Die Heiratsvermittlerin Christa Appelt scheint ein sehr lustiger Mensch zu sein. Denn sie sagt heute in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung Dinge wie:
„Es hat sich gezeigt, dass es Männer auf längere Sicht wichtig finden, dass ihre Partnerin nicht viel mehr verdient als sie. Männliche Klienten müssen also eher mehr verdienen. Eine Frau dagegen möchte zu ihrem Partner aufschauen, sie möchte keinen Mann, der finanziell schlechter gestellt ist. Das steckt in den Genen.“
(…)
„Ich habe zahlreiche Ehen von Reichen und Erfolgreichen vermittelt, die meine Erfahrungen bestätigen. Selbst moderne Paare, die ein neues Rollenmodell ausprobieren, geraten oft in eine Krise, weil alte Klischees in ihnen mächtiger sind, als ihnen bewusst ist. Plötzlich merken sie, dass sie zwar emanzipiert denken, aber antiquiert fühlen.“
Lustigerweise erzählt sie dann aber im Rest des Gespräches recht viel von Augenhöhe und dass die Einkommen der beiden Partner ähnlich hoch sein müssten. Aber na gut. Mit langweiligen Erkenntnissen, wie „am besten haben Frau und Mann ähnliche Einkommen, Wertevorstellungen etc.“, kommt man halt nicht so leicht in die Zeitung.
Und wenn wir schon beim Verkuppeln sind: Wir hätten ja eine neue beste Freundin für Christa Appelt im Angebot – Baronin Nadine de Rothschild.

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