Einträge von Helga


Samstagabendbeat mit Yuna

15. September 2012 von Helga

Ursprünglich ein MySpace-Star in Malaysia, hat sich Yuna Zarai inzwischen aufgemacht, die Welt zu erobern.

via lifeandlimabeans


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Man kann schließlich von keinem Mann erwarten, dass er „Nein ich will keinen Sex“ versteht!

14. September 2012 von Helga
Dieser Text ist Teil 52 von 59 der Serie Meine Meinung

[Hinweise zum Inhalt: sexualisierte Gewalt und Ver­ge­walti­gungs­ent­schuldi­gungen]

„Man kann schließlich von keinem Mann erwarten, dass er ‚Nein ich will keinen Sex‘ versteht!“ Mehr fällt einer dieser Tage nicht ein, wenn sie die Geschichte des Frei­spruchs in Marl liest, bzw. der Bericht­er­stattung danach. Ein bereits durch Ver­ge­waltigungs­ent­schuldigungen auf­ge­fallener Recht­sanwalt und Blogger bestätigt, dass ein Gewalt­täter vom Vorwurf der Ver­ge­waltigung frei­ge­sprochen werden muss. Weil die Betroffene „nur“ „Nein, ich will nicht“ sagte, sich aber nicht „genug“ gewehrt hat. Und auch der Spiegel lässt den Anwalt des 15-Jährigen Mädchens erzählen, in einem Rechtsstaat habe das Gericht so entscheiden müssen. Denn der §177 des Strafgesetzbuches be­sagt:

„Wer eine andere Person

1. mit Gewalt,

2. durch Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben oder

3. unter Ausnutzung einer Lage, in der das Opfer der Einwirkung des Täters schutzlos ausgeliefert ist,

nötigt, sexuelle Handlungen des Täters oder eines Dritten an sich zu dulden oder an dem Täter oder einem Dritten vorzunehmen, wird mit Freiheits­strafe nicht unter einem Jahr bestraft.“

Dies, so der Anwalt, seien „objektive Kriterien“, ohne die „kaum bewiesen werden könne, ob eine Frau die Wahrheit sagt, wenn sie von dem Ge­schlechts­verkehr als Ver­ge­waltigung berichtet.“ Kotztüten raus, die Frauen als ständigen Lügnerinnen. Was für eine „objektive“ Definition von Gewalt und Drohungen haben wir hier eigentlich? Zählt da verbale Gewalt? Wie explizit müssen Drohungen sein? Ist „der Typ hat schon mal eine Frau verprügelt“ keine un­miss­verständliche Botschaft an alle anderen Frauen, die sich aus welchen Gründen auch immer, in seiner Nähe be­finden? Und dann der unsägliche Quatsch der „Schutz­losigkeit“. Die Betroffene hätte ja schreien können und war deshalb nicht „schutzlos“.

Doch ob es etwas bringt, sich zu wehren, oder im Gegenteil die Gewalt eskalieren lässt, ist für Betroffene schwer einzuschätzen. Immerhin geht es bei Ver­ge­walti­gungen nicht um Sex, sondern Macht­ausübung. Außer­dem, so erinnert die Emma, ist „Nichtstun“ eine völlig normale Reaktion. Noch schlimmer ist da nur noch die Angst besagten Bloggers, jeder ein­ver­nehm­liche Sex könne in eine Vergewaltigung umgedeutet werden. Weil ein „Nein“ so furchtbar schwer zu verstehen ist und alle Frauen Betroffenen lügen. Ist Eure Kotztüte auch schon so voll?

An dieser Stelle kann ich nur noch einmal die Lektüre des Interviews mit der Junior­professorin Ulrike Lembke empfehlen. Sie fordert, dass sich nur noch qualifizierte Kräfte mit Sexualdelikten beschäftigen, ansonsten würden Urteile vor allem mit „Ver­ge­waltigungs­mythen, Geschlechter­stereo­typen, opfer­be­schul­di­gen­dem All­tags­wissen, täter­ent­lastenden Gewalt­konstruk­tionen [und] der Ignoranz von Er­kennt­nissen der Trauma­forschung“ gefällt. Dies führe zu faktischer Straflosigkeit von sexualisierten Gewalt­delikten. Dieses Urteil ist leider das beste Beispiel für den traurigen Zustand unseres „Rechts­staates“.


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Aufklären über transidente Menschen

13. September 2012 von Helga
Dieser Text ist Teil 111 von 115 der Serie WWW Girls

In jeder Folge der WWW Girls stellen wir euch eine Bloggerin und ihr Weblog vor. Heute:

Erlebnisse und Gedanken
Auch @michaela_w, auf Facebook, Google+ und YouTube.

Wie heißt du?
Ich heiße Michaela.

Seit wann bloggst du?
Ich blogge seit Mai 2006.

Drei Bloggerinnen mit weißen Laptops auf denen der Venusspiegel prangt, darum der Slogan - Feminists of the WWW: unite

(c) Frl. Zucker, fraeuleinzucker.blogspot.com

Warum hast du damit angefangen?
Um diese Frage zu beantworten, muß ich ein klein wenig ausholen. Damals im Jahr 2006 habe ich noch in der männlichen Rolle gelebt und habe damals begonnen, mich äusserlich als Frau aus dem Haus zu wagen. Ich wollte damals für mich diesen Schritt dokumentieren und meine Gefühle und Erlebnisse die ich dabei hatte festhalten. Ausserdem wollte ich durch das Bloggen einerseits mir zeigen, daß ich meine Angst vor den befürchteten gesellschaftlichen Konsequenzen überwinden kann und andererseits auch anderen Transgendern zeigen, daß sie ebenfalls ihre Ängste überwinden können. Ich habe, bevor ich meine Ängste diesbezüglich überwinden konnte, mich lange genug versteckt und nicht das Leben leben können, daß ich mir seit meiner Kindheit erträumte und ich habe in einigen Foren und Internetplattformen für Transgender mitbekommen, daß es sehr vielen Menschen so geht, wie es mir damals ging. (mehr …)


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Was ist eigentlich „normal“ – am Beispiel von #609060 und Brigitte

5. September 2012 von Helga

Neuer Chef und alte Leier: Die Brigitte könnte demnächst wieder zu Profi-Models zurückkehren. Von der 2009 angekündigten „Revolution“ war bereits nach wenigen Wochen Schluss, als Leserinnen empfohlen bekamen, Weihnachten möglichst spaßfrei zu verbringen. Um bloß nicht zuzunehmen. Soviel zu mehr Vielfalt, aber von der war sowieso nicht viel zu sehen. Profis waren eure Models nicht, aber immer noch weiß, jung, schlank, etwas sportlich, aber nicht zu sehr. Ihr nanntet das „normal“.

Diese Frage stellen sich seit einiger Zeit im Internet auch viele Menschen. Im August begann Journelle, Fotos von sich in Oberbekleidung bei Instagram und Facebook hochzuladen – als Gegenentwurf zu den photogeshoppten Bildern, die tagtäglich auf uns einprasseln. Andere Bloggerinnen und ein Blogger „machten mit“ (eine konkrete Aufforderung zum Auffordern gab es nicht) und markieren die Bilder und Tweets mit dem Zahlendreher #609060. Inzwischen ist daraus eine breite Diskussion geworden, die sich leider auf die Verwendung des Wortes „normal“ konzentriert. Denn die meisten, die mitmachen, sind immer noch recht nah dran an Schönheitsidealen.

Dabei kommt schon quasi gebetsmühlenartig: Anders als bei Brigitte, bei denen eine Moderedaktion Models und Kleidung aussucht, könne hier jede_r einfach so mitmachen. Tun aber viele nicht. Die Frage nach dem „Warum“ stieß birtona schon einmal an, die Antworten waren leider übersichtlich. Anke Gröner verwies darauf, dass Bilder dicker Menschen auch auf Seiten landen, die sich in Haß und Lästerei ergießen. Nur weil es außer einer Kamera und Internetzugang keine offensichtlichen Hürden gibt mitzumachen, heißt es noch lange nicht, dass keine da sind.

Denn je weiter entfernt Menschen vom Schönheitsideal sind, umso mehr Kritik müssen sie einstecken, wenn sie sich der Öffentlichkeit aussetzen. Allein die Erwähnung eines Modeblogs für Kopftuchträgerinnen reicht aus, eine generelle Debatte auszulösen, ob alle muslimischen Frauen unterdrückt sind. Alte und behinderte Menschen gelten immer noch als „eklig„, wie der Haspa-Skandal zeigte. Wundert es da wirklich jemanden, wenn eine Kopftuchträgerin sich das nicht nur einmal, sondern zehnmal überlegt und am Ende doch nicht mitmacht? Weil ihr vermutlich gleich noch eine Debatte über „den Islam an sich“ aufgedrückt würde und sie vielleicht sogar beschimpft und bedroht werden würde? Weil ihr Foto nicht einfach das einer „normalen Frau“ wäre.

Deswegen greift „macht doch einfach mit“ zu kurz. Was es braucht, ist die Anerkennung möglicher Probleme, Bedenken und Zugangshürden. Und die Versicherung, dem vorzubeugen und zu helfen. Ganz verhindern lassen sich Anschuldigungen und Beleidigungen leider nicht, aber man kann zumindest vorher signalisieren, den Betroffenen beizustehen. Wenn dann immer noch Menschen nicht mitmachen wollen, zeigt es vor allem eins: Das noch lange nicht alle „normal“ sind.

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Kommentarhinweis: Auch hier gilt natürlich, beim Thema zu bleiben und das ist weder die Frage ob alle muslimischen Frauen unterdrückt werden oder behinderte Menschen doch eklig sind. Derartige Kommentare werden nicht freigeschaltet.


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Die Berliner Sparkasse ist traurig, dass Geschlecht keine Diskriminierung rechtfertigt

3. September 2012 von Helga

Wer sexistische Werbung machen will, hat eine Reihe an Möglichkeiten, ins Klo zu greifen. Die Berliner Sparkasse schafft es angesichts der „drohenden“ Unisex-Tarife von Rentenversicherungen ab Dezember.

Ein weißes Plakat mit roter Schrift ACHTUNG GLEICHBERECHTIGUNG! und darunter in blau JUNGS HALTET DEN KLEINEN UNTERSCHIED FEST! Daneben eine weiße schlankge Frau in grauer Retro-Unterwäsche

Bild mit freundlicher Genehmigung von @Milenskaya

Womit auch besser eine Rentenversicherung verkaufen, als mit einem Pin Up-Bildchen? Und dann in großen roten Buchstaben ACHTUNG GLEICHBERECHTIGUNG!!! Mit drei Ausrufezeichen! Zwei mehr und die Mütze wäre eine Unterhose. Darunter warnt die Sparkasse dann freundlicherweise „Männer werden ab dem 21.12. wie Frauen behandelt.“ Oh weh die modernen Zeiten, in denen Menschen nicht mehr aufgrund ihres Geschlechts benachteiligt werden dürfen.

Und was hat es mit dem „Jungs, haltet den kleinen Unterschied fest“ auf sich? Eine äußerst unsubtile Aufforderung, den Penis in die Hand zu nehmen, angesichts der knapp bekleideten Frau, wie @clarityandchaos spekuliert? Kann das noch als ironischer Sexismus durchgehen oder muss da nicht dem Letzten klar werden, dass Bindestrich-Sexismus, ob Ironie oder Retro, immer noch Sexismus ist?

Die Berliner Sparkasse freut sich übrigens über Feedback auf diversen Kanälen, per Twitter @BerlinerSPK oder Facebook. Hier geht es direkt zum Beschwerdeformular des Deutschen Werberats. Was derzeit wieder fehlt: Ein Hatr/Watchblog für Werbung, so wie die Werbewatchgroup Wien.


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Nichts ist real.

3. September 2012 von Helga
Dieser Text ist Teil 110 von 115 der Serie WWW Girls

In jeder Folge der WWW Girls stellen wir euch eine Bloggerin und ihr Weblog vor. Heute:

nothing is real.

Wie heißt du?
Stefanie Rohrbach

Seit wann bloggst du?
Seit Januar 2008 veröffentlichte ich auf wordonstef.blogspot.com, dieser Blog jedoch wurde im Mai letzten Jahres von meinem Jetzigen abgelöst.

Drei Bloggerinnen mit weißen Laptops auf denen der Venusspiegel prangt, darum der Slogan - Feminists of the WWW: unite

(c) Frl. Zucker, fraeuleinzucker.blogspot.com

Warum hast du damit angefangen?
Ich habe schon immer über alles Mögliche geschrieben, nur irgendwann, da kam dann ein Internetanschluss dazu. Das beziehungsweise dieser und der Wunsch einem breiteren Publikum zugänglich gemacht zu werden, waren wohl die primären Beweggründe.

Worüber schreibst du?
Ich schreibe über dies und das und jenes. Oftmals über Dinge, die mir erst später in der Reflektion des geschriebenen Wortes bewusst werden. So, dass ich im Moment des Verfassens und Veröffentlichens gar nicht unbedingt zurechnungsfähig bin, was den gesamten emotionalen Kontext des Stückes betrifft und Wochen später beim Lesen dann denke oh krass, was für ein Seelenstriptease eigentlich. Es sind also schon intime Sachen, aber nicht offensichtlich persönlich. Ich würde also nie über meine Wohnungseinrichtung berichten oder darüber, dass ich eine alleinerziehende Mutter bin. Oh, und Musik. Musik ist auch immer irgendwie mit dabei.

Was dir ohne Internet nicht passiert wäre:
Ich wäre (und bin) ohne Internet niemals in der Lage, Verbindung zu für mich wichtigen, aber unlokalen Menschen zu haben. Ich wäre nie so nach Afrika gekommen, wie ich es im Endeffekt gekommen bin. Und ich hätte riesige kulturelle und historische Wissenslücken. An dieser Stelle: danke Wikipedia!

Wovon braucht das Internet mehr:
Auf jeden Fall mehr Kontrolle in den wirklich kritischen Bereichen und viel weniger in denen, die ohnehin einwandfrei mit kollektiver Selbstverwaltung funktionieren. Alles andere macht das www schon von ganz allein, Zerstörung und Wiederaufbau.

Frauen* im Web…
…sind das vielleicht gefährlichste Netzwerk überhaupt.
… haben manchmal zu viel Energie.

Deine tägliche Web-Lektüre:
saetzesammeln.blogspot.de, tukru.vampiresushi.co.uk/blog und anothercountyheard.blogspot.de.

Tipps und Bewerbungen für die WWW Girls an post(at)maedchenmannschaft.net.


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Horrorgeschichte ohne Happy End?

30. August 2012 von Helga

Triggerwarnung: Sie floh vor Übergriffen der Polizei aus Guatemala nach Dänemark – nur um auch dort sexualisierte Gewalt zu erleben. Nun soll Fernanda Milan am 17. September abgeschoben werden.

Denn Dänemark erkennt Verfolgung aufgrund der Geschlechtsidentität bis heute in Asylverfahren nicht an. Darüber­hinaus herrscht wenig Sensibilität im Umgang mit Trans­menschen in der Unter­bringung vor. Nach ihrer Flucht landete Milan im Zentrum Sandholm, wo sie in die Männer­unter­kunft gesteckt wurde. Normale Praxis des Dänischen Roten Kreuzes, wie Pink News berichtet.

In der Unterkunft wurde Milan massiv belästigt und mehrfach vergewaltigt, so dass sie schließlich floh. Alleine in einem unbekannten Land geriet sie in die Fänge von Menschenhandel und Zwangs­prostitution, bis sie schließlich durch eine Polizei­razzia wieder befreit wurde. Ihr Asylantrag wurde ein Jahr später abegelehnt, nächsten Monat soll sie nun abgeschoben werden. Die T-Lounge Society setzt sich seither dagegen ein. Letzte Woche gab es eine Demonstration, im Internet kann die Kampagne bei Facebook unterstützt werden und es gibt eine Online-Petition zum Mitzeichnen.

2006 forderte die Human Rights Watch Guatemala auf, die Übergriffe und Morde von Homo- und Bisexuellen, sowie Transmenschen zu beenden. 2005 waren min­destens 13 Transfrauen und Schwule getötet worden. Von der Polizei könnten sie eben­falls keine Hilfe, sondern nur weitere Gewalt erwarten. Ver­bessert hat sich die Situation seitdem nicht besonders, berichtet die Aids Alliance. Seit letztem Jahr wird in der EU auch die Ver­folgung auf­grund der Geschlechts­identität als Asyl­grund an­er­kannt; außer in Dänemark, Groß­britannien und Irland, die die Regelung nicht über­nommen haben.


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Samstagabendbeat gegen den „Kampf gegen Frauen“

25. August 2012 von Helga

Was ist denn jetzt eigentlich eine „richtige“ Vergewaltigung? Diese Frage stellen sich in den USA und auch in Deutschland immer mehr Menschen. Taylor Ferrera beantwortet es endlich! (Songtext unten nach dem Klick)

Die CoochWatch wehrt sich gegen die Schließung von Krankenhäusern in Virginia und fordert vom Gouverneurskandidaten Ken Cuccinelli „Hände weg“. Der definitiv bessere Ohrwurm als „Call me maybe“, von dem sie leider neben der Melodie auch das crazy übernommen haben. (Für den Songtext die Untertitel anstellen, das kleine Rechteck neben dem Zahnrad)

(mehr …)


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Raus aus der Komfortzone und mit Mut auf die Straße!

23. August 2012 von Helga
Dieser Text ist Teil 109 von 115 der Serie WWW Girls

In jeder Folge der WWW Girls stellen wir euch eine Bloggerin und ihr Weblog vor. Heute:

reizende Rundungen
Auch auf Twitter @fresheima, Facebook und Tumblr

Wie heißt du?
Katrin. Im Internet sonst auch gerne fresheima.

Seit wann bloggst du?
Bloggen tue ich schon seit 2005, früher hatte ich einen privaten Blog, mehr eine Art Tagebuch. Meinen Blog „reizende Rundungen“ habe ich jetzt seit August 2009, also drei Jahre lang.

Drei Bloggerinnen mit weißen Laptops auf denen der Venusspiegel prangt, darum der Slogan - Feminists of the WWW: unite

(c) Frl. Zucker, fraeuleinzucker.blogspot.com

Warum hast du damit angefangen?
Ich habe Anfang 2009 Plus Size Modeblogs für mich entdeckt, da ich aber zu dem Zeitpunkt noch keinen einzigen deutschen Blog kannte, habe ich mich kurzerhand dazu entschlossen das zu ändern und selber einen Blog zu starten. Ich selber war wirklich sehr inspiriert von anderen Modeblogs und dem Selbstbewusstsein, mit dem dicke Frauen und Mädchen dort auftraten und meine Einstellung zu Kleidung hat sich zu der Zeit sehr verändert. Da ich persönlich finde, dass Deutschland immer noch sehr hinter anderen Ländern zurück bleibt, was Übergrößenmode betrifft, habe ich natürlich auch gehofft, meinem Unmut darüber eine Stimme zu verleihen, andere Frauen zu inspirieren oder Gleichgesinnte zu finden. (mehr …)


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Neue Runde beim Anne-Klein-Preis

20. August 2012 von Helga

Der erste Anne-Klein-Preis ging an Dr. Nivedita Prasad, jetzt geht’s in die zweite Runde des mit 10.000 Euro dotierten Preises der Heinrich-Böll-Stiftung. Prämiert werden

…herausragende Frauen, die sich mutig und hartnäckig für die Geschlechterdemokratie und gegen die Diskriminierung aufgrund des Geschlechts oder der geschlechtlichen Identität einsetzen. Mit dem Preis gedenkt die Heinrich-Böll-Stiftung zugleich Anne Kleins (1950-2011), die sich als Frau, Rechtsanwältin und Politikerin dem Kampf für die Durchsetzung von Frauen- und Freiheitsrechten verschrieben hatte.“

Vorschlagen könnt Ihr Frauen noch bis zum 22. September. Die Preisverleihung ist dann am 1. März 2013 in Berlin.

Wenn es auch in deiner Region einen Preis gibt, mit dem Künstlerinnen oder engagierte Frauen ausgezeichnet werden, kannst du uns unter post(at)maedchenmannschaft.net Bescheid geben.


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