Homophobie im Rap, beim Fußball und in der CDU

Dieser Text ist Teil 68 von 388 der Serie Kurz notiert

Einen Podcast mit der queer/feministischen Rapperin Sookee über HipHop, Sexismus, Homophobie aber auch progressiven Beispielen in der Rap-Musik findet ihr auf dem Ficko-Magazin.

Katar soll die Männerfußball-WM 2022 ausrichten. Homosexualität ist in Katar verboten und steht unter Strafe. Fifa-Präsident Joseph Blatter gibt lesbischen und schwulen Fans (bzw. den Spielern) gute Ratschläge zu diesem Problem: Abstinenz.

Über erste Erfolge der britischen Pink-stinks-Kampagne könnt ihr im Freitag lesen.

Ekelhaft: Unionsfraktionschef Kauder sagte in einem Interview mit der Berliner Zeitung, dass er nicht glaube, dass Kinder sich wünschten, in einer homosexuellen Partnerschaft aufzuwachsen. Die partnerschaftliche Verbindung von Homophobie und Populismus sorgt allerdings berechtigterweise für Kritik.

Das Gunda Werner Institut der Heinrich Böll Stiftung veröffentlichte ein Essay von Gitti Hentschel: „Friedens- und Sicherheitspolitik braucht Geschlechteranalysen“.

Auch in den USA wird Netzneutralität auf feministischen Seiten wie feministing.com diskutiert.

7 Kommentare zu „Homophobie im Rap, beim Fußball und in der CDU

  1. Das schlimme an dem Kauder-Interview ist aber auch, dass die Journalisten da beide nicht nachhaken, sondern gleich zu Stuttgart-21 übergehen.

  2. Ich wäre lieber in einer homosexuellen Beziehung aufgewachsen und nicht von einem Homohasser in der Kindheit über Jahre mißbraucht worden. Es sind im Regelfall, in heterosexuellen Beziehungen lebende Männer, in erschreckendem Umfang Priester und etablierte Gutmänner welche sich an Kindern vergreifen, Frauen vergewaltigen und Hass gegen Menschen publizieren welche nicht in ihre Schublade und hinter ihre Fassaden passen.
    http://dreckschleuder.info/blog/?p=3320

  3. Na, den Spieß umdrehen und DEN heterosexuellen Mann an sich dämonisieren bringt es aber auch nicht.

    Das Problem daran, in einer homosexuellen Beziehung aufzuwachsen, liegt, denke ich, vor allem in der Außenwahrnehmung, die in Ausgrenzung (des Kindes) münden kann. Da hilft aber nur, an der Akzeptanz gegenüber homosexuellen Paaren zu arbeiten. Es handelt sich eben um ein Problem, das Pioniere auf egal welchem Gebiet immer antreffen, und von dem ich nicht weiß, wie es zu umgehen wäre.

    Ein weiteres „Problem“ könnte evtl. das fehlende Genderspezifische Rollenmodell sein (je nach Geschlecht des Kindes bzw. der Eltern). Wobei ich das gar nicht als Problem, sondern eher als Chance sehe.

Kommentare sind geschlossen.

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