Trans*diskriminierung
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Von der Schwierigkeit nicht hetero zu sein und hetero zu kritisieren.
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In feministischen Kreisen™ hierzulande tut sich eine Kritik sehr schwer: Die Kritik an Hetero-Praxen, am Performen von Heterosexualität. Zum einen, weil die Kritik sich nicht ausschließlich an das abstrakte Etwas Heteronormativität richtet, sondern auch an _die_ Heten selbst, die mit ihren heterosexuellen Selbstverständlichkeiten rumnerven (z.B. Vergewaltigungswitzchen, ständiger Boyfriend- und Beziehungstalk, #notallheteros, umschweifende Raumeinnahme durch Austausch
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Jenseits von #Ehefüralle: Trans_Kämpfe in den USA
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Auf nytimes.com gibt es eine sehenswerte englischsprachige Reportage über die jahrzehntelangen aktivistischen Kämpfe von Trans_Menschen in den USA, insbesondere Trans_Frauen of Color. Die Reportage thematisiert die frühen Kämpfe von LGBT inklusive der tagelang andauernden Stonewall-Kämpfe von 1969, dem „Geburtsort“ der US-amerikanischen LGBT-Bewegung. Was oftmals unerwähnt bleibt: Tragende Rollen spielten Trans_Frauen of Color wie Marsha P. Johnson oder Sylvia Rivera.
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Beyond the hype: Reflexionen über Caitlyn Jenner
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Am Montag flutete das neue Cover des Magazins „Vanity Fair“ sämtliche Timelines und Newsfeeds. Mit den Armen hinter dem Rücken verschränkt posiert Caitlyn Jenner stolz vor Annie Leibovitz‘ Kamera. Auf diesem Foto zeigt sich sich zum ersten Mal nach ihren Operationen in einer so großen Öffentlichkeit und stellt sich mit ihrem neuen Namen vor: #CallMeCaitlyn. Ihr Coming-Out als
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Andere Perspektiven auf den Muttertag, Kritiken an kultureller Aneignung und aufwühlende Transitionserfahrungen – die Blogschau
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Anna Dushime schreibt auf Buzzfeed, was es bedeutet, den eigenen Vater im Völkermord zu verlieren. Er wurde 1994 Opfer des Genozids an den Tutsi in Rwanda. Auf nopsyko findet ihr einen kurzen Informationstext zur Anforderung und Einsichtnahme in die Behandlungsakten von vergangenen Psychiatrieaufenthalten. Antipsychiatrische und pathologisierungskritische Perspektiven auf einem Vortrag und in einem Workshop? Steinmädchen
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Ein Brief an feministische Frauen(Lesben)-(Polit)gruppen: Über Frauen(Lesben)-Räume, (Queer-)Feminismus und nicht-binäre Genderverortung_identifikation
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Ich verorte mich als genderqueere Person und queer-feministische_r Trans*aktivist_in. Ich schreibe eigentlich keine Texte wie diese, habe keine theoretischen Auseinandersetzungen mit (Queer-)Feminismus, kann keine Theoretiker_innen lesen, habe nicht studiert, habe kein richtiges Abitur aber eine Konzentrationsschwäche. Also kann ich in folgendem Text nur mit meinen politischen Auseinandersetzungen und meinen Gefühlen argumentieren. Liebe feministische Frauen(Lesben)-(Polit)gruppen, ich
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EU-Abschottungspolitik und Proteste dagegen – kurz verlinkt
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Deutschsprachig Innerhalb der letzten Woche starben wieder sehr viele Menschen im Mittelmeer und nicht nur wird diesen Personen (und ihren Freund_innen und Familien) kaum gedacht, sondern es wird zynisch über schnellere Asylablehnungen und die wahren Bösen (= Schlepper) diskutiert. Bei der Süddeutschen stellt Heribert Prantl fest: „Wo aber Gefahr ist, schrieb Hölderlin, wächst das Rettende
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Fahrverbot für Trans*Personen?
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Am 6. Januar 2015 hat Russland eine Verordnung verabschiedet, die dazu führt, dass u.a. Trans*Menschen keine Führerscheinprüfung mehr ablegen dürfen. Hier mein Kommentar dazu. *** Update vom 14. Januar 2015 – hier die deutsche Transkription vom Video: Fahrverbot für Trans*Personen? Sollen Transgender, Transexuelle, Transvestisten und dazwischen und darüber hinaus Auto fahren dürfen? Das ist die
