Einträge von Anna-Sarah


Deutscher Antisemitismus, Anti-Abtreibungs-Gewalt, „behindert“ als Schimpfwort – die Blogschau

19. Dezember 2015 von Anna-Sarah
Dieser Text ist Teil 287 von 289 der Serie Die Blogschau

„Viele in Deutschland halten alltäglichen Antisemitismus für kein Problem mehr – Levi sieht das ein bisschen anders“ – und beschreibt bei kleinerdrei, warum.

Beim Feministische Studien Blog gibt es einen Artikel über die Hintergründe von Robert Lewis Dears Anschlag auf Planned Parenthood in Colorado Springs und die Geschichte von Anti-Abtreibungs-Gewalt in den USA.

Auf bento: Ein Rant von Ninia LaGrande in Videoform, und zwar gegen die Verwendung von „behindert“ als Schimpfwort.

Rock Camp München ist „ein gemeinnütziger Verein, der das Selbstbewusstsein junger Mädchen und Frauen durch Musik und begleitende Workshops fördert“. Für das nächste Camp brauchen die Veranstalterinnen noch Geld.

Anlässlich eines Artikels von Andrea Roedig, der kürzlich in der Zeit erschien, klamüsert Teile des Ganzen so einiges  „Über Butches, Transmänner und (nicht nur) lesbische Verlustgefühle“ auseinander.

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Samstagabendbeat mit Carmel Zoum

21. November 2015 von Anna-Sarah


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Samstagabendbeat mit Coely

7. November 2015 von Anna-Sarah


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Samstagabendbeat mit Elliphant

31. Oktober 2015 von Anna-Sarah


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30 Jahre Initiative Schwarze Menschen in Deutschland

24. September 2015 von Anna-Sarah

Die ISD, Initiative Schwarze Menschen in Deutschland, wird dieses Jahr 30 Jahre alt. Happy Birthday! Zu diesem Anlass lädt sie zu einer Veranstaltungsreihe ein, die gestern gestartet ist und bis Januar 2016 in Frankfurt und Wiesbaden läuft. Marie-Sophie Adeoso hat zu diesem Anlass einen Artikel über Geschichte, Funktion und Bedeutung der ISD geschrieben, der gestern in der Frankfurter Rundschau erschien.

Aus der Ankündigung zur Veranstaltungsreihe:

30ig Jahre ISD heißt drei Jahrzehnte, in denen die Interessen und politischen Anliegen Schwarzer Menschen in Deutschland vertreten und sichtbar gemacht wurden.

Indem Schwarze Menschen aus ihrer eigenen Perspektive ihre Lebensrealität und Geschichte durch gegenwartsbezogenere Arbeiten sichtbar machen, wird ihr Recht auf Teilhabe und Partizipation in Deutschland zur gelebten Realität.

Das Programm
Mi, 23.9.15, 19 Uhr, #BlackLivesMatter
Vortrag & Panel mit Lecia Brooks (Southern Poverty Law Center, Alabama), Jamie Schearer ( ISD) & Sewit Hailab (United 4 Eritrea) über Racial Profiling & Refugee-Politics. Moderation Hadija Haruna-Oelker. Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt

Fr, 09.10.15, 19 Uhr, WE #1 – Schwarze Poesie auf Reisen
Satzbeats & bittersüße Kritik an Strukturen poetisieren Stefanie-Lahya Aukongo, Sarah Mouwani, Amanda Babichie Papaya & SchwarzRund. Bildungsstätte Anne Frank, Hansaallee 150, 60320 Frankfurt

Do, 12.11.15, 19 Uhr, “Vernissage „Daima. Images of Women of Color in Germany“ Mit Sharon Dodua Otoo & Christelle Nkwendja-Ngnoubamdjum. Anschließend: Filmvorführung von „Auf den 2. Blick“ (Sheri Hagen). Deutsches Filmhaus, Murnaustraße 6, 65189 Wiesbaden

Fr, 13.11.15, 19 Uhr, „Synchronicity“ Lesung und Gespräch
Mit Sharon Dodua Otoo & Denise Bergold-Caldwell über Verschränkungen von Diskriminierungsformen & „Heldinnen im Alltag“. Deutsches Filmhaus

Di, 17.11.15, 19 Uhr, Schwarze Blicke und Schwarze Realitäten
Fotografie, Engagement und Widerstand: Mit Black Feminist Postcolonial – Theoretikerin Dr. des. Nana Adusei-Poku. Deutsches Filmhaus

Do, 03.12.15, 19 Uhr, SpiegelBlicke – 30 Jahre Initiative Schwarze Menschen in Deutschland.
Buchvorstellung & Gespräch mit den ISD-Herausgeberinnen über Errungenschaften, Herausforderungen & Selbstfindungsprozesse der letzten 30 Jahre. Deutsches Filmhaus

Sa 30.01.16, 17 Uhr, Jubiläumsveranstaltung
Die ISD feiert mit Ausstellungen, Theater, Film & Storytelling. Mehr Informationen ab November unter: www.isdonline.de. jugend-kultur-kirche sankt peter, Bleichstraße 33, 60313 Frankfurt

Die Veranstaltungsreihe gibt es auch als Facebook-Event!


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Migrationshintergrund am Arsch, Fatshaming im TV, Hilfe für’s Ego – die Blogschau

19. September 2015 von Anna-Sarah
Dieser Text ist Teil 281 von 289 der Serie Die Blogschau

Fuck your Migrationshintergund“: Um Othering, Ausgrenzungserfahrungen und Ver-Migrationshintergrund-isierung geht es auf dem Blog mit Herz.

Bei Too Dark To Be Seen werden rassistische Erlebnisse mit Behörden und Institutionen von People of Color gesammelt und sichtbar gemacht. Sandra Karangwa berichtet von der Unmöglichkeit, als Schwarze Person ein Passbild nach biometrischen Anforderungen zu erstellen.

Nicola Hinz hat für Das Lied der dicken Dame fat-shamende Off-Kommentare aus Fernsehreportagen und -dokumentationen gesammelt und stellt fest: „Beim Thema Körperfett schenken sich die Kanäle und Formate im Bullshit Bingo und beim Body Shaming nicht wirklich viel.“

Raul Krauthausen erklärt, warum vermeintliche Awareness-Projekte wie „Ein Tag im Rollstuhl“ mehr Schaden als Nutzen anrichten können. In einem anderen Blogpost berichtet er über die Rolle, die seine Behinderung in seinem Leben einnimmt.

Wenn Heteropaare versuchen, die Verantwortung für gemeinsame Kinder gerecht zwischen beiden Eltern zu verteilen, kommt es oft zum Clash zwischen Idee und Umsetzung – wie auch Suse von femilyaffair feststellt.

Auf Ein Blog von Vielen schreibt Hannah über die Abwertung von Armut und das von ihr Betroffensein. Ein weiterer aktueller Blogpost anlässlich des „Tags der Suizidprävention“ hinterfragt genau dieses Konzept.

Olja Alvir berichtet über ihre Erfahrungen während der selbstorganisierten Hilfe für geflüchtete Menschen am Wiener Hauptbahnhof – über schöne Überraschungen, aber auch über die „Schattenseiten des Helfens“.

Zu letzteren äußert sich auch antiprodukt: „Flucht und die Flüchtenden werden romantisiert, eventisiert, instrumentalisiert, fotografiert und monetarisiert.“

Und Betül Ulusoy bemerkt, dass beim Spenden nicht immer die Würde derjenigen geachtet wird, denen geholfen werden soll.

Renate Straetling bespricht das Buch Care Revolution – Schritte in eine solidarische Gesellschaft von Gabriele Winker.

Das Projekt roleUP stellt aktuell die Rapperin Tice vor.

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Samstagabendbeat mit Harriet Thugman aka Dirty Harriet aka Rah Diggah

25. Juli 2015 von Anna-Sarah

#Samstagabendklassikerin


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Biologistische Spiri-Szenen, besorgte Eltern, brechende Herzen – die Blogschau

13. Juni 2015 von Anna-Sarah
Dieser Text ist Teil 277 von 289 der Serie Die Blogschau

Über den Ausschluss von trans Personen und nervige Biologismen in spirituellen Frauen-Szenen schreibt Wurzelfrau.

Was für reaktionärer Quark dabei rauskommen kann, wenn jegliche Kritik unter „Hetze“ und Hate Speech verbucht wird, beschreibt A++ Ranting am Beispiel der Autorin Ronja von Rönne.

alsmenschverkleidet legt dar, um wen und was sich „besorgte Eltern“ wirklich sorgen und wen sogenannten Lebensschützer gar nicht schützen.

Afrogermanrebel erklärt, wie deutsch sein und Schwarz sein (nicht) mit einander in Verbindung gebracht werden und wie Rassetheorien dafür die Basis bilden.

Bei und mit Schwarzrund gibt es ein Video-Interview zu diversen bipolaren Perspektiven auf Kinderbücher.

Diaspora Reflektionen schreibt über Konflikte innerhalb (aktivistischer) Communities und die schmerzhafte Art, wie diese manchmal ausgetragen werden.

Salma schrieb auf Multidoze ein Gedicht über Risse, Scherben und Heilung.

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40 Jahre Internationaler Hurentag

2. Juni 2015 von Anna-Sarah

Heute vor 40 Jahren haben Sexarbeiter_innen eine Kirche im französischen Lyon besetzt, um auf ihre Situation – vor allem auch staatliche Repressalien, Polizeigewalt etc. – aufmerksam zu machen. Dieses Datum gilt als wichtiger Moment der Sexarbeiter_innenbewegung. Seit 1975 ist daher der 2. Juni der Internationale Hurentag/Internationale Sexarbeiter_innen Tag.

no-racism.net schreibt dazu:

Am 2. Juni 1975 streiken Sexarbeiterinnen in Frankreich und bezeichnen in diesem Zusammenhang den Staat als den größten Zuhälter. 150 Frauen besetzen 10 Tage lang die Kirche Saint-Nizier in Lyon und schaffen damit eine internationale Öffentlichkeit für ihre Situation und ihre Forderungen. Als Aktionskollektiv wenden sie sich gegen die staatliche Diskriminierung und gegen polizeiliche Repressionen, die vorgeblich dem Kampf gegen Zuhälterei dienen sollen: ständige Kontrollen und Verhaftungen, Beleidigungen, Schikanen, unverhältnismäßige Strafen, willkürliche Steuerbescheide sowie Tatenlosigkeit der Polizei gegenüber Morden, Misshandlungen und anderen Formen von Gewalt gegen Sexarbeiterinnen. Die Sexarbeiterinnenbewegung von Lyon wehrte sich damit auch gegen die Stigmatisierung von SexarbeiterInnen und gegen die staatlich institutionalisierte Doppelmoral.

Wie Verena hier bei uns im Blog anlässlich des Internationalen Hurentags 2010 schrieb, demonstrieren an diesem Tag Sexarbeiterinnen weltweit gegen Diskriminierung ihres Gewerbes und verteilen Kondome, Informationen für alle und Ratschläge für Freier. Seit 2001 gilt ein roter Regenschirm als Symbol des Widerstandes gegen Unterdrückung und Diskriminierung.


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8. Mai: Tag der Befreiung

8. Mai 2015 von Anna-Sarah

Heute vor 70 Jahren, am 8. Mai 1945, endeten in Europa die nationalsozialistische Herrschaft und der zweite Weltkrieg. Ein offizieller Feiertag wurde hierzulande allerdings nicht aus diesem Datum gemacht – stattdessen wurden lange Zeit eher die Schmach der Niederlage beklagt (und nicht wenige Menschen tun das heute noch). Umso mehr ein Grund, der zahllosen Opfer der unfassbaren Verheerungen, die zwischen 1933 und 1945 von Deutschland ausgingen, zu gedenken und den Tag der Befreiung auch als genau solchen zu feiern.

Unter accalmies Post zum Tag der Befreiung vor zwei Jahren wurde kontrovers diskutiert, ob oder ob nicht am 8. Mai 1945 auch die Shoah beendet worden sei – Fakt ist jedenfalls, der schlandsche Antisemitismus ist es keinesfalls.

Einige Veranstaltungshinweise zum heutigen Tag findet ihr unter diesem Link. In Berlin wird zu dem heute Abend Esther Bejarano, eine der letzten Überlebenden des Mädchenorchesters von Auschwitz, gemeinsam mit der Microphone Mafia auftreten. Magda stellte sie bereits im Januar anlässlich des 70. Jahrestags der Befreiung von Auschwitz vor.

Egal wie ihr diesen Tag verbringt – ob ruhig erinnernd, gedenkend, feiernd, laut demonstrierend – die Mädchenmannschaft wünscht wiederum einen kämpferischen achten Mai – alerta, alerta, antifascista!


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