Weiße Wut, Körpernormierungen und geduldete Gewalt – kurz verlinkt

von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 263 von 333 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Artikel

Magda hat in Leipzig ihren Vortrag „Mein Fett ist Politisch“ gehalten. Dazu hat der Leipziger Studi-Radiosender mephisto 97.6 einen kurzen Radiobeitrag gemacht.

Das Migazin interviewte Dr. Yasemin Shooman zur wissenschaftlichen Untersuchung der Repräsentation migratisierter Menschen in den Medien.

Die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh ruft unter dem Motto „900 x 10 Euro“ zu Spenden auf für pathologische und toxikologische Nachuntersuchungen, um die Brand- und Todesursache von Oury Jalloh aufzuklären.

Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter e.V. (VAMV) weist in einer Pressemitteilung darauf hin, dass bei der aktuellen SGB II-Reform Kürzungen zu Lasten der Kinder von Alleinerziehenden drohen. So heißt es: „Die geplante ‚Klarstellung‘ führt unterm Strich dazu, dass die Existenz des Kindes nicht gedeckt wäre.“

Noch/ schon auf der Suche nach einem Kalender für das Jahr 2015? Die Mädchengruppe um den Mädchenjahreskalender gibt nun im zweiten Jahr ihren politisch-feministischen Taschenkalender heraus.

Englischsprachige Artikel

Bei der Washington Post erklärt Carol Anderson, warum es in Ferguson nicht um Schwarzen Ärger gegen Polizeibeamt_innen geht, sondern um weiße Wut und einen Backlash gegen antirassistische Fortschritte.

Auch Mia McKenzie bei Black Girl Dangerous schreibt über Ferguson, die Ausschreitungen, und was Gewalt in diesem Zusammenhang wirklich bedeutet.

Absolut lesenswert: „So You Can Fuck Us; What’s Next? Going Beyond Sex With Trans Women„.

Roxane Gray kommentiert beim Guardian die Debatte um Bill Cosby und rape culture und fordert auf endlich Betroffenen zu glauben.

Bei The Daily Beast erinnert Asawin Suebsaeng daran, wie viele Film- und Popstars bereits Übergriffe und sexualisierte Gewalt verübt haben – was ihrer allgemeinen Beliebtheit aber keinen Abbruch tut.

„A really bad month“: Einen kurzen Bericht über eine ungeplante und dann beendete Schwangerschaft in gezeichneter Form gibt es bei The Hairpin.

Termine in Berlin und Frankfurt am Main nach dem Klick:

Kundgebung in Berlin am 29. November: Die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V. (ISD) ruft ab 15:30 Uhr am Pariser Platz zu einer Kundgebung auf. Es wird in Solidarität mit den Aktivist_innen in und um Ferguson demonstriert (Facebook-Link). Bringt Kerzen und Transparente (z.B. mit #FergusonIsEverywhere und #BlackLifeMatters).

Benefizkonzert in Frankfurt a.M. am 30. November: Das Konzert mit der Gitarristin Heike Mathiessen findet zu Gunsten des Archivs Frau und Musik, welches aufgrund von Sparmaßnahmen existenziell bedroht ist, statt.

Filmvorführung in Berlin am 2.Dezember: Bei dieser Deutschlandpremiere wird der Film Vessel gezeigt. Dieser zeigt die Arbeit der Organisation Women on Waves, die nationale Gesetze umgeht, indem sie Abtreibungen auf einem Schiff in internationalen Gewässern anbietet.

Podiumsdiskussion in Berlin am 3. Dezember: “Bewegungsgespräch: Der organisierte Hass. Was tun gegen Antifeminismus?!” im Taz-Café. Mit: Ilse Lenz (Ruhr-Universität Bochum), Evrim Sommer (MdA, frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE), Magda Albrecht (Mädchenmannschaft.net) und Doris Liebscher (HU Berlin). Moderation: Sebastian Scheele, TU Berlin.




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Eintrag geschrieben: Donnerstag, 27. November 2014 um 9:00 Uhr unter Verlinkt. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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