Sieben Tage surfen

von Susanne

Hier wieder ein paar Perlen, die in den letzten sieben Tagen auf anderen Weblogs online gingen.

Über side-glance, die in dieser Woche über die Pinkifizierung des Technikmarktes schreibt, bin ich auch auf diese wunderbare Nintendo-Handtasche gestoßen:

Franziskript verlinkt auf ihrem Blog zu „Hairy Women“, einer Dokumentation über eine britische Frau, die sich auf das Experiment einlässt zwei Monate lang auf ihre 14-tägliche Wachsbehandlung zu verzichten. Die Doku kann man sich komplett auf Youtube anschauen.

Im Väterblog wird eine neue Studie zu Männern, Vätern und Elternzeit vorgestellt. Zentrales Ergebnis: Mehr als die Hälfte aller Männer würde gern Elternzeit nehmen. „Die Bereitschaft sei aber deutlich vom Einkommen des Befragten abhängig: je höher das Einkommen der befragten Männer, desto geringer die Bereitschaft, selbst Elternzeit zu nehmen. Daran scheine auch das Elterngeld nichts zu ändern.“

Queer-o-mat ruft zum LaD.I.Y.fest Berlin.

Das Missy Magazine sucht im hauseigenen Blogs nach Mitarbeiterinnen – genauer: eine_n Online-Redakteur_in, eine_n DIY-Redakteur_in, eine_n Veranstaltungskoordinator_in und eine_n Merchandise-Mitarbeiter_in.

dieStandard.at berichtet von der Fachtagung Prostitution unter dem Motto „Sexarbeit ist Arbeit“ in Dortmund, bei der sich Sexarbeiter_nnen, Mitarbeiter_innen verschiedener Beratungsstellen, Vertreterinnen der Gesundheitsämter sowie die Vertreterin der Gewerkschaft ver.di trafen. Wichtigstes Ziel der Tagung: Mindeststandards für Sexarbeiterinnen in Österreich, Deutschland und der Schweiz.

Das Mädchenblog weist auf neue Lebensschützer-Termine hin: Mit ihren weißen Kreuzen ziehen sie wieder am 6. Juni durch Fulda, am 26. September geht’s nach Berlin und am 10. Oktober sind sie in München. Watch out for Aktionen gegen die militanten Abtreibungsgegner.

Und Frl. Zucker präsentiert: „My Girlgang – The Superheroines Issue“. Sehr sehenswert.

Für eine bessere Vernetzung der (weiblichen) Websphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschspachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Wenn du selbst ein Blog zu Gender- und Feminismusthemen hast, sag unter mannschaftspost(at)web.de Bescheid






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Ein Kommentar

  1. Marcel sagt:

    „“Die Bereitschaft sei aber deutlich vom Einkommen des Befragten abhängig: je höher das Einkommen der befragten Männer, desto geringer die Bereitschaft, selbst Elternzeit zu nehmen. Daran scheine auch das Elterngeld nichts zu ändern.”

    Ich hätte das jetzt eher umgekehrt vermutet. Zahlen aus der Schweiz (Bundesamt für Statistik) bzgl. der Bereitschaft von Männern, Teilzeit zu arbeiten- und sich infolgedessen mehr an der Haushaltsarbeit zu beteiligen- steigt parallel zur Höhe des Einkommens: So arbeiten vergleichsweise überdurchschnittlich viele Männer in leitenden Funktionen (mittleres Kader, nicht CEO’s, Aufsichtsräte u. ä., die sind aufgrund ihres äusserst seltenen Vorkommens statistisch völlig irrelevant) Teilzeit, während es „nach unten“ immer weniger werden.

    Das Einkommen des Mannes ist übrigens ein entscheidender Faktor- aus gleich mehreren Perspektiven. Interessanterweise wird diesem Aspekt bzgl. der männl. Beteiligung an Haushaltsarbeiten viel zu wenig Beachtung geschenkt.