Sie hatte nichts Unrechtes getan, trotzdem nahm man Judoka Rena „Rusty“ Kanokogi ihre Goldmedaille wieder ab. Sie war bei den New York State YMCA Judo-Meisterschaften für ein verletztes Teammitglied eingesprungen. Die Regeln schlossen Teilnehmerinnen nicht aus, getraut hatte sich bisher aber keine. Mit kurzen Haaren und getapeten Brüsten fiel sie zunächst nicht auf – bis sie den Kampf gewonnen und ihrem Team zum Sieg verholfen hatte.
She was pulled aside and forced to admit she was a woman or else her teammates would have been stripped of the title.
„It was very demeaning, painful,“ she said.
„It was a horrible feeling – like I did something wrong by being a woman.“
Kanokogi wurde zur Kämpferin für gleiche Rechte und „Mutter des Frauenjudo“. Sie nahm eine Hypothek auf, um die ersten Judo-Weltmeisterschaften für Frauen 1980 zu finanzieren und war die treibende Kraft hinter der Zulassung als olympische Sportart 1988. Letzten Freitag verlieh ihr die New Yorker YMCA endlich ihre Goldmedaille.
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