Einträge von Anna-Sarah


Historische Drag Kings, safere Sextipps, eindimensionale Medienschablonen – die Blogschau

29. März 2014 von Anna-Sarah
Dieser Text ist Teil 240 von 243 der Serie Die Blogschau

Wichtige Geschichte(n): Das ButchBlog über “historische Drag Kings in den USA“.

Was an der verharmlosenden Berichterstattung über die Hebammenkrise falsch und problematisch ist, fasst Anja bei Von guten Eltern zusammen. Dazu auch noch passend: Auf der Seite selbstgeboren.de werden Geburtsberichte von Personen gesucht, die eine “kraftvolle und selbstbestimmte Geburt erlebt haben” haben. Nicole analysiert auf literatier, welche fraglichen Bilder durch diesen Aufruf (und dem Diskurs um “selbstbestimmte, natürliche Geburten”) transportiert und verstärkt werden.

Über Safer Sex für Trans*-Menschen (und andere) gibt es viel zu lesen und verlinkt bei wunder2welt.

Auf unregelmäßige Gedankensplitter wird dargestellt, warum (queer_)feministisches Wissen gespeichert werden sollte. Der Artikel ist Teil einer längeren (geplanten) Serie zum warum und wie des Archivierens von feministischen Wissen.

Einen Mangel an sexueller Bildung und was partriarchale Strukturen und die Pille danach damit zu tun haben, beschreiben Franziska Barth und Anna Wegricht bei wildwuchsutopien.

Steinmädchen schreibt über das beklemmende Gefühl des Kontrollverlusts, wenn das Geld nicht reicht.

Bloggerin Katrin (Reizende Rundungen) hat dekaderei ein Interview gegeben – “über den persönlichen als auch kollektiven Kampf gegen Fatshaming, das von “Frauenzeitschriften” propagierte Schönheitsideal, die Zerschlagung von Mode und Körperregime und ihren Umgang mit anonymer Hate-Speech”.

“Warum wir auf diese Art Bezeugungen verzichten können, bei denen sich weiße Hetero-Männer für möglichst viel Publicity gegenseitig dafür auf die Schultern klopfen, wie unfaßbar fucking tolerant sie sind, ja, ganz von sich selber gerührt, ohne zu checken, dass genau diese Kultur das Problem stärkt, vom dem sie sich so stolz abheben wollen” erklärt Eve Massacre auf Breaking The Waves.

Hilfreiche Tipps wanted: Das FemCamp Wien braucht eine Location! 120 Leute sollen sich am 20. und 21. Juni in Wien zur feminstischen Vernetzung treffen können.

Die österreichische feministische Online-Zeitschrift diestandard (von der Mädchenmannschaft sowohl häufig verlinkt als auch kritisiert) steht angesichts drohenden Ressourcen-Entzugs vor dem Aus. Was das bedeutet, erklärt Lea Susemichel in der an.schläge.

(Post-)Schwangere Körper in den Medien – aufZehenspitzen bietet eine gruselige Zitatezusammenstellung.

Über “Neues zu schädlichen Arbeitsumfeldern in der IT-Branche” anhand der Beispiele GitHub und Mozilla schreibt Melanie bei femgeeks.

Kurzfristiger Demo-Tipp: Eine Kneipe im Wrangelkiez in Berlin hat Schwarzen Menschen Hausverbot erteilt. Dagegen wird am Sonntag (morgen) um 17 Uhr demonstriert: Hier das Facebook-Event und der Demo-Aufruf der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (auf Englisch).

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Selbermachsonntag (02.03.14)

2. März 2014 von Anna-Sarah

selber Und zack, ein neuer Monat. Wie war die letzte Woche? Was habt ihr auf dem Weg Richtung Frühling bisher so erlebt, gehört, gelesen und vor allem geschrieben? Die Kommentarspalte ist eröffnet.


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Problemponies, Pansexualität, Polizei – die Blogschau

1. März 2014 von Anna-Sarah
Dieser Text ist Teil 236 von 243 der Serie Die Blogschau

“Es gibt für uns viele gute Gründe, knuffige Ponys als Titelbild zu haben. Noch mehr Gründe gibt es für uns aber, Ponys aus einer rassistischen Serie vom Titelbild zu entfernen” – die trans*geniale f_antifa erklärt, was an ‘My Little Pony’ problematisch ist.

“Häufig wird queer verwendet, um ein Begehren zu beschreiben, das nicht in ein binäres System passt und ich finde es gut, dass versucht wird andere Begriffe zu nutzen, um queer nicht zunehmed zu verkürzen. Allerdings halte ich “Pansexualität” dabei nicht für die Lösung. Warum?” – Don’t Degrade Debs, Darling! erläutert.

Wahrscheinlich geht kaum jemand gern zur Zahnbehandlung – für traumatisierte Menschen, für Gewaltüberlebende kann dieses Setting jedoch noch mal eine besondere Welt von Herausforderungen darstellen. Wie damit umgehen, wie mit der behandelnden Person darüber kommunizieren, was erwarten (dürfen/können), welchen Raum nehmen? C. Rosenblatt teilt bei Ein Blog von Vielen ihre Erfahrungen und Gedanken dazu.

Ebenfalls gefunden bei Ein Blog von Vielen: Das Institut für Kriminologie der Universität Heidelberg untersucht die Anzeigebereitschaft nach sexuellen Grenzverletzungen und sexueller Gewalt und sucht Teilnehmerinnen und Teilnehmer für eine Online-Befragung, 

Und: Pro Choice Marburg hat Termine rund um den Frauenkampftag zusammen getragen!

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Konservativer Kuchen, empowernde Musik, obdachlose Familien – die Blogschau

24. Februar 2014 von Anna-Sarah
Dieser Text ist Teil 235 von 243 der Serie Die Blogschau

Du brauchst keine Vagina um eine Frau zu sein – das Mem zum teilen und verbreiten gibt es bei Trouble X. Als Bonus dazu wichtige Links zu (sexualisierter) Gewalt und One Billion Rising.

Keine Ausreden mehr von wegen “wir wollten ja, aber wir kannten keine_n”: das Bündnis Mind The Trap hat eine Liste von Wissenschaftler_innen und Kulturschaffenden zu den Themen Migration, Ableismus, Rassismus, Postkolonialität und Repräsentation.

“Und während garstige, engstirnige Konservative ihren ollen Kuchen verteidigen, essen wir™ Torte” – Teariffic will gar nix abhaben von normativen Trockengebäck.

Jayrôme hat eine tolle Playlist mit empowernden Songs von Trans* und genderqueer Musiker_innen zusammengestellt – genau genommen schon zwei.

Danger! Bananas stellt vor und empfiehlt: das soeben veröffentlichte Dossier “Asian Germany” von der Heinrich-Böll-Stiftung.

“Der „Defekt“, wenn es ihn denn gibt, ist auf Seiten desjenigen, der das öffentliche Verbreiten seiner Angst als vermeintliche Stärke tarnt, und unter dem Deckmantel der freien Meinungsäußerung Hass und Verachtung predigt.” – Sandra Charlotte reichert über Heterosexismus und sein mediales Schaulaufen.

Über (mangelnden) Mutter- und Kinderschutz für obdachlose Familien berichtet Hinz & Kunzt – zwar mit ein paar problematischen Abgrenzungen, aber ein wichtiges Thema.

Die Inititative für Gerechtigkeit bei sexueller Gewalt fragt: Wie kümmern wir uns eigentlich um sexualisierte Gewalt – individuell, gesellschaftlich und juristisch?

Anders deutsch hat in verschiedenen Blogbeirägen eine Menge Filmrezensionen zur Berlinale geschrieben.

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Samstagabendbeat mit Tacocat

1. Februar 2014 von Anna-Sarah

“Crimson Wave” is my new favorite song about menstruation.

- Megan Selling, Rookie Mag

Und beim Bitch Magazine gibt es gleich ein ganzes Mixtape mit sieben weiteren Songs darüber.


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Theatertipp: “Wo genau liegt nochmal Togo?”

22. Januar 2014 von Anna-Sarah
Veranstaltungsfoto zum Stück "Wo genau liegt nochmal Togo?" - vier Personen, die in Rückenansicht zu sehen sind, blicken auf eine Museumsvitrine voller Zigarettenverpackungen

Szenenfoto (c) Juliane Kremberg

Im vergangenen Herbst sah ich in Oldenburg ein Stück, das eigentlich gar kein “fertiges” Stück, sondern ein sicht- und erlebbar gemachter Arbeitsprozess war: Wo genau liegt nochmal Togo? von und mit Simone Dede Ayivi, Katharina Kellermann, Juliane Kremberg und Anahi Pérez. Und wenn ich in Berlin wäre, hätte ich eine_n Kindersitter_in aufgetrieben, um es mir noch einmal anzusehen, auch wenn es diesmal Eintritt kostet. Was ich hiermit allen, die es einrichten können, ans Herz legen möchte.

Aus der Ankündigung:

Was hat sich als rassistische (Bild)-Sprache und koloniale Projektion in unserem Alltag bis heute festgesetzt? Anhand der deutsch-togoischen Geschichte forschen Ayivi, Kellermann, Kremberg und Pérez zum Kolonialismus. Sie thematisieren deutsche Kolonialgewalt als das, worüber MAN nicht spricht und verweigern sich strikt dem, was MAN kennt. Mit dem Ziel, Deutschland vor einer kolonialen Amnesie zu bewahren, macht sich die Gruppe auf die Suche nach Spuren afrikanischer Geschichte, nach Fundstücken kolonialer Vergangenheit und Gegenwart. Ist es möglich, sich im Raum des Theaters wahrhaftig zu erinnern?

Am kommenden Dienstag, 28.1., um 19:30 in den Sophiensaelen in Berlin-Mitte. Hier geht’s zu Facebook-Event.


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Wer war… Mascha Kaléko?

21. Januar 2014 von Anna-Sarah

Die Dichterin und Autorin Mascha Kaléko wurde am 7. Juni 1907 in Chrzanów, heute Polen, geboren. Bereits als Kind erlebte sie antisemitisch motivierte Ausgrenzung und Gewalt in ihrem Umfeld. Heute vor 39 Jahren, am 21. Januar 1975, starb sie in Zürich, auf dem Weg in ihre zweite Wahlheimat Israel. Zuvor hatte sie viele Jahre mit ihrem Sohn, der 1968 als junger Mann starb, und ihrem Ehemann in den USA gelebt. Dorthin war die Familie 1938 von Berlin emigriert, nachdem die Nazis einige Jahre zuvor Kalékos Lyrik geschmäht und verboten hatten.

1960 wollte man ihr den Fontane-Preis der Akademie der Künste in Berlin (West) verleihen; wegen eines ehemaligen SS-Mitgliedes in der Jury, Hans Egon Holthusen, lehnte sie dies jedoch ab.

Erfahrungen des Exils, der Heimatlosigkeit und des Nichtdazugehörens sind Motive, die Kaléko in ihren Gedichten immer wieder aufgriff, aber auch Alltags- und Beziehungsroutinen – Entfremdung, nicht zuletzt vom ausbeuterischen Arbeitsalltag. Gerne wird sie inhaltlich und stilistisch mit Zeitgenossen wie Erich Kästner und Joachim Ringelnatz verglichen -  ihr wurde allerdings lediglich ein Bruchteil des Ruhms zuteil, den diese Kollegen durch ihr dichterisches Schaffen erlangten.

Gisela Zoch-Westphal, Verwalterin des literarischen Nachlasses von Mascha Kaléko, schreibt über die Autorin, angesichts deren Biografie und auch der Ausschlüsse die sie selbst bisweilen in ihren Werken re_produzierte womöglich etwas leichthin:

Mit Charme und Humor, mit erotischer Strahlkraft und sozialer Kritik erobert sich die junge Mascha Kaléko im Berlin der Weimarer Republik die Herzen der Großstädter. Sie ist 22, als sie ihre ersten Gedichte veröffentlicht. Es sind Verse (…), die jeder versteht, weil sie von Dingen handeln, die alle erleben: von Liebe, Abschied und Einsamkeit, von finanziellen Nöten, von Sehnsucht und von Traurigkeit. Mit dieser »Gebrauchslyrik« im besten Sinne ist sie im Berlin der Zwanziger- und Dreißigerjahre berühmt geworden (…). Ihre Poesie ist stets von einer Prise Ironie begleitet, lässt keinerlei Sentimentalität aufkommen. Diese eigentümliche Mischung aus Melancholie und Witz, steter Aktualität und politischer Schärfe ist es, die Mascha Kalékos Lyrik so unwiderstehlich und zeitlos macht.

Auf der Seite Lyrikline sind einige großartige Gedichte von Mascha Kaléko von ihr selbst vorgetragen als Tonaufnahmen zu hören.


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Gratis-Entwicklungshilfe, goldene Facepalmen und siruptriefende Pfannkuchen – die Blogschau

11. Januar 2014 von Anna-Sarah
Dieser Text ist Teil 231 von 243 der Serie Die Blogschau

“Wir sind gekommen, um euch eine helfende Hand zu reichen und kostenlos Nachhilfe zu geben, man könnte es auch Entwicklungshilfe nennen”- das Bündnis Mind The Trap intervenierte eindrucksvoll bei einer fragwürdigen Tagung über Zugangsbarrieren zu Kulturproduktionen. Es gibt auch ein Video von der Aktion zu sehen.

Rambling Rose wagt die Prognose: “Der Trend zur Definitionshoheit weisser (Medien-)mac_h_ker hält an. Sie wollen auch 2014 entscheiden, was rassistisch und/oder sexistisch ist.” Ganz vorne mit dabei in Sachen Nichtrassismus und -sexismus: Comedy mit natürlich besten Absichten.

In der TV-Talkshow Beckmann ging es vorgestern unter dem Titel “Was ist schon normal? Leben mit behinderten Menschen” um Inklusion. Während und nach der Sendung wurde heftig auf Twitter über die Gäste und Inhalte diskutiert. Die Leidmedien haben ein paar Meinungen zusammengetragen.

mara vom Futblog erzählt darüber, wie anders in ihrem Umfeld mit der Liebesbeziehung ihres Bruders umgegangen wird als mit ihren eigenen: “heute weiss ich, dass meine sexualität kein thema war weil es etwas ungewisses ist, etwas womit sie keine erfahrung haben, weil ich schlicht und ergreifend nicht heterosexuell bin.”

Warum “sich jetzt einmal alle (egal welcher Sexualpräferenz) in einer Schlange anstellen und die güldene Facepalme an Norbert Blüm überreichen” dürfen, sagt C. Rosenblatt beim Ein Blog von Vielen.

“‘Wenn unsere Kinder homosexuell werden, sterben wir alle aus” ist das neue “wenn die Erde keine Scheibe mehr ist, fallen wir alle runter’.”- Fabienne Vesper über #idpet und das Klima, in dem diese Petition stattfindet.

“Danke, dass ich deine Wichsvorlage sein darf, nicht wahr?” – Naekubi hat sich mit den Rassisten und Sexisten von Amy & Pink rumgeschlagen. Auf dass ihr die Löffel niemals ausgehen mögen!

Bei Don’t degrade Debs, darling! berichtet die Auorin: “Es ist nun über 6 Monate her, dass ich bei der Polizei meine Anzeige gemacht habe. Seit dem warte ich. Ich bin geübt, aber nicht besonders gut im Warten und ich merke, wie dieses scheinbare EsGeschiehtNichts an mir nagt.

Steinmädchen betrachtet das neue Projekt Heimwegtelefon kritisch: “Das Heimwegtelefon reproduziert viele Mythen und die Arbeit, die Frauen seit Jahrzehnten in Gruppen und Institutionen gegen Diskriminierung und Gewalt leisten wird völlig übergangen. Es wird nicht auf Wissen zurückgegriffen, das Feministinnen mühsam angeeignet haben und immer immer wieder wiederholen.”

Katrin erklärt in ihrem Blog Reizende Rundungen zunächst in englischer, dann in deutscher Sprache, warum in der Aufforderung, Menschen nicht nach ihrem Äußeren zu beurteilen, oftmals eine Riesenportion Fatshaming enthalten ist: “Denn ja, natürlich sollte man niemals nur nach dem Aussehen beurteilen, weder wegen dem Stil, den Haaren, den Klamotten oder dem Körper eines Menschen. Aber, und hier kommt ein sehr großes aber, man sollte das nicht nur nicht tun, weil sich unter dem „hässlichen“ ein schönes Inneres verbergen könnte. Sondern man sollte das generell nicht tun, egal was man darunter zu erwarten hat!”

Warum Jay vom Virtual Rereat Center einen Sonntag im Monat in der Küche verbringt und einen haufen zusätzliche Teller angeschafft hat: “Ich lade eine Runde feministischer Spaßverderber_innen ein, um gemeinsam Spaß haben zu können. Wir achten gemeinsam darauf, eine Stimmung zu schaffen, mit der sich alle wohl fühlen, statt von anderen als diejenigen wahrgenommen zu werden, die schlechte Stimmung verbreiten. Wir versuchen füreinander Platz zu schaffen, um miteinander Platz nehmen zu können.”

“Abseits von cismännlichem Technik-Expertenmackertum Probleme mit Rechnern, Computern, Maschinen bequatschen, Erfahrungen austauschen, Fragen beantworten und die sprichwörtliche “Hilfe zur Selbsthilfe” anbieten” – das gibt’s am 17.1. und ab dann jeden dritten Freitag im Monat, erzählt riot_nrrrd. Denn dann findet bei TrIQ (Glogauerstraße 19, Hinterhof, 10999 Berlin) eine Computersprechstunde für alle interessierten Trans*, Inter*, Lesben und Frauen* statt.

Und auch das hier bitte schon mal fett im Kalender anmarkern: Am 19. Januar 2014 im FAQ Infoladen (barrierearm), ab 15:30: Vortrag und Spoken Word der Aktivist*innengruppe FatUp!

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Selbermachsonntag (05.01.14)

5. Januar 2014 von Anna-Sarah

selber Frohes neues Jahr und willkommen zum ersten Selbermachsonntag 2014! Vielleicht gab es trotz diverser Feier- und für viele hoffentlich auch freier Tage ja feministische Fundstücke, die ihr gelesen, erlebt oder sogar selbst geschrieben habt – oder sogar gerade deswegen? Teilt sie mit uns in der Kommentarspalte!


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Formen der Transphobie, ideologische Regenbögen, erfolgreiches Wehren – die Blogschau

4. Januar 2014 von Anna-Sarah
Dieser Text ist Teil 230 von 243 der Serie Die Blogschau

Fleischhauerfail Teil 567 - Jayrôme C. Robinet zeigt zu diesem Anlass noch mal auf, was es mit dem Begriff und der Lebensrealität Transphobie auf sich hat.

Bestürzende Nachrichten aus der deutschen Bildungspolitik: Weit über 40.000 (!) Menschen haben bereits die menschenverachtende Petition „Zukunft – Verantwortung – Lernen: Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“ unterschrieben. Karnele macht aufmerksam, informiert über Hintergründe und fordert zu Interventionen auf.

L-talk berichtet über das neue Anti-Homosexualitäts-Gesetz in Uganda: “Das neue Gesetz stellt nicht nur Homosexualität unter Strafe bis zu lebenslanger Haft. Es bedroht auch Menschen, die von homosexuellen Handlungen “wissen” oder sie “unterstützen” und dies nicht den Behörden anzeigen. Dieser Straftatbestand gefährdet eine ganz neue Gruppe von Menschen und setzt Verwandte und das gesamte soziale Umfeld massiv unter Druck.”

Till Westermayer hat sich durch die “500 wichtigsten deutschen Intellektuellen”, gekürt vom Magazin Cicero, geklickt und macht ein paar Beobachtungen darüber, was dieses Ranking “über den deutschen Diskurs verrät”.

“Aber was mir fehlt sind diese anderen Geschichten. Diese Geschichten, in denen wir uns erfolgreich wehren, und dass gar nicht so wahrnehmen können”, schreibt Steinmädchen: “Es fehlt mir, dass wir gegenseitig wahrnehmen, was wir eh schon tun und was wir tun könnten. (…) Ich möchte hören, wie ihr es schafft, scheiß Situationen zu verändern.”

Und noch eine Leseempfehlung vom Steinmädchen: Bei can I say no…? gibt es seit letztem Herbst “feminismus. antikapitalismusdingens. befindlichkeiten. essen.”

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