieber Hosen waschen.

In Saudi-Arabien sollte es erstmal Kassierinnen an den Supermarktkassen der Firma Panda geben. Nach Protesten, Boykottdrohungen und Fatwas hat Panda seinen Vorstoß dann doch wieder abgebrochen, berichtet die ZEIT. Die Kassiererinnen hätten erstmals auch mit Familien gearbeitet – aufgrund der Geschlechtertrennung bleibt es aber weiter bei wenigen reinen Frauenläden.

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Der kleine Unterschied ganz groß: Frauen im Netz

11. August 2010 von Magda

ComScore hat im Juni dieses Jahres eine Studie mit dem Titel Women on the Web: How Women are Shaping the Internet veröffentlicht, in der Zahlen und Statistiken zu Phänomenen aufgelistet sind, die ein Großteil der internetaffinen Menschen wahrscheinlich kaum überrascht: Der so genannte Gender Gap – die Ungleichheit des Zugangs zur Online-Welt in Hinblick auf Geschlecht – schließt sich zunehmend. Von den Internetuser_innen weltweit sind heute 54% männlich und 46% weiblich. In Singapur, den USA, Kanada, Neuseeland und Russland sind mindestens 50% oder mehr der Nutzer_innen weiblich, in Indien und Indonesien sind deren Anteile mit jeweils 28% und 35% am geringsten.

Obwohl Frauen und Männer im Internet in vielen Teilen der Welt quantitativ fast gleich stark vertreten sind, unterscheiden sich deren Nutzungsverhalten – wenn auch in vielen Bereichen nicht dramatisch: Weltweit verbringen Frauen mehr Zeit mit E-Mails, Instant Messenger (IM), Fotoseiten und insbesondere auf sozialen Netzwerken wie Facebook oder StudiVZ.

Share of time spent online: Female vs. Males (zum Vergrößern bitte klicken)

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Warmgebloggt im Sommer

12. Juni 2010 von Magda
Dieser Text ist Teil 91 von 158 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Im Genderblog kommentiert Rochus den legendären Tweet der Familienministerin Schröder. Außerdem untersucht er in einem anderen Posting zwei Listen aus der Bravo mit Rachevorschlägen an die oder den Ex auf ihre impliziten Geschlechterstereotype.

DieStandard.at gibt es nun auch auf Twitter.

Auf Geschichten von der honigsüßen Welt fragt Lori: “Vergewaltigung - ein dehnbarer Begriff?

Ein transphober Artikel eines Reporters von Deleware News über eine Gruppe badender Männer, die optisch “eher wir Frauen aussahen”, wurde von Associated Press ungeprüft übernommen und schlug heftige Wellen. Bad Hair Days klärt auf: Es handelt sich um “eine Gruppe männlich identifizierter Menschen mit transidentem Hintergrund“.

Missy Stargast Nadine plädiert bei diesem warmen Wetter für “Titten Raus!

Termine

Der Frauenprojektbereich Mia der Uni Paderborn lädt am 14. Juni um 20 Uhr zu einem gemeinsamen Filmabend ein. Der Film erzählt die Geschichte einer Familie über fünf Frauengenerationen und beginnt um 20 Uhr in H1.232, im Anschluss gibt es eine Diskussion. Der Eintritt ist frei.

Der Antifaschistische Frauenblock Leipzig hat mehrere Termine u.a. am 17. Juni, 19:30 Uhr, GfzK: “Die Zweite Frauenbewegung — Wie aus Selbstbestimmungsrecht Self-Managment wurde” mit Paula-Irene Villa, Soziologin.

Ebenfalls am 17. Juni veranstaltet das Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung eine Diskussion über die Möglichkeiten und Grenzen der Kontrolle polizeilichen Handelns. Es wird über unabhängige Kontrolleinrichtungen, das Konzept der Ombudspersonen, Monitoringstellen und Perspektiven zivilgesellschaftlichen Engagements diskutiert. Mehr Infos: hier.

Für eine bessere Vernetzung der (weiblichen) Websphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Wenn du selbst ein Blog zu Gender- und Feminismusthemen hast, sag unter post(at)maedchenmannschaft.net Bescheid.


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Skaten, twitter, Israel, Kopfrechnerin, Sexarbeit, Keuschheit, Sex and the City und Ost-Feminismus

9. Juni 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 82 von 152 der Serie Kurz notiert

Beim Thema Skaten fallen einem meist nur männliche Skater ein. Der Fotograf Max Hamilton hat daher britische Skaterinnen fotografiert und zeigt die Fotos auf seiner Webseite.

Seit kurzem folgt und retweetet die feministisch-queere Twitterszene FeministHulk – das Ms. Magazine hat sogar ein Interview bekommen. Dabei gibt es noch mehr Superhelden. Die Comics Alliance hat überlegt, wie deren Tweets wohl aussehen könnten.

Die 89-jährige Journalistin Helen Thomas hat Generationen von US-Präsidenten mit ihrer scharfen Zunge zugesetzt. Nun musste sie wegen wegen ihrer unflätigen Kritik an Israel antisemitischen Äußerungen (youtube) das Pressekorps im Weißen Haus verlassen.

Die elfjährige Priyanshi Somani aus Indien ist neue Weltmeisterin im Kopfrechnen.

Carolin Küppers berichtet in der Jungle World über die Arbeitsbedingungen in der südafrikanischen “Sexarbeit” und die erwartete stärkere Repression während der WM.

Eine illustrierte Geschichte über männliche Keuschheitsgeräte findet ihr hier.

Ebenfalls in der Jungle World: Petra Müller thematisiert die vor etwa einem Jahr vom Bundestag beschlossene Verschärfung des Schwangerschaftkonfliktgesetzes und konstatiert: “Wessen Situation sich dadurch verbessert hat, ist weitgehend unklar.”

Urban Outfitters hat mal wieder ein bescheuertes T-Shirt mit der Aufschrift “Eat Less” auf dem Markt – nicht zum ersten Mal.

Die Junge Welt schreibt über Feminismus in der DDR.

Feministing und Muslimah Media Watch rezensierten den neuen Sex and the City II. Muslimah Media Watch befindet:

Any feminism that was in the original series has been trussed to death with accessories—SATC2 is just porn for rich western women.

Feministing hat außerdem noch eine Video-Rezension vorbereitet:


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Gezwitscher

1. Mai 2010 von Anna

Das mit Twitter ist ja eine lustige Sache. Ich selber habe noch nicht lange einen Account da und habe vielleicht auch deswegen die Präsenz von zahlreichen kommerziellen Twitterern einfach unterschätzt.

Umso überraschter war ich, als ich auf meinen eher nebenbei rausposaunten Tweet:

Lieber #Otto-Katalog, warum genau muss diese Frau nackig sein, wenn sie eure Unterröcke präsentiert? http://bit.ly/cHS4Ch #wassolldiescheiße

tatsächlich eine Antwort bekam:

@bergdame Liebe Anna, das liegt wahrscheinlich an daran, dass Lascana Dessous macht, aber frag sie doch am Besten selbst: @LASCANA Gruß ^SN

Gut dachte ich, warum eigentlich nicht? Ich bedankte mich bei den Otto-Leuten und schrieb an @LASCANA:

@LASCANA @otto_de sagt, ich soll euch fragen, warum diese Frau nackig sein muss, um einen Unterrock (!!) zu zeigen: http://bit.ly/cHS4Ch

Ich rechnete nicht wirklich mit einer Reaktion, aber Tatsache, sie kam:

Gute Frage! @bergdame @otto_de um zu vermeiden, dass man denkt, man bekäme z.B. den BH/das Oberteil bei der Bestellung dazu!

Ich habe zu der Frage “warum muss die Frau denn nackt sein?” wirklich schon einige Antworten und Begründungen gehört, aber das war tatsächlich mal eine neue Variante!

Auf meine Antwort

@LASCANA @otto_de Das halte ich, mit Verlaub, für eine extrem lahme Begründung/Ausrede. Das kann man sicher auch anders kennzeichnen!

meldete sich @LASCANA aber leider nicht mehr.

Und jetzt frage ich mal in die Runde:
Glauben die das wirklich? Oder halten die mich für ein bisschen doof (Stichwort “simple lady mind”), weil sie denken, ich würde ihnen das ernsthaft abnehmen?

Was meint ihr?


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