Mädchenmannschaft

Für Feminist*innen und alle, die es werden wollen.

Gewalt

Körperliche, strukturelle, psychische, institutionelle Gewalt etc.

  • Es ist wenigstens ein positiver Effekt der Debatte um die Vorwürfe gegen Julian Assange und den Umgang damit: In Schweden ist eine große öffentliche Diskussion darüber entstanden, ob und wie über Übergriffe und negative sexuelle Erfahrungen gesprochen werden kann. Ausgangspunkt waren Tweets der Journalistin Johanna Koljonen unter dem Hashtag #prataomdet (sprichdrüber), daraus entwickelten sich Gespräche,

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  • Wie oft haben wir das schon gehört? „ So eine Schlampe, dass sie nackte Bilder von sich machen liess“, wenn irgendein Teenager Nacktfotos seiner Ex veröffentlicht hat. Vor fast genau einem Jahr beging eine 13-Jährige wegen der folgenden Belästigung Selbstmord, sie war nicht die erste. Damals gab es jede Menge Tips für Eltern, wie sie

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  • Seit fast zwei Wochen ist die Debatte um die Vergewaltigungsvorwürfe gegen Julian Assange nun am Laufen. Genau so lange wollte ich darüber schon schreiben, aber was sollte frau dazu sagen? Widersprüchliche Medienberichte, keine Auskünfte über die Vorwürfe und wilde Verschwörungstheorien ergaben die bitteren Ingredienzien eines schier unverdaubaren Brei. Inzwischen ist vieles klarer. So zirkulierte zunächst

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  • Ein Freund und ich ergründen grad den Sinn des Lebens, als ich einen dicken Wälzer auf seinem Tisch entdecke: „Per Anhalter durch die Galaxis“ Ach, welch Überraschung! „Ich wusste gar nicht, dass das Buch auch politische Elemente hat“, sage ich. „Hat es auch nicht, jedenfalls nicht im klassischen Sinn“, antwortet er. – „Achso.“ Ich grüble.

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  • Prävention zum Thema Vergewaltigung wird meistens als Frauensache behandelt. Die Botschaft geht dabei in die Richtung: „Pass auf dich auf“, „Geh nicht mit einem Fremden mit“, „Lass dir nichts in den Drink kippen.“ Sexuelle und andere Gewalt gegen Frauen wird meistens aus der Perspektive der Opfer oder der potentiellen Opfer besprochen. Sei wachsam und musstrauisch,

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  • (C) Eva Hillreiner, www.evahillreiner.de Ich würde mal behaupten, dass sich mein direktes soziales Umfeld in Hamburg nicht allzusehr in puncto Verdienst, Bildung und sozialem Status von meinen neuen Arbeitskollegen hier in NRW unterscheidet. Und doch gibt es einen ganz eklatanten Unterschied: In Hamburg kenne ich nur sehr wenige Familien, die das traditionelle Ein-Ernährer-Modell leben. So

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  • Die Horrornachrichten aus dem Kongo, ein Land gebeutelt von den Kongokriegen und den bis heute andauernden Konflikten im Ostkongo, überschlugen sich in den letzten Monaten. Die Details zu den Greueltaten von 1993 bis 2003, inklusive der Mittäterschaft anderer afrikanischer Staaten wie Ruanda und Uganda, sind in dem gerade erschienen 550-seitigen UN-Bericht dokumentiert und sparen keine menschliche Untat aus:

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  • Frauen als Täterinnen und Unterstützer­innen eines patriarchal organisierten Ge­walt­systems wurden seit Beginn der Frauen­bewegung immer wieder benannt, doch selten führte diese Benennung zu einer methodologischen und epistemologischen Ver­änderung innerhalb feministischer Forschung und Kritik. Unversalisierbar schien die Auffassung, das Patriarchat stelle eine allumfassende aus­schließlich von Männern initiierte und ausgeübte Form der Unter­drückung von Frauen dar. Zu

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  • Beim Piratenweib gab es vor kurzem einen schönen Comic, der versucht darzustellen, wie nervig, einschüchternd und auf Dauer zermürbend die alltägliche Belästigung auf der Straße sein kann. Wie bei quasi jeder Diskussion über sexuelle Belästigung kamen auch dort wieder die üblichen Entschuldigungen. Egal ob „das ist doch harmlos, kümmert euch um echte Probleme“ oder „eigentlich

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