Einträge mit dem Tag ‘Essstörungen’


Zahnbürsten gegen Frontex und der Kampf für oder gegen den eigenen Körper – die Blogschau

3. Oktober 2015 von Magda
Dieser Text ist Teil 286 von 295 der Serie Die Blogschau

In dieser Woche gab es auf der Mädchenmannschaft anlässlich 25 Jahre Wiedervereinigung die Themenwoche „Grenzen überwinden? 25 Jahre Wiedervereinigung.“ Wir veröffentlichten einen Beitrag über May Ayim mit einem ihrer Gedichte zum wiedervereinten Deutschland, wiesen auf Protestaktionen hin und teilten ein Essay zu 24 Jahre Hoyerswerdaer Pogrome und DDR und Feminismus. Auf unserer Facebookseite und bei Twitter streuen wir außerdem Artikel aus unserem Archiv und lesenswerte Texte anderer Publikationen. Falls ihr selbst bereits differenzierte Texte zu Wende/Mauerfall, Flucht, DDR etc. gelesen/ geschrieben habt, teilt diese doch hier in den Kommentaren.

Diaspora Reflektionen schreibt über das „Retter-Selbstimage Deutschlands“ , genau wie Schwarzrund: Zahnbürsten gegen Frontex.

Das Selbstgespräch brechen: Perspektiven auf Asyl von ehemaligen Geflüchteten“ von Elif Kücük und Sinthujan Varatharajah.

Magda hat für das Online Magazin für Frauen AVIVA das Buch „Dicksein. Wenn der Körper das Verhältnis zur Gesellschaft bestimmt“ von Eva Barlösius rezensiert.

Ein Audiostück und Text über so genannte Essstörungen, den Kampf mit sich selbst und dem eigenen Körper gibt es auf boytales zu lesen.

Weiter geht es mit dem eigenen Körper bei samchillskörper_grenzen // true queer cyborg.

„I’m stuck and verrückt in fucking Göttingen. Doch die beschissenen Palmen vor dem Bahnhof täuschen auch nicht darüber hinweg, dass es fucking deutsch ist in Kaltland…“ lest weiter auf Und egal, was mal war…

Noah Sow schreibt, und zwar jeden Tag mindestens eine kleine Schreibübung. Kennst du auch welche? Tipps erwünscht!

Außerdem ist gerade #inktober und viele Menschen auf twitter sind kreativ und zeichnen. Da gibt es z.B. den Nicht-Binär-Bär von @ein_maiki, eine farbenreiches Bild von @flausensuppe (#nonbinary) und eine hübsche Eule von der Mädchenmannschaft-Autorin Hannah.

Am 31.10. und 1.11. findet in Berlin ein Barcamp zum Thema Scheitern statt: Odyssey of Failure.

Habt ihr diese Woche etwas geschrieben, gezeichnet oder aufgenommen, das hier nicht verlinkt wurde? Kennen wir eure tolle Webseite/tollen Blog etwa noch gar nicht? Dann ab damit in die Kommentare. Regelmäßig verlinken wir Text_Wissens_Produktionen aus dem deutschsprachigen Raum.


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Die Definition von Krawall, Trolle verfüttern und Kristen Stewarts neue Kumpeline – kurz verlinkt

30. April 2015 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 5 von 365 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links

queer.de berichtet über eine neue Resolution des Europarats, in der dieser fordert gegen Trans*-Diskriminierung vorzugehen. So sollte beispielsweise die Änderung des Geschlechtseintrags und des Namens in amtlichen Dokumenten ohne den Zwang zu medizinischen Behandlungen oder psychologischen Begutachtungen erfolgen könnnen.

Anlässlich von 200 Verhandlungstagen und fast zwei Jahren im NSU-Prozess gegen Beate Zschäpe, Ralf Wohlleben, André Eminger, Holger Gerlach und Carsten Schultze vor dem OLG München zieht NSU Watch eine kurze Zwischenbilanz zum Prozess und stellt unter anderem heraus: „Die These vom NSU als isolierter Zelle mit nur einem kleinem Umfeld an Unterstützer/innen ist so nicht haltbar.“

Von der Broschüre „Was tun? Sprachhandeln – aber wie? W_Ortungen statt Tatenlosigkeit.“ ist die zweite, überarbeite Auflage erschienen. Die Druckvorlage kann kostenfrei per Mail bestellt werden und auf der Seite feministisch-sprachhandeln.org lässt sie sich als PDF herunterladen.

englischsprachige Links

Pajiba nimmt die heterosexistische Beharrlichkeit aufs Korn, mit der Kristen Stewarts aktuelle offensichtliche/vermeintliche Liebesbeziehung von den Medien als „Mädchenfreundschaft“ gelabelt wird.

Ragen Chastain fast auf Dances With Fat noch mal kompakt ein paar Dinge zusammen, die du niemandem schuldest – wie Schönheit, Gesundheit oder Sexiness.

Die siebenjährige Natalie McGriff hat für ihr Comicbuch The Adventures of Moxie Girl, einer Superheldinnengeschichte über ein Schwarzes Mädchen, einen Crowdfundingpreis gewonnen, berichtet Feministing.

Loretta Lynch wurde zur ersten Schwarzen Generalstaatsanwältin der USA ernannt. For Harriet berichtet.

„Do Feed the Trolls—to People Who Will Hold Them Accountable“: Andrea Grimes teilt bei RH Reality Check ihre Erfahrungen mit der Praxis, bei Angriffen, die sie in sozialen Medien erlebt,  Leute aus dem Umfeld des „Trolls“ in die Konversation einzubeziehen.

Medien vermitteln ein ganz bestimmtes Bild von Menschen, die sogenannte Essstörungen haben: schlanke, weiße, wohlhabende Frauen, die wie Models in Magazinen aussehen wollen. Raquel Reichard erklärt, warum das irreführend ist.

Derzeitig wird ein neuer Film für Netflix gedreht: „The Ridiculous Six“. In der letzten Woche verließen eine Reihe von Native American Schauspieler_innen das Set aufgrund der im Film dargestellten rassistischen Stereotype. Racialicious berichtet über den Protest. Außerdem interviewten sie die Aktivistin Megan Red-Shirt Shaw zur #NotYourHollywoodIndian- Kampagne.

Egal wie viele Schwarze Menschen von Polizist_innen getötet werden, die Proteste, die darauf aufmerksam machen, sollen doch bitte ‚friedlich‘ bleiben. Beim Atlantic schreibt Ta-Nehisi Coates über diese Forderung: „When nonviolence begins halfway through the war with the aggressor calling time out, it exposes itself as a ruse. When nonviolence is preached by the representatives of the state, while the state doles out heaps of violence to its citizens, it reveals itself to be a con.“

Elle South Africa interviewt die südafrikanische Performance-Künstlerin Sethembile Msezane über The Public Holiday Series, Post-Apartheid und Frauenkörper.

Termine in Berlin und Linz

2. Mai, Berlin: Far, far away? Podiumsdiskussion zu Kolonialrassismus im Unterricht.

6. Mai, Berlin: Vortrag von Magda Albrecht: “(Mein) Fett ist Politisch” um 16:30 Uhr an der ASH Berlin (Alice-Salomon-Platz 5, 12627 Berlin), Raum 225.

6. bis 8. Mai, Linz (Österreich): Die Tagung „Kicking Images. Bilderpolitiken/sexualisierte Gewalt/Interventionen“ vereint zum Thema Wissenschaftler_innen, Künstler_innen und Aktivist_innen.

7. Mai, Berlin: „Themenabend zu Intersektionalität“ mit Emilia Roig und der Initiative intersektionale Pädagogik(i-Päd) und 9. Mai: Die dritte Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Widerstandsbewegungen von geflüchtetenFrauen* in Berlin und Deutschland„.


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Mein Körper und ich in der Beziehungskrise. Streitthema Nummer 1: Essen.

15. April 2015 von Nadine

„Wollen wir nachher noch was essen gehen?“ – Nope.
„Ich kann was kochen, wenn du kommst.“ – Nope.
„Wir treffen uns zum Abendessen in XY, kommst du mit?“ – Nope.
„Ich hab … gemacht, darauf hast du sicher Lust.“ – Nope.
„Mmmmh das ist so lecker.“ – Nope.
„Magst du nicht (noch) was essen?“ – Nope.
„Ich hol mir bei XY noch was zu essen, willst du auch was?“ – Nope.
„Hast du gar keinen Hunger?“ – Nope.
„Du musst doch was essen.“ – Nope.
„Hast du heute schon was gegessen?“ – Nope.
„Was willst du essen? Worauf hast du Appetit?“ – Nope. Nope. Nope. Nope.

Ich liebe essen. Vor allem viel. Es gab Zeiten, da kannte ich kein Sättigungsgefühl und schaufelte alles in mich rein, bis mir schlecht wurde. Es gab Zeiten, da wurde ich fast wahnsinnig mit dem Gefühl Appetit zu verspüren, ohne zu wissen, worauf. Es gab Zeiten, da saß ich jeden Samstagabend mit meiner Mutter vor’m Fernseher, um Alfred Biolek beim Weintrinken (und kochen) zuzusehen. Ich verschlang jede Kochsendung (und nebenbei eine große Portion eines leckeren Irgendwas). Rezepte lesen. Fotos von Essen anhimmeln und das wohlige Gefühl im Bauch spüren.

Es gab Zeiten, da hatte ich bei jedem Bissen ein schlechtes Gewissen. Zählte Kalorien. Führte Tagebuch über meine Essgewohnheiten (und meine Kalorienzufuhr). Schaute mich mehrfach täglich im Spiegel an und fand mich „zu dick“. Hätte heulen können, als mir meine liebsten Klamotten zu eng wurden. Verbrachte etliche Stunden pro Woche im Fitnesscenter im Glauben, es würde was bringen (aka. ich könnte abnehmen). Machte unsinnige Diäten, verlor kein einziges Gramm Körpergewicht. Wog mich mehrmals täglich. Trank so oft wie möglich so viel wie möglich Alkohol, damit mir am nächsten Tag schlecht war und ich nichts runterbekam. Einen Monat lang steckte ich mir nach jeder großen Mahlzeit den Finger in den Hals bis ich kotzen musste. Und ich kotzte. Bis der Magen leer war. War nicht so geil.

Seitdem ich aus der elterlichen Wohnung ausgezogen bin, verlor ich jedes Jahr mindestens ein Kilo. Ohne meine Essgewohnheiten zu verändern. Ohne mich im Fitnesscenter abzumühen. Ich hasse Sport. Ich brauchte allerdings ein paar Jahre, bis ich nicht mehr überlegen musste, ob der Gang zum Kühlschrank nach 20 Uhr okay ist. Oder warmes Essen kurz vor Mitternacht. Trotzdem fühlte ich mich in meinem Körper nicht wohl. Ich stand vor dem Spiegel, hielt mir meine Hüften und Oberschenkel ab, bis mein Oberkörper, Becken, Beine und Po eine gerade Linie bildeten. So wollte ich aussehen. Es wäre gelogen zu behaupten, ich hätte keine Angst vor’m „Zunehmen“ gehabt. Ich hasste meine Kurven auch deshalb, weil ich damit einfach nicht aussah, wie ich aussehen wollte. Ich wollte kein Mädchen, keine Frau sein. Ich wollte aussehen wie ein Brett. Mit Muskeln, pumpenden Venen und harten Kanten.

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Berufsverbot, Geldstrafen und Haft?! Frankreichs absurder Kampf gegen Schönheitsideale

8. April 2015 von Magda
Dieser Text ist Teil 36 von 44 der Serie (Mein) Fett ist politisch

Israel, Spanien und Italien haben es vorgemacht, und nun soll es ein vergleichbares Gesetz auch in Frankreich geben: Letzte Woche stimmte die französische Nationalversammlung für einen Gesetzesartikel, der Models mit einem BMI unter 18 von den Laufstegen verbannen sollte. Über das Gesetz wird in Gänze Mitte April abgestimmt. Die Tagesschau berichtet:

Die französische Gesundheitsbehörde soll dazu einen Body-Mass-Index (BMI) – eine Kennzahl für das Körpergewicht – festlegen, der von Models nicht unterschritten werden darf. Den Verantwortlichen von Modelagenturen, die extrem dürre Mannequins engagieren, sollen künftig sechs Monate Haft und eine Geldstrafe von 75.000 Euro drohen.

Ferner soll die „Anstiftung zur Magersucht“ künftig als Gesundheitsgefährdung eingestuft und unter Strafe gestellt werden. Geldbußen oder gar Haft könnten dann denjenigen drohen, die zu „extremer Schlankheit“ anstacheln oder „exzessive Diäten“ propagieren (tagblatt.de). Na prima: Sendeverbot für The Biggest Loser und Weight WatchersWerbungen und Berufsverbot für Detlef D. Soost, Attila Hildmann und all die anderen Dickenfeinde!! Nee, leider nicht. Die quälen ja dicke Menschen, das ist schon in Ordnung.

Das Gesetz wird medial als „Kampf gegen krankhaft dünne Schönheitsideale“ (Tagesschau) gefeiert. Ich frage mich, ob hier noch jemand Kopfschmerzen hat. Kopf, Tischplatte, Aua. Klar würde ich Apfelschorle für alle ausgeben, wenn Models aller Konfektionsgrößen und körperlichen Verfasstheiten auf den Laufstegen dieser Welt vertreten wären. Das hat dieses Gesetz allerdings nicht zur Folge.

Der Gesetzesentwurf ist stigmatisierend und ein unterkomplexer Versuch, die Modewelt unter dem irreführenden Deckmantel von „Gesundheit“ ein Stückchen vielfältiger zu gestalten, aber im Grunde genommen würde ein Gesetz wie dieses nichts verändern.

Solche Gesetze bewirken vielmehr das Gegenteil: Sie führen zur Stigmatisierung von dünnen Frauen (die mit oder ohne sogenannte Essstörungen und/oder Anorexie leben), ohne konkrete Strukturen bereitzustellen, die diese Frauen nutzen können, falls sie Unterstützung benötigen. Das angedrohte Berufsverbot ist besonders absurd wenn mensch bedenkt, wie teuer Unterstützungsangebote wie Therapien, Kuren und sonstige heilende/medizinische Angebote sind, sofern sie nicht von der Kasse bezahlt werden (was nicht immer der Fall ist). Wenn es also wirklich darum gehen soll, jungen Frauen Hilfsangebote zu schaffen, damit sie ein stressfreieres Verhältnis zu ihrem Körper, zu Essen und alltäglichen Belastungssituationen entwickeln können, dann sind Geldstrafen und Berufsverbote das komplette Gegenteil von Hilfe. (Update: Das Beschäftigungsverbot soll nun bereits aus dem Gesetzesvorschlag gestrichen worden sein.)

Ein weiteres Problem ist die beliebige Grenze, die für „krank“ (BMI unter 18) und „gesund“ (BMI ab 18,5 bis 25) gesetzt werden sollen. Zum Unsinn des Body Mass Index habe ich bereits ausführlich geschrieben. Ich halte den BMI als Messinstrument für Gesundheit und Wohlbefinden für komplett ungeeignet, weil er nur ein kleines Fenster für „Normalität“ lässt. Es gibt zahllose junge Menschen, die einen medizinisch perfekten BMI haben und trotzdem ein problembehaftetes Verhältnis zu ihrem Körper und zu Essen haben – so problembehaftet, dass ihr Alltag, ihre Leben eingeschränkt sind. Das Gesetz zielt allerdings nicht auf alle Menschen ab, die sogenannte Essstörungen haben, sondern wirklich nur auf die gaaanz gefährlichen™ Vorbilder, die (Achtung: kritikwürdige Aussage) auch wirklich „krank“ aussehen. Die sollen von den Laufstegen geschubst werden. Eine wirkliche empathische Strategie, um gegen Essstörungen zu kämpfen!

Der Gesetzesentwurf ist außerdem hochproblematisch, weil es sogenannte Essstörungen / Anorexie als Problem sehr schlanker Frauen konstruiert und die flächendeckende Struktur, nämlich dass Menschen jeglichen Gewichts davon betroffen sein können, verschleiert. (Im Übrigen haben auch viele dicke_fette Menschen Essstörungen: Exzessives Diäthalten und Hungern werden bei dicken Menschen allerdings eifrig beklatscht. Siehe The Biggest Loser und Weight Watchers. Abnehmen gilt traurigerweise als gesünder als lustvoll essende dicke Menschen.)

Es geht also gar nicht darum, jungen Frauen jeglichen Gewichts Unterstützung zu signalisieren, wenn sie sich so unwohl mit ihrem Körper fühlen, dass sie im Alltag nicht mehr klarkommen. Es geht vielmehr darum, einen oberflächlichen und medial perfekt inszenierten „Kampf gegen Schönheitsideale“ zu führen, der niemanden hilft und mit lächerlichen Verboten und existenzgefährdenden Strafen daherkommt: Auf den Laufstegen laufen dann weiterhin Frauen, deren Körper kaum repräsentativ für diese Gesellschaft sind, einige von ihnen haben sogenannte Essstörungen (auch wenn mensch es ihnen nicht ansieht) und werden diese auch weiterhin haben, einfach, weil der enorme Druck in der Modeindustrie bleibt, auch wenn einige sehr dünne Frauen verschwinden. Und diese Frauen, egal wie ihr Gesundheitszustand aussieht, müssen das ausbaden, was unsere Gesellschaft einfach nicht hinbekommt: Jungen Menschen ein Körpergefühl zu vermitteln, das ohne diskriminierenden Bockmist auskommt. Eine Gesellschaft, die bedürfnisorientiert und sensibel (therapeutische) Unterstützung zur Verfügung stellt, wenn mensch diese braucht. Eine Gesellschaft, wo Models Größe 38 haben, oder 42. Oder 58. Schön wär’s. Ein solches Gesetz beinhaltet all dies nicht.

Ein letztes Wort gilt den Journalist_innen, die sich in der Berichterstattung sehr betroffen zeigen, aber sprachlich unbeirrt weiter absolut respektlos über Frauenkörper schreiben: „Skelette“, „Magermodels“, „klapperdürr“ oder „Magermädchen“, begleitet von Nacktbildern von dünnen Frauen, die „schocken“ sollen, ist keine sensible Form der Berichterstattung. Das ist einfach nur ätzend. Bitte ändert das.


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Quotenfragen, feministische Sexualkunde und das eigene Herz – die Blogschau

12. Juli 2014 von Nadia
Dieser Text ist Teil 255 von 295 der Serie Die Blogschau

Über die Zusammenhänge von „Essstörungen“, sexistischen Verhältnissen, Pathologisierung, Veganismus und die Möglichkeiten des Umgangs mit Betroffenen in und außerhalb der Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung erschien ein sehr lesenswerter Text auf Antispe Dresden.

Über nervige Fragen zur Fauenquote und Zahlen schrieb Anne Schüssler: „Was Sie schon immer über Frauenzählen wissen wollten, aber nicht zu fragen wagten“.

Der Kaiserin ihre neuen Kleider: reizende Rundungen präsentiert ein neues Layout.

Asaekante plädiert für zeitgemäßen Sexualkundeunterricht und gegen die Tabuisierung von Sexualität, die oftmals mit sexistisch-patriarchaler R*pe-Culture einhergeht. Auf Das Ende des Sex wurde zudem eine Solidaritätserklärung für die Wissenschaftlerin Elisabeth Tuider veröffentlicht, die seit Anfang Juli einem Shitstorm ausgesetzt ist, nachdem medial ihre Ansätze für Sexualkunde diskutiert wurden.

Wie in Zeiten der Trauer im sozialen Nahfeld aus Fat Shaming auf einmal die Konstruktion von „tröstendem Essen“ und „Körper als Schutzschild“ hervorgeht – riotmango hat sich darüber gewundert.

Auf umstandslos. wurden Wörter rund um Schwangerschaft und Feminismus gesammelt und mit entprechenden Verlinkungen versehen.

lightsneeze hat ein sehr schönes Gedicht veröffentlicht: mein herz gehört mir.

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Platzanweisung von Argo: Schule, Ess-störungen, Feminismus – Die Blogschau

2. März 2013 von Sabine
Dieser Text ist Teil 195 von 295 der Serie Die Blogschau

Als neunte kam dann eine Frau“. Merle Stöver schreibt über die Kundgebung gegen die geplante Schließung der Prinovis-Druckerei im schleswig-holsteinischen Itzehoe und wer, warum, wann spricht. Feminismus als Querschnitt, schön wär’s.

An wen ging eigentlich der Oscar 2013? Auf Zehenspitzen hat eine Antwort. Sie macht „Agro“.

Auf mein Körper ist findet sich eine treffliche Analyse von Anna Schwelle zu „One billion rising –eine Zwickmühle“: „Kaum ist eine Bewegung weltweit, schon wird das deutsche Problem [Sexismus; Rassismus; Misogynie] unsichtbar gemacht.“ Und warum sie beim nächsten Mal trotzdem dabei sein will.

„Und eine Frage an die heterosexuelle Feminist_innen: Schlaft Ihr gut?“. Was Nele Tablers Frage mit der CDU und Schwulenfreundlichkeit zu tun hat, findet ihr auf Karnele.

Steinmädchen hat einen wichtigen Text „Über gestörtes Essen“ geschrieben, den alle lesen sollten. Auch weil er mit Klischees (#skinny-shaming, #Magersucht, #Körperform) aufräumt und zum Nachdenken anregt.

Reden wir mal über die Schulzeit und institutionellen Rassismus. Das verflixte siebte Jahr hat einige Anregungen.

Für eine bessere Vernetzung der feministischen Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere Kolleg_innen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


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(Keine) Witze über Vergewaltigungen und ein Viagra-Gesetz – kurz verlinkt

21. März 2012 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 151 von 365 der Serie Kurz notiert

In Guatemala kümmert sich endlich eine Polizei-Einheit um „Femizide“ – besonders brutale Morde, denen speziell Frauen zum Opfer fallen. Bereits seit letztem Jahr gibt es ein Gesetz dagegen, so Feministing, bisher sind die Aufklärungs- und Ver­ur­teilungs­raten aber weiter unteriridisch.

Rosa Ecard mit einer jungen Frau die zu einem Mann sagt: I see, so if I don't have sex with you I'm a prude bitch, if I use the pill I'm a slut, if I get pregnant I'm an idiot and if I choose abortion I'm Satan. Yay.

Ah, wenn ich keinen Sex mit Dir habe, bin ich eine prüde Zicke, wenn ich die Pille nehme eine Schlampe, wenn ich schwanger werde eine Idiotin und wenn ich dann eine Abtreibung wähle, Satan. Juchu.

Die Debatte um Essstörungen hat zwar begonnen, in den Köpfen von Eltern ist das Thema aber noch nicht ganz angekommen berichtet die Zeit. Viele erkennen Probleme nicht rechtzeitig: Lieber eine dünne Tochter als eine dicke, denn Dünnsein ist die soziale Norm.

Die Gruppe Women Against Sanctions, War and Militarization of Middle East will von Feminist_innen aus der ganzen Welt wissen, wie sie einen Krieg gegen den Iran beurteilen und welche Auswirkungen es für die Frauen in der Region bedeutet. Die Antworten, etwa von Judith Butler und Shirin Ebadi, veröffentlichen sie auf ihrem Blog.

Für den Autoren der Süddeutschen geht es in der schwedischen Debatte um geschlechtergerechte Sprache um Bevormundung – dort ist ein Kinderbuch erschienen, das konsequent auf geschlechtsneutrale Bezeichnungen setzt.

Die Progress hat Katja Kullmann interviewt; zu perfekten Lebensläufen, Feminismus heute und „Mädchen und Missys“.

Besser aber noch nicht gut genug ist die weltweite Situation von Schwangeren vor, während und nach der Geburt. Die Weltbank setze zuviel auf überteuerte Gutscheine und kredit-finanzierte Programme kritisiert der Guardian. Dass jedes Jahr zehntausende Frauen bei unsicheren Abtreibungen sterben, werde fast völlig ignoriert.

Lesenswert: Le Monde Diplomatique berichtet aus dem Jemen über Frauen wie die Friedensnobelpreisträgerin Tawakkul Karman und Gleichberechtigung in Zeiten der Revolution.

Nicht Feministinnen halten alle Männer für Vergewaltiger – Vergewaltiger tun es. Eine Perspektive, die sich auch in Witzen über Vergewaltigung niederschlägt. Männer sollten sich daher fragen, so Organon, wer über einen Witz lachen kann – Opfer oder Täter_innen – und wen sie damit unterstützen.

Der „War on Women“ in den USA geht weiter: Ein neues Gesetz in Arizona könnte Arbeitgeber_innen erlauben, ihre Angestellten zu feuern, wenn diese die Pille nehmen – es sei denn, diese beweisen, dass sie das aus „nicht-sexuellen“ Gründen tun. Im Texas Observer berichtet eine Frau über den Horror, vor einer Abtreibung unnötigen und demütigenden Prozeduren und Wartezeit ausgesetzt zu sein.

Im Staat Ohio hat dagegen Senatorin Nina Turner ein Gesetz zum Schutz von Männern vorgeschlagen. Bevor sie Viagra verschrieben bekommen, sollten sie künftig besser über die Nebenwirkungen aufgeklärt werden und einen Sex-Therapeuten aufsuchen, um psychologische Probleme auszuschließen. Einen anderen Ansatz verfolgt das Snatchel Projekt. Es ruft auf, den Kongress­männern Gebärmütter zu stricken – wenn sie eigene hätten, würden sie die der Frauen vielleicht endlich in Ruhe lassen.

Terminhinweise, auch für den Sommer, und ein Call For Papers nach dem Klick (mehr …)


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Geld, Aussehen und (fehlende) Inklusion – die Blogschau

17. Dezember 2011 von Helga
Dieser Text ist Teil 143 von 295 der Serie Die Blogschau

Heute ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Sexarbeiter_innen. Über die Hintergründe berichtet menschenhandel heute.

In der Blogosphäre ging es diese Woche hoch her, *das* Thema war Lookism – die Abwertung von Menschen und besonders Frauen aufgrund ihres Aussehens. Den Anfang machte Unter der Glasglocke mit Vom Mobbing in der Schule zu Femininitäts”feindlichkeit” in linken/queeren/feministischen Zusammenhängen, Medienelite und ryuus hort kommentierten.

Die ARGE Dicke Weiber stellt weiter die Gastbloggerinnen beim Missy Magazine und plädiert, sich das Wort „Essstörung“ einmal ganz genau anzusehen. Apropos Sprache. Frauen werden beim generischen Maskulinum leider nicht mitgedacht und geschlechtergerechte Sprache ist sehr wohl verständlich und lesbar, so der Sprachlog.

Bücherlesestoff gesucht? L-Talk rezensiert „Schön! Stark! Frei! Wie Lesben in der Presse (nicht) dargestellt werden“ Fazit: In der Presse kommen Lesben leider nicht vor, der Kauf des Buches lohnt aber. Um Kinderbücher mit diversen Familienbildern und sexuellen Identitäten geht es bei den Fuckermothers. Kein Buch aber auf Papier: Die dritte Ausgabe von Outside the Box – Zeitschrift für feministische Gesellschaftskritik gibt’s zu kaufen. Das Thema: Gebären.

Inklusion im Schulsystem fällt mal wieder dem Sparzwang zum Opfer. Obwohl die UN-Konention dazu seit einigen Jahren auch in Deutschland gilt, weigern sich in Bayern die Ämter, zwei gehörlosen Mädchen Dolmetscher_innen zu bezahlen. Mehr dazu bei Die Welt mit den Augen sehen, die doch weiter bloggen wird, juchu.

Aus dem Hamsterrad „Uni, Arbeiten, Engagieren, Ziel: irgendwann ein vernünftiger Job“ berichtet Puzzlestücke. Trotz immer noch zuwenig Geld, bleibt dabei zunehmend die Freizeit auf der Strecke. Explizit auf die Abwertung von Menschen mit wenig materiellen Mitteln als Trash und „Unterschicht“ geht ClassMatters ein.

Thema Geld: Das braucht leider auch ihollaback, um im nächsten Jahr den alltäglichen Belästigungen weiter den Kampf anzusagen. Ganz neu ist dagegen das Blog TraumaReport, in dem es um das Leben nach traumatischen Erlebnisse geht.

Den Anne-Klein-Frauenpreis bekommt in diesem Jahr Dr. Nivedita Prasad für ihren Einsatz für Frauen- und Menschenrechte. Sie kämpft z.B. gegen moderne Sklaverei und Gewalt gegen Migrantinnen, so anders deutsch. Über die (sexistische) Berichterstattung um ihre Person macht sich die Geschäftsführerin der Piratenpartei, Marina Weisband, auf Marinas Lied Gedanken.

Im Herstory-Adventskalender von different needs ging es u.a. um Grace Jones. Über sein Austauschsemester bei einem schwulen Paar schrieb Armin Soyka.

Für eine bessere Vernetzung der (feministischen) Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


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Kurz verlinkt zum ausführlichen Diskutieren

2. Februar 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 22 von 365 der Serie Kurz notiert

Guardian-Autorin Nesrine Malik hält die Debatte um die Kleiderordnung in Ägypten für ein Ablenkungsmanöver, das von der viel wichtigeren und grundsätzlichen Debatte über die Freiheitsrechte ablenken soll.

Helen Mirren sagt im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung: „Ich wurde von meinen Eltern ausdrücklich zu ökonomischer Unabhängigkeit erzogen, und das ist für mich die klare Wurzel des Feminismus. Wenn man ökonomisch unabhängig ist, ist man in vieler Hinsicht frei, und das war ich immer und bin es noch. Obwohl ich verheiratet bin, habe ich mein eigenes Geld. Trotzdem liebe ich hochhackige Schuhe und Nagellack, das ist kein Widerspruch.“

Model und Miss Universe 2004 Jennifer Hawkins hat sich für die Australische marie claire nackig gemacht – unretouchiert und für einen guten Zweck, nämlich zugunsten der Butterfly Foundation, die die bei Essstörungen hilft. Im Portrait zu den Fotos heißt es:

She has also found herself in the guise of role model to young women. Modelling, she concedes, is fraught with difficulty when it comes to the issue of body image, and Jennifer is keen to emphasise that she’s always eaten healthily and stayed active to maintain her „athletic“ figure. It’s a shame, she adds, that young girls worry about their bodies, when „for so many years, later in life, you have to worry about that“.

Mehrere amerikanische Zeichentrickfiguren wurden gerade „überarbeitet”. Statt klein und knuddelig sehen sie nun schlanker und langmähniger aus. Die Feministing-Kommentator_innen sind gespalten.

Mehr Frauen in der Technikbranche und vor allem bei Existenzgründungen will techfluff.tv – und veröffentlicht eine Liste mit Vorbilder(innen).

Nach dem Erdbeben in Haiti werden obdachlose Frauen zunehmend Opfer von Gewalt, wie dieStandard.at berichtet.

Wie feministing.com schreibt, wurde der Mörder von George Tiller für schuldig befunden und bekam lebenslänglich. George Tiller war einer der letzten Abtreibungsdoktoren, der in den USA noch Spätabtreibungen durchführte.

Lantzschi von Medienelite.de machte uns auf folgendes Fundstück aufmerksam – gendergerechte Sprache gibt’s nun auch auf dem Einkaufszettel :). Seht selbst:

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Hilfe! Sie wollen doch helfen!

6. November 2009 von Susanne

Das Internetprojekt www.ess-stoerungen.net bietet jungen Menschen mit Essstörungen schnelle und unbürokratische Hilfe. Doch nun sind die Gelder für die Arbeit der sechs Psychologinnen, Erziehungswissenschaftlerinnen und Pädagoginnen ausgelaufen und der Fortbestand des Angebots unsicher. Deswegen haben die Initiatorinnen die Aktion 50 mal 500 ins Leben gerufen: Sie wollen 50 Städte dazu bringen, sie mit jährlich 500 Euro zu unterstützen. Geschäftsführerin Katrin Raabe sprach mit der Mädchenmannschaft:


Ihre Aktion 50 mal 500 ist aus der Not heraus geboren. Wie kam es zu dieser finanziellen Not?
Katrin Raabe: Ein Internetprojekt ist natürlich ein bundesweites Angebot, im Grunde kann man sogar von einem „weltweiten“ Angebot sprechen. Wir beraten Menschen aus dem ganz deutschsprachigen Raum: Aus der Bundesrepublik, aus Österreich und der Schweiz, zum Teil beraten wir aber auch deutschsprachige Mädchen und Frauen im Ausland. Für ein solches Projekt ist natürlich keine einzelne Stadt und auch kein einzelnes Bundesland zuständig. Nach unserem Ermessen müsste es für solche Angebote Bundesgelder geben. Bundesgelder werden aber nur für „innovative“, das heißt neue Projekte vergeben. Und dieses Kriterium erfüllen wir nicht, da es unser Projekt seit 2001 gibt. Wir scheitern hier also ganz einfach an den Hürden der Bürokratie. In den letzten drei Jahren haben wir uns über Stiftungsgelder der Stiftung „Herzenssache“ und der ARD-Fernsehlotterie „Ein Platz an der Sonne“ finanziert, die nun leider ausgelaufen sind.

Ist Deutschland (bzw. die Bundesregierung) noch gar nicht auf das Internet als „Ort“ sozialer Initiativen eingestellt?
Das würde ich so nicht sagen. Natürlich wird die Notwendigkeit solcher Projekte überall gesehen. Das Problem ist viel mehr, dass es für die nötige Arbeit keine Gelder gibt. Die Bundesregierung hat zum Beispiel die Kampagne „Leben hat Gewicht“ ins Leben gerufen. Mit dieser Kampagne soll die Öffentlichkeit für das Thema Essstörungen sensibilisiert werden. Leider hat aber auch „Leben hat Gewicht“ keine Gelder zu vergeben. Das finde ich sehr schade!

Wie sieht Ihre Arbeit denn genau aus?
Wir haben zwei verschiedene Angebote: Die E-Mail-Beratung und das betreute Diskussionsforum. Außerdem bietet unsere Internetseite www.ess-stoerungen.net eine Vielzahl von leicht verständlichen Informationen. Die Internetseite wurde im letzten Jahr von ca. 86.000 Menschen besucht, also mehr als 7000 Menschen im Monat. Im Augenblick haben wir mehr als doppelt so viele Besucher/innen. Die E-Mail-Beratung wird von essgestörten Menschen – vorwiegend Mädchen und junge Frauen – aber auch von Eltern und Fachleuten genutzt. Im letzten Jahr haben wir über tausend E-Mails beantwortet. Also zirka drei bis vier Mails pro Arbeitstag. Ich denke, dass die Nachfrage durch den hohen Bekanntheitsgrad, den wir zurzeit haben, noch steigen wird.

Sie nennen Ende November als Frist, bis wann entweder das Geld kommt oder das Projekt eingestellt werden muss. Wie stehen die Chancen momentan?
Tja, schwer zu sagen! Wir haben in letzter Zeit sehr großzügige Spenden bekommen – so zum Beispiel von der Kinder- und Jugendbuchautorin Cornelia Funke. Diese Spenden sind für uns ganz, ganz toll und wichtig, denn sie verschaffen uns mehrere Monate Zeit, die wir natürlich nutzen werden. Ob sich irgendeine langfristige Förderung findet, steht noch in den Sternen.

Ihre Aktion spricht die Städte an, aus denen Ihre Klientinnen und Klienten kommen. Kann man Sie auch als Privatperson unterstützen?
Ja, auf jeden Fall! Es gibt viele Möglichkeiten uns zu unterstützen! Zum Beispiel

  • durch Unterschriften: Wir haben auf unserer Seite www.ess-stoerungen.net eine Unterschriftenliste eingerichtet und freuen uns über Unterschriften.
  • Gerade die Fachwelt kann uns auch durch Statements zum Thema unterstützen: Diese Statements werden auf unserer Internetseite veröffentlicht.
  • Durch Spenden! Wir freuen uns auch über kleine Spenden! Wenn uns 5.000 Leute pro Jahr fünf Euro spenden, wäre unser Projekt auch gerettet. Und sicher gibt es auch genug Menschen, die zehn, 50 oder 100 Euro spenden können. Wir werden versuchen, auf unserer Internetseite einen „Onlinespendebutton“ über Paypal einzurichten – allerdings zahlt man dort auch Gebühren. Darum freuen wir uns auch über ganz „normale“ Spenden auf unser Konto: Mädchenhaus Heidelberg e.V., Kontonummer 2303523, Sparkasse Heidelberg, BLZ 67250020.
  • Durch Öffentlichkeitsarbeit! Wir haben viel davon, wenn unser Projekt bekannt gemacht wird – so finden sich vielleicht Sponsoren und/oder Menschen, die kleine Beiträge spenden. Wir freuen uns also, wenn diese Informationen per E-Mail und über das Netz verbreitet werden.
  • Durch politische Arbeit: 500 Euro sind ein Betrag, den jede noch so kleine Kommune aufbringen kann. Wir freuen uns daher über Menschen, die unsere Kampage „50 mal 500“ unterstützen. Das geht zum Beispiel über Leserbriefe an die Regionale Presse oder E-Mails an Stadträt/innen oder Politiker/innen.

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