Was in der letzten Woche so gebloggt wurde:
Nina La Grande schreibt eine grandiose und verstörende Kritik des gedruckten Stück Übels, das sich „Bravo Girl“ nennt. Kostprobe:
Mir wird erklärt, wann man zu dick oder zu dünn ist. Wann Jungs mich für einen Nerd halten oder denken, dass ich unsexy bin. Ich habe nichts dagegen, pubertierenden Mädels ein paar Lebenstipps mit auf den Weg zu geben. Aber dieser Artikel zeigt den Leserinnen, dass sie eben sexy zu sein haben. Auch wenn die Bravo Girl schreibt, dass Mädchen nicht megaschlank sein müssen. Sie könnten auch mit einer tollen Art, einem „Mega-Klamottenstil“ (aber nicht zu knallig oder düster…) oder einer sexy Stimme anziehend wirken. Trotzdem müssen die Mädels irgendwie sexy sein!
Das Missy Blog hat einen Nachbericht zu einem Hacking-Workshop für Frauen auf der Transmediale in Berlin, was beim Lesen selbst in meinen eher technikunfähigen Ladyfingern den starken Wunsch erzeugt, an Elektronik herum zu basteln.
Die Missy Berlinale-Bloggerin Gaby schreibt unter anderem über den neuen Film von der stets toll angezogenen und immer intelligenten Mirandy July, „The Future“.
Nochmal Missy, die Neue: Mrs. Pepstein spricht mit Chris Köver über die neue Ausgabe.
In der Schweiz sollen Prostituierte ihre Bezahlung bald einklagen können, schreibt Sina. Das ist gut, weniger gut finde ich ihren Nebensatz über die Schweizer Bundesrichterinnen, die solche Regelungen bisher abgelehnt hätten, weil sie angeblich „insgeheim von Missgunst getrieben werden..“
Seit ÜBER EINEM JAHR ist die syrische Bloggerin Tal al-Mallouhi schon inhaftiert. Fest genommen wurde sie wegen „Spionage“, schreibt Opalkatze, auch ihr Computer wurde beschlagnahmt. Nun soll sie weiter fünf Jahre in Haft bleiben. Ihr Blog beschäftigte sich mit Menschenrechtsfragen, insbesondere der Situation der Palästinenser.
Diese intelligente Gedanken zum Thema „Warum wir nicht aufhören dürfen, über die Quote zu reden“, sind ein Balsam auf der Seele all derjenigen, die mittlerweile echt keinen Bock mehr auf die Diskussion haben. Aufgeschrieben hat sie Andrea Günter.
Cora Stephan ist gegen die Quote und schlägt etwas vor, das ihrer Meinung nach besser funktionieren sollte: Frauen sollen in jungen Jahren ruhig weniger arbeiten und Kinder bekommen. Sie haben nämlich andere Prioritäten. Die Lösung für Cora Stephan lautet: Männer sollen ruhig die Chefposten übernehmen, aber mit 50 in Rente gehen. dafür machen frauen eben erst ab Vierzig Karriere. Da schwingt jemand aber fröhlich die Flagge für die Geschlechterdifferenz..
Ui, groovy! Das Blog Spielfeldschnitte hat eine Playlist für die Frauen WM zusammen gestellt.
Eingetragene Partnerschaften FTW! Sowohl die anglikanische Kirche, als auch Facebook führen diesen Beziehungsstatus bei sich ein, kann man auf queernews nachlesen.
Antje Schrupp bloggt über den Krawattenstreit im Bundestag.
leonie kommentiert auf dem Mädchenblog die Bemühungen des US-amerikanischen Repräsentantenhauses, die Gesundheit von Frauen in Gefahr zu bringen und wünscht „weiterhin fröhliches Menstruieren“, auch beim Sex. Wie das besser geht, könnt ihr hier nachlesen.
Für eine bessere Vernetzung der (feministischen) Websphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!

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