Einträge mit dem Tag ‘Veganismus’


Festgenommene Feministin in Uganda, Verfolgung in Tschetschenien und eine Einführung in Klassismus – kurz verlinkt

13. April 2017 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 345 von 365 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Links

Die ugandische Feministin, Aktivistin und Wissenschaftlerin Stella Nyanzi, die sich unter anderem dafür einsetzt, Mädchen Zugang zu Binden zu ermöglichen und damit auch den Besuch der Schule, wurde vor einigen Tagen verhaftet – sie habe die Präsidentenfamilie beleidigt. Die taz berichtet.

Am 8. April war der Internationale Tag der Rom*nja. Für das Missy Magazine hat Hengameh Yaghoobifarah mit Isidora Randjelović gesprochen. Im Interview geht es um den Rom*nja Power Month, der am 8. mit einer Demo und einer Abschlussparty sein Ende fand, Forderungen von Rom*nja und die Wichtigkeit von Archivarbeit.

„Rassismus, Whiteness, Postkolonialismus, Intersektionalität.“ – Um diese Themen will sich Victoria Kawesa kümmern, die als erste Schwarze Frau als Parteivorsitzende in Schweden gewählt wurde.

Die erste Ausgabe des neuen Magazins Jalta – Positionen zur jüdischen Gegenwart ist soeben erschienen. In dieser Ausgabe – die wissenschaftliche, essayistische, künstlerische wie literarische Beiträge zusammenbringt – geht es um Selbstermächtigung.

Magda war zu Gast in Freiburg und hat dem Radio Dreyeckland ein Interview gegeben zu den Themen Gesundheits- und leistungsfixierte Körperideale im Kapitalismus, Irritation & Humor als Strategien, die Anerkennung eigener Verwundbarkeiten und sehr unterschiedliche Formen von Selbststärkung.

Lesenswerter Text von Tanja Abou: „Klassismus. Oder: Was meine ich eigentlich, wenn ich von Klassismus spreche? Eine Annäherung.“ (PDF)

Die Berliner Charité veröffentlichte eine Studie zur Situation geflüchteter Frauen in Deutschland (PDF) und ihren Wünschen bezüglich Unterstützung.

Die vegane Szene hat ein Problem mit Sexismus und Bodyshaming – ein lesenswerter Bericht auf mimikama.at.

Die Filmlöwin sagt: Schluss mit der Verharmlosung sexualisierter Gewalt im TV: Eine Kampfansage gegen die „happy“ Vergewaltigung.

„Dass Menschen davon überzeugt sind, mit der richtigen Einstellung und individuellen Anstrengung alles leisten und erreichen zu können, ist im Kapitalismus wesentliche Ideologie. Dementsprechend ist es logisch, dass auch Behinderte und Kranke nicht nur regelmäßig mit der Erwartung, Leistung zu erbringen, konfrontiert sind, sondern auch selbst überzeugt davon sind, ihres ‚eigenen Glückes Schmied‘ zu sein…“ – Läuft_Nicht schreibt „Über Sport im Kapitalismus und Scheiße im Deutschlandfunk„.

Auch in diesem Semester findet in Hamburg wieder die Vortragsreihe „Jenseits der Geschlechtergrenzen“ statt. Das gesamte Programm gibt es bei der AG Queer Studies.

Zwar schon vor einer Weile gebloggt, aber Bücher sind ja unsere zeitlosen Freund_innen: Queere Jugendbuch-Neuerscheinungen im Frühjahr 2017.

Englischsprachige Links

Zur Verfolgung schwuler Männer/ LGBTQ in Tschetschenien hat das russische LGBT Netzwerk ein Statement – auch mit Hinweisen, wie deren Arbeit unterstützt werden kann – veröffentlicht.

Über das Phänomen der „begpacker“ schreibt Radhika Sanghani beim Telegraph.

16 Lesbian Power Couples From History Who Got Shit Done, Together“ – Autostraddle hat eine Liste erstellt.

Termine in Berlin, Halle, Freiburg, Kiel und Wiesbaden 

27. bis 30. April in Wiesbaden: Symposium mit dem Titel: Feministisch wider Willen – Filmemacherinnen aus Mittel- und Osteuropa. (fb-Link)

27. bis 30. April in Freiburg: SeminarWorkshop: „Der gefährliche Wind in der Rede – Wie umgehen mit Hassreden in den Medien

5.-7. Mai in Halle: Konferenz junger politischer Frauen mit Workshops und Diskussionen.

2. – 5. Juni in Kiel: Lesbenfrühlingstreffen 2017.

9. – 11. Juni in Kiel: Save the Date! LaDIYfest Kiel.

14. bis 16. Juli in Berlin: Festival für ein offenes und solidarisches Neukölln. (Es werden noch Leute zum Mitmachen gesucht!)

Zur Mitte der Woche versammeln wir hier regelmäßig Links zu wichtigen Analysen, Berichten und interessanten Veranstaltungen. Was habt ihr in der letzten Woche gelesen/ geschrieben? Welcher Text hätte mehr Aufmerksamkeit verdient? Und was für feministische Workshops, Lesungen oder Vorträge stehen in den nächsten Wochen an?


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Veganismus – Instrument zur Körpernormierung?

6. März 2015 von Gastautor_in
Dieser Text ist Teil 35 von 44 der Serie (Mein) Fett ist politisch

Lisa, 1987 in Mainz geboren und in einem kleinen Ort in der Nähe aufgewachsen. Wurde streng konservativ erzogen, was mich kritisch gemacht und enorm geprägt hat. Nun sitze ich in Berlin an meiner Masterarbeit zum Thema Veganismus und Geschlecht, weshalb ich mich sehr intensiv mit Geschlechterverhältnissen, Körper und Ernährung befasse und mir die hegemoniale Stellung der Uni dabei umso bewusster wird.

„Ich probiere jetzt mal vegan!“, verkündet mir kürzlich eine Freundin. Ich bin verwirrt. Seit zwei Jahren lebe ich vegan und habe bislang zwar Anerkennung für meine ‚Disziplin‘ erhalten, dennoch wurden meine Tierrechtsbegründungen stets von ihr belächelt und mit lapidarem „Ja… du hast ja Recht, aber…“ oder „man kann’s auch übertreiben“ abgetan. Und jetzt, von 0 auf 100? Woher kommt der plötzliche Sinneswandel? Die prompte Erklärung folgt zugleich: „Damit kann man gut abnehmen“. Ich schlucke,…ach…, so ist das jetzt also.

Vom Antispeziezismus zur Diätformel?

Vegan sein wird gesellschaftsfähig. Überall wird darüber berichtet, geschrieben und kommentiert. Der Blick in die Auslage vieler Buchläden zeigt die explosionsartige Vermehrung von Literatur, Kochbüchern und Diätbibeln, auf denen in großen Lettern „VEGAN“ stehen. Bei Titeln wie „Vegan,Schlank&Fit“ oder „Vegan for fit“ wird schnell deutlich, es geht nicht mehr um den ursprünglichen Veganismus. Nicht um eine, aus Antispeziesismus entstandene und zur Auflehnung gegen herrschende (sexistische) Gewalt- und Machtstrukturen ausgelebte Protestform. Nein, nicht dieser Veganismus. Der neue Veganismus bekommt ein maßgeschneidertes Kleid, ein Korsett, welches durch aktuelle Gesundheits- und Schönheitsvorstellungen gerechtfertigt und durch marktwirtschaftlich geleitete Interessen schön eng geschnürt und angefeuert werden kann. Konzerne wittern ein Millionengeschäft im veganen Lebenswandel, der so schön praktisch alle aktuellen Werte in Bezug auf Körper und Gesundheit in sich zu vereinen scheint. Allein 2014 stiegen die Umsätze bei Sojaprodukten und weiteren veganen Lebensmittel um durchschnittlich 25% im Vergleich zum Vorjahr.

Lebt alle vegan?

Bis vor kurzem war ich noch der Meinung, scheißegal aus welchem Grund. Lebt alle vegan! Denn dem geretteten Tier oder der Umwelt ist es egal aus welchem Grund es passiert. Mittlerweile bin ich genervt, höllisch genervt!: Die Tatsache, dass vegan sein – zumindest wenn man die Auslagen in jeder zweiten Buchhandlung glaubt – eine Figur-Wunderformel zu sein scheint. Das Ganze „Ach ist ja voll gesund! Da wird man schlank!“ stinkt zum Himmel. So erkennt mensch auch beim näheren Hinschauen, dass es bei den zig neuen Büchern, die sich um die ‚ach so gesunde‘ vegane Ernährung drehen gar nicht um Tierschutz oder einen emanzipatorischen Akt geht. Wenn es gut läuft, befindet sich vielleicht ein kleiner Satz à la „Nebenbei die Tierwelt retten“ irgendwo am hintersten Zipfel des Gesamtwerkes, den sowieso kein Mensch mehr lesen wird. Das ursprüngliche Ziel einer veganen Lebensweise, nämlich der Achtsamkeit vor jeglichen Lebewesen, ohne Unterdrückung und Diskriminierung aufgrund der Zugehörigkeit zu einer Spezies sowie durch sie einen Gegenpol zur konventionellen marktwirtschaftlichen Lebensmittelindustrie zu schaffen, gehen in dieser Illusion von der veganen Superkraft völlig verloren. Den Tieren hilft das zwar immer noch, aber die weiteren Konsequenzen sind ziemlich beschissen.

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Ganz bewusst und aktivistisch shoppen gehen?

30. Juli 2014 von Charlott
Dieser Text ist Teil 14 von 16 der Serie Ökonomie_Kritik

Jeden Tag treffen die meisten von uns – mal mehr mal weniger bewusst, mal mehr mal weniger frei – Konsumentscheidungen. Der Kaffee zum Frühstück: Bio? Fairtrade? Oder lieber ein günstigerer, der den Weg in die roten Zahlen nicht auch noch beschleunigt? Und sonst auf den Teller: Vegane Kost oder doch ein bißchen Hackfleisch? Im Kleiderschrank: Textilien von Primark oder Zara? Und wo bekomm ich eigentlich Kleidung in meiner Größe her?

In der letzten Woche erschienen ein paar Texte, die sich kritisch mit Konsumkritik auseinandersetzen und auch fragen, an wen diese Kritik denn häufig gerichtet wird. So heißt es bei RiotMango unter dem Titel „pseudo konsumkritik, my fat ass!„: „und ja, ich finde eine kapitalismus- und konsumkritische perspektive auch wichtig. aber ich finde es auch auffällig, dass… 1.) konsumkritik vor allen dingen an menschen gerichtet wird, die im kapitalismus häufig nicht mal mitgedacht werden #klassismus #fatshaming 2.) und konsumkritik sich fast nie auf zigaretten, alkohol oder drogen bezieht (würde wohl auch das linke selbstverständnis zerstören)“. Puzzlestücke fokussiert sich in ihrem Beitrag auf das beliebte Argument, dass Menschen mit weniger ökonomischen Ressourcen eben Second Hand Kleidung kaufen sollten anstatt bei billigen Bekleidungsketten wie Primark. Sie macht deutlich, dass nicht alle Menschen überhaupt Zugang zu solchen Läden haben, dort passende Kleidung finden und gleichermaßen anerkannt werden für ihren Second Hand Style.

Gerügt für ihre Konsumentscheidungen werden meistens jene, die eh schon beschränktere Auswahlmöglichkeiten haben. Menschen, deren dicke_fette Körper von der Bekleidungsindustrie selten mitgedacht werden. Die aber gerade deswegen durch gut sitzende, bequeme, schöne Mode auch Empowerment erfahren. Oder_und Personen, die aufgrund ihrer Ressourcen (ökonomischen, zeitlichen etc.) ebenfalls nicht aus dem vollen Angebot des glitzernden Kapitalismus schöpfen können. Neben empowernden Momenten, die Mode auch mit sich bringen kann (siehe auch dieses Interview zu Kleidung für Menschen, die sich außerhalb der dominanten Geschlechterbinarität bewegen), wird in solchen Diskussionen gern übersehen, dass es für Menschen (über)lebenswichtig sein kann, die „richtige“ Kleidung zu tragen, das „Styling“ zu perfektionieren.

Neben Kleidung wird „guter“ vs. „schlechter“ Konsum oft am Beispiel von Ernährung ausgetragen – vegan, bio, Fairtrade, lokal (nicht unbedingt in der Kombination, gern auch als einzelne Themen). Die Problematiken, die dabei häufig außer Acht gelassen werden, sind auch hier mannigfaltig:  Unverträglichkeiten und andere körperliche Voraussetzungen, die bestimmte Ernährungsweisen bestimmen_ausschließen. (Ökonomischer und sonstiger) Zugang zu Nahrungsmitteln (Stichwort beispielsweise: Essensmarken für asylsuchende Menschen in Deutschland). Anbauauswirkungen und -umstände bestimmter (Trend-)Ernährungsmittel. Dass nicht immer alles gleichzeitig im Blick ist, liegt auch daran, dass diese Fragen komplex sind, aber nur allzuhäufig wird trotzdem „guter Konsum“ als einfache Antwort angeboten.

Eine ähnlich „einfache“ Antwort scheint mir ein starker Fokus auf Kritik an Werbung. Natürlich prägen große Plakate und Werbespots im TV und Kino unsere Umwelt. Sie re_produzieren und normalisieren Gewalt und_oder *Ismen am laufenden Band, bzw. im laufenden Bild. Dies einzuschränken ist wichtig. Doch sollte bei diesen konkreten Auseinandersetzungen der Kontext nicht aus dem Blick geraten. Sonst stehen wir irgendwann mit weniger *istischen Werbungen aber immer noch ausbeuterischem Kapitalismus da. Und wem ist da am Ende geholfen? Jenen, die auch jetzt schon ihre Kaufkraft (die ja auch häufig auf privilegierten Positionen in einer rassistischen_hetero_sexistischen_ableistischen Gesellschaft beruht) für den Wandel ™ einsetzen können?

Die Veränderung von Konsumgewohnheiten wird an allen möglichen Orten beschworen, von feministischen Kreise bis hin zur FAZ. In letzterer wird aber wenigstens gar nicht erst so getan, als ob es sich um eine Option für alle handelt, heißt es dort doch: “ Sie leben in einem der reichsten Länder der Erde, Sie sind hervorragend ausgebildet, Sie haben Spaß am Leben und finden sich ganz gut.“ Konsum kann schnell zum Ablasshandel werden: Wer mehr zahlt, die besseren ™ Produkte wählt, kann mit guten Gewissen durch unsere kapitalistische, zerstörerische Welt gehen. (Das Auto bleibt natürlich in der Garage.)

Ich habe kein Problem mit „bewusstem Konsum“ – wie auch immer dieser dann aussehen mag. Ich finde es aber problematisch, wenn dieser quasi zu Aktivismus deklariert wird und ein Lebensstil, den eine_r sich eben auch erst einmal (auf verschiedenen Ebenen) leisten können muss, zur moralischen Selbstüberhöhung instrumentalisiert wird. (Weniger/Anders) Shoppen gehen als Aktivismus-Ersatzhandlung. Eigentlich ist natürlich „bei sich selbst anfangen“ ein guter Start für Veränderungen. Das Konsumverhalten zu ändern, kann gerade auch die Vorstellung (Illusion?) geben, im kleinen Rahmen etwas zu ändern. Schließlich wird doch immer wieder betont, dass die (Nicht-)Nachfrage auf den Markt wirkt. Doch wenn die Systemkritik ausbleibt, stattdessen die (Konsum)Handlungen weniger privilegierter Personen zu den Ursachen von Ausbeutung erklärt werden, dann fehlt dem „bei sich selbst anfangen“ noch eine ordentliche Prise (selbst)kritischer Betrachtung.


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Selbstfürsorge, Hollaback und Thatcher – kurz verlinkt

17. April 2013 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 192 von 365 der Serie Kurz notiert

Bei Buzzfeed gibt es 18 großartige Illustrationen rund um das Thema Street Harassement. (Leider auch mal mit ableistischer Sprache…) [Englisch]

In Schweden wollte eine Dessous-Kette durchsetzen, dass die Mitarbeiterinnen Namensschilder tragen, auf denen auch die BH-Größe vermerkt ist. Über das Urteil eines Arbeitsgerichts berichtet die taz.

The Feminist Current schreibt über Zusammenhänge zwischen (Post-)Feminismus, Geschlecht und Veganismus – auch bekannt als der „PETA-Complex“. Und was das alles mit Femen zu tun hat. [Englisch]

M.I.A. ist nicht nur Musikerin, sondern hat auch schon zuvor einiges an Kunst fabriziert. Complex stellt ihr zehn besten „art moments“ zusammen. [Englisch]

An Margeret Thatchers Politiken gibt es vieles wichtige zu kritisieren (neben all dem neoliberalistischem Zeug, doch auch ihre Äußerungen über Anti-Apartheids-Kämpfer_innen, welche Terror_istinnen seien, und ihre Rolle im Nordirlandkonflikt), aber rechtfertigt das sexistische Beschimpfungen? Nein tut es nicht, stellt dieStandard heraus.

Die Auszahlung von Sozialhilfe an die Schulleistungen von Kindern zu koppeln? Eine ganz großartige Idee, dachten (u.a.) Politiker_innen in Tennesse. Die acht-jährige Aamira Fetuga ging dagegen vor. [Englisch]

Zwar schon etwas älter, aber nie zu spät: Die Dokumentation „Eyes of The Rainbow“ über Assata Shakur, US-amerikanische Bürgerrechtlerin, kann mensch kostenfrei online anschauen. [Englisch]

Marga Spiegel ist 100 Jahre alt geworden und hat ein neues Buch herausgebracht. Es heißt „100 Jahre – 4 Leben. Eine deutsche Jüdin erzählt.“ und wird bei dieStandard vorgestellt.

In Dortmund fand das FrauenFilmFestival statt (wir wiesen darauf hin). Nun stehen auch die Preisträgerinnen fest. Für den besten Spielfilm wurde die polnische Regisseurin Małgośka Szumowska ausgezeichnet.

Bei The DIY Courier gibt es Selbstfürsorge-Tipps für depressive Zeiten. [Englisch]

In Österreich gibt es eine neue Rentenregelung. Alle sollen jetzt gleich behandelt werden, wie das aber aufgrund von bestehenden Ungerechtigkeistverhältnissen vor allem Frauen nun mehr benachteiligt, kann mensch bei an.schlaege nachlesen.

Das Gleichstellungsbüro der Universität zu Köln hat den Leitfaden für eine geschlechtergerechte Sprache überarbeit.

Zum Schluss noch ein kurzer Hinweis in eigener Sache: Wir haben unsere Netiquette nochmal geringfügig geupdatet.

Termine in Berlin und Jena:

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Männlichkeiten, Weiblichkeiten und mehr im „Kurz verlinkt“

15. März 2013 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 188 von 365 der Serie Kurz notiert

Die taz veröffentlicht ein „Protokoll einer Romni„, in dem Diana S. über ihr Leben in Deutschland und Angst vor Diskriminierungen berichtet.

Anlässlich des Frauenkampftags gab es ebenfalls in der taz eine Serie über „unsichtbare“ Frauen. Es wurden Frauen portraitiert, die aufgrund von beruflicher Stellung, Krankheit und Migration, bzw. Kombination aus diesen und anderen Faktoren, besonders selten wahrgenommen werden.

Spectra Speaks schreibt über sisterhood und Weiblichkeits- sowie Maskulinitäts-Performances. Spectra analysiert, wie sich der eigene Zugang zu „women’s spaces“ mit der Veränderung der Performance geändert hat. (Englisch)

Die neue an.schläge ist da und es schreiben dort zum Beispiel Antje Schrupp und Mädchenmannschafts-Autorin Nadia Shehadeh noch einmal zur Kinderbuchdebatte.

Die LGBT-Aktivistin Lepa Mlađenović erhält den Anne-Klein-Frauenpreis. phenomenelle berichtet.

Über das Privileg, sich selbst halbwegs sicher als Feministin bezeichnen zu können, und die Entscheidung, aus Selbstschutz darauf zu verzichten, schreibt Ana Mardoll bei Shakesville. (Englisch)

Das Ms. Magazine interviewt feministische Food-Bloggerinnen, z.B. Dr. Amie “Breeze” Harper, die bereits seit 2005 zu Veganismus schreibt – immer mit einem Blick auf Differenzkategorien wie race, class und gender. (Englisch)

Zum Thema Pornographie gibt es einen Beitrag auf black feminists: „The cult of pornography – a black feminist perspective„. (Englisch)

Im Tagesspiegel schreibt Verena Friederike Hassel über Neurobiologie. Sie erklärt:

Der Trend, Ursachen für Geschlechtsunterschiede im Hirn und nicht in der Gesellschaft zu suchen, ist ungebrochen. Doch oft sind diese Studien völlig unwissenschaftlich – dienen aber dazu, Vorurteile gegen Frauen im wissenschaftlichen Gewand zu präsentieren.

the feminist wire schreibt über Schwarze Männlichkeiten und geht dabei auf Themen wie Polizeigewalt, Rassismus und Heteronormativität ein. (Englisch)

Anlässlich des 8.März schrieb Nadine Lantzsch darüber, dass Sprachkritik eben auch Systemkritik ist.

Nach dem Klick gibt es Termine in Berlin, Bern, Dortmund, Kiel:

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