Abstimmen beim Zukunftsdialog und neue homophobe Gesetze – kurz verlinkt

von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 148 von 358 der Serie Kurz notiert

Im Zukunftsdialog mit der Bundeskanzlerin werden derzeit ja Vorschläge zur Frage „Wie wollen wir zusammenleben?“ gesammelt. Wie wäre es mit mehr Diversity und weniger Rassismus?

Wie sollten Autor_innen mit Kritik umgehen? Was gar nicht geht: „das ist alles gar nicht problematisch und ihr regt Euch sinnlos drüber auf“. Jeph Jaques, Schöpfer des Webcomic Questionable Content über Intention und negative Signale.

Gestern zeigte Frontal21 einen Bericht über die (katastrophale) Situation von Hebammen in Deutschland, die freiberuflich Geburten begleiten. Trotz Versprechen der Politik hat sich seit den Protesten 2010 nichts mehr getan. Nachzuschauen ist er in der Mediathek.

Mutterschaft als patriarchales Konstrukt – am Beispiel der Serie Mad Men. Mamas Digest in DieStandard.at verbindet Mutter Betty mit der feministischen Theoretikerin Adrienne Rich. Die Princess Free Zone hat die Legowerbung von neulich einmal aufgearbeitet:

Links eine Legowerbung von 1982 mit einem rothaarigen Mädchen, das stolz ihr Legowerk in die Kamera hält, rechts ein Foto eines Mädchen von 2012 das ebenfalls ein buntes Gebilde hochhält. Darunter die Schrift: Children haven't changed. We have.

Mit freundlicher Genehmigung von Michele Yulo

Dear shitbag” beginnt der Brief einer College-Studentin an ihren Vergewaltiger. In deutlichen Worten beschreibt sie ihren Kampf, ihre Angst und ihre Probleme, das Erlebte zu verarbeiten, daher auch eine Triggerwarnung.

Die Revolutionary Association of the Women of Afghanistan (RAWA) prangert Geldverschwendung des afghanischen Bildungsministeriums an. Von 5,8 Millionen Dollar würden 80 Prozent verschwendet und z.B. nicht mehr tätigen Lehrern gezahlt. (Triggerwarnung für den Header)

Im Iran stehen am Freitag die Parlamentswahlen an. Im Vorfeld werden Blogger_innen massiv eingeschüchtert, berichtet SpiegelOnline. Besonders betroffen sind auch Frauenrechtlerinnen.

Die Medizinkarriere ist weiter männlich, stellt die Ärztezeitung fest. Und das obwohl Medizinstudentinnen inzwischen in der Mehrheit sind.

Die Jugendsendung Yourope von arte hat sich zuletzt dem „Feminismus im 21. Jahrhundert“ gewidmet – leider auch mit so einigen antifeministischen Klischees.

Nach dem ugandischen Gesetz gegen Homosexualität gibt es nun leider auch in Liberia einen entsprechenden Vorschlag, berichtet Global Voices. Die Präsidentin und Friedesnobelpreisträgerin Ellen Johnson Sirleaf schweigt dazu bisher.

Nach dem Klick die Termine

Die Heinrich-Böll-Stiftung hat gleich zwei spannende Veranstaltungen in Berlin im Angebot: „Illegalisierte Hausarbeiterinnen in Berlin“ am 29. Februar und am 2. März wird der Anne-Klein-Frauenpreis an Dr. Nivedita Prasad verliehen.




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Eintrag geschrieben: Mittwoch, 29. Februar 2012 um 15:17 Uhr unter Verlinkt. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



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2 Kommentare

  1. anni sagt:

    „Die zweitgrößte Stadt Russlands hat ein Verbot von „Schwulenpropaganda“ erlassen. Künftig ahndet St. Petersburg Aufklärung über Homo-, Bi- und Transsexualität mit Geldstrafen von bis zu 13.000 Euro.“

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,818319,00.html

  2. Jolene sagt:

    @anni: Das ist echt heftig, dass die mit dem Gesetz doch noch durchkommen :( hätte ich nicht gedacht. Hoffentlich gelingt es, dieses Gesetz wieder abzuschaffen.

    Hab hier noch nen sehr interessanten Link gefunden, es geht um Gewalt gegen Frauen weltweit (und auch was dagegen getan wird)- würde allerdings an dieser Seite eine Triggerwarnung plazieren…

    http://www.causeofdeathwoman.com/