Mädchenmannschaft

Für Feminist*innen und alle, die es werden wollen.

Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung

  • Am vergangenen Wochenende hat in Berlin wieder ein gruseliger Marsch von christlichen Fundamentalist/innen, völkisch Rechten und Konservativen stattgefunden, der sich gegen sexuelle und geschlechtliche Selbstbestimmung positioniert sowie sexistische und rassistische Bevölkerungspolitiken vertritt. Ein großes feministisches Bündnis stellte sich dagegen und forderte unter anderem die Abschaffung der viel diskutierten Paragraphen 218 und 219a. Das Bündnis für

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  • Heute wird im Bundestag der § 219a debattiert. Was es mit dem Paragraphen auf sich hat, erklärte Charlott anlässlich der Verurteilung der Ärztin Kristina Hänel im letzten November. Das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung rief daraufhin zu Protesten und zu einer Fotoaktion auf: „Weg mit § 219a!“. Diskutiert werden heute allerdings nur die Anträge von LINKE, Grünen und FDP – die

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  • Spätestens seit dem medial breit rezipierten Fall der Gießener Ärztin Kristina Hänel werden die Stimmen gegen § 219a immer lauter. Hänel wurde im November 2017 zu 6.000 Euro Strafe verurteilt, weil sie auf ihrer Web­seite schrieb, dass sie Informationen zu Schwanger­schafts­abbrüchen per Email zugänglich macht. Bereits dieser Satz wurde als Werbung nach §219a gewertet. Der Paragraph aus

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  • Seit Beginn der feministischen (Gegen-)Demonstrationen gegen die so genannten »Märsche für das Leben« oder »1.000 Kreuze für das Leben« berichtet die Mädchenmannschaft über die jährlich stattfinden Ansammlungen so genannter „Lebensschützer“, die mit ihren rechtskonservativ-völkischen und heteronormativen Parolen immer mehr öffentlichen Raum einnehmen. Im letzten Jahr schrieb accalmie einen bilderreichen Bericht zur Demo 2014 und fasste zusammen: Ei­nes der Pla­ka­te,

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  • In Berlin marschieren jedes Jahr christ­li­che Fun­da­men­ta­list_innen, Konservative und ex­tre­me Rech­te aus dem ge­sam­ten Bun­des­ge­biet „für das Leben“. Für „das Leben“ heißt für den „Bun­des­ver­band Le­bens­recht“, der zur De­mon­stra­tion auf­ruft, ge­gen das Recht auf kör­per­liche Selbstbestimmung, die Straffreiheit der durch §218 immer noch illegalisierter Schwangerschaftsabbrüche, Sterbehilfe und Prä­natal­diag­no­stik (PND) zu pro­testieren. Ei­nes der Pla­ka­te, das

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  • Manche Traditionen sind unschön: Jedes Jahr demonstrieren in Berlin aus der ganzen Republik anreisende rechtskonservative und antifeministische GegnerInnen der körperlichen Selbstbestimmung gegen Schwangerschaftsabbrüche.  Und manche Traditionen sind schön: Jedes Jahr formiert sich ein Bündnis aus queeren und feministischen Antifaschist_innen und demonstriert mit Trillerpfeifen, Konfetti, Sprechchören und viel Bildungsarbeit für das Recht auf körperliche und sexuelle Selbstbestimmung. Am

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  • Am Montag verlieh die Deutsche Bischhofskonferenz zum 11. Mal den Katholischen Medienpreis in den Kategorien „Printmedien“ und „Elektronische Medien“. Der Gewinn der beiden Kategorien ist mit jeweils 5000€ dotiert. Lara Katharina Fritzsche wurde in diesem Jahr für ihren Beitrag „Das Leben nach dem Tod in Utøya“ aus dem ZEITmagazin ausgezeichnet. Als Fritzsche ihren Preis entgegen

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