Geht leider gar nicht: olympisches Frauenturnen

von Meredith

Die olympischen Spiele interessieren mich, wie alle anderen Profisportwettbewerbe außer Fussball, praktisch nicht. Was ich aber zugegebenermaßen immer wieder gerne gesehen habe, ist: Turnen. Spezifisch, Frauenturnen. Das liegt zum einen an diversen biografischen Anteilen. Zum anderen bereitet es mir, und vermutlich der großen Gemeinschaft der Turnfans auch, vor allem ästhetische Freude, leichten, geschmeidigen Menschen dabei zu zusehen, wie sie wahnsinnig anspruchsvolle Tricks vollziehen, und absolute Körperbeherrschung dabei zeigen.

Das Problem ist leider: Der internationale Frauenturnsport ist wahrscheinlich eine der brutalsten Disziplinen überhaupt. Die Anmut, welche die jungen Damen am Stufenbarren und auf dem Boden an den Tag legen, entsteht nur unter extremem Druck und steinhartem Training. Wer das Thema ein bisschen verfolgt hat, hat vermutlich schon von den Dressuranstalten des chinesischen Kaders gehört; aber auch in den USA oder Russland geht es Turnerinnen körperlich nicht viel besser.

He Kexin ist vermutlich erst 14, turnt aber bei den olympischen Spielen.

Während Männer eigentlich erst nach der Pubertät anfangen können, auszutrainieren, endet eine Turnerkarriere für die meisten Frauen mit: 20. Die Journalistin Diane Francis bezeichnet den professionellen Turnsport als Kindesmissbrauch. Sie schreibt, dass eine Turnerinnenausbildung bei Mädchen im Alter von fünf, sechs Jahren beginnt und ab diesem Zeitpunkt ein geradezu gewalttätiger Kampf gegen die Pubertät sei. Wenn so eine Turnerin dann durch ist, hat sie nicht nur keine Zukunft im Sport, sondern auch einen kaputten Körper. Doch um die Punktzahlen zu erreichen, sind Niedrigstgewicht und Kinderformen nunmal nötig – bei den Männern geht es viel mehr um die Kraft, also, um ein erwachsenes Attribut.

Während sich die Beweise verdichten, dass China mindestens ein 14-jähriges Mädchen aufgestellt hat (die Altersuntergrenze ist 16) und Jacques Rogge vom IOC dazu nur mit den Achseln zuckt, offenbart sich der Turnsport als ein weiteres Gebiet, auf dem Mädchenkörper geschunden werden. Natürlich ist Hochleistungssport fast immer gesundheitsschädlich, das beschränkt sich nicht auf Turnerinnen und schon gar nicht auf Frauen. Und gerade die US-Turnerinnen werden ja nicht versklavt oder zu ihrem Glück gezwungen. Aber die Tatsache, dass schon kleine Mädchen in diese Maschinerie kommen, ihren Körper nicht erlaubt wird, sich zu entwickeln, und sie dann, sobald sie erwachsen sind, ausgespuckt werden – das offebart doch eine frappierende Missachtung des weiblichen Körpers. Zu fragen ist, wieso die Turnregeln eigentlich nicht an ein halbwegs natürliches Frauenkörperbild angepasst werden können? Und wieso ein weiteres riesiges, profitables System auf der Zerstörung weiblicher Körper aufgebaut werden kann, in einem Bereich der angeblich irgendwann mal etwas mit Fairness und Chancengleichheit zu tun hatte. Aber, stimmt: Wir sind ja bei den Olympischen Spielen und das ist nun mal die wichtigste Plattform für das Turnen.

Schade, denn Turnen ist ein so schöner Sport. Doch letztlich ist es bei diesen Bedingungen so, dass wer sich das gern ansieht, genau so gut voller Freude und ganz bewusst Produkte aus Kinderarbeit kaufen kann.




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Eintrag geschrieben: Samstag, 16. August 2008 um 16:17 Uhr unter Gewalt, Körper. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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29 Kommentare

  1. Lessing sagt:

    Schätze, den Chinesen ist es wurscht, ob der betreffende Körper weiblich oder männlich ist, Hauptsache, er fährt Medaillen ein, egal, wie. Selbst wenn dein etwas konstruiert wirkendes Statement zutreffen sollte: Guck‘ dir mal an, wie viele Leute die pro Jahr z.B. hinrichten und wie viele davon Männer sind.

    Ist denen generell schnuppe, ist also nicht sexistisch.

    Und: Würde man den Mädels das Turnen verbieten, dann hieße es eben postwendend, die würden unterdrückt und könnten ihre Fähigkeiten nicht frei entwickeln, während man die Jungs lässt usw. – eine richtige Feministin kann sich immer irgendeine Benachteiligung daher konstruieren.

    „(…) offenbart sich der Turnsport als ein weiteres Gebiet, auf dem Mädchenkörper geschunden werden.“

    Während Jungs/Männer immer und überall mit Samthandschuhen angefasst werden? Die armen, immer und überall geschundenen Frauen…

    Ach, ganz einfache Lösung: Frauen die Teilnahme an Olympia verbieten. Dann muss man sich so was nicht mehr anhören…

  2. Lini sagt:

    @Lessing: Wow. Echt beeindruckend konstruktiver Vorschlag. Hut ab!

  3. Meredith sagt:

    Lessing, nur weil man auf ein bestimmtes Problem hinweist, heißt das doch längst nicht, dass man alle anderen Probleme ignoriert. Im übrigen, wenn du den Post genauer gelesen hättest, wäre dir aufgefallen, dass es nicht um ausschließlich um China sondern um den Sport an sich geht.
    Und was den Rest deines Kommentars betrifft, schließe ich mich Lini an.

  4. Goofos sagt:

    Meredith, ehrlich, das war ja sowas von feministisch korrekt formuliert. Ist dir das eigentlich nicht peinlich?

    „Die Journalistin Diane Francis bezeichnet den professionellen Turnsport als Kindesmissbrauch“

    Auf sowas lass ich mich ja noch ein, kein Bezug auf nur Mädchen, Jungs oder nur auf Frauenturnen.

    „Während Männer eigentlich erst nach der Pubertät anfangen können, auszutrainieren,“

    Das ist entweder schlichtweg gelogen oder man stellt damit eine neue Theorie auf wann die Pubertät bei Jungs endet.

    „Der internationale Frauenturnsport ist wahrscheinlich eine der brutalsten Disziplinen überhaupt.“

    Ist das so einfach festzustellen? Das ist ganz bestimmt nicht nur im Frauenturnsport so. Ich würde sogar behaupten das betrifft nicht mal nur den Sport, vorallem in China.

    „Wer das Thema ein bisschen verfolgt hat, hat vermutlich schon von den Dressuranstalten des chinesischen Kaders gehört;…“

    Ja, aber:

    „…aber auch in den USA oder Russland geht es Turnerinnen körperlich nicht viel besser.“

    Nur Turnerinnen? Ich finde ein großes „I“ hier richtiger.

    Wenigstens bekommst du da noch etwas die Kurve:

    „Natürlich ist Hochleistungssport fast immer gesundheitsschädlich, das beschränkt sich nicht auf Turnerinnen und schon gar nicht auf Frauen.“

    Insgesamt ist das kein schöner Beitrag der eher in die EMMA passen würde. Wenn bei dem Thema so getan wird, als ob das nur Mädchen betreffen würde obwohl richtiger „Kinder“ wäre und als ob das nur im Frauenturnen so wäre, kann man bei mir auch nicht gerade auf Solidarität hoffen oder, dass ich da mitziehe.

  5. Goofos sagt:

    Selbst wenn man das nur auf ein eingegrenztes Problem beschränkt, finde ich muss nicht so getan werden, als ob Frauenturnen das brutalste überhaupt ist und Jungs von sowas gar nicht betroffen wären. Ich bitte wirklich um eine kleine Korrektur von deinem Text.

  6. Leser sagt:

    Von den chinesischen Drillanstalten habe ich auch eine Reportage gesehen, da waren aber komischerweise kleine Mädchen und kleine Jungen, die bis aufs letzte gedrillt wurden.

    Bei den kleinen Jungen ist es natürlich sch.egal, ob ihre Körper geschunden werden, sie darunter leiden oder sonstiges, genauso wie in Deutschland der weit überwiegende Teil von tödlichen Arbeitsunfällen den Männern wiederfährt, aber auch auf dem Arbeitsmarkt werden ja nur Frauen diskrimminiert. So langsam glaube ich, dass ihr auf wirkliche Gleichberechtigung (also auch die der Männer) spuckt.

  7. Anna sagt:

    Ähm, was genau haben Arbeitsunfälle mit turnen zu tun?

    Es steht jedem frei, sich vielleicht eher einen der Maskulinistenblogs zu suchen, um sich dort über die bösen Frauen aufzuregen, denen die Männer total egal sind.
    Hier sind solche Verschwörungstheorien unangebracht. Danke.

    Goofos, worum es (Meredith) geht, ist das zB ein Fabian Hambüchen zum Mann heranwachsen darf und was er kann auch erst dann wirklich interessant wurde, als er eben erwachsen wurde. Auch wenn der natürlich als Kind auch schon geturnt hat. Somit hat auch ein Trainer ein gewisses Interesse daran, dass der männliche Turner nicht mit 18 völlig zerschunden in sich zusammenfällt, bildlich gesprochen.

    Frauen hingegen müssen so lange wie möglich Mädchen bleiben, die Pubertät wird teilweise mittels Medikamenten hinaus gezögert und wenn sie irgendwann nicht mehr aufzuhalten ist, sind sie weg vom Fenster. Was ihnen bleibt sind zerstörte Körper und Langzeitschäden wie zB Unfruchtbarkeit etc. Und gerade dafür braucht es keine chinesische Drillanstalten, ich kenne genug rhythmische Sportgymnastinnen, die inzwischen erwachsen sind und einige der oben genannten Probleme haben.

  8. Lessing sagt:

    Oh Gott, tut mir grad der Kopf weh…

    Ihr jammert hier über die weltweite Situation von Frauen – überseht aber, dass es Männern da keinen Deut besser geht, eher schlechter.

    „@Lessing: Wow. Echt beeindruckend konstruktiver Vorschlag. Hut ab!“

    Mach‘ ’nen besseren Vorschlag, los, dann Hut auf. Lässt man sie teilnehmen, heißt es, man nimmt sie zu hart ran, schindet sie. Lässt man sie nicht teilnehmen, ist es auch nicht recht. Also was, bitte?

    „Lessing, nur weil man auf ein bestimmtes Problem hinweist, heißt das doch längst nicht, dass man alle anderen Probleme ignoriert.“

    Hier schon. Denk‘ mal nach. Ihr ignoriert doch alles außer eurer eigenen wohlstandsdeutschen Bauchnabelbeschau.

  9. Lessing sagt:

    „Ähm, was genau haben Arbeitsunfälle mit turnen zu tun?“

    Stell’s dir so vor:

    Frau beklagt sich, sie wäre ja total diskriminiert, weil Frauen in China mit 14 Hühnerfüße essen müssten (was Männer da auch tun müssen, aber egal).

    Als Mann liest man da eben die Nachrichten und sieht, dass HIERZULANDE täglich Kerle von irgendwelchen Gerüsten fallen und von Baggern überrollt werden, während Frauen in der Brigitte lesen, wie schwer sie’s doch haben, weil gerade der Petersilie teuer ist.

    Man versteht nicht ganz, wo euer verdammtes Wohlstands-Problem eigentlich ist.

  10. Lessing sagt:

    „Maskulistenblogs“…

    Sobald man denkt, wird man stigmatisiert…

    Wenn ihr das da Geschriebene mal widerlegen würdet…

    Geht eben nicht, ne?

    Wissenschaftlich betrachtet: solange bleibt das aber eben die verdammte Wahrheit.

  11. Lini sagt:

    @Lessing: Meredith hat diesen Vorschlag bereits gemacht: „Zu fragen ist, wieso die Turnregeln eigentlich nicht an ein halbwegs natürliches Frauenkörperbild angepasst werden können?“ Davon abgesehen hab ich noch nie die Brigitte gelesen, und ich schätze mal, dein deutscher Wohlstandsbauch ist auch nicht gerade kleiner als meiner. Wo kommt diese aufgebauschte und irrationale Wut her, die aus deinen postings herausklingt? Bist du gerade verlassen worden? Daran bin ich auch nicht schuld, trotzdem: I’m sorry… Die Frauen sollte man echt alle erschießen…

  12. Lessing sagt:

    Werde ich froh sein, wenn dieser Krieg gegen die Dummheit endet…

    Vielleicht nehme ich dann auch mal ’ne Frau für voll. :)

  13. Leser sagt:

    @ Anna

    Mein obiger Beitrag hat nicht umsonst zwei Abschnitte, da der zweite Abschnitt sich eher mit der Argumentationsweise in diesem Blog beschäftigt und den Beitrag über das Turnen nur noch als Beleg benutzt, wie auch das Thema Diskrimminierung am Arbeitsmarkt, als zweiter Beleg herangezogen wird.

    Um es für Anna nocheinmal klar zu sagen: Die Themen haben gemeinsam, wie sie in diesem Blog behandelt werden, also die Situation der Frauen/Mädchen wird beleuchtet und beklagt die Situation der Männer ignoriert.

    Dessweiteren möchte ich darauf hinweisen, dass die wesentlich höheren tödlichen Arbeitsunfälle keine Verschwörungstheorie sind, sondern ein Faktum.

    Fabian Hambüchen ist ein deutscher Athlet und hat somit auch nicht die chinesischen Drillanstalten, wie ein chinesisches Mädchen oder ein chinesischer Junge besucht. Somit hatte er Glück, das die deutschen Methoden etwas humaner sind als die chinesischen.

    Die Behauptung, dass männliche Athleten geschont werden, während weibliche härter rangenommen werden ist Unsinn, da es bei beiden Geschlechtern extrem wichtig ist, die Knochen und Gelenke geschmeidig zu machen und geschmeidig zu halten.

  14. Lini sagt:

    Würde mich wundern. Denn sowas muss auf Gegenseitigkeit beruhen.

  15. Goofos sagt:

    @Anna, mal davon abgesehen, dass es hauptsächlich um geschundene Kinder in China geht, müssen die Männer auch schon in Kindesalter gedrillt (und nicht fröhlich aus Spaß geturnt) werden um mit 18 überhaupt die geforderte Beweglichkeit und Kraft zu haben. Obwohl ja schon allein die „18“ irgendwo lächerlich ist. Wie erklärst du dir sonst z.B. das:

    http://de.geocities.com/poliwirt/mensch3.html

    „Frauen hingegen müssen so lange wie möglich Mädchen bleiben, die Pubertät wird teilweise mittels Medikamenten hinaus gezögert“

    Davon steht in dem Text nichts, ist mir auch nicht bekannt, nie gehört. Ich will nicht stur behaupten das wäre nicht so, aber würde mich doch eher über einen neutralen Link freuen, wo man das etwas nachlesen könnte.

    Ansonsten finde ich einfach blöd wie hier aus geschundenen Kindern nur Mädchen werden und bei Jungs alles ok ist, selbst für einen Artikel der sich um Turnerinnen dreht. Leider ist es an den Stellen, wo es neutral formuliert sein sollte, nicht neutral. Nö, es wird sogar der Eindruck vermittelt Jungs wären überhaupt nicht betroffen.

  16. Lessing sagt:

    Lini…

    Erstens habe ich keinen Bauch, das ist eine Erfahrung, die ich gerne anderen überlasse, ich bin Triathlet.

    Zweitens verstehst du nicht ganz, worum es geht. Ich bin nicht verlassen worden noch sonst was. Persönliches zählt in meinem Universum nicht.

    Mich kotzt Unrecht an. Tierisch. Ich hasse Unrecht.

    Und da gerade Unrecht geschieht, handle ich.

    Easy. :)

  17. Leser sagt:

    @ Lini
    Es ist wirklich bezeichnend, dass du nach Lessings Aufforderung die Behauptung, dass Jungen genauso betroffen sind, zu widerlegen, mit einer Frage („Bist du gerade verlassen worden“) und einer Aussage („die Frauen sollte man alle erschießen“) antwortest, die andere Ansichten diskreditieren sollen, da sie nicht in deine feministische Version von Wahrheit passen.

  18. Lini sagt:

    @Lessing: Sehr überzeugend. Wenn du wirklich Unrecht hassen würdest, dann würdest du, selbst wenn du an Merediths Bericht etwas auszusetzen hast, wohl kaum so was schreiben: „Ihr jammert hier über die weltweite Situation von Frauen – überseht aber, dass es Männern da keinen Deut besser geht, eher schlechter.“ Es geht vielen Frauen weltweit in ganz schön vielen Beziehungen schlechter als Männern, in der Masse gesehen. In den niedrigsten Kasten in Indien stehen die Frauen immer noch unter den Männern, in Ländern mit Ein-Kind-Politik gibt es pro Jahrgang auf 1000 Jungs 700 Mädchen, Menschenhandel betrifft vornehmlich Frauen und Mädchen, 6000 Mädchen pro Tag werden genitalverstümmelt, werden nie sexuelle Erfüllung erleben wenn sie nicht gleich daran krepieren – aber wozu mach ich mir die Mühe? Als normal informierter Mensch weißt du das alles. Darum eben hab ich den Eindruck, dass deine statements nicht aus Abscheu gegen Unrecht, sondern aufgrund irgendeiner Wut geschrieben worden sind. Ich hasse auch Unrecht, ob du’s glaubst oder nicht…

  19. Lessing sagt:

    Ich glaub’s nicht.

    Ist mir auch egal. Solange Männer hierzulande diskriminiert und regelrecht gehasst werden, während sie euch den Dreck nachräumen, warum sollte ich mich dann darum scheren, dass Frauen – angeblich – anderswo diskriminiert werden (aber trotzdem überall länger leben)?

    Wo und wie geht es Frauen denn schlechter?

  20. Anna sagt:

    Wie wäre es denn, wenn ihr euch eine „Jungsmannschaft“ einrichtet und da mal über das ganze Unrecht, das den Männern immer widerfährt berichtet? So ein simpler WordPress-Blog ist sehr schnell aufgemacht!

    Mich macht das KRANK, dass JEDESMAL hier irgendeiner daher kommt mit „aber die Männer!“.
    Das Wort „Verschwörungstheorien“ geht genau in die Richtung, da geht es mir nicht um Hambüchen, sondern um dieses dauernde Gejammere, dass wir ja die Jungs ignorieren würden und wasweißich. Ob Deine Arbeitsunfälle eine Verschwörungstheorie sind oder nicht, ist mir gerade sehr egal, aber was haben sie mit China oder Turnern zu tun? Nichts! Außer natürlich ein Turner fällt bei der Kür vom Reck und bricht sich was, schon klar. Bevor ich da auch wieder belehrt werde.

    Das geht mir dermaßen auf den Zünder, ich kann es gar nicht in Worte fassen gerade.

    Und das allerallerallerschlimmste ist, dass genau das der Grund ist, warum die „alten Feministinnen“ sich mal lieber ohne die Männer emanzipiert haben. Und da wird es genug geben, die wenn sie das hier lesen sich zurück lehnen, lächeln und sagen: „Seht ihr Mädels, genau deswegen haben wir damals die Frauencafés aufgemacht und genau deswegen halten wir Euch und Euren Ansatz für naiv. Schaut Euch doch an, wie sie sich aufführen!“

    Die Situation der Männer wird hier nicht ignoriert. Es bietet sich vielleicht an, mal mehr Beiträge zu lesen. Aber dann geht ja die Polemik an den Arsch, und das wollen wir natürlich nicht!

  21. Lini sagt:

    @Lessing: „Wo und wie geht es Frauen denn schlechter?“ HÄÄ? Und das, was ich aufgezählt habe gilt wohl nichts? Ok – Diskussion abgebrochen

  22. Lessing sagt:

    Anna…

    Wir brauchen keine Jungsmannschaft, das nennt sich „Internet“. Wir haben das erfunden und da dürft ihr rumtoben, ne?

    Ist klar, dass du es nicht gerne hörst, wenn jemand was richtig stellt. Und über die „Männer“ spricht, so, als wären das Menschen. Ist klar.

    Und Arbeitsunfälle… Na, scheißegal. Passiert trotzdem, auch wenn’s dir nicht gefällt. Deck‘ mal das Dach, unter dem du gegen Männer Partei nimmst, dann sehen wir weiter.

    Und die Feministinnen… „heterosexuell ist böse!!!“. Na, prima. Ihr seid jahrzehntelang irgendwelchen Homosexuellen nachgerannt… Toll!

  23. Anna sagt:

    Lini hat ganz recht, da ist echt jedes weiter Wort überflüssig und verschwendet.

  24. Lessing sagt:

    Lini, aber dir geht’s doch ganz gut hier, ne?

    Wer bezahlt das? Hm?

    Frauen beschneiden sich übrigens selber, mit einer Hingabe… selbst die Islamisten konnten damit nicht aufräumen… dürfen sie auch gar nicht. Nur Frauen dürfen – und machen – das.

  25. Leser sagt:

    >>Ob Deine Arbeitsunfälle eine Verschwörungstheorie sind oder nicht, ist mir gerade sehr egal, aber was haben sie mit China oder Turnern zu tun? <>Schaut Euch doch an, wie sie sich aufführen!”<<

    Ja, schaut sie euch an, diese Machos, die es wagen feministische Wahrheiten zu kritisieren und ihre eigene Meinung zu sagen. Unverschämtheit sowas!

  26. Lini sagt:

    „Wir haben das erfunden und da dürft ihr rumtoben, ne?“ Besonders du, wa? Sich mit fremden Federn schmücken – wie beeindruckend. Zisch doch ab endlich

  27. Lessing sagt:

    „HÄÄ? Und das, was ich aufgezählt habe gilt wohl nichts?

    Nö.

    Erstens: Der ganze Mist entpuppt sich ja doch nur wieder als Lüge, so wie immer.

    Zweitens: Warum sollte ich mich hierzulande diskriminieren lassen, weil Frauen anderswo nicht selber klar kommen?

    Ich habe mein ganzes Leben lang Frauen unterstützt. Na, kommt doch mal endlich selber klar.

  28. Susanne sagt:

    Schön, dass wir drüber gesprochen haben. Diese Diskussion ist hiermit geschlossen. Und wer die Netiquette nicht lesen kann und hier nur seine stupiden Kotzeflecken hinterlässt, die er auch überall anders im Internet hinklecksen kann, der wird hier nicht mehr kommentieren.

    P.S.: Ach, und noch eine Bitte an alle ernsthaft Diskutierenden, vielleicht beim nächsten Mal lächelnd vorbeischlendern, wenn wieder mal jemand den Weg hierhergefunden hat, der eigentlich nur Gutes im Sinn hat – nämlich jemandem innerhalb von drei, vier Kommentaren zum „Bingo!“ zu verhelfen.

    P.P.S.: Und, pssst, es ist/sind immer der/die gleichen seit Anbeginn dieses Weblogs (sagt mir jedenfalls die IP) – alles also halb so wild.