Einträge von Helga


Samstagabendbeat mit M.I.A.

11. Februar 2012 von Helga

Für den Telegraph lobt Lucy Jones an M.I.A.s neuen Video zu „Bad Girls“, dass sie weiter ein Badass ist. Mehr muss frau dazu auch nicht sagen:


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Wie LEGO vom Kinder- zum Jungenspielzeug wurde

10. Februar 2012 von Helga

Ein Mädchen mit roten Haaren und Jeanslatzhose hält ein buntes Legohaus in den Händen. Davor die Aufschrift: What it is is beautiful.Vor einiger Zeit erst wurde eine alte Legowerbung durch die Twitter- und Blogosphäre gereicht. Eine Werbung aus der „guten alten Zeit“, als Lego noch für Kinder war. Bis heute scheint es aber für Mädchen uninterssant geworden zu sein, denn kurz darauf verkündete Lego, endlich eine Produktserie für Mädchen aufgelegt zu haben.
Wer jetzt schlimmes ahnt – ja, es ist alles pink, die Figuren sehen mehr aus wie Barbies und der Bastel- und Baueffekt ist völlig in den Hintergrund getreten. Vor allem ist es nichts Neues, wie Anita Sarkeesian in Feminist Frequency anschau­lich darstellt, sondern reiht sich ein in mehrere gescheiterte Versuche, Lego zu „pinkifzieren“. (Beim Klick auf CC gibt es Untertitel, auch in Deutsch.)

Aber warum stehen Mädchen heute so wenig auf Lego? Zufall war es nicht. Dahinter stehen jahrelange Marketingkampagnen, die Lego ein eindeutiges Image als „Jungenspielzeug“ gaben: (weiterlesen …)


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Satelliten, Supernovae und das Sonnensystem

6. Februar 2012 von Helga
Dieser Text ist Teil 95 von 94 der Serie WWW Girls

In jeder Folge der WWW Girls stellen wir euch eine Bloggerin und ihr Weblog vor. Heute:

Astronomers do it at Night

Wie heißt du?
Mein Name ist Carolin Liefke, meine Freunde nennen mich Caro.

Seit wann bloggst du?
Im März 2009 hat ein Bekannter mich gefragt, ob ich bei seinem Astronomie-Blog Lichtecho mitmachen möchte. Inziwschen sind wir dort zu viert. Seit April 2009 habe ich außerdem meinen eigenen Blog Astronomers do it at Night bei den KosmoLogs.

Drei Bloggerinnen mit weißen Laptops auf denen der Venusspiegel prangt, darum der Slogan - Feminists of the WWW: unite

(c) Frl. Zucker, fraeuleinzucker.blogspot.com

Warum hast du damit angefangen?
Ich habe schon in der Schulzeit und während des Studiums immer Artikel für Zeitschriften geschrieben, und ein Blog ist ja sozusagen eine Zeitung im Internet die jeder lesen kann.

Worüber schreibst du?
Ich bin fasziniert von Sonne, Mond und Sternen (aber nicht von Horoskopen…) seit ich 13 Jahre alt bin. Diese Begeisterung möchte ich mit anderen teilen.

Was dir ohne Internet nicht passiert wäre:
Wenn ich so drüber nachdenke – ich glaube mein ganzes Leben würde völlig anders aussehen. Ich bin zum Beispiel seit vielen Jahren schon auch in Astronomie-Internetforen wie dem Astrotreff unterwegs und habe darüber viele gute Freunde aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz kennengelernt – ohne das Internet hätten wir uns Offline vermutlich nie getroffen.

Wovon braucht das Internet mehr:
Ordnung. Es gibt viele richtig tolle Webseiten, aber kaum einer kennt sie. Andere Webseiten sind veraltet oder es steht Unsinn drin. Und leider kann man als Leser gar nicht so einfach erkennen, welche Webseiten gut und welche schlecht sind.

Frauen* im Web…
…sollten zeigen was sie so drauf haben!

Deine tägliche Web-Lektüre:
Erstmal News-Seiten wie die von Spiegel Online, Focus oder der Zeit. Dann klappere ich verschiedene Internetforen ab, in denen ich Mitglied bin, unter anderem auch die Community von Cybermentor, wo sich naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen und Frauen tummeln. Und, ich gebe es zu, auch Facebook.

Tipps und Bewerbungen für die WWW Girls an post(at)maedchenmannschaft.net.


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Selbermach-Sonntag (5.2.12)

5. Februar 2012 von Helga

Sepiabild eines kleinen Mädchens beim Spielen Die „Schmerzensmännerdebatte“ will nicht aufhören, ist aber bestimmt nicht alles gewesen diese Woche. Was haben wir übersehen, was habt ihr tolles gemacht oder worüber müssen wir uns noch einmal beschweren?


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Samstagabendbeat mit CocoRosie

4. Februar 2012 von Helga

Im Rückblick ist es mir ein völliges Rätsel, warum der Samstagabendbeat bisher noch nie CocoRosie gefeaturet hat. Dieses Manko sei hiermit behoben:


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Feministisch schreiben und flattrn – die Blogschau

4. Februar 2012 von Helga
Dieser Text ist Teil 143 von 144 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Den Vortrag „Trans*, Transphobie, Trans*Support“ der Gruppe Wider die Natur gibt es bei den Chilligays zum Nachhören.

Einen Workshop zu feministischem Schreiben hat copper, boom! besucht. Wie diskriminiert Sprache und was kann alles dabei herauskommen, wenn man mit ihr experimentiert?

„Es reicht!“ meint Mother-Mable. Das immer wieder­kehrende Bashing von Patch­work-Familien muss ein Ende finden.

Feministisch Flattrn? Die Anarchistelfliege hat eine Liste an feministischen Blogs erstellt, die bei Flattr dabei sind.

Die Filemmacherinnen Natalie Munter­mann und Alexandra Schröder suchen Eltern, die gängigen Geschlechter­klischees etwas entgegen­setzen möchten, berichtet Fuckermothers. Wer sich entschieden hat, sein Kind unabhängig von männlich/weiblichem Schubladen­denken zu erziehen und gerne teilnehmen möchte, kann sich per E-Mail melden.

Eine Rede von der Richterin des Bundesverfassungsgerichts Prof. Dr. Susanne Baer zum Festakt am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen findet ihr auf dem LSVD Blog.

Für eine bessere Vernetzung der (feministischen) Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


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Endlich mal selber machen: Programmieren!

2. Februar 2012 von Helga

2012 als Jahr des Programmierens? Auf Fiona, die gerade über ihren Einstieg ins Programmieren bloggt, haben wir vor kurzem schon hingewiesen und damit ist sie nicht die einzige. Auch Haley Mlotek vom Toronto Standard hat sich daran gewagt und zwar mit Ladies Learning Code – einem Projekt, das Frauen „digital alphabetisieren“ möchte, um Ihnen so eine Stimme und mehr Macht zu geben. Trotz der explizit politischen Aussagen beschreibt man sich nicht als feministisch, wie Mlotek verwundert feststellt, aber immerhin habe sie viel gelernt. Nicht speziell auf Frauen aber auf Anfänger_innen ausgerichtet ist Code Academy, das als Onlineprojekt unabhängig von Zeit und Ort „durchgespielt“ werden kann.

Auch wenn es 2013 vielleicht anders aussehen wird, derzeit sind Pro­grammierer­innen selten und in der Open Source-Szene sind sie noch seltener. Das muss nicht sein, dachte sich auch Valerie Aurora und gründete mit Mary Gardiner vor knapp einem Jahr “The Ada Initiative” (benannt nach Ada Lovelace). Inzwischen ist die Initiative gewachsen und hat einiges vor, schreibt TechWorld. Dass es neben Ada Lovelace noch weitere gute Programmiererinnen gibt, beweist ein Beitrag bei it republik.

Während besseres Technikverständnis, mehr Mitsprachemöglichkeiten und überhaupt die Möglichkeit, selbst Programme zu schreiben, gute Gründe sind, sich mit Informatik auseinander zu setzen, ist es das oft angeführte Geld leider nicht. Wie auch Ingenieurinnen verdienen Entwicklerinnen von Computerspielen tat­sächlich weniger Geld als ihre männlichen Kollegen. Selbst wenn sie besser qualifiziert sind, so develop.

Mehr Informationen zu Frauen in den MINT-Fächern (Mathe­matik, Infor­matik, Natur­wissen­schaften und Tech­nik) findet Ihr diesen Monat im Dossier in der rechten Seitenleiste.


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Ingenieurinnen vor!

30. Januar 2012 von Helga

Bertha Benz, eine weiße Frau mit hellen Gewändern sitzt im Benz Patentwagen, zwei Männer schieben die Hinterräder. Ca. 1880. Mit ihren beiden Söhnen unternahm sie 1888 die erste Autoreise der Welt: Bertha Benz. Doch nicht nur Wagemut bewies sie damit, auch ihre technischen Fähigkeiten stellte sie während der Fahrt wiederholt unter Beweis. Mit Hutnadel und Strumpfband reparierte sie Pannen des Patent-Motor­wagens. Dessen Bedienung auch etwas komplizierter war, als die heutiger Autos.

Seit Juli 2009 gibt es inzwischen den nach ihr benannten „Bertha Benz-Preis“ – mit ihm zeichnet die Daimler und Benz Stiftung jährlich eine Ingenieurin aus, die ihre Promotion herausragend abgeschlossen hat. Auch in diesem Jahr können Universitäten und Forschungsinstitute wieder Kandidatinnen für den mit 10.000 Euro dotierten Preis vorschlagen. Bewerbungsschluss ist der 15. März.

Wenn es auch in deinem Forschungsgebiet einen Preis gibt, mit dem engagierte Frauen oder Gruppen ausgezeichnet werden, kannst du uns unter post(at)maedchenmannschaft.net Bescheid geben.


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Samstagabendbeat mit Tati

28. Januar 2012 von Helga

Wie werden Frauen in den Medien dargestellt? Furchtbar, findet Tati und hat ein paar Vorschläge:

Via @femfreq, Songtext nach dem Klick (weiterlesen …)


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I Throw Myself At Men

27. Januar 2012 von Helga

Lilly McElroy ist Künstlerin und Fotografin. In den Bildern des Projekts “I Throw Myself At Men” schmeißt sie sich auf fremde Männer. Die Bilder stellen Fragen zu Geschlechterbildern, Beziehungen und sozialen Verbindungen.

Eine weiße Frau in schwarzem Shirt und Rock springt auf einen stämmigen weißen Mann zu, der bewegungslos in einem Diner steht.

Was hat Dich inspiriert, das Projekt zu starten?

Ich mache Kunst über das Verlangen, mit anderen Verbindungen einzugehen. Vorher habe ich schon Fremde ohne ihre Einwilligung umarmt und mich an Cowboys gedrückt. Dieses Projekt war eine natürliche Weiterentwicklung. Es schien mir wichtig zu sein, etwas über das Verlangen nach romantischen Verbindungen zu machen.

Wie haben die Männer reagiert, nachdem Du die Anzeigen geschaltet hast?

Ich bekam eine handvoll Antworten auf die Anzeigen und die Männer schienen wirklich interessiert, was ich da mache und warum. Trotzdem bin ich dann schnell übergangen, einfach Männer in Bars anzusprechen. Es war natürlicher und erlaubte es mir, schneller zu arbeiten.

Wie hast Du dann überhaupt Fotos gemacht, Du selbst bist ja in der Luft?

Ich habe mit mehreren anderen Fotograf_innen zusammengearbeitet. Wir haben die Szene vorbereitet und sie haben dann den Auslöser gedrückt.

Du wolltest ja Verbindungen formen, ist das passiert?

Ich hoffe doch! Ich hatte eine Menge kurzer und lustiger Momente mit Menschen und ich fand sie sehr positiv. Es hat sich nichts längerfristiges entwickelt, aber ich denke, das ist ok. (weiterlesen …)


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