Einträge von Anna-Sarah


Samstagabendbeat mit Harriet Thugman aka Dirty Harriet aka Rah Diggah

25. Juli 2015 von Anna-Sarah

#Samstagabendklassikerin


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Biologistische Spiri-Szenen, besorgte Eltern, brechende Herzen – die Blogschau

13. Juni 2015 von Anna-Sarah
Dieser Text ist Teil 277 von 280 der Serie Die Blogschau

Über den Ausschluss von trans Personen und nervige Biologismen in spirituellen Frauen-Szenen schreibt Wurzelfrau.

Was für reaktionärer Quark dabei rauskommen kann, wenn jegliche Kritik unter „Hetze“ und Hate Speech verbucht wird, beschreibt A++ Ranting am Beispiel der Autorin Ronja von Rönne.

alsmenschverkleidet legt dar, um wen und was sich „besorgte Eltern“ wirklich sorgen und wen sogenannten Lebensschützer gar nicht schützen.

Afrogermanrebel erklärt, wie deutsch sein und Schwarz sein (nicht) mit einander in Verbindung gebracht werden und wie Rassetheorien dafür die Basis bilden.

Bei und mit Schwarzrund gibt es ein Video-Interview zu diversen bipolaren Perspektiven auf Kinderbücher.

Diaspora Reflektionen schreibt über Konflikte innerhalb (aktivistischer) Communities und die schmerzhafte Art, wie diese manchmal ausgetragen werden.

Salma schrieb auf Multidoze ein Gedicht über Risse, Scherben und Heilung.

Habt ihr diese Woche etwas geschrieben, gezeichnet oder aufgenommen, das hier nicht verlinkt wurde? Kennen wir eure tolle Webseite/tollen Blog etwa noch gar nicht? Dann ab damit in die Kommentare. Regelmäßig verlinken wir Text_Wissens_Produktionen aus dem deutschsprachigen Raum.


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40 Jahre Internationaler Hurentag

2. Juni 2015 von Anna-Sarah

Heute vor 40 Jahren haben Sexarbeiter_innen eine Kirche im französischen Lyon besetzt, um auf ihre Situation – vor allem auch staatliche Repressalien, Polizeigewalt etc. – aufmerksam zu machen. Dieses Datum gilt als wichtiger Moment der Sexarbeiter_innenbewegung. Seit 1975 ist daher der 2. Juni der Internationale Hurentag/Internationale Sexarbeiter_innen Tag.

no-racism.net schreibt dazu:

Am 2. Juni 1975 streiken Sexarbeiterinnen in Frankreich und bezeichnen in diesem Zusammenhang den Staat als den größten Zuhälter. 150 Frauen besetzen 10 Tage lang die Kirche Saint-Nizier in Lyon und schaffen damit eine internationale Öffentlichkeit für ihre Situation und ihre Forderungen. Als Aktionskollektiv wenden sie sich gegen die staatliche Diskriminierung und gegen polizeiliche Repressionen, die vorgeblich dem Kampf gegen Zuhälterei dienen sollen: ständige Kontrollen und Verhaftungen, Beleidigungen, Schikanen, unverhältnismäßige Strafen, willkürliche Steuerbescheide sowie Tatenlosigkeit der Polizei gegenüber Morden, Misshandlungen und anderen Formen von Gewalt gegen Sexarbeiterinnen. Die Sexarbeiterinnenbewegung von Lyon wehrte sich damit auch gegen die Stigmatisierung von SexarbeiterInnen und gegen die staatlich institutionalisierte Doppelmoral.

Wie Verena hier bei uns im Blog anlässlich des Internationalen Hurentags 2010 schrieb, demonstrieren an diesem Tag Sexarbeiterinnen weltweit gegen Diskriminierung ihres Gewerbes und verteilen Kondome, Informationen für alle und Ratschläge für Freier. Seit 2001 gilt ein roter Regenschirm als Symbol des Widerstandes gegen Unterdrückung und Diskriminierung.


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8. Mai: Tag der Befreiung

8. Mai 2015 von Anna-Sarah

Heute vor 70 Jahren, am 8. Mai 1945, endeten in Europa die nationalsozialistische Herrschaft und der zweite Weltkrieg. Ein offizieller Feiertag wurde hierzulande allerdings nicht aus diesem Datum gemacht – stattdessen wurden lange Zeit eher die Schmach der Niederlage beklagt (und nicht wenige Menschen tun das heute noch). Umso mehr ein Grund, der zahllosen Opfer der unfassbaren Verheerungen, die zwischen 1933 und 1945 von Deutschland ausgingen, zu gedenken und den Tag der Befreiung auch als genau solchen zu feiern.

Unter accalmies Post zum Tag der Befreiung vor zwei Jahren wurde kontrovers diskutiert, ob oder ob nicht am 8. Mai 1945 auch die Shoah beendet worden sei – Fakt ist jedenfalls, der schlandsche Antisemitismus ist es keinesfalls.

Einige Veranstaltungshinweise zum heutigen Tag findet ihr unter diesem Link. In Berlin wird zu dem heute Abend Esther Bejarano, eine der letzten Überlebenden des Mädchenorchesters von Auschwitz, gemeinsam mit der Microphone Mafia auftreten. Magda stellte sie bereits im Januar anlässlich des 70. Jahrestags der Befreiung von Auschwitz vor.

Egal wie ihr diesen Tag verbringt – ob ruhig erinnernd, gedenkend, feiernd, laut demonstrierend – die Mädchenmannschaft wünscht wiederum einen kämpferischen achten Mai – alerta, alerta, antifascista!


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Jeden Tag ist Anti-Diät-Tag – aber heute besonders!

6. Mai 2015 von Anna-Sarah
Dieser Text ist Teil 37 von 38 der Serie (Mein) Fett ist politisch

Pralinen für alle: Heute, am 6. Mai, ist Internationaler Anti-Diät-Tag! Letztes Jahr hat Magda hier bereits darüber berichtet und betonte dabei folgendes:

Ich finde es daher wichtig, hervor­zuheben, dass es an diesem Tag nicht darum geht, Menschen für ihre Diät­erfahrung zu beschämen, aber die Strukturen der milliarden­schweren Diät­industrie, hegemoniale Schönheits- und Schlankheits­normen, diskriminierende Körper­politiken und gesundheits­gefährdende Diäten kritisch in den Blick zu nehmen.

Foto einer Hand mit zwei Fingerringen, die mit kleinen Tellern und Besteck dekoriert sind.

Ein Jammer, dass ausgerechnet das Messer verloren ging…

Auch mir fiel neulich mal wieder ganz nebenbei auf, dass ich den Fettgehalt diverser Lebensmittel aus dem Effeff abspulen kann – anderen geht es so mit Kalorien, Kohlehydraten, „Points“ oder sonstigen vermeintlichen Problemstoffen, je nachdem welche der unzähligen Körperreduzierungslehren sich uns am tiefsten eingebrannt hat. Eine Perspektive auf ihre Ernährung zu entwickeln, die nicht in erster Linie Schuld- und Kontrollmechanismen aufruft, ist für unglaublich viele zumal frauisierte Menschen (unter Bedingungen, in denen verhältnismäßig unbegrenzte Verfügbarkeit von und Wahlfreiheit für Nahrungsmitteln besteht) eine Lebensaufgabe. Mit dem Anti-Diät-Tag feiern wir dagegen an – yay!

Allerdings ist es auch am Anti-Diät-Tag angesagt, sich trotz vielfach geteilter Bodyshaming-Erfahrung zu vergegenwärtigen, dass nicht alle Leute, auch nicht alle Frauen_Frauisierten, gleichermaßen von Körperkontrollzwang und dickenfeindlicher Diskriminierung betroffen sind. Mit den eigenen Selbstregulierungsmaßnahmen, seien sie auch noch so schmerzlich, in sofern „Erfolg“ zu haben, als dass man unter dem allgegenwärtigen Fatshaming- und Concern-Trolling-Radar durchflutschen, in 0815-Läden halbwegs passende Klamotten finden, in Bahn oder Flugzeug bequem sitzen, ohne beschimpft zu werden die Straße lang laufen kann, ist ein Privileg.

Anlässlich des Anti-Diät-Tages ist unsere Redakteurin Magda heute übrigens an der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin zu Gast und analysiert in ihrem Vortrag die Diskriminierung dicker_fetter Menschen und ihrer Körper. Dabei räumt sie auch mit halbgaren „Fakten“ und Gesundheitsmythen auf. Los geht es dort um 16:30.

Checkt auch mal unsere gesamte Serie (Mein) Fett ist politisch! Und jetzt: Musik.


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Samstagabendbeat mit M.I.A.

28. März 2015 von Anna-Sarah

Vorige Woche jährte sich das Erscheinen von M.I.A.s wegweisendem Debutalbum Arular zum zehnten Mal – ja, so lange ist es schon her… Ein würdiger Anlass also für unseren zweiten M.I.A.-Samstagabendbeat, diesmal mit dem ersten „Hit“.


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Assistierter Sex, politisches Putzen – die Blogschau

21. März 2015 von Anna-Sarah
Dieser Text ist Teil 271 von 280 der Serie Die Blogschau

„Sex – Kann ich meine persönliche Assistenz um Hilfestellung bitten?“ – Katja berichtet in ihrem Blog einfach katja über ihre Erfahrungen mit und Gedanken zu Support beim Ausleben sexueller Bedürfnisse.

„Verunsicherung eröffnet Raum zum Überlegen und Nachfragen. Es ist ok, unsicher zu sein.“ – Joy schreibt als Wurzelfrau über Konsens und seine Bedingungen.

„Putzen ist politisch“ – der neue Podcast von heiter scheitern klärt auf über die Un_Sichtbarmachung von Tätigkeiten und bunte Reproräder.

Ebenfalls hörenswert: Viele Sein – ein Podcast über das Leben mit dissoziativer Identitätsstruktur mit Folge 3: „Sichtbarkeit“.

Bei Reizende Rundungen stellte Katrin ihr neuestes Outfit vor.

„Zschäpes Vorgängerinnen“: Das Antifa Infoblatt informiert über (die Geschichte von) Frauen in extrem rechten Terrorgruppen. Weitere Infos zum Thema findet ihr übrigens auch in unserer Reihe „Gender und Rechts(extremismus)“.

Habt ihr diese Woche etwas geschrieben, gezeichnet oder aufgenommen, das hier nicht verlinkt wurde? Kennen wir eure tolle Webseite/tollen Blog etwa noch gar nicht? Dann ab damit in die Kommentare. Regelmäßig verlinken wir Text_Wissens_Produktionen aus dem deutschsprachigen Raum.


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Black History Month: Samstagabendbeat mit Akua Naru und Dynasty

28. Februar 2015 von Anna-Sarah

Den Samstagabendbeat widmen wir im Februar dem Black History Month/Black Future Month: Jede Woche stellen wir Schwarze Künstler_innen und ihren Aktivismus vor. Den Anfang machten die US-amerikanischen Rapperinnen Rapsody, stahhr und Sa-Roc; in der Woche darauf konntet ihr mehr zur großartigen Miriam Makeba lesen und hören. Letzten Samstag präsentierten wir drei tolle, Schwarze Künstlerinnen aus dem deutschsprachigen Raum.

Heute feiern wir im Samstagabendbeat zwei großartige Livekünstlerinnen, deren Bezugnahme auf widerständige(n) Geschichte(n), auf Wegbereiter_innen und Wegbegleiter_innen in ihrer Kunst immer präsent ist: Akua Naru  – die übrigens bis zum Sommer auf Tour auch im deutschsprachigen Raum ist – und Dynasty.


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Samstagabendbeat mit Missy Elliott

24. Januar 2015 von Anna-Sarah

Wir starten ins neue Jahr mit einer All-Time-Favoritin. Keine langen Reden notwendig.


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Samstagabendbeat mit ‚Colored Girls Hustle Hard‘

10. Januar 2015 von Anna-Sarah

Vor etwas über einem Jahr schon einmal im Samstagabendbeat angekündigt, ist inzwischen ist das Mixtape da. Spätestens jetzt also: downloaden!


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