Inklusion, Voyeurismus und grauenvolle Ärzt_innenbesuche – kurz verlinkt

Dieser Text ist Teil 358 von 380 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Artikel Joscha Röder ist 13 Jahre alt, Autistin und körperlich behindert. Sie schreibt in der ZEIT über ihre bisherigen Erfahrungen mit Inklusionsbemühungen bzw. deren (enge) Grenzen. Der WDR hat eine Dokumentation über trans Kinder und junge Erwachsene ausgestrahlt. Unpacking my gender box hat diese angeschaut und stellt fest: "Auch wenn die Respektlosigkeit und der... weiterlesen →

ohne Inspirationporn bleibt nur die Geduld (?)

„Hannah hatte ja selbst gesagt, dass sie nie gelernt hat freundlich zu sein – dann soll sie es jetzt mal langsam lernen.”. Natürlich hatte Hannah das nicht gesagt. Hannah hat gesagt, dass sie soziale Kommunikation nicht gut lesen, verstehen, performen kann und deshalb oft nicht so wirkt, als wäre sie an Freundschaften oder Kontakt interessiert.... weiterlesen →

„Statt behinderte Kinder ‚abzuschaffen‘, würde ich gern unsere behindertenfeindliche Gesellschaft abschaffen.“

Dieser Text ist Teil 121 von 134 der Serie Die Feministische Bibliothek

Ein Kind wird geboren und benötigt mehr Aufmerksamkeit als die meisten Kinder, eine intensive Betreuung und spezielle Hilfsmittel zum Leben, ja, Überleben. Und damit nicht genug: Die Ärzt_innen, die Therapeut_innen und auch engste Familienmitglieder runzeln die Stirn, ignorieren permanent persönliche Grenzen und sagen: "Ich könnte das ja nicht." Die Rede ist von Greta, einem mehrfachbehindertem kleinen Mädchen, dass... weiterlesen →

Am ersten Tag des Neubeginns

Es waren die drei besten scheiße anstrengenden Tage seit Monaten für mich: Ausbildungsbeginn an einem Berufskolleg Ja, ich habe einen Ausbildungsplatz. Ich. Die mit dem Schwerbehindertenausweis, dem Assistenzhund und dem 9 Jahre großen Loch im Lebenslauf. In den nächsten 3 Jahren, werde ich dieses Kolleg besuchen und am Ende einen Beruf erlernt haben. Als Abschiedsbonbon... weiterlesen →

das Problem an „Sei doch lauter“

Dieser Text ist Teil 1 von 59 der Serie Meine Meinung

Immer wieder mal wird das an mich herangetragen. “Sei doch lauter”, während es eigentlich darum geht auszudrücken, dass man sich mehr von mir wünscht. Mehr (von dieser Person als so wahrnehmbar) Aktivismus. Mehr Aktion. Mehr Bäng. Mehr Pow. Mehr KRWÄÄÄÄM. With the Faust in the Gesicht of Patriarchy, Racism und überhaupt aller Kackscheiße. Ich lese... weiterlesen →

mein mutiges Inklusionsprojekt

Eine meiner letzten Vortragsfolien hatte den Titel “ewige_r Abweichler_in oder Erklärbär_in?” und während ich mich auf den Vortrag vorbereitete, dachte ich darüber nach wie traurig es ist, dass mir tatsächlich keine dritte Option eingefallen war. Weil die dritte Option an der Stelle “der normale Mensch” gewesen wäre und das eine kackscheißige Option gewesen wäre. Normativ.... weiterlesen →

„vital signs“ – „Lebenszeichen“

Dieser Text ist Teil 24 von 39 der Serie Die Feministische Videothek

Bereits 1995 gab es den Film "vital signs" ("Lebenszeichen"), von David Mitchell & Sharon Snyder (deutsche Untertitel von Rebecca Maskos) , der sich mit der us-amerikanischen (weißen) Krüppelbewegung befasst und einen Diskurs nachzeichnet, der so lebendig und laut ist, wie er zu unterdrücken versucht wird. Es sprechen bekannte Aktivist_innen wie Cheryl Marie Wade, Mary Duffy... weiterlesen →

Rassismusforschung, Inklusion und Widersprüche – die Blogschau

Dieser Text ist Teil 287 von 295 der Serie Die Blogschau

Auf Ein Blog von Vielen schreibt Hannah einen offenen Brief an ihren Lehrer über (scheiternde) Inklusion, (fehlende) Achtsamkeitkeit, vermeintliche "politische Korrektheit" und behindert werden: Eine Behinderung im Leben zu haben, gilt als etwas Persönliches und nicht als etwas, das alle betrifft. Auch dann, wenn es nur eine Person ist, die damit lebt. Nie bezieht ihr... weiterlesen →

„Für mich bist du nicht behindert“

Da gibt es einen Menschen, dessen Fußspitzen in meinem Leben sind. Der meint es gut, wenn er sagt: “Für mich bist du nicht behindert. Ich behandle dich wie alle anderen.”. Der denkt, das sei Inklusion und schließlich sei genau das ja das, was alle™ immer™ wollen. Ich frage mich, was "anders behandelt werden" ist und,... weiterlesen →

Teilhabe für wirklich alle Behinderten?

Die Petion zum Recht auf Sparen für Menschen mit Behinderungen macht ihre Runde und alle so: “Yeaaaaa!” Nur nicht die Menschen mit Behinderungen, die im Hartz 4 System sind, weil sie als mehr oder weniger rehabilitierbar und/oder mehr oder weniger arbeitsfähig eingestuft wurden. Unter Hartz 4 kann ebenfalls nicht gespart werden. Rausarbeiten ist die Devise.... weiterlesen →

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